Yoga-Lehrer*in werden: So findest du die richtige Ausbildung

Yoga ist für dich mehr als Gymnastik auf bunten Matten? Es geht dir gut, wenn du mindestens einmal am Tag die Beine über den Kopf bekommst? Du saugst alles, was mit Yoga zu tun hat auf wie ein trockener Schwamm? Dein*e Yogalehrer*in inspiriert dich und vielleicht denkst du darüber nach, ob das Yogaunterrichten auch was für dich wäre. Dann fragst du dich sicher:

Soll ich eine Yogalehrer-Ausbildung machen? Und wenn ja, wo?

In diesem Artikel teile ich meine persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zur erfolgreichen Yogalehrerin, erprobte Tipps, wie du die perfekte Yoga-Ausbildung für dich findest, worauf du bei der Auswahl von Ausbildungen achten musst und welche Qualifikationen oder Zertifizierungen du brauchst. Dazu beantworte ich Fragen rund um das Thema Yoga-Ausbildung, die dir die Entscheidung für eine Yoga-Ausbildung leichter machen sollen.

2006 hatte ich meine erste Yogastunde. 2013 habe ich meine erste Ausbildung gemacht.

Ich wusste schon sehr früh, dass ich irgendwann eine Yoga-Ausbildung machen werde. Es ging nicht um das ob, sondern nur um das wann. Und natürlich auch das wo und bei wem. Klar war mir, dass ich noch viele Stunden als Schülerin auf der Matte verbringen würde, bevor ich andere Menschen in Yoga unterrichten könnte.

Heute ist Yoga mein Beruf: Mit Fuck Lucky Go Happy habe ich im Jahr meiner Ausbildung, einen inzwischen sehr einflussreichen Yogablog gegründet, ich unterrichte regelmäßig offene Klassen, Retreats und Workshops und bin als Mentorin für Yogalehrende im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms meiner Yoga-Stilrichtung tätig.

Zwischen meiner ersten Yogastunde und meiner Ausbildung lagen gut sieben Jahre des regelmäßigen Übens, jede Menge Workshops, Experimentieren mit verschiedenen Yoga-Arten und das Kennenlernen von Lehrer*innen. In dieser Zeit habe ich überlegt und recherchiert, welche Yoga-Ausbildung es sein sollte.

So bin ich beim Jivamukti Yoga gelandet, einer Yoga-Methode, die für fließende Vinyasa-Klassen mit lauter Musik bekannt ist, aber gleichzeitig den nicht-körperlichen Aspekten des Yoga, der Philosophie und yogischen Lebensweise große Aufmerksamkeit schenkt.

So findest du die Yogalehrer-Ausbildung, die wirklich zu dir passt.

Es gibt nicht die eine Yoga-Ausbildung, die für alle passt. Deshalb stellen wir in unserem Guide, ausführlich  unterschiedliche Yoga Teacher Trainings vor. Weiter unten findest du zusätzlich eine knappe Liste mit Ausbildungen, die wir für empfehlenswert halten.

Was ist Yoga für dich?

Yoga is a spiritual intellectual knowledge tradition from the Indian subcontinent. So definiert der indische Yogalehrer Prasad Rangnekar Yoga. Seine Definition kann als der kleinste gemeinsame Nenner unterschiedlicher Ansätze gesehen werden. Die Wurzeln des Yoga sind komplex, weshalb seit jeher verschiedene yogische Traditionen koexistieren, die aber das gleiche Ziel verfolgen: moksha, also Befreiung aus den Verstrickungen des irdischen Lebens, zu erlangen und das Leiden zu beenden. Wie diese Befreiung erreicht wird, ist von Tradition zu Tradition verschieden. 

Im Kern ist es also egal, ob du Iyengar Yoga liebst, Kundalini Yoga übst oder Jivamukti unterrichten willst. Der Yogastil sagt mehr darüber aus, von welcher Seite du den Berg zur Befreiung erklimmst, der Gipfel, also das Ziel, bleibt das gleiche.

Wenn du Yogalehrer*in werden willst, lohnt es sich, dir zunächst die Frage zu stellen: Was bedeutet Yoga für mich persönlich? Warum willst du Yoga-Lehrer*in werden? Welche Stilrichtung macht dir am meisten Spaß? Wo zieht es dich immer wieder hin und warum? 

Yoga zu leben und zu lehren, bedeutet auch, sich selbst auf einen ganzheitlichen Transformationsprozess einzulassen, der wahrscheinlich nicht nur ein teacher training, sondern ein ganzes Leben andauert. Auf dem Weg wird es sicher auch mal unbequem. Dann ist es gut, Klarheit über das eigene Warum zu haben. 

10 Tipps, die dir helfen, die passende Yogalehrer-Ausbildung zu finden und welche Fehler du vermeiden solltest.

Die Frage Soll ich eine Yoga-Ausbildung machen? kannst du dir nur selbst beantworten. Es gibt gute Gründe dafür, aber auch einige dagegen. Dafür spricht zum Beispiel, dass das Unterrichten sehr erfüllend sein kann – vor allem, wenn man bei den Schüler*innen Entwicklungsprozesse begleiten kann. Dagegen spricht, dass die Konkurrenz groß und die Bezahlung schlecht ist und nur wenige Yoga als Haupt-Beruf ausüben.

Insofern rate ich dir dazu, das Training zunächst als Eintauchen in die Tiefe der yogischen Praktiken zu verstehen und dich auf den Prozess einzulassen – wo auch immer er dich hinführt. Mit diesen Tipps möchte ich dir den Weg zum passenden Training erleichtern. 

1. Der richtige Zeitpunkt für ein teacher training

Da ein teacher training viel Geld und Energie kostet, solltest du dich vorher fragen, ob du nicht nur körperlich, sondern auch psychisch fit für die intensive Yoga-Praxis bist. 

Abgesehen von organisatorischen Fragen wie Kann ich mir in dieser Zeit freinehmen? Habe ich andere Verpflichtungen, muss ich eventuell Dinge verschieben? Kann ich bis dahin so viel Geld sparen? solltest du auch bedenken, dass nicht nur du an deine Grenzen geraten könntest, sondern auch die anderen Teilnehmer*innen. Nicht in jeder Lebenssituation hat man die Kraft, sich neben den eigenen Befindlichkeiten auch mit denen der anderen zu auseinanderzusetzen. Wann der richtige Moment gekommen ist, kannst nur du selbst entscheiden.

2. Yoga ist mehr als Asana: Wo liegt der Fokus der Ausbildung? 

Bei der Wahl der Ausbildung klopfe außerdem ab, welche Inhalte dir wichtig sind und gleiche diese mit den Ausbildungsinhalten ab. Liegt der Fokus auf Unterrichtsdidaktik und Asana-Praxis? Ist es dir wichtig, ein solides Grundverständnis über die Ursprünge des Yoga und die Philosophie dahinter zu bekommen? Bist du vor allem an den hands-on assists interessiert? Oder möchtest du alles zusammen?

Manche Ausbildungen sind sehr breit angelegt, andere haben ganz konkrete Schwerpunkte. In unserem Ausbildungs-Guide listen wir Weiterbildungen und Grundausbildungen. Bei den Grundausbildungen legen wir Wert darauf, dass die Yoga-Tradition als spirituelle Praxis geehrt und gelehrt wird. Ganz ohne die indische Tradition handelt sich es vielleicht um eine gute Ausbildung, aber nicht um um eine Ausbildung in Yoga.

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3. Finde deinen Yoga-Stil: Welche Methode passt zu mir? 

Vinyasa Flow, Kundalini, Ashtanga, Jivamukti, Bikram, Anusara oder Iyengar Yoga – wenn es um Yogastile geht, haben wir die Qual der Wahl. Mein Tipp: Besuche viele verschiedene Klassen und probier dich aus. Geht es dir gut, wenn du dich wie wild durch die Vinyasas schwingst oder mag dein System lieber durch eine ruhige, meditative Praxis ins Lot gebracht werden? Oder studierst du viel lieber die alten Schriften, lernst Sanskrit und Harmonium? 

Wenn es in deiner Nähe keine Studios gibt, unternimm Kurztrips zu Wochenend-Workshops oder hol dir ein Online Yoga Abo, zum Bespiel bei yogaeasy*. Danach überlege dir, welchen dieser Stile du selbst gerne unterrichten möchtest und bedenke diese Vorliebe bei der Wahl der Ausbildung. Du kannst nur gut unterrichten, was du selbst gerne und regelmäßig übst. 

>> Lesetipp: Wirf doch einen Blick in unseren großen Yoga Arten Finder. Dort findest du alles über den jeweiligen Stil heraus.

4. Zu Hause, online oder in Übersee: Wo kann ich das Training machen? 

Hast du Lust auf eine Reise zu den Wurzeln des Yoga nach Indien, ist ein Abstecher nach L.A. dein Ding oder streckst du dich lieber in heimischen Gefilden der Erleuchtung entgegen? Kommt vielleicht eine Online Yoga Ausbildung infrage?

Bei der Frage nach dem Ort solltest du erstens an die Unterrichtssprache denken und zweitens, ob ein äußerlicher Trip zusätzlich zu der inneren Reise für dich angebracht ist. Es kann sehr beruhigend sein, zu wissen, dass man jederzeit nach Hause fahren könnte. 

Ob Online, Hybrid oder real life für dich geeignet ist, hängt von deiner individuellen Situation wie der Ausbildung ab. Hands-on assists online zu lernen, ist suboptimal, Vorlesungen zu Yogaphilosophie hingegen lassen sich wunderbar online besuchen. Ich persönlich bin kein Fan von reinen Online-Formaten, sehe aber großes Potenzial in Online-Weiterbildungen und freue mich, dass durch das digitale Lernen Yoga-Ausbildungen auch Menschen zugänglich gemacht werden, die nicht so leicht reisen können oder die Wochenenden in Seminarhäusern verbringen möchten. 

Lesetipp: Online-Yoga-Ausbildung: Ja oder Nein?

5. Berufsbegleitende Ausbildung oder ein Intensiv-Training?

Yogalehrer*in werden kann man je nach Ausbildung in vier Wochen oder in vier Jahren. Für den Start haben sich Ausbildungen mit 200 bis 300 Stunden Umfang für sinnvoll. In dieser Zeit können die Grundlagen gut abgedeckt werden, Schüler*in bleibt man ohnehin ein Leben lang.

Ob du diese Zeit am Stück nimmst oder über einige Monate verteilt, ist eine Frage des Geschmacks und auch der Möglichkeiten. Nicht jeder hat Lust seinen Jahresurlaub für ein teacher training zu opfern. Bei einer berufsbegleitenden Ausbildung kann sich das Gelernte zwischendurch setzen. Bei einem Intensiv-Training bleiben Einflüsse aus dem Alltag außen vor und man kann noch tiefer in die eigene Praxis einsteigen. 

6. Geld: Was kostet eine Yoga-Ausbildung?

Yogalehrer*in-Ausbildung sind ganz schön teuer. Teure Ausbildungen sind oft gut, was nicht heißt, dass günstigere schlecht sind. Die teuren Ausbildungen sind im besten Fall bekannt, haben einen guten Ruf und Lehrer*innen mit viel Ausbildungserfahrung. Das hilft auch, um später in Yogastudios unterrichten zu können, weil die potenziellen Arbeitgeber*innen die Ausbildung kennen und schätzen.

Diese Praxis ist aus Sicht der kulturellen Aneignung nicht ganz unproblematisch: Indische Ausbildungen werden hier oft weniger wertgeschätzt, obwohl es viele gute Gründe gibt, sich in Indien von Inder*innen zum yoga teacher ausbilden zu lassen.

Unabhängig vom Ort: Schau dir gut an, welche Leistungen in dem angebotenen Ausbildungspaket inbegriffen sind, wer unterrichtet und wofür Extrakosten fällig werden. So hast du eine gute Grundlage zu entscheiden, wo du dein Geld investieren möchtest. Es gibt sie noch, die großen, hierzulande weniger populären Meister, die ausbilden – man muss sie nur kennen. Und die findet man meistens nur durch eine günstige Fügung des Schicksals.

Überlege, falls du nach der Ausbildung unterrichten willst, welchen Anteil deines Lebensunterhalts du mit Yogaunterricht bestreiten möchtest. Wahrscheinlich fängst du mit Vertretungsstunden oder einer kleinen Gruppe im privaten Rahmen an zu unterrichten und baust das eigene Stundenangebot Schritt für Schritt aus. Das bedeutet, dass du ein zweites Standbein, einen Haupt- oder Nebenjob brauchst, um ausreichend Geld zu verdienen. Über das Thema Geldverdienen als Yogalehrer*in haben wir bereits ausführlich geschrieben. Geh nicht davon aus, direkt nach der Ausbildung von deinen Einnahmen als Yogalehrer*in leben zu können – das braucht meist Jahre und klappt bei manchen nie.

7. Die passenden Ausbilder*innen: Finde eine*n Lehrer*in

Die Schüler*innen-Lehrer*innen-Beziehung ist ein sehr besonderes Verhältnis. Damit du dich wirklich weiterentwickeln kannst, ist es essentiell eine*n Lehrer*in zu finden, die*den du annehmen kannst, der*dem du zu 100 Prozent vertraust. Traditionell wurde Yoga im Einzelunterricht gelehrt, das Format des Lernens in Gruppen und von mehreren Lehrenden in einem Studio ist relativ neu.

Auch wenn der Kontakt nicht so intensiv ist, wie im Einzelunterricht, schau dir an, mit wem du es zu tun hast. Recherchiere zu der Yoga-Methode und informiere dich bei Menschen, die die Ausbildung bereits gemacht haben. Besuche Workshops bei potentiellen Ausbildern, übe ihre Yogaklassen Online und vor Ort und lerne sie kennen. Du wirst schnell spüren, ob du diese Erfahrung ausbauen möchtest oder lieber nicht.

8. Lass dich nicht beirren auf deinem Yogaweg

Wenn du dich erst einmal für eine Ausbildung entschieden hast, bleib dabei. Versuche, dich mit Menschen auszutauschen, die dich unterstützen, denn es wird genug Zweifler in deinem Umfeld geben. Sprüche wie: „Echt, bei dem machst du die Ausbildung?“ Oder: „Das ist doch viel zu viel Geld!“ werden dir begegnen. Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, es geht um deinen Weg, nicht um die Vorstellungen der anderen.

Lesetipp: Nachhaltig, guter Sitz und schön – diese Yogaleggings haben uns überzeugt

9. Gute Yogalehrer*innen bleiben immer Schüler*innen: Üben, üben, üben

Wer Yoga unterrichten will, sollte Yoga üben. Yoga zu üben, heißt übrigens nicht nur Asana zu praktizieren, sondern ist auch mit dem Studium von Schriften, Meditation und einer ethischen Lebensweise verbunden. Nur wenn du aus deiner Erfahrung heraus unterrichtest, kannst du ein*e gute*r Yogalehrer*in sein.

10. Deine Ausbildung: Verlasse dich auf dein Bauchgefühl

Man kann es mit dem Nachdenken auch übertreiben. Ich kenne Menschen, die sich ganz spontan für eine Ausbildung bei ihrer ersten und einzigen Lehrerin entscheiden und damit super fahren. Warum nicht? Wer mit wachem Geist und offenem Herzen durch die Welt geht, hat gute Chancen dort zu landen, wo er*sie möchte.

Häufig gestellte Fragen über das Yoga unterrichten

Wie lange dauert es, bis man Yogalehrer*in wird?
Da der Beruf Yogalehrer*in nicht geschützt ist, braucht es theoretisch gar keine Ausbildung, um sich Yogalehrer*in zu nennen. Die meisten Grundausbildungen umfassen 200 bis 300 Stunden. Meist lernt man in dieser Zeit die grundlegenden Fähigkeiten, eine solide Yogaklasse zu konzipieren, erhält einen Einblick in die reiche Philosophie hinter der Asana-Praxis und bekommt ein Zertifikat, das die Ausbildung zum*zur Yogalehrer*in bescheinigt. Wann man sich selbst als Yogalehrer*in bezeichen möchte, bleibt jedem*r selbst überlassen. Viel wichtiger als die Bezeichung ist es, das ganze Leben lang Yoga-Schüler*in zu bleiben, besonders, wenn man es unterrichtet.

Welche Qualifikation braucht ein*e Yogalehrer*in?
Sharon Gannon, die Begründerin der Jivamukti Yoga Methode sagte in meiner Ausbildung sinngemäß: „Als Yogalehrer*in ist es deine Hauptaufgabe, die Menschen in deinem Unterricht als heilige, perfekte Wesen zu sehen.“ Demnach sollen Yogalehrende hinter die Fassade der Äußerlichkeiten blicken und versuchen, den Menschen mit dem Herzen zu sehen. Yogalehrende sollten ihre Schüler*innen mögen, sich mit den Wurzeln des Yoga vertraut machen, Yoga als ganzheitliche, spirituelle Lehre und nicht nur als Sport begreifen und üben, was sie unterrichten. Du gibst vor allem Asana-Klassen? Dann lerne über Sequencing, Anatomie, Energiefluss, klare, inklusive Sprache und hands-on assists.

Ab wann und wo kann ich Yoga unterrichten?
Sobald jemand mir dir Yoga üben möchte, kannst du es unterrichten. Zu Beginn sind es oft Freund*innen, später vertrittst du vielleicht in deinem Lieblings-Studio mal eine Klasse. Gut für den Start ist es, in Fitnessstudios anzuheuern – die Kurse sind oft besser bezahlt als in Yogastudios und man kann sich bei den meist wenig Yoga-erfahrenen Schüler*innen gut ausprobieren.

Wieviel verdient man als Yogalehrer*in?
Die Bezahlung von Yogalehrer*innen variiert stark. Die meisten Yogalehrer*innen sind selbstständig und arbeiten auf Rechnung in verschiedenen Studios. Für eine Yogaklasse, die 60 bis 90 Minuten dauert, erhält man im Schnitt zwischen 30 und 90 Euro. Gutes Geld kann man mit Yoga Retreats oder Workshops verdienen – vorausgesetzt man hat eine Schüler*innenschaft aufgebaut.

Kann man Yoga studieren?
Manche Yoga-Ausbildungen bezeichnen sich als Studiengang. In Deutschland gibt es noch keinen Studiengang, der Yoga zum Inhalt hat. Inhalte der Yoga-Lehren können aber in anderen anerkannten Studiengängen eine Rollen spielen: Indologie oder Philosophie zum Beispiel.

Gute Yoga-Ausbildungen in Deutschland

In unserem ausführlichen Ausbildungsguide findest du reviews über teacher trainings in Deutschland und Europa. Da unsere Leser*innenschaft vielfältig ist, gibt es dort Ausbildungen für ganz unterschiedliche Typen. Hier ein paar Ansatzpunkte, die dir bei der Entscheidung helfen können:

  • Der BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V) hat Ausbildungsstandards entwickelt, die eine fundierte Ausbildung gewährleisten, die für eine kompetente Berufspraxis erforderlich ist. Die vierjährige umfassende Yoga-Lehrausbildung BDY/EYU und die zweijährige umfassende Yoga-Lehrausbildung Basic BDY finden ausschließlich berufsbegleitend an einer der bundesweiten BDY-Ausbildungsschulen statt.
  • Im Gegensatz zur BDY-Zertifizierung ist die Zertifizierung durch die American Yoga Alliance wenig aussagekräftig, was die Qualität der Ausbildung angeht. Die AYA hat das Konzept der 200-Stunden-Ausbildung etabliert und ist für viele Krankenkassen ein Voraussetzung, um Yogakurse zu bezuschussen.
  • Ausbildungen, die einem festen Lehrplan folgen wie die Jivamukti Yoga Ausbildung oder die Yoga Vidya Ausbildung, unabhängig davon, wer sie unterrichtet, haben oft einen Standard, der sich über Jahre bewährt hat.
  • Klassische Yoga-Methoden wie Iyengar Yoga oder Ashtanga Yoga halten sich häufig strikt an die Tradition, was zu guten Grundausbildungen führen kann.
  • In Berlin: Spirit Yoga, yogafürdich, Element Yoga, nivata Yoga
  • In München: Patrick Broome Yoga, Gabriela Bozic
  • In Hamburg: Eric Bennewitz, yogaraum Hamburg
  • In Köln: Vishnus Couch
  • In Frankfurt: Pankaj Sharma – Patanjali Yoga

Artikel auf Fuck Lucky Go Happy rund um Yoga-Ausbildungen

Titelbild © Grit Siwonia

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3 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für die Information, wo genau der Fokus der Ausbildung liegt. Ich war schon seit meiner Jugend ein spiritueller Mensch und jetzt, wo ich bald mit der Fachschule fertig bin, möchte ich eine Yogalehrer-Ausbildung machen. Hoffentlich finde ich dafür bis dahin auch die ideale Anlaufstelle, wo ich mich bewerben kann.

  2. Ein sehr interessantes Beitrag. Besonders freut mich zu sehen, dass sich endlich jemand entschieden hat ein Beitrag über Yoga konkret Yogalehrer-Ausbildung. Alles, was ich bis jetzt an diese Topik finden konnte sind ein paar englische Blogs die im Vergleich zu diesem überhaupt nicht so interessant sind.

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