Die 10 bekanntesten Yoga-Arten: So findest du deinen Stil

Vinyasa, Kundalini oder Iyengar Yoga? Hast du dich schon mal gefragt, was es mit den verschiedenen Yoga-Arten auf sich hat? Oder wie du den passenden Yoga-Stil für dich findest? Dann bist du hier richtig: Wir bringen Erleuchtung in den Yoga-Arten-Dschungel.

In diesem Beitrag erfährst du: 

  • ob es überhaupt sinnvoll ist, Yoga-Arten zu unterscheiden
  • welche Yoga-Arten es gibt
  • einen Überblick über die 10 wichtigsten Yoga-Arten:
  • wie du deinen eigenen Yoga-Stil findest
  • Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die verschiedenen Yoga-Arten

Ist es sinnvoll, Yoga-Stile zu unterscheiden?

Entspannung finden, beweglicher werden, weniger Rückenschmerzen haben. Die Gründe, wieso wir Yoga üben sind vielfältig. Das Ergebnis ist jedoch fast immer dasselbe: Über den Körper bekommen wir Zugang zu unserem Geist und schaffen es mit der Zeit, dass dieser weniger sprunghaft und dadurch fokussierter ist. 

Auf welche Art wir dabei Yoga üben, ist erstmal ziemlich egal. Manche behaupten sogar, dass es überhaupt keinen Sinn macht, Yoga in verschiedene Stile zu unterteilen, weil am Ende des Tages alles einfach Yoga ist: Eine spirituelle Praxis, bestehend aus körperlichen und mentalen Übungen.

Und dennoch ist es legitim, die Yoga-Praxis an die eigenen Voraussetzungen anzupassen. Sie darf sich entwickeln, genauso, wie unser Leben nicht immer linear verläuft. Während wir vielleicht vor zehn Jahren noch eine Praxis gesucht haben, die uns auspowert und vor allem körperlich fordert, sehnen wir uns heute eher nach Übungen, die uns Entspannung und Ruhe schenken. 

>> Lesetipp: Zu allen hier vorgestellten Yoga-Stilen findest du ausführliche Artikel in unserem Yoga-Arten-Finder. Bei yogaeasy.de* kannst du viele der Stile ausprobieren

Damit du weißt, welcher Yoga-Stil dich wie unterstützen kann, hier ein Überblick über die 10 wichtigsten Yoga-Arten:

Die Liste an Yoga-Arten kann man theoretisch unendlich erweitern. Manche Ideen wie goat yoga oder Bier-Yoga empfinden wir aus Gründen der kulturellen Aneignung als unpassend und ordnen sie darüber hinaus nicht als ernsthafte Yogapraxis ein. In dieser Liste berücksichtigen wir deshalb Yoga-Stile, die hierzulande häufig auf den Studio-Stundenplänen zu finden sind. 

1. Hatha Yoga

Hatha Yoga ist die Grundlage der meisten praktizierten Yoga-Stile; genau genommen fußt jede Form des körperlichen Yoga auf Hatha Yoga. Ha steht für die Sonne und tha für den Mond. Der Begriff Yoga selbst wird grob mit Zusammenführen übersetzt. Also bedeutet Hatha Yoga das Zusammenführen der gegensätzlichen Energien in uns. Befinden diese sich im idealen Gleichgewicht, erfährt der*die Übende den Zustand des Yoga – das erklärte Ziel aller yogischen Praktiken. 

In unserem Kulturkreis wird Hatha auch als Synonym verwendet für eine eher traditionelle Yoga-Richtung, in der die Asanas eher länger gehalten werden und wenig Dynamik vorkommt. Auch Musik wirst du wahrscheinlich vergebens suchen in Hatha-Klassen, da der Fokus auf dem korrekten Üben liegen soll – ganz ohne Ablenkung. Außerdem gibt es ausreichend Raum für Atemübungen und Meditation.

Das kannst du erwarten: Viel Ruhe und Zeit zum achtsamen Üben und nachspüren
Für wen geeignet: Anfänger*innen und Fortgeschrittene, denen ein gutes Fundament in ihrer Yoga-Praxis wichtig ist

2. Iyengar Yoga

Hier dreht sich alles um absolute Präzision. Iyengar Yoga geht zurück auf B.K.S. Iyengar, einen der einflussreichsten Yogalehrer, die wir kennen. Außerdem ist es eine Form des Hatha Yoga. Also ebenfalls eine körperliche Form des Yoga, kombiniert mit dem Fokus auf Atmung und Meditation. Iyengar-Lehrer*innen unterrichten exaktes Alignment. Das bedeutet, dass jede Haltung bis ins kleinste Detail erörtert und erspürt wird. Da alle Körper unterschiedlich sind, kommen im Iyengar Yoga zahlreiche Hilfsmittel zum Einsatz, die dabei unterstützen sollen, die Asana in ihrer Gänze zu erfahren.

Das kannst du erwarten: Yoga-Klassen, die komplett ohne fließende Elemente auskommen und exaktes Alignment ins Zentrum der Praxis stellen. Sehr gut ausgebildete Lehrende 
Für wen geeignet: Für alle Yoga-Übenden, die die Asanas wirklich erörtern und verstehen möchten. Iyengar ist außerdem für jede*n Yogalehrer*in ein wertvolles Tool

>> Lesetipp: In unserem Hilfsmittel-Guide zeigen wir dir, wie du Block, Bolster und Gurt in deine Praxis einbaust

3. Vinyasa Yoga

Beim Vinyasa Yoga werden Atem und Bewegung miteinander synchronisiert. Dadurch entsteht eine fließende Sequenz. Vielleicht kennst du Vinyasa-Stunden auch unter dem Begriff Flow-Yoga

Was sehr modern und Westlich klingt, ist in Wahrheit eine sehr alte Tradition. Die Idee dahinter ist Achtsamkeit: Die einzelnen Asanas sollen mit dem Atem und einer vorab gesetzten Intention miteinander verbunden werden. Die Atmung, die dabei verwendet wird, nennt sich Ujjayi-Atem. Dabei fließt der Atem durch die Nase. Das Besondere ist, dass die Stimmritze dabei verschlossen wird, wodurch der Atem kontrolliert werden kann. Die Idee hinter Vinyasa ist es, jeden Moment der Bewegung bewusst und gleichwertig wahrzunehmen und dadurch den Geist auf die Intention zu fokussieren. 

Das kannst du erwarten: Eine dynamische Yoga-Praxis, bei der die Asanas in fließenden Bewegungen verbunden werden. Es kann gut sein, dass du ins Schwitzen gerätst 
Für wen geeignet: Interessierte Anfänger*innen und fortgeschrittene Yoga-Praktizierende. Alle, die Spaß haben an einer eher sportlichen Praxis

4. Ashtanga Yoga

Ashtanga bedeutet acht Glieder, zu denen auch ethische Lebensweise, Meditation und Pranayama gehören; es ist eine Form des Vinyasa Yoga. Das heißt, dass auch hier die Bewegung mit dem Ujjayi-Atem verbunden wird. Ansonsten hat Ashtanga Yoga aber wenige Überschneidungen mit einer Vinyasa Klasse. Das Prinzip ist nämlich ein anderes: Es werden sechs verschiedene Serien geübt, die aus einer Abfolge festgelegter Asanas bestehen. Die meisten von uns werden wahrscheinlich über die erste oder zweite Serie nicht hinauskommen, die Sequenzen haben es nämlich in sich. 

Zweite Besonderheit beim Ashtanga: Die Yoga-Praktizierenden üben selbstständig, werden dabei aber von Lehrer*innen begleitet und erhalten unterstützende Hands on Assists. Ergänzend zu dieser Mysore-Praxis gibt es noch Led Classes, bei denen die komplette Serie im strengen Vinyasa Count (ein Atemzug pro Bewegung) angeleitet werden.

Entwickelt wurde die Yoga-Art von Patthabi Jois, einem der großen Yogameister unserer Zeit. Auch wenn Patthabi Jois die heutige Yoga-Welt maßgeblich geprägt hat, ist er heute kritisch zu sehen: Einige seiner früheren Schüler*innen berichten von sexualiserten Übergriffen bei Assists, was Videoaufnahmen bestätigen. 

Das kannst du erwarten: Ashtanga Yoga gilt als körperlich sehr herausfordernde Yoga-Praxis, die in absoluter Stille praktiziert wird 
Für wen geeignet: Anfänger*innen, die sich nicht von der sehr körperlichen und fokussierten Atmosphäre in der Mysore-Shala abschrecken lassen. Fortgeschrittene Praktizierende, die ihre Praxis auf die nächste Ebene heben wollen

5. Jivamukti Yoga

Auch Jivamukti Yoga reiht sich in die Varianten des Vinyasa Yoga ein. Jivamukti Yoga wurde in den 80er Jahren in New York von Sharon Gannon und David Life gegründet. Sie waren beide Schüler*innen von Ashtanga-Begründer Sri K. Patthabi Jois. Kein Wunder, dass auch Jivamukti Yoga eine sehr körperliche und herausfordernde Praxis ist. Sharon und David haben in ihrer Methode alles zusammengefügt, was sie in ihrer eigenen Yoga-Praxis gelernt hatten und weitergeben wollten. Konkret geht es neben Asana vor allem auch um Spiritualität und das liebevolle Verhalten allen anderen Lebewesen gegenüber – egal ob Mensch oder Tier.

Das kannst du erwarten: Eine sehr dynamische und fordernde Yoga-Praxis, die von kuratierter Musik unterstützt wird. In jeder Klasse wird meditiert, gesungen und sich mit der Yoga-Philosophie beschäftigt 
Für wen geeignet: Alle, die sich intensiv bewegen wollen und sich auf diese Art dem Zustand von Yoga annähern wollen. Eine Neugier und Offenheit für Philosophie und Spiritualität sind gute Voraussetzungen, um hier auf deine Kosten zu kommen

Hot, hip and holy. Das fasst Jivamukti Yoga ganz gut zusammen. Klingt spannend? Dann lies in Rebeccas Artikel noch mehr darüber.

6. Bikram oder Hot Yoga

Hot Yoga und Bikram Yoga meinen dasselbe. Bikram dürfen jedoch nur die Studios verwenden, die vom Begründer Bikram Choudhury lizenziert wurden. Viele Studio distanzieren sich auch bewusst von dem Namen, da Bikram von zahlreichen Frauen sexuelle Belästigung und Vergewaltigung vorgeworfen wird. 

Hot Yoga meint das, was der Name verspricht: In einem 35 bis 40 Grad heißen Raum wird eine Abfolge von 26 Asanas geübt. Durch die Hitze soll der Körper geschmeidiger und flexibler werden, außerdem soll er durch das starke Schwitzen entgiftet werden. Nicht wundern: Da auch den Lehrer*innen sehr warm wird, haben sie oft ziemlich wenig an. Alles in allem ähnelt die Atmosphäre mehr einem Fitness-Studio als einer Yoga-Shala. Praktiziert wird vor einem großen Spiegel, in dem man sich während der Praxis ansehen kann.

Sicherlich ist Hot Yoga nicht jedermanns Sache, viele Übende schwören jedoch auf den entspannenden Effekt der Hot Yoga Praxis. 

Das kannst du erwarten: Viel Schweiß und Spaß. Hot Yoga ist ein richtiges Workout auf der Matte, was einem dabei helfen kann, sehr schnell raus aus dem Kopf und rein ins Spüren zu kommen
Für wen geeignet: Für Sauna lover und alle, die Yoga eher als Sportprogramm sehen und ganz undogmatisch an ihre Praxis herangehen wollen

>> Lesetipp: Du willst Yogalehrer*in werden? So findest du die passende Ausbildung

7. Anusara Yoga

Anusara Yoga wurde in den 90er Jahren vom Amerikaner John Friend begründet. Friend war davor langjähriger Iyengar-Schüler. Auch im Anusara liegt deswegen der Fokus auf sehr präziser Anleitung und Ausrichtung. Neben der äußeren Form geht es hier aber vor allem um die Ausrichtung des Inneren, unserer Gefühle. Anusara Yoga wird auch übersetzt mit dem Herzen folgen. Dem Herzbereich als Synonym für positive Gefühle kommt im Anusara eine große Bedeutung zu. Dem zugrunde liegt die lebensbejahende tantrische Philosophie.

Das kannst du erwarten: Eine Auseinandersetzung mit positiven Emotionen gepaart mit präzisem, körperlichen Üben
Für wen geeignet: Die sehr exakte Anleitung im Anusara Yoga macht es auch für Anfänger*innen zugänglich. Daher ist es auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen geeignet

8. Kundalini Yoga

Kundalini beschreibt in der Yoga-Philosophie die in jedem wohnende Urkraft, das schlummernde Potenzial, das durch Yoga-Praktiken erweckt werden kann. Das Ziel ist, dass die Kundalini nach oben steigt und uns beim yogischen Ziel der Erleuchtung unterstützen kann. Theoretisch ist das mit jedem Yoga-Stil möglich. Die Kundalini Yogis richten jedoch ihre Praxis am eindeutigsten darauf aus. 

Kundalini Yoga unterscheidet sich deutlich von allen bisher beschriebenen Yoga-Arten und gilt nicht als Hatha Yoga Art. Die Übungen im Kundalini erscheinen im ersten Moment sehr einfach. Sie werden jedoch lange gehalten und oft wiederholt. Diese sogenannten Kriyas (Reinigungsübungen) können auf Dauer sehr anstrengend sein und fordern viel mentale Stärke. Zu einer Kundalini Klasse gehört auch immer Pranayama und das Rezitieren von Mantren, um sich in meditative Zustände zu bringen.

Das kannst du erwarten: Eine Yoga-Praxis, die den Fokus auf Energiearbeit und Meditation hat. Hier geht es weniger um fließende Sequenzen, sondern mehr darum, die eigenen Muster durch das Aushalten unangenehmer Momente zu erkennen und zu überwinden
Für wen geeignet: Für Kundalini braucht es keine besonderen körperlichen Voraussetzungen. Falls du Interesse hast an inneren Prozessen und Spiritualität bist du hier bestimmt richtig

9. Yin Yoga

Alle bisher vorgestellten Yoga-Stile eint, dass sie eher Yang-lastig sind. Damit ist gemeint, dass sie eher die kraftvolle, aktivierende Energie in uns ansprechen. Yin Yoga ist das genaue Gegenteil davon. Es ist eine ruhige Praxis, bei der die einzelnen Asanas meist drei bis sieben Minuten gehalten. Die Asanas sollen ohne jegliche Muskelkraft ausgeführt werden, um bis ins tiefe Bindegewebe zu wirken und die Faszien zu lösen. Was sehr entspannend klingt, kann sehr anstrengend sein. Wir sind es nicht gewohnt, einfach mal nichts zu tun und auch unsere Körper sind oft so verspannt, dass es dauert, bis wir loslassen können. Gelingt uns das, werden wir mit absoluter Tiefenentspannung belohnt.

Das kannst du erwarten: Eine Yoga-Praxis komplett am Boden, so dass die Muskeln einmal Pause haben. Durch das lange Halten der Asanas gibt es oft nur eine Handvoll Übungen, die oft einer bestimmten Körperregion zugeordnet sind
Für wen geeignet: Alle, die einen Ausgleich zum aktiven hektischen Alltag suchen. Yin Yoga ist eine prima Ergänzung zu allen dynamischen Yoga-Stilen und kann helfen, Verspannungen und Verhärtungen zu lösen

10. Restorative Yoga

Auch im Restorative Yoga werden die einzelnen Haltungen lange und passiv gehalten. Im Gegensatz zu Yin Yoga wird hier auf absolute Passivität gesetzt. Unterstützt werden die Übungen dabei von zahlreichen Hilfsmitteln wie Blöcken, Gurten und Bolstern. Das Ziel ist, es wirklich bequem zu haben, damit das Nervensystem sich beruhigen kann. Restorative Yoga ist eine heilende Praxis, auf körperlicher wie psychischer Ebene. Der Atem darf dabei völlig frei fließen. Einzelne Asanas werden bis zu 20 Minuten gehalten, um dem Herz-Kreislauf-System wirklich die Zeit zu geben, aus dem aktiven Zustand in den passiven und regenerativen zu wechseln.

Das kannst du erwarten: Vollständige Entspannung. Hilfsmittel sind ein zentraler Bestandteil jeder Stunde und das Einrichten muss gut angeleitet werden und kann etwas dauern
Für wen geeignet: Alle, die gerade beim Lesen innerlich genickt haben. Restorative Yoga kann helfen, aus dem Hamsterrad des Alltags rauszukommen und sich ganzheitliche Regeneration zu gönnen 

So findest du deinen eigenen Yoga-Stil

Vielleicht hast du jetzt beim Durchgehen der einzelnen Stile schon herausgefunden, welche Yoga-Art die richtige für dich sein könnte. Falls nicht, haben wir hier noch ein paar Entscheidungshilfen für dich:

  • In welcher körperlichen Verfassung bist du? Brauchst du wirklich noch mehr Dynamik und Aktivierung oder würde dir eine eher ruhige Praxis besser tun?
  • Sei offen und ohne Dogma: Alles ist Yoga und kein Stil ist besser oder schlechter als der andere. Ausnahmen sind die oben angesprochenen fragwürdigen Bier-Yoga-Ideen.
  • Erlaube dir, jeden Tag neu zu entscheiden: Alles ist im Fluss. Vielleicht wolltest du heute eigentlich um 06:30 Uhr zur Ashtanga Praxis gehen, die Nacht war aber ziemlich unruhig? Dann erlaube dir,  dich davon zu lösen und buche die Yin Yoga Klasse am Abend.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie viele Yoga-Arten gibt es?
Mittlerweile existieren mehr als 100 geschützte Yoga-Varianten. Die meisten davon gehen auf Hatha Yoga zurück und ähneln sich in vielen Punkten. Am Ende gibt es so viele Yoga-Arten wie es Lehrer*innen gibt – alle interpretieren die Lehre auf ihre eigene Art und Weise. Das darf man bei der Suche nach einem passenden Stil ruhig beachten. 

Welche Yoga-Art ist für Anfänger geeignet?
Letztendlich kann jeder Yoga-Stil auch von Anfänger*innen geübt werden. Informiere dich, ob es bei dynamischen Varianten wie Vinyasa und Ashtanga Yoga spezielle Einsteiger-Klassen gibt. Yoga-Stile, die eher statisch geübt werden erleichtern das reinkommen, da mehr Zeit bleibt, sich auf das korrekte Üben der Asanas zu konzentrieren. Dazu gehören Hatha Yoga, Iyengar Yoga und Anusara Yoga. Yin Yoga und Restorative Yoga kann von den meisten Menschen, auch ohne Yoga-Erfahrung oder mit körperlicher Einschränkung geübt werden. 

Welcher Yoga-Stil ist anstrengend und herausfordernd?
Dynamische Stile bringen dich wahrscheinlich schneller ins Schwitzen und haben eher einen Workout-Charakter. Dazu gehören Ashtanga Yoga, Vinyasa Yoga und Jivamukti Yoga. Richtig schweißtreibend wird es im erhitzten Raum beim Bikram bzw. Hot Yoga. Lass dich aber nicht beirren: Jede Yoga-Form kann bei präziser Ausführung und gehaltenem Fokus recht anstrengend sein.

Welche Yoga-Art ist fließend und wo werden die Asanas eher gehalten?
Zu den fließenden Yoga-Stilen gehören Vinyasa Yoga, Ashtanga Yoga, Jivamukti Yoga und je nach Level Anusara Yoga. Hatha Yoga, Iyengar Yoga, Yin Yoga und Restorative Yoga legen den Fokus eher auf Statik und längeres Halten.

Hast du deinen Lieblings-Stil bereits gefunden? Oder willst du dich lieber gar nicht festlegen? Schreib mir gerne in den Kommentaren.

Alle Fotos © Lena Fingerle

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