Frühlingsbeginn: Tag- und Nachtgleiche: Das kommt auf dich zu

Zwei Mal im Jahr, im März und September, gibt es jeweils einen Tag, an dem Tag und Nacht genau gleich lang sind. Das macht diese beiden Monate zu den perfekten Manifestations-Monaten!

Ich werde mich auf den Frühlingsbeginn konzentrieren, möchte dir aber beide als “Äquinoktium” bezeichneten Tage nicht vorenthalten!

Es ist März. Die Bauern bestellen zu diesem Zeitpunkt traditionell ihre Felder. Sie bringen die Samen in die Erde um im Herbst eine reiche Ernte zu begrüßen. Oft finden zu diesem Zeitpunkt Feste statt, in der die Sonne mit Feuerzeremonien begrüßt wird. Die Bauern bringen ihre Samen literally in die Erde, um diese später zu ernten. Daran können wir uns ein Beispiel nehmen und die Wünsche in die Welt bringen, die wir später ernten möchten.

Womit wir auch schon beim September angelangt wären: Zum Herbstbeginn wird vielerorts das Erntedankfest gefeiert. Jetzt wird geerntet! Den Feld- und Fruchtbarkeits-Göttern wird mit Opfergaben gedankt.

Auf persisch werden diese Tage jedes Jahr unter dem Namen Nouruz gefeiert.

Dieses wird seit etwa 3000 Jahren gefeiert und ist damit eines der ältesten Feste der Menschheit. Traditionell begrüßen die Menschen den Frühling mit bunten Kleidern und üppigem Essen. Kaum zu glauben, dass jedes Jahr sage und schreibe 300 Millionen Menschen die 13-tägigen Festlichkeiten begehen.

Zur Vorbereitung auf diesen Tag gibt es verschiedene Rituale. Eines, welches uns nicht ganz unbekannt ist, ist “Chuneh-Tekouni”, der Hausputz, hierzulande bekannt als Frühjahrsputz. Dabei geht es um das Loslassen des Alten und Platz schaffen für das neu erwachende Leben. Wenn du dich bisher darum gedrückt hast, ist dieses Wochenende perfekt um dich und deine Energie auf Frühling und Neubeginn einzustellen.

Tag und Nacht, Mann und Frau, Balance und Harmonie?

Die Tagundnachtgleiche findet jedes Jahr am 19.03, 20.03 oder 21.03 statt und symbolisiert einen Zustand der Harmonie. Er bewirkt sowohl einen Zustand der tiefen Umwandlung der Natur im Außen – Blumen sprießen, Bäume schlagen aus – als auch eine Transformation unser Selbst im Innen. An diesem Tag sind Tag und Nacht exakt gleich lang, Licht und Dunkelheit befinden sich in absoluter Balance. Es wird gesagt, dass die Balance auch für die innere Balance steht. Die Balance von innerer Frau und innerem Mann, Femininem und Maskulinem. Dem empfangenden und dem manifestierenden Anteil in uns.

Die Tag- und Nachtgleiche ist der perfekte Zeitpunkt, um mit der Triebenergie des Frühlings ins Manifestieren zu gehen.

Denn jetzt wird alles zum Leben erweckt und neigt dazu, an die Oberfläche zu kommen. Dabei gilt immer:

Überlege dir gut, was du dir wünscht, denn es könnte wahr werden.

Es braucht drei wichtige Voraussetzungen, um erfolgreich zu manifestieren:

Einen klaren Blick

Oft wissen wir, was wir nicht wollen, aber nicht genau was wir wollen. Werde dir darüber klar, was du wirklich willst. So absurd es sich auch für deinen Kopf anhören mag. Pick dir zunächst einen Wunsch raus. Im Zweifel schreibe dir die Dinge auf, die du nicht mehr willst und versuche auf Basis der Liste zu formulieren, was du anstatt dessen willst.

Ein erfülltes Herz

Fühle dich in deinen Wunsch hinein. Träume werden nicht wahr, wenn wir sie denken, sondern wenn wir sie fühlen können. Wie fühlt es sich an, wenn sich dein Wunsch erfüllt hat? Wo kannst du das Gefühl dazu im Körper wahrnehmen. Schließe deine Augen und tauche in die Zukunft. Genieße es. Und schreibe dir anschließend deinen eigenen Reisebericht aus der Zukunft.

Einen starken Fokus

Wie kannst du dieses Gefühl aufrechterhalten? Mach dir ein Vision-Board, klebe dir Reminder auf Post-its, speichere dir Erinnerungen aufs Handy. Was auch immer dir hilft, um dein Wunsch-Gefühl wieder zu beleben – tu es. Und versuche jeden Tag eine Sache zu machen, die dich deinem Wunsch näher bringt. Wünscht du dir den Bio-Bauernhof? Dann wäre eine erste Maßnahme, dich bio zu ernähren und möglichst plastikfrei zu leben. Schon kleine Elemente wie dir den Smoothie zu gönnen oder früher aufzustehen um zu Fuß zu gehen, können mit der richtigen Intention Großes bewirken.

Höre auf dein Bauchgefühl, es ist dein Kompass!

Selbst mit dem stärksten Fokus können Zweifel kommen, ob der Weg, den wir beschreiten richtig ist. Dabei kann uns unser Bauchgefühl bzw. unsere Intuition unterstützen. Sie ist der perfekte Wegweiser, wenn es darum geht und den Pfad zu unseren Träumen zu weisen. Um sie zu hören ist es wichtig dem Verstand mal zu sagen, dass er die Klappe halten soll, damit wir die leise Stimme in uns überhaupt hören können.

Wenn wir einen Samen in die Erde setzen, wissen wir auch nicht genau, wie die Pflanze aussehen wird, die dann entsteht. Und vor allem vertrauen wir darauf, dass eine Pflanze entsteht, während wir die Erde wässern, in der der Samen steckt. Und zwar so lange, bis wir das erste Grün erblicken.

Manifestieren geht erst dann los, wenn wir lernen zu vertrauen statt zu kontrollieren.

Wenn es um unsere Träume geht, neigen wir dazu, nicht so viel Vertrauen zu haben, wenn sie sich nicht sofort zeigen. Denn Vertrauen bedeutet eben auch, die Kontrolle abzugeben. In solchen Momenten fordert unser Verstand Sicherheit. Er will ein Geschenk – “Bakschisch” und fordert die vermeintliche Sicherheit.

Viel Spaß beim Manifestieren im magischen März!

KAJA

Titelbild © Simon Berger via Unsplash

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