200+ Stunden Ausbildung bei YOGA13 in Stuttgart: Vinyasa & Mindfulness
[Anzeige] 2013 habe ich mein erstes 200h Yoga Teacher Training gemacht. Ein halbes Jahr lang saß ich jeden Monat ein Wochenende lang im Studio und lernte über Asana, Anatomie und Philosophie. Ich erinnere mich sehr gerne an die Zeit zurück. Denn dort wurde die Grundlage für meinen Unterricht gelegt. Das Wochenend-Format war super in meinen Alltag zu integrieren und genau das richtige für meine damalige Lebenssituation. 

Zwei Jahre später gab es dann das Gegenprogramm in Indien: Vier Wochen Ashram-Leben beim Jivamukti Teacher Training. Intensives Lernen von früh bis spät inklusive Meditation am Morgen und Satsang am Abend.

Beide Ausbildungen möchte ich nicht missen, in beiden habe ich unglaublich viel gelernt. Bei beiden hätte ich mir aber manchmal auch mehr vom jeweils anderen gewünscht: Mehr enge Gemeinschaft und intensives Eintauchen bei der ersten, mehr Freiheit und eigenes Tempo bei der zweiten.

Die YOGA13 Yoga-Ausbildung: Ein guter Mix aus Flexibilität und Struktur

Susanne und Tobias von YOGA13 in Stuttgart ging es vermutlich ähnlich, als sie ihre hauseigene Yoga-Grundausbildung konzipiert haben. Beide kennen das eher lose Format der Wochenend-Ausbildung und auch die durch getaktete Struktur eines vierwöchigen Teacher Trainings.

Herausgekommen ist deswegen eine Mischung: Die YOGA13-Ausbildung läuft von April bis September an mindestens einem Wochenende im Monat. Zusätzlich gibt es eine Intensivwoche. Denn bei aller Flexibilität, die Susanne und Tobias ihren Schüler*innen geben wollen, ist es ihnen auch wichtig, dass es die Möglichkeit gibt für tiefes und bewusstes Eintauchen. Bewusstheit ist dabei ein gutes Stichwort. Nicht ohne Grund heißt die Ausbildung Vinyasa & Mindfulness.

Nahbare Lehrer*innen und lernen auf Augenhöhe

Achtsamkeit zu leben und zu lehren, ist Susanne und Tobias ein großes Anliegen. Dabei geht es ihnen darum, das Konzept von Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Ein Gefühl dafür zu bekommen, wo wir in unserem Leben bewusster sein können, auch im Kleinen. Das tun sie auf eine sehr lebensechte praktische Art und Weise, was nicht wundert, wenn man die beiden und ihre Biographien näher kennenlernt. 

Susannes Sohn kam vor 25 Jahren viele Wochen zu früh zur Welt, weswegen er mehrfach schwer behindert ist. Sie sagt, dass sie das Leben mit ihm gelehrt hat, bewusster zu leben und Dinge zu tun, die sie erfüllen. 

Der Grundstein für Tobias Weg zum Yogalehrer wurde eventuell schon in der Kindheit gelegt – seine Mutter ist Yogalehrerin. Wobei das bei ihm anfangs eher zu Ablehnung geführt hat, wie er selber sagt. Wer mag schon als Teenager gerne das, was die Eltern mögen? Deswegen ging es auch erstmal in eine andere Richtung: Er arbeitete viele Jahre als Monteur für Solaranlagen, fand aber nach und nach heraus, dass die Liebe zum Yoga doch in ihm schlummerte. Nach einem ersten Teacher Training 2012 unterrichtete er mehrere Jahre abends neben seinem Vollzeitjob. Als er 2016 von einer Kündigungswelle betroffen war, war er der Einzige unter seinen Kolleg*innen, der sich über diesen Schicksalsschlag freute. Ein paar Tage später fragte ihn Susanne, ob sie nicht zusammen ein Yogastudio eröffnen wollen.

Darum geht’s im Kern: Achtsamkeit, Selbstreflexion und bewusstes Leben

Die Intensivwoche leiten beide gemeinsam und spätestens in diesen acht Tagen wird klar, wieso sie sich so wahnsinnig gut ergänzen. Susanne hat ihren Fokus neben Asana auf Pranayama und Meditation. In der Ausbildung übernimmt sie deswegen den Bereich des subtilen Körpers, also alles rund um Fluss und Steuerung von Energie: Stichworte sind hier Bandhas, Chakren und Koshas.  

Tobias liebt den Yoga des Klangs und bereichert die Ausbildung mit Chanten, Mantren und dem Hinführen zum Bhakti Yoga.

Was beide eint, ist ihr ganzheitlicher Blick auf Yoga. Natürlich wird innerhalb der Ausbildung viel Asana geübt und Sequenzen werden angeleitet. 95 Stunden sind dem Bereich gewidmet. Viel Zeit, um sich dem Gebrauch von Hilfsmitteln zu widmen, korrektes Assistieren zu üben oder das Prinzip von Vinyasa Krama zu verstehen. 

Zusätzlich gibt es eine Morgenmeditation und mehrere Satsang-Abende, an denen inspirierende Filme geschaut werden oder Kirtan stattfindet. Ein wichtiger Bestandteil ist auch das gemeinsame Essen. Denn auch das Bewusstsein dafür, was auf dem eigenen Teller landet, ist Teil von Achtsamkeit. Während der Intensivwoche essen Lehrer*innen und Schüler*innen deswegen jeden Tag ein gemeinsames vegan-vegetarisches Mittagessen.

Diese Gemeinschaft findet sich an vielen Stellen innerhalb der Ausbildung, denn Susanne und Tobias wollen ihren Schüler*innen auf Augenhöhe begegnen. Dazu gehört auch, dass über die Yoga-Philosophie und ihre Bedeutung diskutiert werden darf – mit offenem Ausgang und ohne die Antworten in Kategorien wie richtig oder falsch einzuordnen.

Gastlehrer*innen ergänzen das Ausbildungs-Team

Yogaphilosophische Fragen fließen in alle Module immer wieder ein. So richtig ans Eingemachte geht es jedoch ein Wochenende lang beim Modul Yoga-Philosophie und Ethik. Hier werden die Originalquellen gelesen, Yoga im geschichtlichen Kontext betrachtet und auch erste Übungen in Sanskrit gemacht. Das neue Wissen können die Schüler*innen dann wiederum an den weiteren Wochenenden mit Susanne und Tobias besprechen und alltagstauglich anwenden.

Auch der Bereich Anatomie wird von einem eigenen Modul abgedeckt. Hierfür haben sich Susanne und Tobias Unterstützung geholt: Afia Joy Adu-Sanyah übernimmt diesen Part. Das Schöne: Afia Joy hat einen Background als Osteopathin und Thai Yoga Massagetherapeutin. Beides lässt sie in ihren Unterricht einfließen. Während sich die Schüler*innen mit Muskulatur, Skelett und dem Atemsystem beschäftigen, wird getanzt, massiert und ausprobiert. Learning by doing also und nicht nur ein Wochenende im Schneidersitz auf dem Fußboden sitzen, bis der Rücken schmerzt. Daran kann ich mich nämlich noch sehr gut bei meiner ersten Ausbildung erinnern.

Das Ziel: Mehr als reine Wissensvermittlung

Auch das unterscheidet die Ausbildung bei YOGA13 vielleicht von anderen 200h Teacher Trainings: Die Schüler*innen sollen hier nicht das Gefühl bekommen, dass es nur um das reine Abhaken der Lerninhalte geht. So wird an den Wochenende nicht bis kurz vor Schluss Wissen vermittelt, sondern es bleibt immer genug Zeit für Feedback, gemeinsames integrieren und nachspüren. Ganz im Sinne von gelebter Achtsamkeit und Gemeinschaft.

Aber natürlich wird gelernt. In der Ausbildung ist alles enthalten, was eine 200h Grundausbildung braucht. Auf der YOGA13-Website  findest du eine Übersicht über die genauen Inhalte, auf eine Sache will ich aber nochmal genauer eingehen: 

Ein Modul des Trainings beschäftigt sich mit dem Beruf der Yogalehrer*in 

Yogalehrer*in zu sein ist ein wunderbarer Beruf – er kann aber auch verdammt hart sein. Es gehört nämlich mehr dazu, als gut sequenzierte Klassen zu unterrichten und sich in Yoga-Philosophie auszukennen. Um von deinem Job als Yogalehrerin auch deine Miete bezahlen zu können, brauchst du gutes Marketing, musst wissen, wie das mit der Buchhaltung läuft und vor allem auf dich und deine Ressourcen achten. Darauf geht die Ausbildung in 20 Stunden ein, was ich sehr wertvoll finde.

Ist die YOGA13 Vinyasa & Mindfulness-Ausbildung das Richtige für mich?

Falls du dich das nun fragst, dann habe ich hier ein paar Anhaltspunkte für dich:

  • Interessierst du dich für eine solide 200h-Grundausbildung im Hatha/Vinyasa-Stil, die Yoga Alliance zertifiziert ist?
  • Suchst du eine Ausbildung, die über den körperlichen Aspekt des Yoga hinausgeht?
  • Ist es dir wichtig, mehr über Achtsamkeit und bewusstes Leben zu erfahren und wie du es in dein Leben und deinen Unterricht integrieren kannst?
  • Verfügst du über mindestens zwei Jahre eigene Yogapraxis und fühlst dich körperlich und psychisch fit genug für diese intensive Zeit?
  • Hast du die Kapazitäten, dich von Mitte April bis Mitte September dem Yogastudium zu widmen und auch außerhalb der Präsenzwochenenden Zeit für Selbststudium und Übungstreffen?
  • Kannst du dir im Mai eine Woche frei nehmen für die Präsenzwoche?
  • Hast du Lust auf Gemeinschaft, offenen Austausch und das Zulassen verschiedener Meinungen?

Trifft das meiste auf dich zu? Dann empfehlen wir dir die Ausbildung bei Susanne und Tobias sehr.

Die Ausbildung im Überblick

  • Ort: Stuttgart
  • Zeitraum: 17.04. – 19.09.2022
  • 6 Wochenenden und eine Intensivwoche vom 19. – 27.05.2022
  • Preis: 3500 Euro. Es gibt einen vergünstigten Karma Yoga Platz gegen Mithilfe und bei entsprechender Bedürftigkeit 
  • Inhalte der Module:
    • Yoga Asana
    • Subtiler Körper
    • Bhakti Yoga
    • Mindfulness
    • Yoga Philosophie und Ethik
    • Anatomie & Physiologie
    • Professionelle Grundlagen
  • Es besteht die Möglichkeit nach der Ausbildung ein 5-stündiges Mentorprogramm mit Susanne oder Tobias zu absolvieren
  • 2023 wird es eine 300h-Ausbildung als Ergänzung der 200h-Grundausbildung geben
  • Hier geht’s zu allen Infos und Anmeldung

Wenn du das Gefühl hast, du könntest deine Ausbildung gefunden haben, dann melde dich bei YOGA13 zum Infoabend am 15. März von 18:00-19:00 Uhr an. Der findet per Zoom statt und du kannst dich kostenlos über den Kursplan einbuchen. 

Oder du besuchst das schöne Studio direkt vor Ort. Es finden regelmäßig tolle Workshops statt, durch die du Susanne und Tobias besser kennenlernen kannst. Und übrigens: Rebecca ist Anfang April auch mit ihrem Chakra Tuning Workshop in Stuttgart.

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Artikel bei der Suche nach der richtigen Ausbildung helfen konnte.

Bilder © Christine Joos

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