Eine Woche Ashram in Indien – was dich erwartet

Es klingt verrückt, ist aber wahr: Dank Fuck Lucky Go Happy bin ich im Frühjahr nach Indien gereist. Bei einer Verlosung habe ich das wunderbare Buch Yoga in India* von Otto Stricker gewonnen und während ich träumend durch die Seiten blätterte, wurde plötzlich klar: Ich muss los. Wieder nach Indien!

Ein paar Tage, E-Mails und Klicks später stand mein Reiseplan und so verzog ich mich für drei wundervolle Wochen in das Land der Rishis und Weisen.

Die ersten Tage wollte ich unbedingt in einem Ashram leben, um vom stressigen Alltag abzuschalten und neue spirituelle Wege zu entdecken. Weil ich auf der Suche nach einer möglichst integralen Yogapraxis, aber auch nach einem leichten Einstieg in das strenge Ashramleben war, fiel meine Wahl auf das Phool Chatti Ashram in Rishikesh, der Welthauptstadt des Yoga.

Das Ashram ist abseits des Yogatrubels am heiligen Ganges gelegen und bietet speziell für Westler*innen einwöchige Ashramprogramme, in denen du Einblicke in alle Yogapraktiken gewinnen kannst. Für alle, die auch mit dem Gedanken spielen, Zeit in einem indischen Ashram zu verbringen, habe ich ein paar Fakten zusammengesammelt.

Die Gurus: Lalitaji und Chrissiji

Das Ashram steht unter der Leitung von Swami Dev Swarup Nanda, doch durch das Programm führen die liebenswerten Lalita und Chrissie. Die streng wirkende, aber sehr herzliche Lalita lebt seit 23 Jahren im Ashram und leitet das Programm seit 14 Jahren. In den letzten Jahren wird sie dabei von der lebensfrohen Chrissie aus Australien unterstützt, die vor allem für Abwechslung in der Meditationspraxis sorgt, die rituellen Bäder im Ganges begleitet und auch Lachyoga in das wöchentliche Programm eingebaut hat.

Nicht zu vergessen sind die vielen Karma Yogis, die im Ashram leben. Die vier Männer haben sich für ein Leben im Ashram entschieden, um anderen selbstlos dienen zu können. Sie waschen, putzen, kochen, servieren, gärtnern, melken, und und und…Ihre selbstlose und gleichzeitig zufriedene Hingabe hat mich unheimlich beeindruckt. Von diesen Jungs wurde uns auch dreimal täglich das leckerste Essen serviert – köstlichst! Die Unterkunft selbst ist sehr einfach, aber absolut gemütlich. Fragt unbedingt nach einem Zimmer mit einem Blick auf die ewig rauschende Ganga!

Ein Ashram ist kein Wellness!

Ashram bedeutet  „Ort der Anstrengung“ und ist daher alles andere als ein nettes Yoga- und Wellness-Retreat. Die harte spirituelle Praxis und der Dienst am Göttlichen stehen hier im Vordergrund. Auch das Programm im Phool Chatti ist deshalb gerade für Neueinsteigende kein Ponyhof. An allen sieben Tagen erwartet die Sadhakas (spirituell Suchende) folgendes Programm:

05.30: Morgengong und Aufstehen
06.00: Meditation (still und ohne größere Anleitungen
06.30:  Chanting
06.45:  Jala Neti als yogische Reinigungsübung (Nasespülen mit einem Kännchen und Salzwasser)
07.00: Pranayama Atemübungen
07.15: Asanapraxis: Hatha Yoga
09.00: Frühstück
10.00: Karma Yoga: Selbstloses Dienen
10.30: Meditationsspaziergang
12.30: Mittagessen
13:00: Freizeit
15:00: Philosophischer Vortrag und Diskussion
16.00: Asanapraxis: Ashtanga Yoga
17.30: Pranayama Atemübungen bei Sonnenuntergang: Tempel Puja (Opferritual an Shiva) und Kirtan (gemeinsames Singen)
19.30:  Abendessen
20.30: Geführte Meditation

Gerade die Meditationen sind sehr vielseitig. Jeden Tag erhalten die Ashrambesucher*innen ein neues Thema und neben Achtsamkeits- und Dankbarkeitsmeditationen wird in die Japameditation, in Yoga Nidra und vieles andere eingeführt.

Mich haben gerade auch die meditativen Spaziergänge umgehauen, in denen wir nicht nur die wundervolle Umgebung besichtigen konnten, sondern auch wichtige Themen bearbeiten sollten. In den philosophischen Vorträgen erfährt man Grundlegendes zu den vier großen Yogawegen und den Schriften des Patanjali.

Das allabendliche Tempelritual wird gemeinsam mit allen Ashrambewohner*innen (sogar die zwei Tempelhunde jaulen mit!) absolviert, danach noch beten, singen und musizieren – gemeinsam natürlich. Für viele war das zunächst ungewohnt, doch nach ein paar Tagen sangen alle inbrünstig die Mantren mit, die meist Shiva gewidmet waren.

Ganz wichtig: Toiletten schrubben!

Für ein indisches Ashram kommt Karma Yoga im Phool Chatti recht kurz, dennoch nimmt es im Programm einen wichtigen Stellenwert ein. Karma Yoga ist der Weg des selbstlosen Handelns und von den Sadhakas wird erwartet, dass sie verschiedene Aufgaben im Ashram erledigen, ohne dass sie dafür eine Gegenleistung erwarten. In dieser Zeit werden die Bäder geschrubbt, der Hof gefegt und die Yogaräume gesäubert. Alle Programmteilnehmenden sind dann damit beschäftigt, etwas für die anderen zu tun und es war jeden Tag erstaunlich, wie erfrischt wir alle aus dieser eigentlich mühseligen Beschäftigung herauskamen.

Die zweimal täglichen Asanastunden haben mir persönlich nicht besonders zugesagt. Dies lag aber auch daran, dass sich der Unterricht an Anfänger*innen richtete und mich daher nicht sehr forderte. Doch ich konnte mich nach einiger Zeit auch darauf einlassen, mich nochmals mit Grundlagen zu beschäftigen und dachte viel über didaktische Unterrichtsprinzipien nach.

Mauna: Wer noch ein bisschen mehr mag…

Viele Teile des Programms, wie die Meditationen und die gemeinsamen Mahlzeiten, werden schweigend absolviert. So entsteht eine sehr kontemplative und ruhige Atmosphäre im Ashram. Am Anfang darf man sich dazu entscheiden, die gesamte Woche in Mauna, also in Schweigen, zu verbringen. Dazu gehören im Übrigen auch non-verbale Kommunikationsformen! Da ich meiner spirituellen Praxis ein wenig mehr Tiefe geben wollte und ich mich nach Stille gesehnt habe, habe ich die Woche in Mauna verbracht. Auch wenn das an vielen Stellen immer wieder hart ist, kann ich das allen empfehlen, die keine Angst vor dem haben, was sie in der Woche Schweigen in sich finden könnten.

Was ich mitgenommen habe: Keep it simple

Das wohl wichtigste, was ich aus dem Ashrambesuch mitgenommen habe: Keep it simple! Ich brauche weder viel Kram noch übermäßig viel Trubel oder Input. Ein einfaches Leben ohne viele Ansprüche kann sehr befreiend und erleichternd sein, zumindest immer wieder mal.

Und vor allem: Ruhe! Warum plappern wir eigentlich den ganzen Tag? Und was reden wir dann? Ist das oft nicht total unnötig, nervend oder sogar verletzend? Also habe ich mir vorgenommen: Öfter mal die Klappe zu halten, durchzuatmen und den Puls an meinem Handgelenk zu  spüren (Danke Chrissie!) Und wenn ich ganz genau hinhöre, dann höre ich auch noch das Rauschen der heiligen Ganga in meinem Ohr…

Wenn ich nicht noch feste Pläne gehabt  hätte, die mich zu zur Heiligen Amma in Kerala führen sollten, wäre ich gerne noch eine Woche geblieben. So bleibt es ein Ort, zu dem ich gerne wiederkomme.

Om Namaha Shivaya!

Deine Janna

Liebe Leser*innen, wir freuen uns, dass Janna’s Reisebericht nach nun schon fast fünf Jahren (!) immer noch viel gelesen wird und auf so viel Interesse stößt. Bitte beachtet aber, dass nicht alle Informationen aktuell sein müssen und dass wir als Redaktion keine spezifischen oder individuellen Fragen zu Anreise, Sicherheit, Versicherungen, Allergien oder euren Sprachkenntnissen geben können. Bitte wendet euch dazu an eure Reiseziele in Indien, z.B. direkt an das gewählte Ashram. Viele Fragen werden von ihnen beantwortet. Ansonsten helfen Reisebüros oder Reiseführer aus der Buchhandlung eures Vertrauens bei vielen Fragen. Gutes Reisen euch!

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18 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ich war 17 Tage (21.Feb bis 9.März 2019) im „Sivananda Yoga Vedanta Dhanwantari Ashram“, und ja, „Ein Ashram ist kein Wellness“, allerdings habe ich die Metapher gewählt „Yoga anstrengender ist als Bundeswehr“, wenn das Ego zum großen Teil aufzugeben bereit ist und nur ins reine Fühlen geht, um sich auf einer Ebene des Seins von vielerlei Ballast befreien kann.
    Ich sollte aber nicht verschweigen, daß dies meine ersten Yoga-Stunden überhaupt waren, ich also in dieser Hinsicht absolut unbelastet bin.
    „Jeder gegangene Weg, wenn er deine Gefühlswelt ausmacht, ist schwierig … beinahe unmöglich ungeschehen zu machen.“
    Eine andere Sache ist, welche meine Wahrnehmung meiner Meinung nach … stark erhöht hat und stimuliert oder Kanäle im Gehirn geöffnet hat – da möchte ich ehrlich bleiben -, ist der Konsum einer legalen Droge, welche mich auch glauben läßt im entspannten Ruhezustand das kribbelnde Gefühl im Körper fließender Energie zu spüren sowie diesen lenkung durch den gerichteten Ausmerksamspunkt im Denken.

    Bevor ich auf das Yoga eingehe, so empfand ich diese Freundlichkeit und Ehrlichkeit als sehr besonders, welche ich als authentisch wahrnahm sowie gefühlt ein besonderes Leuchten. Später stellte sich allerdings einiges, was ich geglaubt hatte, als Täuschung heraus, also in Bezug darauf, daß die Menschen in Indien Englisch lesen können und einen darüber hinwegtäuschen, weil sie es sonst als Schande wahrnähmen, wie mir jemand erzählte – dies sollte sich also für mich später als Enttäuschung erweisen.
    Das seltsame immerwährende freundliche Lächeln hinterfragt mancher erst und verkrampft vielleicht, weil man es hinterfragt, aber später wird man zu dem, was man hinterfragt und lächelt dann ebenfalls, was einen schließlich langsam verändert … öffnet?

    Bei dem Yoga-kurs war es gut, daß der Schwierigkeitsgrad langsam zunahm und man immer leichter vom Ego (denkendes Gehirn) loslassen kann. Bei der Form „Sonnenanbetung“ fragt man sich manchmal, oh, noch eine Wiederholung, oh, noch eine Wiederholung, oh, noch eine Wiederholung *lach* … hierbei hört man irgendwo auf sich zu fragen bzw. zu denken, was sehr gut ist.
    Nach dem Yoga kam manchmal die absolut losgelöste Entspannung, wo ich ab und zu Visionen hatte, welche teilweise sehr farbig waren … ich kann mich zumindest an drei Erinnern.

    Bei dem wichtigem Nebenchakra im Fuß habe ich bei der einen Übung verspürt, wie sich vom Fuß ausgehend eine Wolke aus Energie aufgebaut hat und fühlte dies sehr deutlich, als sich eine Eisenstange durch dieses Energiefeld bewegte – dies hatte ich mindestens dreimal erlebt und zu diesem Zeitpunkt mehrfach überprüft.
    Bei einer anderen Übung hatte ich mit den Fingerspitzen (Sonnenanbetung) Richtung des Yoga-Lehrers gerichtet und er war 2-3 Meter von mir entfernt, wo ich ein deutliches Kribbeln in den Fingerspitzen, wo ich vielleicht in das Aurafeld des Yogis durchstriffen hatte.

    Die Kosten beliefen sich bei der günstigen Version bei 9 Euro, Malzeiten gibt es täglich zwei und man kann so viel essen, wie man schafft – verhungern ist also unmöglich. Die Anreise vom Trivandrum (Bahnhof) kostet mit dem Tuck-Tuck 700-800 … aber es verlangte einer aber auch 1500 bis 2000, also Wucher, weil es sehr spät (21 Uhr) war.

    Es gibt noch einiges andere, was zu erzählen wäre, aber die Doktorarbeit ist schon lang genug, bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, wenn mir dazu etwas einfällt. Ich kann nur raten, daß jeder, welcher ein Teil seines Egos abgeben möchte, sich der Anstrengung durch das Yoga auszuliefern, um wirklich zu fühlen … nicht äußerlich, sondern geistig und feinstofflicher, wodurch die Neugierde anhand der Erlebnisse wächst und man sich dadurch mehr öffnet.

  2. ich beschäftige mich seit etwa 3 Jahren mit Yogapraxis in unterschiedlichen Kursen. Da ich im Urlaub nicht einfach nur abhängen kann brauche ich immer einen Beschäftigungsschwerpunkt. Deshalb mache ich mir momentan Gedanken über einen Yogaurlaub : hier in Europa, oder Thailand (meine Frau ist Thailänderin) oder aber Inden (Bin seit frühester Kindheit Verehrer von Mahatma Gandhi und habe nun in meiner Laufgruppe einen Inder der regelmässig nach Kalkutta fährt).Insofern habe ich Jannas Bericht mit Aufmerksamkeit vefolgt und als Anregung genommen mich weiter mit diesem Thema zu befassen

  3. Hallo!
    Ich spiele seit Längerem mit dem Gedanken nach Indien zu reisen um dort mindestens eine Woche in einem Ashram zu verbringen.
    Was mich davon abhält sind einzig und allein meine Nahrungsmittelallergien gegen alle Arten von Nüssen, rohes Obst und rohes Gemüse.
    Kann mir jemand sagen, ob eine Reise in so einem Fall Sinn macht und ich trotzdem halbwegs sicher essen kann oder ob ich hier meine Gesundheit leichtfertig aufs Spiel setzten würde?

    1. Ich war im Ashram „Sivananda Yoga Vedanta Dhanwantari Ashram“ (Trivandrum) und ich kann nur sagen, daß hier das Essen absolut lecker war. Es war scharf, hatte aber einen runden Geschmack. Es ist vegetarisch, ich denke das ist normal für ein Ashram, das Wasser während der Mahlzeiten war seltsam, als wäre dort etwas hinzugefügt, und es machte das Wasser leicht bläulich-violett … was es war? Keine Ahnung. Bei dem Essen im genanntem Ashram brauchst du dir absolut keine Sorgen zu machen – Ehrenwort! Wie es in anderen Ashrams in Indien aussieht, so kann ich hier leider nichts sagen.
      Wenn du eine besondere Erfahrung machen will, dann würde ich mindestens 2 Wochen im Ashram bleiben, um etwas zu spüren, wenn du in der Ruhe bist … auch mit dir selbst. Ich war 17 Tage im genannten Ashram, die Beschreibung habe im eigenem Eintrag hier hinterlassen.
      Ich wünsche dir alles Gute und … reise nach Indien, es wird dir gut tun! Ich warte schon auf meinen nächsten Urlaub ab Ende Februar 2020.

  4. Hallo Leute,

    ich möchte demnächst auch im Ahram nach Indien, als Zeit habe ich mir mitte Januar 2019 oder ende Februar vorgennomen. Jedenfalls als weibliche Person habe ich ein bisschen Bedenken allein dort hinzureisen. Desswegen suche auf diesem Wege ein Begleiter ( männlich, weiblic egal ), um die Reise gemeinsam zu organisieren und die Zeit dort zu verbringen. Hat jemand Interesse auf so eine Reise? Würde mich sehr, sehr freuen, wenn sich jemand auf meine Email meldet.

    Lieben Gruß
    Dessi

      1. Guten Abend, ein super interessanter Bericht. Herzlichen Dank . Ich möchte gern im April für eine Woche in ein Ashram. Leider habe ich keine yoga Erfahrung und englisch ist auch nicht so toll ausgeprägt. Habt Ihr einen Tipp für mich, wo ich als yogasnfänger hin kann? Lieben Gruß Christin

    1. Hallo Gabi,
      Deine Frage ist auch meine Frage würdest du mir vielleicht deine Antworten weiterkeiten?
      Ich bin erst gestern mit dem Thema konfrontiert worden und es beschäftigt mich sehr
      Ich heiße übrigens auch Gabi 😀. Also gleicher Name, gleiche Interessen.

      Unbekannt und doch Gabi
      NAMSTE

  5. Hallo Janna!

    Vielen Dank für deinen Bericht. Finde es echt ansprechend.
    Wie war es mit der Anreise? Könntest du empfehlen das Auto zu mieten? Oder wie ist es mit dem öffentlichen Verkehr in Indien?

  6. Hallo Janna,
    ich möchte auch gerne 1 Woche in dem Ashram verbringen. Ich überlege danach noch 1 Woche in Rishikesh oder dort in der Nähe zu verbringen. Hast du Idee für Unterkünfte oder andere Ort in der Nähe, die ich besuchen könnte.
    Ganz viele Grüße und frohe Ostern,
    Nele

  7. Hallo Janna!danke für deinen schönen Bericht!
    Was kostet der Aufenthalt in diesem Ashram oder beruht er wie bei Vipassana-Retreats auf Spenenbasis?

    Namaste
    Larissa

  8. Hallo Jana :)

    Erstmal vielen lieben herzlichen Dank für das teilen deiner Erfahrung.

    Ich möchte auch nach Indien, ich brauche vorab die Preis Frage. Hast Du ein Link oder Telefon Nummer wo ich den Preis für meinen Aufenthalt bekomme,bitte

    Sat Nam ,Samy

  9. Hallo, ich spiele nun auch mit dem Gedanken dort hin zu fliegen. Könnte ich beamen wäre ich jetzt schon da, sofort:-).
    Allerdings habe ich als Frau so ganz alleine zu reisen noch ein paar Bedenken in Indien.
    Wie kommt man am besten dort hin?
    Ab Dehli mit dem Zug fahren? Wie lange fährt man ungefähr mit dem Zug? Wie ist das Zugfahren dort??
    Vielen Dank für diesen Bericht <3

  10. Hallo,

    meine beste Freundin und ich wollen auch unbedingt in einen indischen Ashram! Nur wissen wir nicht so recht wie wir das organisieren sollen…
    Gibt es denn eine Organisation mit der man dort hingehen kann oder hast du das auf eigene Faust gemacht? Ist das nicht auch gefährlich in Indien als Frau?
    Wie viel hat dich der Aufenthalt dort gekostet?
    Ist es empfehlenswert auch etwas länger, z.B. 3 Wochen dort zu bleiben oder macht das der Körper nicht mit?

    Vielen lieben Dank für die Infos,
    liebe Grüße
    Silvia

  11. Liebe Claudia,
    ich antworte dir mal, weil der Bericht ja von mir ist. ;-)
    Der längere Besuch in einem Ashram ist sicherlich ein schöner Weg um zu sich und Ruhe zu finden. Es ist aber auch ein harter Weg voller Anstrengungen, weil es ein sehr einfaches Leben und viel Übung bedeutet. Daher musst du dir gut überlegen, ob du dafür auch stabil genug bist. Der Besuch eines Ashrams kann keine therapeutische Behandlung ersetzen, falls diese nötig ist.
    Wenn du dir in Indien ein Ashram suchst, kosten diese in der Regel nicht viel Geld, da sie nicht profitorientiert sind. Viele erwarten auch selbst gewählte Spenden. Am besten schaust du dich mal im Netz um, welches Ashram dich anspricht und meldest dich direkt bei den Leuten vor Ort.
    Viel Glück und Ruhe dir!
    Janna

  12. Hallo Rebecca, hallo Franziska,

    erstmal vielen Dank, dass ihr eure Erfahrungen hier teilt!
    Seit einiger Zeit überleg ich mir auch ein paar Wochen in einem Ashram zu verbringen, da ich durch Depressionen und anderem extrem unglücklich bin und ich denke was mir wirklich helfen würde, wäre wieder zu mir zu finden und mich endlich wieder selber zu respektieren und zu lieben.
    Doch was für Kosten erwarten einen? Für Anreise, Ashram und Verpflegung?
    Alles Liebe
    Claudia

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