Ashram in Indien: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Essen. Beten. Lieben.

Spätestens seit dem Erscheinen des Bestsellers Eat, Pray, Love* gelten Aufenthalte im Ashram als ein Muss unter den Suchenden. Auch ich ließ mich von den Erzählungen der Autorin Elizabeth Gilbert inspirieren und wagte den mutigen Schritt:

Inmitten einer Sinnkrise zog ich 2015 mit all meinem Hab und Gut in einen Ashram nach Südindien.

Eine tiefgreifende Erfahrung, die ganze acht Monate andauern sollte.

Ashram in Indien: Die wichtigsten Fragen und Antworten 2

Ein Ashram ist eine klosterähnliche Einrichtung, in der Lehrer*innen (Gurus) und Lernende unter einem Dach leben und lernen. Das Besondere an diesen spirituellen Orten: Eine klare Tagesstruktur. Die dient der Stärkung der individuellen sowie kollektiven Energie.

Unsere liebe Janna hat vor mehreren Jahren bereits einen Erfahrungsbericht zum Thema veröffentlicht, deshalb werde ich darauf an dieser Stelle verzichten. Da jedoch dort und diesbezüglich immer wieder viele Fragen aufkommen und auch ich mir damals eine Art Ratgeber zum Thema gewünscht hätte, habe ich mich der Sache angenommen.

Q&A: Die häufigsten Fragen & Antworten zum Thema “Ashram in Indien”

Kurz vorweg: Natürlich gibt es keine pauschalen Antworten, da jeder Ashram seine ganz eigenen Regeln und Gepflogenheiten aufweist. Nachfolgend findest du eine Auswahl an Informationen, die auf meinem persönlichen Erfahrungsschatz basieren (Stand April 2019). Meine Angaben sind demnach ohne Gewähr.

Anreise: Wie komme ich zum Ashram?

Die meisten spirituellen Einrichtungen befinden sich abseits von Großstädten oder Touristenhochburgen. Schaue dich auf der jeweiligen Internetseite um, ob dort bereits eine Wegbeschreibung hinterlegt ist. Ansonsten informiere dich explizit vor deiner Anreise über Möglichkeiten zur Anfahrt. Es kann nämlich gut sein, dass du dir vorab ein Taxi, Airport Shuttle, etc. organisieren musst. Um unnötigen Stress zu vermeiden, würde ich von der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zumindest bei deinem ersten Aufenthalt absehen. Die meisten Haltestellen befinden sich nämlich nicht immer in unmittelbarer Nähe der spirituellen Einrichtungen.

Wie viele Mahlzeiten erwarten mich? Und welche Art von Essen wird angeboten?

In den meisten Ashrams werden zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag bestehend aus vegetarischer, sattvischer Kost angeboten. Sprich: eine bunte Mischung aus leichten Gemüsecurrys mit Reis oder auch indischem Brot. Als Zwischenmahlzeit werden meist Chai (Schwarzer Tee oder Milchtee) mit Obst oder auch Keksen gereicht.

Hinweis zur veganen Ernährung: Auch wenn viele indische Speisen anmuten lassen, vegan zu sein, so wird in Indien doch viel auf Ghee-Basis (geklärte Butter) zubereitet. Falls dies für dich ein absolutes No-Go sein sollte, dann schau dich explizit nach Einrichtungen um, die auf vegane Gäste eingestellt sind. Ein tolles Beispiel: Der Anand Prakash Yoga Ashram in Rishikesh.

Kann ich mit Lebensmittelallergien anreisen?

Ein Ashram ist kein Fünf-Sterne-Restaurant, das auf jeden Wunsch eingehen kann. Behalte im Hinterkopf, dass die Speisen sehr einfach gehalten sind, da sie sich aus den geringfügigen Einnahmen der Einrichtung finanzieren. Du wirst also in den seltensten Fällen auf “teurere” Ersatzprodukte ausweichen können. Stelle dich bei besonderen Ernährungsformen darauf ein, kleine Kompromisse einzugehen oder vorzusorgen.

Das Aufbewahren von Lebensmitteln in den Zimmern ist meistens verboten, da sich unerwünschte tierische Gäste aus dem Dschungel schnell angezogen fühlen. Schreibe den Ashram deiner Wahl in Ausnahmefällen also lieber an, welche anderweitigen Möglichkeiten bestehen.

Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es?

Die meisten Einrichtungen bieten eine Vielzahl an Zimmerkategorien an. Angefangen bei größeren Schlafsälen (bis zu 30 Personen pro Dorm) und Zeltplätzen (Zelte müssen meist selbst mitgebracht werden) reichen die Optionen über einfache Doppelzimmer mit geteiltem Badezimmer bis hin zu luxuriösen Doppelzimmern mit Badezimmer und Klimaanlage (AC). Beachte hierbei jedoch, dass du bei einfacher Belegung eines Doppelzimmers mit großer Wahrscheinlichkeit eine*n Zimmernachbar*in zugewiesen bekommen wirst.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Preise variieren je nach Zimmerkategorie und Saison. Im Preis mit inbegriffen sind in der Regel alle Mahlzeiten und Aktivitäten (Satsang, Asana Stunden, etc.).

Preisbeispiel Sivananda Ashram Neyyar Dam (Nebensaison): Schlafsaal oder Tent-Space ab ca. 10 €; Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad pro Person ab ca. 13 €; Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad inkl. Bad pro Person ab ca. 17 €; Doppelzimmer inkl. Bad und AC pro Person ab ca. 27 €. In der Hochsaison unterscheiden sich die Preise pro Kategorie um ca. + 2 €.Manche Einrichtungen finanzieren sich auch auf Spendenbasis.

Welche Krankenversicherung benötige ich?

Eine gängige Auslandskrankenversicherung sollte normalerweise ausreichend sein. Informiere dich jedoch vor Abflug bei deiner Versicherung, für welchen Zeitraum sie gültig ist. Solltest du mit dem Gedanken spielen, zeitweise in einem Ashram als Yogalehrer*in mitzuwirken, dann erkundige dich, ob diese Tätigkeit in deinem Versicherungsschutz mit inbegriffen ist.

Kann ich nach Indien mit einem gängigen Touristenvisum einreisen?

Seit Anfang 2019 gibt es für Aufenthalte zu Tourismuszwecken bis zu einem Jahr das sogenannte eVisa (Achtung: maximal 90 Tage am Stück!). Solltest du einen Aufenthalt länger als 90 Tage am Stück planen, dann benötigst du ein reguläres Visum, das du bei den zuständigen Behörden ca. drei bis vier Wochen vor deiner Einreise beantragen musst. Wichtig: Ein Touristenvisum ist ausschließlich für einen Yogaurlaub im Ashram gültig. Im Falle einer Yogalehrerausbildung oder gar eines Langzeitaufenthaltes als Yogastudent*in benötigst du entweder ein X-Visa (auch entry Visa genannt) oder ein Student Visa.

Allgemein gilt: Dein Visum hängt von deinen Aufenthaltsabsichten ab. Informiere dich also rechtzeitig bei dem Ashram deiner Wahl, welche Auflagen es hierbei zu beachten gibt.

Welche Sprachkenntnisse benötige ich?

Größere Einrichtungen bieten ihre Stunden gerne auf Englisch an, um dem internationalen Publikum gerecht zu werden. Basiswissen in Englisch ist also definitiv von Vorteil. Bei kleineren Institutionen kann es schon mal passieren, dass auch in der einheimischen Sprache des jeweiligen Bundesstaates gelehrt wird.

Solltest du gar kein Englisch sprechen, dann empfiehlt es sich, eventuell mit einer Begleitperson zu reisen, die dir dabei hilft, die Sprachbarriere zu überbrücken. Wobei du in den namhaften Ashrams, wie beispielsweise dem Sivananda Ashram in Neyyar Dam in der Regel keine Probleme haben dürftest, dich auch ohne Englischkenntnisse zurechtzufinden. Alternativ könntest du auch einen Aufenthalt in einem deutschsprachigen Ashram anvisieren.

Sollte ich als Yogaanfänger*in in einen Ashram gehen?

Viele der Einrichtungen sind heutzutage darauf eingestellt, dass Interessierte aus der ganzen Welt anreisen, um der Yogapraxis zum ersten Mal in einem Ashram zu begegnen. Die meisten Ashrams bietet deshalb mehrere Yogaklassen pro Tag an, um den unterschiedlichen Vorerfahrungen der Übenden gerecht zu werden (Anfänger- und Fortgeschrittenen-Yogaklassen).

Gibt es einen Mindestaufenthalt?

Da jeder Yoga-Gast mit administrativem Aufwand verbunden ist – in Indien muss jede*r Tourist*in den örtlichen Behörden gemeldet werden- legen manche Ashrams eine Mindestaufenthaltsdauer fest. In der Regel beträgt diese drei Tage. Natürlich kannst du den Ashram aus triftigen Gründen auch vorzeitig wieder verlassen. Informiere dich jedoch vorab, wie die individuellen Regelungen hierfür aussehen.  

Welche Aufenthaltsdauer empfiehlt sich?

Abgesehen von dem zuvor erwähnten Mindestaufenthalt gibt es nach oben hin keine Grenze für deinen Aufenthalt. Da es jedoch oft ein wenig Zeit bedarf, um in den strikten Tagesrhythmus reinzukommen und davon zu profitieren, empfiehlt sich ein Besuch von mindestens ein bis zwei Wochen. Solltest du einen längeren Aufenthalt von mehreren Monaten bis hin zu Jahren anpeilen, dann hör dich bei deiner favorisierten Einrichtung nach sogenannten Staff Programmes um.

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Was erwartet mich in einem Ashram?

Nachfolgend findest du einen typischen Tagesablauf (entnommen aus dem Sivananda Ashram Neyyar Dam, India):

  • 05:20 Satsang (Gruppenmeditation, Chanting & Vorträge)
  • 06:00 Tee
  • 08:00 Asana Class (getrennte Klassen für Anfänger*innen und  Fortgeschrittene)
  • 10:00 Brunch (vegetarisches Indian Meal)
  • 11:00 Karma Yoga (selbstloser Dienst)
  • 12:30 Asana Coaching (freiwillige “Asana-Nachhilfe”)
  • 13:30 Tee & Snack
  • 14:00 Lektüre (Vorträge)
  • 15:30 Asana Class (getrennte Klassen für Anfänger*innen und  Fortgeschrittene)
  • 18:00 Dinner
  • 20:00 Satsang (Gruppenmeditation, Chanting und Vorträge)
  • 22:30 Schlafenszeit

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Ist das angebotene Programm verpflichtend?

Kurz und knapp: Ja! Die einzige Ausnahme bildet die Teilnahme an Programmen wie beispielsweise “Panchakarma” (Ayurveda-Reinigungskur). Hierfür gelten Sonderregelungen. Davon abgesehen ist das Programm jedoch streng verpflichtend. Das Missachten der Tagesstruktur kann mitunter sogar einen Rauswurf nach sich ziehen.

Kann ich meinen Aufenthalt auf eigene Faust organisieren oder muss ich mich an eine Organisation wenden?

In den meisten Fällen kannst du ohne jegliche Voranmeldung anreisen. Sprich: Dein Aufenthalt muss nicht zwangsläufig über eine Organisation geplant sein. Viele Anbieter von Rundreisen bzw. Yogareisen integrieren jedoch einen Aufenthalt in einem Ashram als Teil des Reiseplans. Überlege dir einfach, was dir mehr zusagt: Reisegruppe oder Solo Traveler?

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Wie sicher sind Ashrams?

Auch wenn ein Ashram eine spirituelle Einrichtung darstellt, solltest du nicht außer Acht lassen, dass sich die Gemeinschaft nicht aus Heiligen zusammensetzt. In der Regel wird beim Check-In direkt darauf hingewiesen, Wertgegenstände vor allem in den Schlafsälen nicht achtlos herumliegen zu lassen. Auch mir sind schon einige Dinge abhanden gekommen (zum Beispiel teures Parfüm). Deshalb: Lass deine Wertsachen wie große Summen an Bargeld, elektronische Geräte und Reisepass lieber im Tresor einschließen. Die meisten Rezeptionen der Ashrams haben hierfür vorgesorgt.

Alleine reisen als Frau in Indien?

Ich selbst lebe nun seit fast fünf Jahren in diesem bezaubernden Land und habe bisher keinerlei negativen Erfahrungen gemacht. Halte dich an respektvolle, der Kultur angepasste Umgangsformen und sei aufmerksam für deine Außenwirkung: Verzichte auch bei noch so hohen Temperaturen in bestimmten Regionen auf kurze Kleidung (Dekolleté, Schultern und Knie sollten stets bedeckt sein), sieh vom Baden im Bikini ab und vermeide zu spätes Ausgehen ohne Begleitung.

Und solltest du ein mulmiges Gefühl dabei haben, nachts allein mit dem Bus oder Zug zu reisen, dann schau dich nach Tagfahrten um. Meist lässt sich hier eine angenehmere Alternative finden. Wenn du noch nie in Indien warst und Respekt vorm Alleinereisen hast, würde ich dir empfehlen, lieber mit einem/einer Freund*in zu reisen und vielleicht dann beim nächsten Mal auf eigene Faust!

Allgemein gilt: Je größer und bekannter die Einrichtung, desto mehr kann auf die Bedürfnisse von Yogatourist*innen eingegangen werden. Stell dich jedoch eher darauf ein, deine Extrawünsche zu minimieren, um Enttäuschungen vorzubeugen. Denn:

Ein Ashram ist ein sehr einfacher Ort, der uns unter anderem lehrt, mit niedrigen Ansprüchen ein erfülltes Leben zu leben.

Ashram in Indien: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Für mich steht fest: Obwohl mich der strikte Tagesablauf manchmal an meine Grenzen gebracht hat, möchte ich keine Sekunde meiner Zeit als Karma-Yogi missen. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit spirituellen Praktiken, waren es vor allem auch die tollen Begegnungen mit anderen Menschen, die meinen Aufenthalt zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht haben.

Du hast noch weitere Fragen, die oben nicht aufgelistet sind, oder auf der Homepage deines auserwählten Ashrams nicht geklärt wurden? Dann pack sie gerne unten in die Kommentare. Ich freue mich, im Rahmen des Möglichen darauf einzugehen. Habe aber bitte dafür Verständnis, wenn ich nicht auf alle individuellen Nachfragen eine Antwort geben kann.

Fotos © Franziska Krusche

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19 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ich war 17 Tage (21.Feb bis 9.März 2019) im “Sivananda Yoga Vedanta Dhanwantari Ashram”, und ja, “Ein Ashram ist kein Wellness”, allerdings habe ich die Metapher gewählt “Yoga anstrengender ist als Bundeswehr”, wenn das Ego zum großen Teil aufzugeben bereit ist und nur ins reine Fühlen geht, um sich auf einer Ebene des Seins von vielerlei Ballast befreien kann.
    Ich sollte aber nicht verschweigen, daß dies meine ersten Yoga-Stunden überhaupt waren, ich also in dieser Hinsicht absolut unbelastet bin.
    “Jeder gegangene Weg, wenn er deine Gefühlswelt ausmacht, ist schwierig … beinahe unmöglich ungeschehen zu machen.”
    Eine andere Sache ist, welche meine Wahrnehmung meiner Meinung nach … stark erhöht hat und stimuliert oder Kanäle im Gehirn geöffnet hat – da möchte ich ehrlich bleiben -, ist der Konsum einer legalen Droge, welche mich auch glauben läßt im entspannten Ruhezustand das kribbelnde Gefühl im Körper fließender Energie zu spüren sowie diesen lenkung durch den gerichteten Ausmerksamspunkt im Denken.

    Bevor ich auf das Yoga eingehe, so empfand ich diese Freundlichkeit und Ehrlichkeit als sehr besonders, welche ich als authentisch wahrnahm sowie gefühlt ein besonderes Leuchten. Später stellte sich allerdings einiges, was ich geglaubt hatte, als Täuschung heraus, also in Bezug darauf, daß die Menschen in Indien Englisch lesen können und einen darüber hinwegtäuschen, weil sie es sonst als Schande wahrnähmen, wie mir jemand erzählte – dies sollte sich also für mich später als Enttäuschung erweisen.
    Das seltsame immerwährende freundliche Lächeln hinterfragt mancher erst und verkrampft vielleicht, weil man es hinterfragt, aber später wird man zu dem, was man hinterfragt und lächelt dann ebenfalls, was einen schließlich langsam verändert … öffnet?

    Bei dem Yoga-kurs war es gut, daß der Schwierigkeitsgrad langsam zunahm und man immer leichter vom Ego (denkendes Gehirn) loslassen kann. Bei der Form “Sonnenanbetung” fragt man sich manchmal, oh, noch eine Wiederholung, oh, noch eine Wiederholung, oh, noch eine Wiederholung *lach* … hierbei hört man irgendwo auf sich zu fragen bzw. zu denken, was sehr gut ist.
    Nach dem Yoga kam manchmal die absolut losgelöste Entspannung, wo ich ab und zu Visionen hatte, welche teilweise sehr farbig waren … ich kann mich zumindest an drei Erinnern.

    Bei dem wichtigem Nebenchakra im Fuß habe ich bei der einen Übung verspürt, wie sich vom Fuß ausgehend eine Wolke aus Energie aufgebaut hat und fühlte dies sehr deutlich, als sich eine Eisenstange durch dieses Energiefeld bewegte – dies hatte ich mindestens dreimal erlebt und zu diesem Zeitpunkt mehrfach überprüft.
    Bei einer anderen Übung hatte ich mit den Fingerspitzen (Sonnenanbetung) Richtung des Yoga-Lehrers gerichtet und er war 2-3 Meter von mir entfernt, wo ich ein deutliches Kribbeln in den Fingerspitzen, wo ich vielleicht in das Aurafeld des Yogis durchstriffen hatte.

    Die Kosten beliefen sich bei der günstigen Version bei 9 Euro, Malzeiten gibt es täglich zwei und man kann so viel essen, wie man schafft – verhungern ist also unmöglich. Die Anreise vom Trivandrum (Bahnhof) kostet mit dem Tuck-Tuck 700-800 … aber es verlangte einer aber auch 1500 bis 2000, also Wucher, weil es sehr spät (21 Uhr) war.

    Es gibt noch einiges andere, was zu erzählen wäre, aber die Doktorarbeit ist schon lang genug, bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, wenn mir dazu etwas einfällt. Ich kann nur raten, daß jeder, welcher ein Teil seines Egos abgeben möchte, sich der Anstrengung durch das Yoga auszuliefern, um wirklich zu fühlen … nicht äußerlich, sondern geistig und feinstofflicher, wodurch die Neugierde anhand der Erlebnisse wächst und man sich dadurch mehr öffnet.

  2. ich beschäftige mich seit etwa 3 Jahren mit Yogapraxis in unterschiedlichen Kursen. Da ich im Urlaub nicht einfach nur abhängen kann brauche ich immer einen Beschäftigungsschwerpunkt. Deshalb mache ich mir momentan Gedanken über einen Yogaurlaub : hier in Europa, oder Thailand (meine Frau ist Thailänderin) oder aber Inden (Bin seit frühester Kindheit Verehrer von Mahatma Gandhi und habe nun in meiner Laufgruppe einen Inder der regelmässig nach Kalkutta fährt).Insofern habe ich Jannas Bericht mit Aufmerksamkeit vefolgt und als Anregung genommen mich weiter mit diesem Thema zu befassen

  3. Hallo!
    Ich spiele seit Längerem mit dem Gedanken nach Indien zu reisen um dort mindestens eine Woche in einem Ashram zu verbringen.
    Was mich davon abhält sind einzig und allein meine Nahrungsmittelallergien gegen alle Arten von Nüssen, rohes Obst und rohes Gemüse.
    Kann mir jemand sagen, ob eine Reise in so einem Fall Sinn macht und ich trotzdem halbwegs sicher essen kann oder ob ich hier meine Gesundheit leichtfertig aufs Spiel setzten würde?

    1. Ich war im Ashram “Sivananda Yoga Vedanta Dhanwantari Ashram” (Trivandrum) und ich kann nur sagen, daß hier das Essen absolut lecker war. Es war scharf, hatte aber einen runden Geschmack. Es ist vegetarisch, ich denke das ist normal für ein Ashram, das Wasser während der Mahlzeiten war seltsam, als wäre dort etwas hinzugefügt, und es machte das Wasser leicht bläulich-violett … was es war? Keine Ahnung. Bei dem Essen im genanntem Ashram brauchst du dir absolut keine Sorgen zu machen – Ehrenwort! Wie es in anderen Ashrams in Indien aussieht, so kann ich hier leider nichts sagen.
      Wenn du eine besondere Erfahrung machen will, dann würde ich mindestens 2 Wochen im Ashram bleiben, um etwas zu spüren, wenn du in der Ruhe bist … auch mit dir selbst. Ich war 17 Tage im genannten Ashram, die Beschreibung habe im eigenem Eintrag hier hinterlassen.
      Ich wünsche dir alles Gute und … reise nach Indien, es wird dir gut tun! Ich warte schon auf meinen nächsten Urlaub ab Ende Februar 2020.

  4. Hallo Leute,

    ich möchte demnächst auch im Ahram nach Indien, als Zeit habe ich mir mitte Januar 2019 oder ende Februar vorgennomen. Jedenfalls als weibliche Person habe ich ein bisschen Bedenken allein dort hinzureisen. Desswegen suche auf diesem Wege ein Begleiter ( männlich, weiblic egal ), um die Reise gemeinsam zu organisieren und die Zeit dort zu verbringen. Hat jemand Interesse auf so eine Reise? Würde mich sehr, sehr freuen, wenn sich jemand auf meine Email meldet.

    Lieben Gruß
    Dessi

      1. Guten Abend, ein super interessanter Bericht. Herzlichen Dank . Ich möchte gern im April für eine Woche in ein Ashram. Leider habe ich keine yoga Erfahrung und englisch ist auch nicht so toll ausgeprägt. Habt Ihr einen Tipp für mich, wo ich als yogasnfänger hin kann? Lieben Gruß Christin

    1. Hallo Gabi,
      Deine Frage ist auch meine Frage würdest du mir vielleicht deine Antworten weiterkeiten?
      Ich bin erst gestern mit dem Thema konfrontiert worden und es beschäftigt mich sehr
      Ich heiße übrigens auch Gabi 😀. Also gleicher Name, gleiche Interessen.

      Unbekannt und doch Gabi
      NAMSTE

  5. Hallo Janna!

    Vielen Dank für deinen Bericht. Finde es echt ansprechend.
    Wie war es mit der Anreise? Könntest du empfehlen das Auto zu mieten? Oder wie ist es mit dem öffentlichen Verkehr in Indien?

  6. Hallo Janna,
    ich möchte auch gerne 1 Woche in dem Ashram verbringen. Ich überlege danach noch 1 Woche in Rishikesh oder dort in der Nähe zu verbringen. Hast du Idee für Unterkünfte oder andere Ort in der Nähe, die ich besuchen könnte.
    Ganz viele Grüße und frohe Ostern,
    Nele

  7. Hallo Janna!danke für deinen schönen Bericht!
    Was kostet der Aufenthalt in diesem Ashram oder beruht er wie bei Vipassana-Retreats auf Spenenbasis?

    Namaste
    Larissa

  8. Hallo Jana :)

    Erstmal vielen lieben herzlichen Dank für das teilen deiner Erfahrung.

    Ich möchte auch nach Indien, ich brauche vorab die Preis Frage. Hast Du ein Link oder Telefon Nummer wo ich den Preis für meinen Aufenthalt bekomme,bitte

    Sat Nam ,Samy

  9. Hallo, ich spiele nun auch mit dem Gedanken dort hin zu fliegen. Könnte ich beamen wäre ich jetzt schon da, sofort:-).
    Allerdings habe ich als Frau so ganz alleine zu reisen noch ein paar Bedenken in Indien.
    Wie kommt man am besten dort hin?
    Ab Dehli mit dem Zug fahren? Wie lange fährt man ungefähr mit dem Zug? Wie ist das Zugfahren dort??
    Vielen Dank für diesen Bericht <3

  10. Hallo,

    meine beste Freundin und ich wollen auch unbedingt in einen indischen Ashram! Nur wissen wir nicht so recht wie wir das organisieren sollen…
    Gibt es denn eine Organisation mit der man dort hingehen kann oder hast du das auf eigene Faust gemacht? Ist das nicht auch gefährlich in Indien als Frau?
    Wie viel hat dich der Aufenthalt dort gekostet?
    Ist es empfehlenswert auch etwas länger, z.B. 3 Wochen dort zu bleiben oder macht das der Körper nicht mit?

    Vielen lieben Dank für die Infos,
    liebe Grüße
    Silvia

  11. Liebe Claudia,
    ich antworte dir mal, weil der Bericht ja von mir ist. ;-)
    Der längere Besuch in einem Ashram ist sicherlich ein schöner Weg um zu sich und Ruhe zu finden. Es ist aber auch ein harter Weg voller Anstrengungen, weil es ein sehr einfaches Leben und viel Übung bedeutet. Daher musst du dir gut überlegen, ob du dafür auch stabil genug bist. Der Besuch eines Ashrams kann keine therapeutische Behandlung ersetzen, falls diese nötig ist.
    Wenn du dir in Indien ein Ashram suchst, kosten diese in der Regel nicht viel Geld, da sie nicht profitorientiert sind. Viele erwarten auch selbst gewählte Spenden. Am besten schaust du dich mal im Netz um, welches Ashram dich anspricht und meldest dich direkt bei den Leuten vor Ort.
    Viel Glück und Ruhe dir!
    Janna

  12. Hallo Rebecca, hallo Franziska,

    erstmal vielen Dank, dass ihr eure Erfahrungen hier teilt!
    Seit einiger Zeit überleg ich mir auch ein paar Wochen in einem Ashram zu verbringen, da ich durch Depressionen und anderem extrem unglücklich bin und ich denke was mir wirklich helfen würde, wäre wieder zu mir zu finden und mich endlich wieder selber zu respektieren und zu lieben.
    Doch was für Kosten erwarten einen? Für Anreise, Ashram und Verpflegung?
    Alles Liebe
    Claudia

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