Detox your Kleiderschrank: In drei Schritten zur Capsule Wardrobe
[Anzeige + Rabattcode] Detox und die Yoga-Szene waren jahrelang fast untrennbar miteinander verbunden. Glücklicherweise haben wir inzwischen verstanden, dass wir weder giftig sind, noch Kuren zur Selbstoptimierung brauchen. Die quick fix Versprechen für vermeintliche Probleme entspringen einer Industrie, die uns einfach nur ihre Produkte andrehen möchte. Was wirklich hilft: lernen, uns tagtäglich so anzunehmen wie wir sind. Mit uns ist nämlich alles in Ordnung. 

Es gibt allerdings einen Bereich, in dem wir sehr große Detox-Fans sind: Dem Kleiderschrank 

Verzicht kann das eigene Leben bereichern – wenn es um unseren Besitz geht. Und noch genauer hingeschaut: um unseren Kleiderschrank. Hand auf’s Herz. Wie viele Kleidungsstücke besitzt du wirklich und welche hast du in den letzten zwei Jahren tatsächlich getragen? 

Falls deine Antwort dich beunruhigt, bist du in bester Gesellschaft: Laut einer repräsentativen Umfrage von Greenpeace besitzt jede erwachsene Person in Deutschland im Schnitt 95 Kleidungsstücke. Ein Drittel gab gar an, mehr als 300 Kleidungsstücke zu besitzen. Allein das ist schon eine Zahl, die wir erst mal sacken lassen müssen. Aber es kommt noch dicker: Jedes fünfte Teil wird laut Greenpeace nicht getragen. Das sind rund 20 Prozent. Autsch. 

Aparigraha meets ahimsa: Warum Überkonsum und unethische Produktion yogischen Grundsätzen widersprechen

Yoga kennt keinen Überfluss. Zumindest nicht im materiellen Sinn. Wir praktizieren aparigraha. Aparigraha ist, wie auch das gleich näher beleuchtete ahimsa, eines der fünf Yamas, den yogischen Verhaltensregeln im Umgang mit anderen. Die Yamas sind ein Teil des achtgliedrigen Yoga-Pfads, den Patanjali vor rund 2000 Jahren in den Yoga Sutras aufgeschrieben hat. Aparigraha bedeutet Nicht-horten, Bescheidenheit, oder nicht gierig zu sein. 

Für uns als Yoga-Praktizierende heißt das auch, dass materieller Besitz nicht bereichert oder uns zu glücklicheren Menschen macht. Sprich: Die dritte Yogaleggings bringt uns nicht schneller zu Erleuchtung und innerem Frieden. Mode ist zum Wegwerfprodukt geworden und die Produktion von Neuware hat unseren Konsum schon längst überholt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt, sondern betrifft vor allem die Menschen, die unsere billige Kleidung produzieren. 

Und hier kommt ahimsa ins Spiel. Ahimsa bedeutet Gewaltlosigkeit. Natürlich übst du beim Shoppen nicht direkt Gewalt aus. Doch hinter jedem Kleidungsstück stehen Menschen, die im Zweifel für nicht existenzsichernde Löhne und unter unsicheren und gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten. Wenn wir dieses ausbeuterische System durch unseren Konsum unterstützen, üben wir indirekt Gewalt aus und praktizieren kein ahimsa

In drei Schritten zu deiner Capsule Wardrobe

Klingt alles erst einmal ganz schön verzwickt. Aber auch, wenn wir das System nicht von heute auf morgen ändern können, lohnt es sich, klein anzufangen, deinen Besitz zu reduzieren und nachhaltiger zu leben. Was den Kleiderschrank angeht, ist das Prinzip der Capsule Wardobe, also weniger hochwertiger und nachhaltiger, miteinander kombinierbarer Kleidungsstücke, ein super Anfang. Im Rahmen unserer Kooperation mit Armedangels – gleich mehr darüber, warum Armedangels in diesem Zusammenhang so wichtig ist – haben wir uns die Idee hinter der Capsule Wardrobe genauer angesehen und zeigen dir, wie du aparigraha und ahimsa im Hinblick auf der Shoppingverhalten üben kannst.

15 Prozent Rabatt bei Armedangels

Armedangels ist ein Fair Fashion Label, das schöne und nachhaltige Mode produziert, die unter fairen Bedingungen hergestellt wird. Im Onlineshop gibt es eine riesige Auswahl hochwertiger, zeitloser basics, Jeans in verschiedenen Schnitten und Größen sowie ausgewählte Trendteile. Beste: Die Mode ist bezahlbar. Bis zum 27. März 2022 bekommst du mit dem Code GOHAPPY_15 außerdem 15 Prozent auf das gesamte Sortiment.

Nastja, Rebecca und Lisa in Armedangels

1.) Nachhaltige Basics: das Fundament für deine Capsule Wardrobe

Gute basics gehören in jeden Kleiderschrank. Für uns gehört dazu natürlich ein ordentliches Yoga-Outfit. Ebenso eine kleine Auswahl nachhaltiger, hochwertiger T-Shirts und Pullover, schlichte Hemden, Blusen, Kleider und natürlich Jeans. Eine perfekt sitzende Jeans ist das Herzstück jeder Capsule Wardrobe, denn sie bietet zahllose Kombinationsmöglichkeiten. Hier gilt es aber, ganz genau hinzuschauen. Denn das jeans business ist leider ein dirty business.

In Sachen Ressourcenverschwendung und sozialer Verantwortung fällt Denim eine besondere Rolle zu. In der Herstellung bedarf es traditionell vieler Veredelungsschritte. Bis zu 8000 Liter Wasser werden allein für eine Jeans benötigt. Hinzu kommen schädliche Chemikalien, Schwermetalle und Toxine, die nicht nur der Gesundheit der Näher*innen, sondern auch dir und der Umwelt schaden können, sowie eine intransparente Lieferkette.

Armedangels bietet diesem großen, strukturellen Problem mit Detox Denim die Stirn und provoziert ein Umdenken in der Jeansproduktion. Die Jeans von Armedangels verbrauchen in der Produktion 40 Prozent weniger Wasser und emittieren 64 Prozent weniger CO2. Bereits beim Anbau der Baumwolle für Detox Denim wird auf schädliche Pestizide verzichtet. Die Wasch- und Färbeprozesse kommen dank schonender Verfahren wie Laser- und Ozontechnologie ohne schädliche Chemikalien aus. Giftstoffe in unserer Jeans und auf unserer Haut? No, thanks! Mit den Detox Denims von Armedangels haben wir eine bessere Alternative zu konventionellen Jeans gefunden. Und das Beste ist: Detox Denim gibt es in vielen Styles und sie kosten dabei nicht mehr als gängige Markenjeans. 

Seit Jahren suche ich eine Jeans mit hohem Bund und schmal-geschnittenem Bein, die keine skinny jeans ist. Mit der INGAA habe ich sie tatsächlich gefunden. Ich hätte nicht geglaubt, dass das sogar in fair und nachhaltig möglich ist.

– Rebecca 

2) Ciao Fast Fashion: wenn neu kaufen, dann nachhaltig 

Natürlich ist die nachhaltigste Garderobe die, die man bereits besitzt. Doch ab und zu müssen wir etwas kaufen. Versuche hier, Verlockungen und Impulskäufen zu widerstehen (aparigraha!). Um einen perfekten Überblick zu bekommen, mache erstmal eine große Inventur im Kleiderschrank. Sortiere deine Kleidung nach Teilen, die du viel trägst, Kleidung, die du ab und zu oder zu Anlässen trägst und jenen, die du in den letzten 24 Monaten nicht getragen hast. So erhältst du nicht nur eine Übersicht, sondern führst dir nochmal deinen Stil vor Augen. Nun geht es nicht darum, die aussortierten Kleidungsstücke zu ersetzen, sondern gezielt die bestehende Garderobe abzurunden. 

Wir wissen, wie verlockend die günstigen Trendteile der Fast Fashion Labels sein können. Mit etwas Abstand betrachtet stellt sich aber schnell heraus, dass sich die vermeintlichen must haves inzwischen im Wochentakt abwechseln. Rufe dir in Erinnerung, wie und wo diese Marken produzieren und was der wahre Preis für Menschen und Umwelt ist. Für mich ist das immer eine gute Übung, um den Verlockungen zu widerstehen. Und ehrlicherweise lassen Qualität und Tragegefühl fast immer zu Wünschen übrig.

Notiere dir, was du wirklich brauchst, zum Beispiel einen dunklen Strickpullover, und investiere in Teile, die zu langen Begleitern werden und die sich gut anfühlen – auf der Haut und im Herzen. Wie die Detox Denims von Armedangels. Gerade bei Vintage Teilen ist es mit Größenvielvalt schwierig. Auch bei kleinen Fair Fashion Brands gibt es oft nur die Standard-Größen, weil die kleinen Unternehmen es oft nicht finanzieren können, sehr viele verschiedene Größen zu produzieren. Deshalb schätzen wir das breite Größenspektrum von Armedangels besonders.

Ich mag das 70ies Flair, das der flared leg cut meiner neuen Jeans versprüht. Oft ist bei nachhaltigen Labels die Auswahl an Schnitten und Waschungen nicht so groß. Diese Vielfalt weiß ich in jeder Hinsicht zu schätzen.

– Lisa

3.) Pimp your style: die Basics mit gemieteten oder gebrauchten Highlights garnieren

Niemand verlangt von dir, dich von heute auf morgen zu ändern. Der erste Schritt ist bereits gegangen, wenn du dein Konsumverhalten kritisch hinterfragst und bereit bist, aktiv zu werden. 

Eine Garderobe voller basics bedeutet übrigens nicht, dass du Trendteile und ausgeflippten Knallerteilen für immer au révoir sagen musst. Ob Unown, Clothesfriends oder Kleiderei: Das Netz ist voller richtig guter Mietservices für Mode. Mit der Giftd-App kannst du Kleidung sogar per Smartphone verschenken. Außerdem findest du bei Vinted, Mädchenflohmarkt, Vestiaire Collective oder Momox vintage und gebrauchte Mode und sparst sogar noch Geld. Natürlich auch tolle Adressen, um deine aussortierte Kleidung wieder in Kreislauf zu bringen. Versuche beim Erstellen deiner Capsule Wardrobe nämlich, so wenig aussortierte Teile wie möglich zu spenden, sondern verkaufe sie lieber weiter. Dann kannst du sicher sein, dass sie auch wirklich wieder getragen werden.

Wenn du eine neue Jeans brauchst, dann schau doch bei Armedangels vorbei. Mit dem Code GOHAPPY_15 schenken wir dir 15 % Rabatt auf den Kauf deiner neuen, nachhaltigen Lieblingsjeans und dem neuen starbasic deiner Capsule Wardrobe!

Die Jeans ist super weich und dadurch total bequem. Auch beim Sitzen zwickt es nirgends, so dass ich in meiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt bin, aber trotzdem ein gutes Outfit anhabe.

– Nastja

Ich selbst bin übrigens noch immer meilenweit von einer Capsule Wardrobe entfernt, doch es hat bereits vor einigen Jahren ein Umdenken stattgefunden. Aussortierte Kleidung verkaufe oder verschenke ich fast zu 100 Prozent weiter. Zieht etwas Neues ein, investiere ich Zeit in die Recherche von nachhaltigen brands

Mein Tipp: Macht euch einen Lesezeichenordner im Browser oder ein Pinterest-Board, in dem ihr eure Marken-Entdeckungen sammelt. Ich suche außerdem fast immer gezielt nach Secondhand-Varianten meiner Lieblingsmarken oder kaufe nachhaltig im Sale. Bücher wie Nach kaputt kommt schöner haben mich ermutigt, Kleidung wieder zu reparieren, anstatt sie einfach wegzugeben. Für Basics und Unterwäsche ist Armedangels meine absolute Lieblingsadresse geworden.

Hast du schon Erfahrung mit Capsule Wardrobe? Schreibs gerne in die Kommentare!

Deine Lisa

Alle Bilder © Nastja Fell

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Armedangels entstanden. Wir sind dankbar, so tolle Partner*innen im Boot zu haben.

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