8 Popsongs mit einer göttlichen Message für dich

Hörst du auch so gern Musik wie ich? Dann bist du wahrscheinlich auch ein auditiver Typ und kannst deine Stimmung mit Musik beeinflussen. Aus diesem Grund höre ich hauptsächlich Kundalini-Mantren, die meine Vibes auf der Frequenz schwingen lassen, die mir gut tut. Es gibt Mantren für Mut, für Schutz, Führung, zur Öffnung des Herzens und und und.

Wenn ich im Vergleich Musik aus dem Radio aufschnappe, merke ich immer wieder die „Low Vibes“ darin. Die meisten Lieder besingen das Gefühl von Mangel, Zorn oder allgemeiner Sehnsucht nach etwas, das sie nicht haben. Angefangen von dem Whitney Housten Klassiker „I don’t have nothing“ bis hin zu Lana del Rey’s „Summertime Sadness“ trällern sich Stars und Sternchen der Popmusik oftmals ihre Dramen vom Leib.

Es gibt aber auch echte Perlen unter den Popsongs, von denen man gar nicht denken würde, dass sie mega spirituell und „uplifting“ sind. Deshalb habe ich dir meine Schätze unter den spirituellen Popsongs zusammengestellt. Hier kannst du sie auf Spotify hören und hier lesen, was an den Songs so besonders ist.

1. Ace of Base – I Saw The Sign

Dank meiner großen Schwester haben sich alle Ace of Base Alben in mein Ohr gebrannt. In ihrem Auto liefen die Songs rauf und runter. Wir sangen mit uns überlegten uns lustige Choreografien zu Wheel of Fortune, Life is a Flower und Co. Wenn man sich die Lyrics, wie zum Beispiel „I Saw The Sign and it opened up my eyes … No one’s gonna drag you up to get into the light where you belong“  mal genauer anhört, merkt man, dass sich hinter der poppigen Fassade ein paar elementare Lebensweisheiten verbergen.

2. Rihanna – Shine Bright Like A Diamond

Dass mich Rihanna inspiriert, ist ziemlich offensichtlich. Ich liebe es mich mit „Shine bright!“ zu verabschieden. Die Worte sind einfach unheimlich kraftvoll und leicht zugleich. Und sie transportieren die Energie, die ich in die Welt bringen will. Wenn ich zu Hause mal ganz entspannt abtanzen will oder laut singen will, drehe ich volle Kanne Rihanna’s „Shine Bright Like A Diamond“ auf! Ganz nach dem Motto „Find light in the beautiful sea; I choose to be happy… we’re like diamonds in the sky.“

3. Florence And The Mashine – Shake It Out

Florence and the Mashine zog mich schon immer magisch in ihren Bann. Ich weiß nicht, ob es an ihrer Harfe oder ihren engelsgleichen Bühnenoutfits liegt, aber ich habe das Gefühl, dass diese Frau nicht von dieser Welt ist, sondern aus ganz andere Sphären auf uns herab singt. Teilweise sind die Texte zwar düster, aber immer mit einer befreienden Note. Einer meiner Lieblingssongs ist „Shake it Out“ mit so schönen Zeilen wie „It is hard to dance with the devil on your bag, so shake it off“.

4. Steve Winwood – Higher Love

„Higher Love“ ist mein absoluter Lieblingssong, den ich immer aufdrehe, wenn ich bei meiner Morgenroutine Kundalini-Übungen für mehr Willenskraft mache. Das sind meistens fiese Bauchübungen. Wenn Steve Winwood mich aber an folgendes erinnert „There must be higher love; Down in the heart or hidden in the stars above; Without it, life is wasted time; Look inside your heart, I’ll look inside mine…“ dann bin ich bereit, jede fiese Kundalini-Übung zu überstehen.

5. Pharrell Williams – Happy

Erinnerst du dich noch an den Sommer 2013, als wir all wie Pharrell Williams durch die Straßen tanzten? Unser Freund Sebastian vom Reiseblog Off The Path hat sogar selbst ein Tanzvideo im Schottenrock veröffentlicht, als er sich so sehr über seinen Fünfzehntausendsten Facebook-Fan freute. Und selbst meine über siebzig jährige Kunalini-Yoga-Lehrerin Gurmukh spielte den Song regelmäßig im Teacher Training. Am liebsten mag ich die Zeile, die an sich ein fertiges Montagsmantra klingt: „Happiness is a truth“. Viel Spaß beim Tanzen!

6. Tracy Chapman – Talking About A Revolution

Diese Frau rührt mich immer wieder zu Tränen mit ihren schönen Songs. Eines meiner Lieblingslieder ist „Talking about a Revolution“. Und auch wenn im Kundalini-Yoga eigentlich nur dafür vorgesehene Mantren gespielt werden sollen, mache ich für Tracy in meinen Kundalini-Yoga-Klassen immer wieder eine Ausnahme, wenn es um Themen wie Auflösung von Wut, Befreiung und die eigene Kraft zurückgewinnen geht. Meine Lieblingszeilen sind „Cause Finally the tables are starting to turn; Yes, Finally the tables are starting to turn; Talking about a revolution…“.

7. Ellie Goulding – Burn

„Burn“ ist einer dieser Popsongs, denen man keine Tiefe zutrauen würde, wenn man nicht genauer hinhört. Meine Schwester, die ein großer Musikfan ist, erzählte mir, dass sie das Lied gern beim Rennrad fahren hört – ihre Art der spirituellen Praxis. Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie der Song auf einer langen Radstrecke motviert, nicht zuletzt wegen der Texzeilen „We don’t have to worry bout nothing ‚Cause we got the fire, and we’re burning one hell of a something; They gonna see us from outer space, outer space; Light it up; Like we’re the stars of the human race“.

8. Belinda Carlisle – Heaven Is A Place On Earth

Mit diesem Song verbindet mich eine unvergessliche Gecshichte. Als sich während meines Teacher-Trainings in Rishikesh herum sprach, dass die Pop-Ikone Belinda Carlisle unter uns weilt, wurden einige Teilnehmer ganz nervös. Waren sie doch ihr größter Fan in Jugendzeiten. Wir scherzten dann herum und stellten uns vor, wie sie für uns alle ihren Hit „Heaven Is A Place On Earth“ performt. Bis wir eines Abends alle gemeinsam im Sonnenuntergang am heiligen Ganges saßen und an der täglichen spirituellen „Arti-Zeremonie“ teilnahmen, bei der man sich geistig reinigt. Dazu werden heilige indische Lieder gesungen. Da an diesem Tag die Tochter meiner Lehrerin Gurmukh Geburtstag hatte, gab es eine Überraschung: Belinda Carlise sang für uns Heaven Is A Place On Earth! Ich traute meinen Augen und Ohren kaum, als sie sich mit ihrem Mirkrofon zwischen den vielen meditierenden Menschen erhob und „They say in heaven love comes first, we’ll make Heaven a place on earth“ anstimmte. Der Clou: Das Oberhaupt des Ashrams und alle anderen Gurus vor Ort schunkelten im Takt mit.

Inzwischen singt Belinda Carlisle übrigens auch Kundalini-Mantren und hat schon auf dem Album „Simrit“ der bekannten Kundalini-Sängerin Simrit mitgewirkt.

Alles Songs kannst du dir hier in meiner Spotify-Liste anhören. Auf meinem Profil findest du auch alle Playlists aus meinen Kundlaini-Klassen. Schau doch mal vorbei, wenn du in Berlin wohnst! Immer Dienstags, 19 Uhr in berlin-Mitte. Alle Infos findest du hier.


In diesem Sinne shine bright, talk about a revolution and make heaven a place on earth!

Deine Franziska

Bild via Unsplash by Desi Mendoza

5 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank für die Anregungen! Da lohnt sich genaueres Hinhören. Spannendes Thema, finde ich: Spirituelle Impulse in Rock- und Popsongs – treibt mich auch schon eine Weile um. Hab auch viel Älteres gehört, z. B. Bob Dylan, Leonard Cohen (wobei sein Spätwerk auch viel in der Richtung hergibt), Jethro Tull; auch ein paar ost- und westdeutsche Songs wie von City, Karat, Funny van Dannen, Gisbert zu Knyphausen.
    Liebe Grüße!

  2. Danke für die schönen Anregungen. Mein derzeitiger Favorit ist „Morning has broken“ von Cat Stevens.
    Es ist mein Morgencredo und lässt mich einfach nur Dankbarkeit spüren.
    Liebe Grüße

  3. Schade fur uns Nicht-Muttersprachler ist, dass wir die Liedertexte, selbst wenn wir sie verstehen können, einfach durchrauschen lassen können ohne sie wirklich aufzunehmen. Für Muttersprachler sind das bestimmt wunderbare Affirmationen.
    Tolle Zusammenstellung.

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