We love Yoga: 7 Gründe für eine regelmäßige Praxis

Seien wir ehrlich: Bisweilen nervt das ganze Yoga hier Yoga dort Gequatsche. Der Yoga, wenn nur richtig praktiziert, ist ein Allheilmittel, so scheint es. Trotzdem bin ich dem Yoga hoffnungslos verfallen. Denn wenn ich es regelmäßig auf die Matte schaffe, geht es mir einfach gut.

Deshalb muss natürlich nicht jeder zum Superyogi werden, aber warum nicht mal ausprobieren?

Sieben ganz banale Gründe pro Yoga: 

  • Der Po wird strammer und der Bizeps stärker. Jawoll. Die meisten von uns haben doch aus rein körperlichen Gründen zum Yoga gefunden. Selbst wenn die eigene Knackigkeit nicht der Hauptgrund für das regelmäßige ins Studio pilgern ist, so hat sicher niemand was gegen die neuen Muckis.
  • Rückenschmerzen verabschieden sich. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Yoga gut für den Rücken ist. Logisch, denn die Asanapraxis stärkt sowohl die Rücken- als auch die Bauchmuskulatur, was wesentliche Faktoren für einen gesunden Rücken sind. Ich kenne viele Yogis, die chronische Beschwerden mit Hilfe von Yoga losgeworden sind.
  • Die Gelenke rosten nicht ein. Ich sag nur: Bleib geschmeidig! Je älter wir werden, desto unbeweglicher werden wir. Dem kann man mit regelmäßigem Dehnen und Bewegen entgegen wirken. Ich habe im Übrigen vor, auch mit 90 noch Purzelbäume zu schlagen und Kopfstände zu machen.
  • Yoga macht den Kopf frei. Egal ob nur zehn Minuten zuhause oder eine XL-Klasse im Studio des Vertrauens. Wer sich Zeit für ein paar Yoga Übungen nimmt, gönnt sich eine Auszeit vom Alltag und tut sich selbst was Gutes. In den meisten Fällen verlässt man die Matte mit einer besseren Grundstimmung als vor der Praxis.
  • Die eigene Wahrnehmung verbessert sich. Bei regelmäßiger Yoga Praxis wird nicht nur das Bewusstsein für den eigenen Körper und Geist schärfer, sondern auch die Wahrnehmung für die Umwelt. Man nimmt unsichtbare Schwingungen leichter wahr und wird oft feinfühliger für die Befindlichkeiten anderer. Kurz: Yoga hilft, achtsamer mit sich und anderen umzugehen.
  • Tief sitzende Spannungen werden zugänglicher. Auch im mentalen Sinne. Wenn sich Spannungen auf körperlicher Eben lösen, platzt oft auch ein Knoten im Kopf. Wir merken das zum Beispiel, wenn wir scheinbar grundlos zu Heulen anfangen oder in einer bestimmten Position plötzlich Erinnerungen hochkommen, die seit Jahren unbemerkt in einer Ecke des Unbewussten schlummerte. Diese Erkenntnis kann der erste Schritt zur Besserung sein. Achtsamkeitstechniken wie Yoga und Meditation werden im Übrigen erfolgreich in der Trauma Therapie eingesetzt.
  • Man trifft tolle Menschen. Im Ernst, ich habe in den letzten Jahren durch Yoga einen Haufen super entspannter Leute kennengelernt. Mit einigen bin ich inzwischen gut befreundet. Viele Yogis gehen mit einer gewissen Grund-Offenheit durchs Leben, die es einfach macht Kontakte zu knüpfen. Das mag ich.

Es gibt noch ein Million weitere Gründe für tägliche Yoga Übungen. Während sich die einen Erleuchtung zum Ziel setzen, sind die anderen mit einem Knackarsch glücklich. Beides sollte seine Daseinsberechtigung haben.

Zum Abschluss einen persönlichen Tipp für Yoga-Newbies: Übe mit einem erfahrenen Lehrer. Beim Yoga kann viel in Gang kommen, psychisch und auch physisch. Die Lehrerin muss dies im Zweifel auffangen können und darauf achten, dass du dich nicht verletzt.

Und jetzt du: Warum praktizierst du Yoga?

Gerne fleißig kommentieren.

Rock om,

Deine Rebecca

10 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe heute Abend meine erste Yoga Probestunde in einem als toll bekannten Yoga Studio in meiner Stadt. Ich bin schon ganz gespannt darauf.

  2. Weil Yoga entspannt und es einfach wunderbar ist, gemeinsam mit anderen zu praktizieren und zu chanten.
    Weil Yoga Energie gibt, weil Meditation und Pranajama erden und verbinden.
    Und vor allem weil man inspirierenden, hilfsbereiten und liebevollen Menschen begegnet.

  3. Ohne Yoga wäre ich hektisch, wahrscheinlich immer total gestresst und sofort auf 180. Yoga hilft mir Ruhe zu finden und entspannt in den Tag zu starten. Im besten Falle bringt mich dann nichts mehr aus der Ruhe und anstatt mich aufzuregen, lächle ich und denk mir meinen Teil. Natürlich funktioniert das nicht immer :D Gelassenheit und Zufriedenheit sind für mich Challanges und Ziele, die ich jeden Tag aufs neue versuche zu erreichen. Manchmal klappt es eben und manchmal nicht. Geduld, lächlen und genießen und das am besten auf der Matte :)

    1. Uiuiui, die hat mir mein Yogalehrer Victor von yogafürdich in Berlin mitgebracht. Er hat auch einen Shop: http://www.yfdberlin.com/shop/yogamatte-samurai-ultra/ Die Matte hieß Gold Mat oder so. Ich glaube, die gibt es aber nicht mehr. Schau doch im Zweifel mal bei Bodhi Yoga oder frag bei Victor nach. Wenn du Glück hast, hat er noch eine auf Lager. Kontakt über http://www.yfdberlin.com.

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen – im Zweifel sind die aktuellen Matten im Shop von yfd echt gut. Insbesondere was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht.

  4. Yoga. das sind die einzigen 90 Minuten am Tag ,in denen ich mich ganz und gar nur auf eine Sache einlassen kann,in denen die 7 parallel laufenden Tonspuren in meinem Kopf verstummen. Das Glattstreichen von hektischen Hirnwellen. Das ist Yoga. Ansonsten wäre ich hauptberuflich Amokläuferin,soll auch auch fit halten

  5. Ich mache Yoga, weil ich sonst einfach zu verpeilt wäre! Ernsthaft. Ist leider so.. ;) Yoga erdet mich und bringt mich in einen Zustand der Ruhe. Frieden mit mir und meiner Umwelt, so kann ich die Dinge bewusster angehen. Abgesehen davon ist es körperlich eine absolute Wohltat! :))

  6. Wenn ich auf der Matte bin schwindet die Vergangenheit und die Zukunft ist nicht relevant. Auf der Matte bin ich ganz im jetzt – Yoga findet in der Gegenwart statt und dann darf ich einfach nur sein.

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