Yoga zuhause: 7 Tipps für die eigene Praxis

Jahrelange habe ich versucht, Yoga in meine tägliche Morgenroutine zu integrieren. Zunächst ziemlich erfolglos. Vage Tipps wie „Praktiziere regelmäßig!“ oder: „Am wichtigsten für Fortschritte ist es, Yoga zuhause zu üben!“ haben auch nicht geholfen. Über die Zeit habe ich deshalb verschiedene Dinge ausprobiert und inzwischen häufen sich die heimischen Dates mit meiner Yogamatte.

Wenn auch du dir den Weg zum Studio öfter mal sparen willst, sind die handfesten Tipps für mehr Yoga zuhause vielleicht genau das Richtige für dich.

1. Such dir einen schönen Yogaplatz.

Ideal ist es natürlich, wenn du eine Ecke in deiner Wohnung findest, in der du dir einen festen Yogaplatz einrichten kannst. Vielleicht hilft es zum Beispiel, die Couch ein wenig zu verrücken oder die alte Kommode auszumisten und in den Keller zu verbannen? Wenn die Platzverhältnisse in deiner Wohnung keine Wahloptionen zulassen, hilft auch eine schöne Duftkerze oder gutes Equipment, um dich in Yogastimmung zu bringen.

2. Roll die Matte schon am Abend aus.

Man sagt, morgens übt es sich am besten. Ich gehöre leider zu den Menschen, die es nicht so mit dem frühen Vogel haben. Um die morgendliche Soll ich? Soll ich nicht? Diskussion zu vermeiden, ist es für mich wichtig, die Matte schon abends auszurollen und gleich nach dem Aufstehen loszulegen.

3. Babysteps.

An zu großen Vorhaben scheitert man gerne. Viel einfacher ist es, wenn man sich beim privaten Üben nur ein kleines Pensum vornimmt. 15 bis 20 Minuten täglich reichen völlig aus. Zum Beispiel ein paar Minuten Atmung beobachten, drei Sonnengrüße, vier simple (!) Asanas und ein paar Minuten Savasana. Wenn dann doch das Bedürfnis kommt, die Praxis auszudehnen: Go for it!

4. Aufschreiben.

Bevor ich mit dem Yoga zuhause beginne, schreibe ich die Abfolge der Asanas in ein kleines, hübsches Buch und lege die Notizen neben die Matte. Auf diese Weise fällt das Überlegen, was als nächstes kommt, weg und ich kann mich auf die Positionen konzentrieren, die ich gerade mache. Im Büchlein findet sich ein buntes Pottpüree an Yogastunden.

5. Personal Training.

Wer sich unsicher ist, welche Asanas zueinander passen, gönnt sich am besten eine Privatstunde. Ein guter Yogalehrer kann gemeinsam mit dir eine Sequenz erarbeiten, die du jederzeit und überall machen kannst. Wenn du magst, kannst du dafür auch eine Privatstunde bei mir buchen. Alle Infos findest du hier.

6. Yoga zuhause vom Band.

Ein Hoch auf die Technik! In meinem Bekanntenkreis schwören viele auf Online-Yoga, z.B. von yogaglo oder yogaeasy. Da ich ohnehin schon den ganzen Tag in den Computer kucke, ziehe ich Audio-Yoga den Videos vor. Für Audio-Klassen ruhig mal itunes durchstöbern oder Mityogis nach Empfehlungen fragen. Ich persönlich mag die Anleitungen von Lehrern, die ich persönlich kenne am liebsten. Inspirationen für Asana-Abfolgen hol ich mir bei Yogavideos im Übrigen trotzdem gerne – nur eben nicht während der Praxis.

7. Take it easy.

Last but not least: Versuche regelmäßig zu üben, aber wenn es mal nicht klappt, ist das auch okay. Dann mach am nächsten Tag weiter. Irgendwann wirst du es ohne deine morgendlich Praxis ohnehin nicht mehr aushalten…

Um welche Tipps kannst du die Liste noch ergänzen?
Was hilft dir, den inneren Schweinehund zu überwinden?

Bin gespannt auf deine Kommentare.

xoxo, Rebecca

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*