Inner Peace in 3 Minuten: 5 Meditationen à la Gabrielle Bernstein

Vielleicht hast du es ja auf Twitter oder Instagram mitbekommen, wir waren am Wochenende mal wieder unterwegs. Und zwar auf der Ignite Now Mindstyle Conference in Hamburg. Dort haben tolle Menschen in ein paar sehr tollen Vorträgen über sehr interessante Dinge gesprochen. Alles in allem ging es durchaus spirituell zu, allerdings ganz ohne den Räucherstäbchen-Öko-Eso-Touch. Sehr inspirierend!

Neben unserem heimlichen Idol John C. Parkin hat mich vor allem Gabrielle Bernstein begeistert. Die Energie, die diese kleine, zierliche Lady ausstrahlt, haut einen echt um. Gabby sieht es als ihre Aufgabe, Menschen simple Tools an die Hand zu geben, mit denen sie sich von Ängsten befreien und ihre innere Mitte wiederfinden können.

Allen, die – wie die erkältete Franziska – Gabby nicht live auf der Ignite Now erlebt haben, habe ich fünf easy peasy Meditationen mitgebracht. Der Clou: Du kannst sie fast überall und in weniger als drei Minuten praktizieren.

Gabby Bernstein’s Super-Tools

Vorweg: Gabby hat das Rad natürlich nicht neu erfunden. Sie hat sich von Gurmukh höchstpersönlich zur Kundalini Yoga Lehrerin ausbilden lassen, das Buch Ein Kurs in Wundern bis zum Abwinken studiert und auch sonst sehr viel ausprobiert und an sich selbst gearbeitet. Vielleicht kennst du die eine oder andere Meditation schon, aber Gabby hat es einfach genial alltagstauglich auf den Punkt gebracht.

1. Heartbeat-Meditation

Ertaste mit den vier Fingern der rechten Hand den Puls am linken Handgelenk. Wenn du ihn gefunden hast, schließe die Augen und nimm das Mantra Sat Nam dazu. Wiederhole im Geist abwechselnd Sat und Nam im Rhythmus deines eigenen Herzschlages. That’s it! Schon nach einer Minute meditieren, wirst du merken, dass du deutlich ruhiger bist. Sat Nam bedeutet übrigens soviel wie „wahre Identität“.

2. Inner-Peace-Meditation

Basis dieser Mini-Meditation ist der Satz „Peace begins with me.“ Schließe die Augen und atme ruhig. Führe nun die Finger-Spitzen von Daumen und Zeigefinger zusammen und sage im Geist „peace“, dann tippe Daumenspitze und Mittelfinger aneinander und sage dir „begins“, für „with“ bringe Ringfinger und Daumen zusammen und für „me“ den kleinen Finger und den Daumen. Wiederhole den Satz mindestens eine Minute in normalen Sprechtempo und halte die Aufmerksamkeit auf deinen Fingerspitzen. Laut Gabby ist diese Meditation besonders wirksam, wenn du sehr aufgewühlt bist und bringt dich in wenigen Sekunden auf den Boden der Tatsachen zurück. Übrigens: Falls du nicht gerne auf Englisch meditierst, ersetze „Peace begins with me“ einfach mit „Ruhe liegt in mir“ oder „Friede beginnt bei mir.“

3. Nasen-Meditation

Ich bin großer Fan dieser Technik, denn man kann sie wirklich immer und überall üben. Mit geschlossenen Augen bringe die Aufmerksamkeit an deine Nasenspitze und beobachte, wie dein Atem ein- und ausströmt. Finde heraus, welches Nasenloch das dominante ist, also durch welches Nasenloch du besser atmen kannst. Dann versuche nur mir Kraft deiner Gedanken und ohne etwas äußerlich zu verändern durch das andere Nasenloch zu atmen. Natürlich kommt trotzdem noch Luft durch das dominante Nasenloch, der Trick ist, sich vorzustellen, man würde nur noch durch das „schlechte“ Nasenloch atmen. Sobald dieses Nasenloch dominant wird, wechsle wieder zurück. Der Effekt ist toll und vor allem superschnell.

4. Feueratem

Genauso wirksam wie meditieren in Sachen innere Mitte finden, ist Pranayama, also die bewusste Kontrolle des Atems. Besonders der Feueratem eignet sich bestens, um den Organismus einmal neu zu starten. Feueratem ist schnelles, kraftvolles Ein- und Ausatmen. Anders als bei Kapalabati sind hier die Ein- und Ausatmung aktiv und der Bauch fühlt sich ein bisschen an wie ein Blasebalg. Eine Minute reicht, um viel Sauerstoff in den Körper zu pumpen und verbrauchte Energie zu vertreiben. Schon nach einer Minute fühlt man sich frisch, klar und ruhig. Try it!

5. Ego-Eradicator

Okay, diese Meditation eignet sich nicht unbedingt fürs Warten an der Supermarktkasse, aber selbst unterwegs hat man oft die Möglichkeit, sich mal drei Minuten zurückzuziehen. Für den Ego-Eradicator, rolle deine Fingerspitzen ein wie hier von Sandra beschrieben, strecke die Arme mit gerade nach oben gerichteten Daumen im 60-Grad-Winkel nach oben und übe für drei Minuten die Feueratmung. Wenn die drei Minuten um sind, atme ein und führe die Daumen über dem Kopf zusammen. Halte den Atem für einige Sekunden, atme dann aus während du die Arme senkst. Du wirst erstaunt sein, wie fit und zentriert du dich jetzt fühlst. Ego-Eradicator kann man übrigens toll vor der morgendlichen Yogapraxis üben.

Hier unsere Lieblingsbücher von Gabby, falls du jetzt angefixt bist. Bestell sie am besten von oben

Viel Spaß beim Innere Mitte finden.

Xoxo
Rebecca

Bildquelle: PR Wrage

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