Vater, Mutter, kein Kind: Die Geschichte meines kleinen Sohnes

[Trigger-Warnung Tod eines Babys & Lesehinweis: In diesem Text erzähle ich meine Geschichte. Ich bitte darum, keine Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten, keine Wertungen vorzunehmen und nicht über Richtig oder Falsch zu diskutieren. Hier ist eine Liste verlinkt mit Adressen und Informationsquellen, wo Betroffene professionelle Hilfe finden.] 

Ich bin auf Reisen, brauche eine Pause, will neue Ideen ausbrüten, so etwas in der Art sagt der Autoresponder meines beruflichen Email-Accounts. Was klingt wie ein kreatives Sabbatical ist nur die halbe Wahrheit. Leider.

Die Pause brauche ich nicht, um mein Unternehmen weiterzuentwickeln. Die Pause brauche ich, um zu heilen. Um irgendwann wieder aufstehen zu können. Um den nächsten Schritt zu machen in ein Leben, das plötzlich so anders ist.

Im Juni diesen Jahres habe ich unseren Sohn Luka geboren. Zweieinhalb Wochen später haben wir ihn beerdigt.

Doch ich will Lukas Geschichte von Anfang an erzählen. Zwar wird mir schon jetzt ganz schwindelig beim Gedanken daran, irgendwann den Publish-Button zu drücken, doch gleichzeitig weiß ich nicht, wie ich meine Arbeit weitermachen soll, wenn ich die relevanteste Erfahrung meines Lebens einfach unerwähnt lasse.

Heute vor einem Jahr hielt ich einen Schwangerschaftstest mit zwei eindeutig roten Streifen in der Hand.

Damit begann der Wahnsinn, den man als Paar so durchläuft, wenn sich Nachwuchs ankündigt: hormonelle Hochs und Tiefs, Hebammensuche, Zukunftsgedanken, Recherche zu Geburtsoptionen, Grundsatzentscheidungen zu Pränataldiagnostik und irgendwann auch große Freude auf das, was da ganz offensichtlich in meinem Bauch größer und größer wurde.

Obwohl ich das Schwangersein nicht als meinen Lieblingszustand bezeichnen würde, war ich relativ gelassen: Unser Baby sollte zuhause zur Welt kommen, unnötige Ultraschall-Untersuchungen vermied ich und war fast ein bisschen quengelig als Gerlinde, meine Hebamme, mir riet, das große Organscreening in der 22. Woche machen zu lassen. Für die Hausgeburt wäre es wichtig, zu wissen, dass die Organe unseres Kindes sich gut entwickelten.

Wie immer zu spät fuhren Andy und ich also eines Tages in Richtung Frauenärztin zu besagtem Feindiagnostik-Termin und diskutierten noch wild, ob wir uns das Geschlecht unseres Babys nun sagen lassen sollten.

Dass der Termin bei der Frauenärztin die Schwangerschaft und damit all unsere Zukunftspläne so radikal verändern würde, ahnten wir nicht.

Nachdem ich einige Formulare unterzeichnet hatte, legte ich mich auf die Liege neben dem Ultraschall-Gerät. Andy neben mir mit Blick auf einen großen Fernseher. Die Ärztin strich angewärmtes Gel auf meinen Bauch und begann mit dem Schallkopf auf meinem schon ziemlich runden Bauch hin- und herzufahren, um den Körper unseres Kindes zu untersuchen.

An die folgenden zwei Stunden kann ich mich nur bruchstückhaft erinnern. Sie sind zu einer schrecklichen Collage furchtbarer Informationen verschmolzen, die man als Mutter nicht hören möchte.

Die Prognose: infaust. Unser so aktives Baby, ein Junge, sollte außerhalb meines Körpers nicht lebensfähig sein.

Die vielen Fehlbildungen in seinem kleinen Körper deuteten auf Trisomie 13 hin, eine Chromosomenanomalie, die nicht mit dem Leben vereinbar ist. Eine spontane Laune der Natur. Wahrscheinlichkeit 1:8000.

Völlig unter Schock verließen wir die Praxis und standen, unfähig irgendetwas zu tun, im gleißenden Sonnenlicht auf der Straße. Obwohl es Februar war, war es eigenartig warm. Wir sollten uns jetzt Zeit lassen, für mich bestünde aktuell kein gesundheitliches Risiko, hatte die Ärztin gesagt und versprochen am Abend nochmals anzurufen.

Die folgenden Tage waren intensiver als alles, was ich bis dato erlebt hatte. Nichts zählte mehr außer wir. Wir drei.

Wir bewegten uns irgendwo zwischen Zusammenbruch und Erleuchtung, Heulkrampf und Hingabe während wir einen Ansatzpunkt suchten, was jetzt zu tun wäre.

In solchen Situationen hat man drei Möglichkeiten: Intensivmedizin mit sehr ungewissem Ausgang, Schwangerschaftsabbruch oder Palliativgeburt, das heißt das Baby bekommen und für die bestmögliche Lebensqualität bis zum natürlichen Tod sorgen.

Intensivmedizin? In unserem Fall aussichtslos.

Abtreibung? Ein Teil von mir wollte, dass alles schnell vorbei ist und meine Haltung zur Pränataldiagnostik kam mir plötzlich sehr voreilig vor: Als ich vor der Diagnose hinausposaunte, das Kind auf jeden Fall so anzunehmen, wie es ist, hatte ich, wenn überhaupt, Behinderungen wie das Down-Syndrom auf dem Schirm. Dass es auch darum gehen könnte, ein Kind auszutragen, das ohnehin sterben wird, hat in meinem inneren Kosmos schlichtweg nicht existiert.

Zum ersten Mal in meinem Leben bekam ich Panik, dass 35 doch ein bisschen spät sein könnte, um mit dem Kinderkriegen anzufangen. Die Vorstellung in ein Auto zu steigen, um in die Klinik zum Schwangerschaftsabbruch zu fahren, schien mir gleichzeitig völlig absurd.

Bald war klar: Unser Sohn darf bleiben solange er will. Und kann.

Nicht weil wir so gute Menschen sind. Sondern weil ich gefühlt gar keine andere Wahl hatte. Die Schwangerschaft vorzeitig zu beenden, wäre mit Entscheidungen verbunden gewesen, die ich nicht treffen konnte.

Andy war an meiner Seite und trug gemeinsam mit mir den Entschluss, unseren Sohn in seinem Tempo ins Leben und dann in den Tod zu begleiten, durch die kommenden Monate. Im Fachjargon nennt man das Weitertragen.

Es begann eine Zeit des Wartens.

Ständig überprüfte ich, ob Luka noch lebte. Manchmal weckte ich ihn sogar auf, drückte solange auf meinem Bauch herum bis ich einen Tritt spürte, nur um sicherzugehen, dass er nicht gestorben war.

Etwa die Hälfte aller Kinder mit ähnlichen Diagnosen schaffen es nicht über die 35. Woche, sagte ein Arzt. Ein anderer prophezeite: Oft sterben sie in der 33. Woche. Ein längeres Leben nach der Geburt wäre für unseren Sohn in keinem Fall möglich, darin waren sich alle einig. Und wenn er nicht schon in meinem Bauch sterben würde, so war unter den neuen Umständen völlig unklar, wann die Geburt einsetzen würde.

Monatelang rechnete ich damit, dass mein Kind jeden Moment auf die Welt kommen könnte. Oder sterben.

Ich las alles, was ich zum Thema Weitertragen und den Tod von Babys in Erfahrung bringen konnte, führte stundenlange Telefonate mit einer Freundin, die Ähnliches erlebt hatte, kontaktierte Beratungsstellen und Geburtsstationen, traf Therapeutinnen, Ärzt*innen und eine weitere Hebamme, die nebenbei auch Bestatterin ist.

Gut informiert zu sein, zu wissen, wo Luka behütet zur Welt kommen könnte, gab mir Sicherheit. Außerdem wollte ich mir alle Optionen offen halten: Palliativ-Geburt in der Charité, stille Geburt in Havelhöhe und selbst die Hausgeburt war dank meiner mutigen Hebamme noch lange nicht vom Tisch.

Zwischen Terminen, dem Abwarten und dem wilden Planen stellte sich irgendwann sogar so etwas wie Alltag ein. Ein paar Wochen nach der Diagnose arbeitete ich wieder ein bisschen, nahm neue Podcast-Folgen auf, unterrichtete ein paar Yogaklassen und wunderte mich darüber, dass das Leben weitergeht, obwohl doch gerade erst alles in sich zusammengefallen war.

Von außen war ich natürlich immer noch die strahlende Schwangere mit dem schönen Bauch, den ich ab sofort möglichst versteckte.

Ein Baby-Bauch löst Freude in Menschen aus und ist darüber hinaus ein super Small-Talk Thema. Für mich begann ein Spießrutenlauf.

Zwar waren wir von Anfang an sehr offen mit unserer Geschichte, doch jedem bindet man sie nicht auf die Nase. Immer drohte die Gefahr, das Gegenüber würde angesichts der traurigen Nachricht doch in meinen Armen zusammenbrechen oder zumindest so schockiert sein, dass ich trösten musste.

Eine Kellnerin fragte, wann es denn soweit wäre. Eine Zahnarzthelferin erklärte mir während der Prophylaxe in epischer Breite, wie ich das Kind frühzeitig an die Zahnbürste gewöhnen könnte. Momente wie diese brachen mein Herz und gleichzeitig mochte ich sie, weil ich kurz ganz normal schwanger sein durfte.

Mein digitales Umfeld, das in den letzten Monaten sehr babylastig geworden war, konnte ich nicht mehr ertragen.

Den schicken Kinderwagen, der mir in Form von Google-Ads überall hin folgte, den würde ich nicht brauchen. Der frischgebackenen Insta-Mom, die nach der Geburt ihres Kindes liebestrunken in die Kamera lächelt, hätte ich am liebsten einen fiesen Kommentar hinterlassen: Schön für dich, leider sieht die Welt nicht für alle so rosig aus. Das Schlimmste: Life-Coaching-Sprüche in Richtung Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus. Was für ein Hohn!

Und trotzdem konnte ich es nicht lassen, einschlägigen Instagram-Accounts zu folgen. Ich wollte so gerne dazugehören, zu den Schwangeren, die freudig ihren Bauch zeigten und der Followerschaft von Freuden und Ängsten im Hinblick auf die anstehende Lebensveränderung erzählten.

Für die Missgunst und den Neid auf die scheinbar so glücklichen Familien schämte ich mich zutiefst. Für die hässlichen Gedanken, die ich nie geglaubt hätte, denken zu können noch mehr.

Die Scham mischte sich mit Angst.

Angst, dass ich ab sofort die mit dem toten Baby sein würde. Angst, dass andere mich meiden könnten. Scham, dass mein Körper offensichtlich nicht fähig ist, ein gesundes Kind zu produzieren. Als wären wir irgendwie selber schuld. Obwohl alle Fakten meine Ängste widerlegten, so ließ sich meine Gefühlswelt nicht immer davon beeindrucken.

Es gab auch gute Tage. Tage, an denen es mir gelang, die Situation genauso anzunehmen, wie sie ist.

Wenn Leben und Tod so krass aufeinander treffen, entstehen heilige Momente. Diese Momente retteten uns, gaben uns Vertrauen in uns als Eltern und unseren Weg. Oft war ich so dankbar für unseren Sohn und für all die Geschenke, die er mitgebracht hatte. Natürlich wünschte ich mir nichts sehnlicher, als dass Luka gesund wäre und bleiben könnte, doch lieber war mir ein todkranker Luka als gar kein Luka.

Die Zeit mit Luka war auch schön. Noch war unser Sohn bei uns, sehr lebendig in meinem Bauch und bescherte uns unvergessliche Familienmomente: Kuscheln zu dritt morgens im Bett, crazy tanzen zu Dr. Alban oder alkoholfreies Bier und Pommes am Kanal. Natürlich war der nahende Tod immer präsent, aber die Liebe zu unserem Sohn wuchs und bestärkte uns in unserer Entscheidung fürs Weitertragen.

Freunde und Familie, mein Team, Therapeut*innen und allen voran unsere Hebamme Gerlinde halfen uns, die Situation auszuhalten. Außerdem fanden wir große Unterstützung bei Dr. Lars Garten und Kerstin von der Hude, dem Palliativteam der Neonatologie der Charité mit Spezialisierung auf Fälle wie unseren.

Den Schmerz konnte niemand lindern, aber das Gefühl, aufgefangen zu werden und nicht allein zu sein, veränderte vieles. Wenn wir nicht mehr konnten, war immer jemand da, der uns wieder aufrichtete und neue Kraft gab.

Das gefiel offensichtlich auch Luka.

Entgegen aller Prognosen blieb er: Mein Geburtstag, Andys Geburtstag, Ostern, die 33. und die 35. Woche verstrichen. Anfang Mai begann mein offizieller Mutterschutz und Luka turnte nach wie vor quietschfidel durch meinen Bauch.

Immer wieder dachte ich an die Hausgeburt.

Mit fortschreitender Schwangerschaft sinkt auch das mütterliche Risiko für Komplikationen während der Geburt und die Vorstellung, Luka zu Hause zu bekommen, machte mir trotz der besonderen Situation immer weniger Angst.

In den letzten Monaten hatte Gerlinde ihren Computer zum Rauchen gebracht, sich mit Gesetzen, Versicherungen, Risiken und Erfahrungen anderer in Bezug auf palliative Hausgeburten auseinandergesetzt. Dafür gekämpft, uns die Variante Hausgeburt anbieten zu können.

Nach langem Hin und Her stellte sich heraus:

Sollten wir einen Kinderarzt finden, der bei der Geburt dabei sein würde, könnte Luka zu Hause geboren werden.

Es gelang uns, das ambulante Kinder-Palliativteam der Charité davon zu überzeugen, das Projekt Hausgeburt zu unterstützen. Nun hatte ich tatsächlich alle Optionen offen, hielt Pläne in der Hand, die regeln sollten, welche medizinischen Maßnahmen wir nach der Geburt wünschten und welche nicht.

Was planbar war, war schwarz auf weiß festgehalten. Was wirklich passieren würde, wenn die Wehen einsetzten, wusste ich nicht.

Am 3. Juni 2019, Anfang der 39. Schwangerschaftswoche, kam Luka zur Welt.

Nach einem ausgedehnten Sonntagsbrunch auf dem Balkon gingen Andy und ich eine Runde spazieren. Spätestens als ich direkt vor einem gut gefüllten Restaurant stehen bleiben musste, um Luft zu holen, wusste ich: Das sind nicht die Übungswehen, die ich seit Monaten hatte.

Angst vor der Geburt hatte ich plötzlich keine mehr, vielmehr freute ich mich darauf, unseren Sohn endlich kennenzulernen und ihn mit Andy und unseren beiden Hausgeburtshebammen zuhause zur Welt zu bringen. Der Gedanke, ins Krankenhaus zu fahren, war weiter weg denn je.

Lukas Geburt war unkompliziert, schnell und genauso wie wir es uns gewünscht hatten.

Das Gefühl, als ich meinen Sohn endlich in den Armen hielt, kann ich mit Worten nicht beschreiben. Ich hatte ein Kind geboren! Ich war so stolz, so voller Liebe und so high vom Hormoncocktail, dass es mir in diesem Moment sogar egal war, ob er lebte der nicht.

Doch Luka lebte. Er war sehr schwach, aber er schien keine Schmerzen zu haben. Die Hilfe des Kinder-Palli-Teams, das inzwischen auch da war, brauchte er zum Glück nicht.

Etwa zwanzig Minuten später starb Luka in unseren Armen.

Es war kein aufregender Tod, kaum merklich. Irgendwann wussten wir einfach: Jetzt ist er tot. So absurd es klingt, so wunderschön war diese Nacht für uns. Andy sollte noch oft sagen:

Mit der Geburt kam das Glück ein Stück zurück.

Ich finde, das stimmt. Lukas Geburt war nicht nur das Intensivste, sondern auch das Schönste, was ich bisher erlebt habe. Wie jede andere Mutter auch hatte ich das süßeste, tollste Kind der Welt geboren. Beileidsbekundungen fasste ich anfangs fast als Beleidigung auf, ich wollte Glückwünsche zur Geburt meines Kindes.

Natürlich war mir bewusst, dass ich seinen kleinen Körper bald für immer hergeben müsste, doch erst wollte ich ihn gebührend begrüßen.

Die kommenden Tage waren wie ein irrer Traum, den ich als das Natürlichste der Welt empfand.

Wir hießen Luka im engsten Freundes- und Familienkreise mit Cremant, Pasta und Mantra willkommen, die Sternenkindfotografin besuchte uns, um Fotos von uns Dreien zu machen. Wir lachten, weinten und staunten, tranken viel Kaffee und versuchten jede Sekunde mit unserem Sohn in unsere Herzen aufzusaugen.

Zwischendurch war fast normal Wochenbett.

Nur dass ich statt Windeln Coolpacks wechselte und die Milch, die meine Brüste auf vierfache Größe anschwellen ließen, von keinem getrunken wurde. Unser Kind war still, aber trotzdem so präsent, dass es schwer war zu glauben, dass wir bald wieder zu zweit im Bett liegen würden.

Doch Luka wurde abgeholt und wir planten seine Beerdigung.

Ein Fest sollte es sein, mit allen, die uns durch die schwierige Zeit begleitet haben. Wir wollten Blumen, Musik und Gäste in bunten Kleidern.

Am Tag der Beerdigung war ich auf Autopilot. Als Mutter hat man in einer solchen Situation zwei Möglichkeiten: Zusammenbrechen oder funktionieren. Ich wählte zweiteres.

Die Abschiednahme, die Beisetzung im Sternenkindergarten am Alten-St.Matthäus-Friedhof und die Feier danach waren von außen betrachtet schön. Alle waren da, um unserem Sohn die letzte Ehre zu erweisen. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar für dieses Ritual, gefühlt habe ich an dem Tag selbst wenig.

Die echte Talfahrt begann nach der Beerdigung.

Plötzlich gab es nichts mehr für Luka zu tun. Die Dankeskarten waren irgendwann alle geschrieben, das Bürokratische erledigt. Alles, was ich befürchtet hatte, traf ein.

Andy und ich gerieten ständig aneinander, die Nerven lagen blank, auch körperlich war ich schwach. Ich wollte Sport machen oder Yoga. Den Schmerz aus dem Körper schwitzen, doch daran war noch nicht zu denken.

Ständig musste ich irgendjemandem erklären, warum der runde Bauch nicht zu einem niedlichen Bündel im Tragetuch geführt hatte. Der Spießrutenlauf, der Neid – diesmal auf Menschen mit Kinderwagen – begannen von vorne. Nur schlimmer.

Mit jeder Zelle meines Körpers vermisste ich mein Kind.

Alles in mir war auf Versorgen ausgelegt, mein Innerstes schrie nach meinem Baby, doch Luki konnte ich lediglich auf dem Friedhof besuchen. Stundenlang saß ich an seinem Grab und schrieb in mein Tagebuch all das, was ich ihm sagen wollte.

Ich bin Mutter geworden und kann es nicht sein. So beschrieb eine Freundin den Zustand nach dem Verlust ihres Sohnes. Selten hat es jemand so auf den Punkt gebracht.

Niemand konnte sehen, dass ich gerade ein Kind bekommen hatte. Ich war einfach nur ein bisschen dick. Was für eine Kränkung! Nach allem, was mein Körper geleistet hatte. Am liebsten hätte ich mir ein Schild um den Hals gehängt mit der Aufschrift 3 Wochen post partum.

Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, ich hätte mir alles nur eingebildet: Die neun Monate Schwangerschaft, die Geburt, mein Kind. Obwohl alles wirklich geschehen war, schien unser Leben im Außen einfach wie vorher. Ich hatte so Angst, Luka könnte einfach vergessen werden.

Wieder war nicht alles nur schlimm.

Wir fuhren nach Italien, fanden, dass das Leben am Strand tatsächlich ein bisschen besser ist. Reichlich Weißwein tat den Rest. Ganz aus Versehen hatten wir einen richtig schönen Abend.

Zuhause wartete der Alltag mit neuen Herausforderungen, aber auch meine Freundinnen, die für mich da waren. Es gab Yogastunden und Cantienica-Kurse, die mir halfen, meinen Körper Stück für Stück zurückzugewinnen.

Am Morgen beim Aufwachen wusste ich nicht, wie der Abend sein würde, beim Einschlafen nicht, wie es mir am nächsten Tag gehen würde.

Trauer ist dynamisch. Das ist es, was sie so anstrengend macht, klangen mir die Worte unserer psycho-sozialen Beraterin in den Ohren.

Ich fiel in Tiefen, die ich nicht kannte, und krabbelte wieder heraus. Nur, um kurz später herauszufinden, dass es noch eine Etage tiefer geht. Und doch kann ich im Rückblick sehen, dass meine Trauer sich ständig verändert, die Abstände zwischen den Löchern größer und das Grundgefühl ein klein wenig leichter wird.

Dazu hat die Trauer einen enormen Selbsterfahrungsprozess angestoßen, der alles in Frage stellt, was bisher war.

Mein ganzes Fundament ist tief erschüttert. Oft finde ich mich selbst doof, verliere mich in Selbstzweifeln. Dann bin ich wieder stolz darauf, wie wir alles gemeistert haben und frage mich, wo ich die ganze Kraft hergenommen habe.

Ich weiß noch nicht, wer ich jetzt eigentlich bin. Mit dieser Erfahrung. Überlege, wie ich leben will. Ob mein Leben, wie es vorher war, noch passt. Andererseits freue ich mich, langsam wieder zu arbeiten, zu unterrichten und ein kleines Stück Stabilität in Form von bekanntem Alltag zurückzugewinnen.

Dazu schauen Ängste vorbei. Ängste, alles zu verlieren, was mir wichtig ist. Unrealistische Horrorszenarien darüber, wer meiner Liebsten als nächstes sterben wird, tauchen auf. Meistens, wenn ich nachts wachliege. Dazu blanke Panik, dass so etwas nochmals passieren könnte.

Trotzdem bin ich sicher, dass ich weitere Kinder haben will. Lebende Kinder. Dass ich eine Familie haben will, die man auch von außen sehen kann.

Auch darum schreibe ich diesen Artikel. Mein Kind kann man nicht sehen, aber es ist trotzdem da. Ihm mit diesem Text ein Denkmal zu setzen, ist für mich ein wichtiger Schritt zum Heilwerden.

Viele Eltern spüren nach einer solchen Erfahrung das Bedürfnis, öffentlich über ihre Geschichte zu sprechen. Viele trauen sich dann doch nicht oder verpassen den Moment. Erst ist die Wunde zu groß und wenn erstmal zarte, rosige Haut drüber gewachsen ist, möchte man sie nicht sofort wieder aufreißen. Wie verständlich!

Und doch ist es mir wichtig, dass Schweigen über Fehlgeburten, Totgeburten, Behinderungen und das Sterben von Babys zu brechen. Denn das gesellschaftliche Tabu um diese Themen ist eine Last, die Betroffene nicht zusätzlich auf ihren Schulter brauchen.

Es gibt noch so viel, was ungesagt bleiben musste.

Vielleicht werde ich in an anderer Stelle einzelne Aspekte unserer Geschichte detaillierter aufbereiten. Über Pränataldiagnostik schreiben, die palliative Hausgeburt oder darüber, wie Angehörige und Freund*innen besser mit Betroffenen umgehen können. Wenn unsere Erfahrung anderen Paaren das Leben ein wenig leichter macht, würde mich das sehr freuen.

Als ersten Schritt habe ich hier eine Sammlung mit Links und Ressourcen zusammengestellt und bitte andere Betroffene und Fachleute ausdrücklich darum, diese Liste zu ergänzen.

Was ich jetzt brauche

Ja, ich bin diesen Sommer durch die Hölle gegangen. Ich habe aber auch das größte Glück auf Erden erfahren. Diese Erfahrung wird mich formen, aber ich werde nicht daran zerbrechen. Ich bin in sehr guten Händen und habe professionelle Hilfe sowie großartige Unterstützung in meinem privaten Umfeld.

Wer den Impuls hat, mir zu schreiben, kann das gerne tun. Am liebsten per Mail oder Instagram. Ich bitte darum, auf gut gemeinte Tipps, Tröstversuche und Werturteile zu verzichten. Das ist oft wenig hilfreich und manchmal sogar verletzend. Aufrichtiges Mitgefühl freut mich dafür umso mehr. Bitte sei auch nicht böse, wenn ich nicht antworte, ich verspreche aber, dass ich jede einzelne Nachricht lesen werde.

Wenn wir uns persönlich und etwas besser kennen und du jetzt nicht weißt, wie du dich mir gegenüber verhalten sollst, wenn wir uns über den Weg laufen: Ein kurzes Anerkennen dessen, was passiert ist, hilft mir sehr. Vielleicht ein kurzes Es tut mir so leid für euch. Meistens reicht sogar ein Blick oder ein etwas festerer Händedruck, um zu sagen: Ich sehe dich. Was angemessen ist, ergibt sich aus der Situation.

Auch dein Baby oder deine Schwangerschaft brauchst du nicht vor mir verstecken. Ich mute dir meine Geschichte zu, du darfst das Gleiche tun. Je selbstverständlicher und offener alle mit der Situation umgehen, desto leichter wird sie für alle Beteiligten.

Oft bin ich auch froh, über andere Dinge zu sprechen. Mein Leben ist nämlich viel mehr als die Geschichte um Luka. Komisch ist nur, wenn sie als unsichtbarer Elefant mit im Raum sitzt, den alle ignorieren.

Luka hat mich die tiefste Liebe und den größten Schmerz gelehrt.

Ich werde noch viele Tränen weinen müssen, bis ich diesen Verlust wirklich verarbeitet habe. Bis dahin versuche ich weiterhin, mich in Vertrauen zu üben, dass der richtige Weg sich auftun wird.

Was ich jetzt schon weiß: Luka hat mein Leben reicher gemacht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass diese Seele ausgerechnet uns als Eltern ausgewählt hat und die Erfahrung machen konnte, zu 100 Prozent gewollt und geliebt zu sein.

In Liebe und Trauer,
Rebecca

37 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Rebekka, Dein Beitrag hat mich sehr berührt, mit Tränen und Freude in den Augen möchte ich Dir danken. Deine Liebe, Deine Offenheit und Dein Mut sind ein Lichtstrahl. Mein tiefstes Mitgefühl und meinen allergrößten Respekt für euch. Du bist ein großartiger Mensch und eine noch großartigere Mutter.

  2. Liebe Rebecca, ich sehe und fühle Dich. Es tut mir unendlich leid für Euch. Beim Lesen kullerten auch bei mir Tränen und mein Herz weitete sich unglaublich. Vielen Dank für den Mut und die Größe, diesen Beitrag zu schreiben. Eine Freundin von mir hat etwas ähnliches erlebt, ihr Kind starb im Bauch und sie hat es weitergetragen. Sie hat kaum darüber gesprochen, ich verstehe auch sie in bisschen besser.
    Und ich werde viel wacher mit schwangeren Freundinnen sein. Du hast viel bewirkt mit diesem Artikel!

  3. Liebe Rebecca,

    ich weine und fühle Deinen Schmerz. Du hast einer Angst, die ich in 2 Schwangerschaften hatte Worte gegeben, Du hast dem tiefsten Schmerz Ausdruck geschenkt, Du hast einer so großen Angst den Schatten genommen, durch das, was Du erlebt hast und nun mit uns teilst. Ich fühle Dich so weit es mir möglich ist und bin Dir dankbar für Deine Kraft und Dein Licht, das Du in die Welt gebracht hast mit Luka. Einem wahren Engel.
    Seid beschützt
    Regina

  4. Nothing is ever build on happiness and bliss alone.
    It is our pain which grounds us to something deeper within ourselves. Some sort of great strength we never knew we had emerges from our roots and lifts us to a new peak, to joy.

  5. Liebe Rebecca, mein tiefstes Mitgefühl, für das was Du und Andy erlebt habt und noch immer erlebt. Ich bin sehr berührt von Eurer Geschichte.
    Gleichzeitig danke ich Euch für Euren Mut und Eure Offenheit, diese Geschichte zu teilen. Ich bin selbst 35 und schwanger und mir ist sehr bewusst, wie groß und fragil das Wunder ist, ein neues Leben in sich zu tragen. Es gibt so viele Tabuthemen rund um die Schwangerschaft; unerfüllter Kinderwunsch, Fehlgeburt, Trisomie, etc. Ich bin mir sicher, Geschichten wie Eure helfen Betroffenen sehr.
    Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft und Liebe.
    Bettina

  6. Beim Lesen kullern Tränen über mein Gesicht, obwohl ich euch nicht kenne. Danke für den Mut eure Geschichte aufzuschreiben. Ich fühle mit euch und wünsche euch von ganzem Herzen alles Liebe.

  7. Liebe Rebecca, dir und deinem Mann gilt mein tiefes, ehrliches Mitgefühl und unglaublicher Respekt für eure Geschichte mit eurem Sohn. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich berührt bin. Ich bewundere euren großartigen Mut, denn nur durch den und eure Liebe zu eurem Sohn konntet ihr die meiste und best möglichste Zeit mit ihm raus holen.
    Alles Liebe!

  8. Deine Beschreibung des lang andauernden Gefühlschaos‘ bringen es auf den Punkt. Für mich waren die schwierigsten Tageszeiten/Tätigkeiten Autofahrten allein und Einschlafzeit. Durch die Hörspiele der drei ??? habe ich das tägliche Tal der Tränen mit großen Reinsteigerpotential versucht zu umgehen – und irgendwann gewinnt Zuversicht und vor allem Mut die Oberhand.

  9. Danke, dass du die Worte in die Welt getragen hast, die zeigen, wieviel Kummer, Trauer aber auch Liebe in solch einer Erfahrung stecken. Ich hatte den Mut nicht. Eine erste Fehlgeburt in der 9. Woche konnte ich noch relativ gut (?!) verarbeiten. Die zweite schon nicht mehr. Mein kleines Mädchen hatte Trisomie 18, verstarb aber „schon“ in der 21. Woche im Bauch…zur Welt durfte/musste ich sie trotzdem bringen. Inzwischen hab ich 2 Kinder bekommen, ich bin unendlich dankbar…weil ich weiß, wie fragil das Glück ist. Gut für mich war die Graphic Novel „Das Licht, das Schatten leert“…weil es die Emotionen sichtbar macht.
    Und Dein offener Text ist wichtig…für alle Frauen und auch deren Partner*innen, denen ähnliches wiederfahren ist. Wir sind nicht allein.
    Danke

  10. Liebe Rebecca, danke, dass du deine Geschichte hier mit uns teilst. Ich bewundere dich für deine Kraft, für deinen Mut, deine Haltung, deine Authentizität. Deine Zeilen berühren mich sehr und ich spüre deinen Schmerz aber auch die ganze Bandbreite aller anderen Emotionen die du beschreibst. Ich merke, dass ich innerlich ganz still geworden bin. Du bist eine tolle Mutter! Alles Liebe für dich, Astrid

  11. Liebe Rebecca,
    ich Danke dir sehr für deine Offenheit und den Mut deine Geschichte zu teilen. Dieser Mut und die Kraft ist unendlich kostbar und heilsam für betroffene Frauen und Eltern.
    ”Heilige Momente” – ich Danke dir und wünsche euch viel Kraft und Liebe
    Namasté Susana

  12. Liebe Rebecca,

    danke für diesen berührenden, emotionalen, traurigen, schönen und so wichtigen Artikel! Wie heftig uns das Leben manchmal durchschütteln kann, tut so weh. Dass ihr so mutig und vor allem mit weit geöffneten Herzen damit umgegangen seid, ist großartig – und dass ihr eurem Sohn und euch als Familie ermöglicht habt, diesen schweren Weg genau so zu gehen, noch viel mehr.

    LG,
    Juliane

  13. Liebe Rebecca, lieber Andy
    von Herzen DANKE für Euer zeigen. Von Herzen DANKE für diesen tiefen, ehrlichen, liebevollen, traurigen und so berührenden Einblick in dein und euer Leben.
    Wenn dir danach ist: fühl dich und euch umarmt!

  14. Deine und eure Geschichte hat mich unbekannterweise sehr tief berührt, sodass ich weine, während ich das tippe.
    Es tut mir so sehr leid. Du hast eure Geschichte so schön geschrieben. Ich kann die Freude, die Liebe und die Trauer lesen und spüren. Ich wünsche dir und euch alles Gute, viel Kraft, dass die Wunden heilen, und dass sich deine und eure Träume erfüllen.

  15. Hey. Danke für deine Offenheit und ich ziehe meinen Hut. Ich habe 3 Sternenkinder und bei allem Mist und schmerzhaftem was ich so erlebt habe ist es das gravierendeste Ereigniss. Weichenstellend. Ich durfte 2 Kinder grossziehen…darf es immernoch. Ich umarme dich unbekannter Weise fest. Namaste.

  16. Liebe Rebecca,
    ich bin tief berührt und gleichzeitig noch mehr als zuvor von deiner Klarheit und Authentizität beeindruckt. Danke für deinen Mut dieses Kapitel vom Loslassen zu teilen. Ich bin sicher deine respektvolle und direkte Art mit diesem Thema umzugehen wird einigen Betroffenen als richtungsweisend und Vorbild dienen. Deine Beiträge machen diesen Block zu etwas besonderem für mich weil ich mich freue wie erfrischend ehrlich und undogmatisch du auf die hiesige Yogaszene blickst und ich immer wieder zustimmend nicke beim lesen. Die anderen Beiträge sind natürlich auch oft sehr toll;-).
    Fettes Danke für dein Vertrauen und deinen Mut, viel Kraft für euch, du bist einfach ganz feine Sahne. Ich hoffe irgendwann bleibt aus diesem schweren Kapitel nur noch die erhellende Essenz der Wahrheit für Euch!

  17. Ich bin bewegt ! Ich danke dir für deine ehrlichen Worte über so ein Schicksal zu sprechen, und ich hoffe, dass jeder mit solchen Schicksalsschlägen die Unterstützung von Familie und Freunden bekommt wie du!

    Ich wünsche dir und deinen Lieben alles Glück der Welt! Ihr habt es verdient.

  18. Liebe Rebecca,

    was für eine tragische Geschichte! Ich fühle mit euch! Vielen Dank, dass du diese Geschichte teilst und damit vielen anderen Betroffenen neue Wege aufweist.
    Dein Sohn Lukas durfte in Liebe leben und sterben.
    Viele hätten sich von Ärzten in eine Abtreibung drängen lassen und leiden ihr ganzes Leben…
    Auch hast du ihm einen unwürdigen Tod unter Beatmung und Medikamenten erspart, was für eine mutige Entscheidung!
    Es muss in unserer Gesellschaft viel mehr drüber gesprochen werden.
    Viel Kraft für euch!

  19. Liebe Rebecca, lieber Andy,

    Es tut mir so leid für euch!
    Vielen Dank für das Teilen und das Engagement in diese Richtung.

    Viel Kraft und Liebe für euch. Ich wünsche euch, dass sich der Wunsch nach weiteren Kind(ern) erfüllt.

  20. Liebe Rebecca,
    ich habe noch nie einen Blogartikel gelesen, der mich derart berührt hat. Danke für Deine Ehrlichkeit und danke für Deine Offenheit! Du hast meinen allergrößten Respekt!
    Fühle Dich ganz herzlich umarmt!
    Alles, alles Gute für Dich und Deinen Mann,
    Denise

  21. Liebe Rebecca,
    danke für deinen Text. Meiner Tante ist etwas Ähnliches passiert. Ich werde ihr den Text weiterleiten. Er wird ihr sicherlich etwas geben und mir hat es geholfen sich mehr in die Situation reinzuversetzen.

    Sei gesehen, gegrüßt und umarmt.
    Danke.
    Svaha,
    Olga

  22. Liebe Rebecca, es tut mir so leid für dich. Und doch spricht aus deinem Text so viel Liebe und Stärke, dass Luka sich keine bessere Mama hätte aussuchen können. Viel Kraft, Mut und weiter so viel Liebe wünsche ich euch als Paar und hoffentlich auch bald als Eltern, Gwen

  23. Liebe Rebecca, danke dir für deine warmen, herzlichen ubd ehrlichen Worte! Danke, dass du das echte Leben mit uns teilst. Danke, dass du den Dingen einen Namen und eine Geschichte gibst. Luka ist heute in meinem Herzen und bestimmt in dem von zahllosen anderen Leser*Innen. Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft und alles Gute der Welt! Aus der Ferne denke ich an Euch. Alles Liebe, Antonia

  24. Freude und Trauer liegen sehr nah beieinander.
    Ich wünsche Dir/Euch viel Kraft, Mut, Liebe und Momente des Glücks, die auch fortbestehen dürfen!
    Danke für deine ehrliche Geschichte, die die Seele berührt und einer Freundin, welcher ähnliches passiert ist sicher helfen kann.
    Grüße Sandra

  25. Liebe Rebecca,
    Danke für diesen Ihren so persönlichen Text. Ihre Erfahrung verdichtet wohl alles, worum es im Leben wirklich geht. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Liebe und Gute. Judith

  26. Mir fehlen die Worte. Danke für soviel Gefühl, Ehrlichkeit, Dankbarkeit und unfassbare Stärke. Es tut mir unendlich leid. Meine Schwester hat ihr Kind mit derselben Diagnose in der SS verloren, aber nun 2 gesunde Kinder.

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