Online-Ausbildung: vegan/vegetarische*r Ernährungsberater*in

[Werbung] Sich gesünder, fleischlos oder vegan zu ernähren, steht sicher für viele Menschen auf der To-do-Liste. Aber irgendwie kommt dann doch immer etwas dazwischen. Man ist zu bequem, fällt zurück in die alten Muster und futtert mit schlechtem Gewissen weiterhin alles, was man eigentlich weglassen wollte. 

Versteh mich nicht falsch: Ich persönlich LIEBE Pasta, Kuchen und Co. und möchte diese auf meinem Speiseplan auf keinen Fall missen – aber mir ist auch klar, dass die Ernährung ein Riesenfaktor ist, wenn es um Prävention von Krankheiten, ein langes Leben und allgemein die Gesundheit geht.

Das Problem: In der klassischen Schulmedizin ist Ernährung oft kein Thema.

Ich erinnere mich noch, wie ich einer Freundin Einkäufe ins Krankenhaus brachte, weil ihr nach einer OP nur billiges und unausgewogenes Essen serviert wurde. “Vegan” war für das Personal ein Fremdwort. Klingt für mich wie ein absoluter Systemfehler. Das kann doch nicht förderlich für die Heilung sein, oder? 

Gut, dass sich immer mehr Menschen für die Wissenschaft der Ernährung interessieren und ihr Wissen teilen.

Der Beruf des*der Ernährungsberater*in, vor allem auch im Bereich Ayurveda oder vegane/vegetarische Ernährung, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In meinem Umfeld merke ich auch, dass die Bereitschaft, jemanden für eine Beratung zur Ernährungsumstellung oder für ein Pantry Makeover zu bezahlen, steigt. 

Viele Heilpraktiker*innen und Therapeut*innen, aber auch Yogalehrende und Personal Trainer bieten Ernährungsberatungen als zusätzlichen Service für ihre Klient*innen an – ganz im Sinne der ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen.

Schließlich ist es wirklich nicht so einfach, zwischen Ernährungsphilosophien von Paleo über Ayurveda und vegan bis Intervallfasten die richtige Ernährungsweise für sich selbst zu finden und dann eben auch dran zu bleiben.

Eine Möglichkeit, sich in dem Dschungel zu orientieren, ist eine Online-Ausbildung.

Allen, die nicht nur Standard-Vorgaben einhalten, sondern Hintergründe verstehen möchten, legen wir die Online-Ausbildung zum*zur vegan/vegetarischen Ernährungsberater*in von der renommierten Schule von Isolde Richter ans Herz. Denn auch, wenn du dich nicht beruflich in dem Bereich betätigen möchtest, lohnt es sich gerade bei diesem Thema, genau hinzusehen. 

In der Ausbildung lernst du aber auch alles, was du wissen musst, um direkt in den Beruf einzusteigen.

In drei Blöcken und in insgesamt 28 Wochen dreht sich alles um unsere Nahrungsaufnahme und -verarbeitung: Wie stelle ich Ernährung auf vegan/vegetarisch um? Wie funktionieren eigentlich der Stoffwechsel und die Verdauung? Welche Nährstoffe brauche ich in welcher Menge und woher bekomme ich sie? Was kann ich tun, damit mein Körper Mineralstoffe und Vitamine besonders gut aufnehmen und verarbeiten kann? Und natürlich der Klassiker: Woher bekomme ich als Veganer*in meine Proteine? 

Auch auf die Tätigkeit als Berater*in selbst wirst du vorbereitet: Wie führe ich gute Beratungsgespräche und erkläre verständlich, welche Maßnahmen für eine gesunde Ernährung sinnvoll sind? Welche Methoden wende ich zur Anamnese an? Was kann ich mit dieser Ausbildung beruflich alles anfangen? Nachdem du alle drei Blöcke der Ausbildung absolviert hast, kannst du direkt als Ernährungsberater*in (vegan/vegetarisch) loslegen.

Dabei ist es ganz egal, wie viel Vorwissen du mitbringst. 

Vielleicht bist du schon Heilpraktiker*in oder anderweitig im therapeutischen Bereich tätig. Vielleicht beschäftigst du dich schon ganz lange mit Ernährung und Vegetarismus oder Veganismus. Vielleicht hast du das Thema durch eigenen Leidensdruck für dich entdeckt. Oder du beginnst gerade erst, dich einzulesen und bist total neugierig – all das sind perfekte Voraussetzungen für den Kurs. 

Ausbildungsleiterin Gudrun Nebel erzählt mir in unserem Telefonat, dass sie sich schon als Sechsjährige mit Ernährung beschäftigte.

Damals war sie die jüngste – und schnellste – Leistungsschwimmerin in ihrem Verein. Sie merkte schnell, dass ihre Leistungen im Training davon abhingen, was sie vorher gegessen hatte, und begann, sich damit zu beschäftigen. 

Später machte sie eine Ausbildung zur Lebensmittelchemikerin und arbeitete lange im Marketing für einen Bio-Versandhandel, bevor sie Heilpraktikerin wurde. Ernährungstherapie ist in ihrer Praxis seit über 20 Jahren immer der Ausgangspunkt für die Behandlung ihrer Klient*innen.

In Isolde Richters Schule landete sie 2010 und ist damit die dienstälteste Ausbilderin neben der Chefin selbst. Diese wurde auf ihre Kommentare im damals bereits bestehenden Online-Forum aufmerksam und fragte sie, ob sie nicht unterrichten wolle. Seither leitet sie die Ausbildungen unter anderem im Bereich Ernährungsberatung, Ayurveda und Aromatherapie. Wer eine Ausbildung bei ihr absolviert, wird schnell merken, dass sie selbst das beste Beispiel für den Erfolg ihrer Herangehensweise an die Ernährung ist. Es ist ihr wichtig, selbst genau das zu leben, was sie lehrt. 

In den wöchentlichen interaktiven Live-Sessions, dem Kern der Ausbildung, lernt ihr euch über Video kennen und könnt euch austauschen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, im Online-Forum Fragen zu stellen, die Gudrun individuell beantwortet. Ich finde ihre Art, Vorträge zu halten, wirklich authentisch, witzig und nahbar – und man kann beim Ansehen der Videos kaum glauben, dass sie all diese Sachen schon sehr oft erzählt hat. Von Ermüdung keine Spur!

Isolde Richter gründete ihre Heilpraktiker*innen- und Therapeut*inenschule im Jahr 1987 direkt nach ihrer amtsärztlichen Prüfung zur Heilpraktikerin in ihrem Heimatort Kenzingen nahe Freiburg (Breisgau). Bis heute ist sie Schulleiterin der renommierten Einrichtung, die längst nicht mehr nur Präsenzunterricht und die klassische staatlich anerkannte Heilpraktiker*innenausbildung anbietet. 

Im Laufe der Jahre baute Isolde Richter ihr Angebot auf Fern- und Onlinekurse aus und war damit eine absolute Vorreiterin auf dem Gebiet des eLearning. Heute kann man unzählige Aus- und Weiterbildungen im Bereich alternative Medizin und Heilmethoden über ihre Plattform absolvieren. 

In unserem Gespräch erzählt mir Gudrun, dass viele Menschen die Ausbildung anfangen, um für sich selbst Wissen zu sammeln. Dann sind sie aber so sehr Feuer und Flamme, dass sie sich doch für eine berufliche Tätigkeit in der Ernährungsberatung entscheiden. Diese Geschichte habe ich auch in der Yogawelt schon sehr oft gehört. 

Und genau dazu soll eine Weiterbildung einen ja unter anderem auch motivieren: Über den eigenen Tellerrand (ha!) hinauszuschauen und zu merken, dass man noch viel mehr Fähigkeiten und Ideen hat, die es auszuschöpfen und mit der Welt zu teilen gilt. Bist du bereit?

Unter diesem Text habe ich dir noch einmal alles im Überblick zusammengefasst. Wenn du noch Fragen hast, schreibe gerne einen Kommentar und wir melden uns!

Für wen ist diese Ausbildung geeignet?

Wir legen dir diesen Kurs sehr ans Herz, wenn du…

  • deine Leidenschaft für Essen und Ernährung zum Beruf machen und als Ernährungsberater*in arbeiten möchtest
  • therapeutisch, beispielsweise als Heilpraktiker*in oder in der Körperarbeit tätig bist und dein Angebot bzw. dein Wissen erweitern möchtest
  • allgemein mehr über (vegane / vegetarische) Ernährung lernen möchtest, um dich selbst gesünder und ausgewogener zu ernähren
  • deine Ernährung von omnivor auf vegan/vegetarisch umstellen möchtest und dir dabei Hilfe wünschst

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Du bekommst eine fundierte Ausbildung, mit der du sofort loslegen kannst, auch wenn du bisher in anderen Bereichen tätig warst.

Die Ausbildung zum*zur vegan/vegetarischen Ernährungsberater*in in Kürze:

  • Die Ausbildung gliedert sich in drei Blöcke, die du in beliebiger Reihenfolge absolvieren kannst: 1. Einführung, Grundlagen & Praxis, 2. Ernährungslehre und 3. Verdauung und Stoffwechsel, Beratung; insgesamt sind es 28 Wochen
  • Wöchentlich gibt es ein 90-minütiges Live-Webinar mit Frau Nebel; hast du mal keine Zeit, kannst du dir hinterher die Aufnahme ansehen
  • Die Aufnahmen stehen dir für sechs Monate online zur Verfügung
  • Du erhältst Zugang zu einem Forum, in welchem du dich mit Frau Nebel und allen Auszubildenden über Fragen und verwandte Themen austauschen kannst – auch nach Ende der Ausbildung!
  • Außerdem gibt es wöchentliche Lernfragen und Hausaufgaben in einem interaktiven eLearning-Bereich sowie ein Handbuch, das du dir herunterladen oder vorgedruckt kaufen kannst
  • Die Auszubildenden treffen sich auch in kleineren Online-Gruppen, um gemeinsam zu lernen
  • Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Online-Prüfung und einer Hausarbeit
  • Termine: Die Ausbildung wird jährlich mindestens 1 Mal angeboten. Unten findest du die nächsten Termine
  • Preis: 860 € Gesamtkosten (Block 1: 375 €, Block 2: 295 €, Block 3: 190 €) 

Die nächsten Termine:

Der nächste zugehörige Block startet Mitte Januar 2021. Du kannst die Blöcke in beliebiger Reihenfolge besuchen und auch einzeln buchen. Anschließend an deinen letzten Block absolvierst du die Prüfung.

  • Block 2: 14.1.-18.3.2021 (10 Termine, wöchentlich)
  • Block 3: 25.3.-20.5.2021 (6 Termine, wöchentlich)
  • Block 1: 30.6.-20.10.2021 (12 Termine, wöchentlich)

Hier geht’s zur Anmeldung.

Titelbild © Julia Müllner

Im Falle dieses Artikels wurden wir für unsere Arbeit bezahlt. Diesmal von der Heilpraktikerschule Isolde Richter. Preisangaben ohne Gewähr.

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