Ayurvedisch gut durch den Winter: 5 Tipps für Immun-Power
[Werbung] Das Ende des Sommers war mit dem uns geschenkten, wunderbar goldenen Herbst wirklich easy auszuhalten. Spätestens aber jetzt, Mitte November, sickert es so langsam durch. It’s that time of the year again – einfach alle im Umkreis niesen und husten. Dass es dabei grau, nass, kalt und einfach ungemütlich ist, hilft selbstredend auch nicht. 

Auch mein Energielevel scheint wie von Natur aus heruntergefahren, ich bin schlapper und demotivierter. Man könnte meinen, man kurvt unentwegt um die eine Erkältung hier und den nächsten grippalen Infekt da herum. Fährt dann das Immunsystem eh nur auf Halbmast, haben Erkältungsviren natürlich leichtes Spiel.

Die gute Nachricht: Es gibt einige Maßnahmen aus der ayurvedischen Lehre, die du ergreifen kannst, um deinem Immunsystem auf die Sprünge zu helfen. 

Ayurveda ist eine altindische Wissenschaft, die einer Typenlehre folgt.

Das bedeutet, dass keine allgemeingültigen Regeln existieren, die für jeden Menschen und jeden Körper gleichermaßen anwendbar sind. Vielmehr werden im Ayurveda unterschiedliche Konstitutionen unterschieden, Doshas genannt, die unterschiedliche Bedürfnisse aufweisen: Vata (Luft), Pitta (Feuer) und Kapha (Erde).

>>Tipp: Möchtest du herausfinden, welches Dosha bei dir vorherrschend ist, kannst du hier einen Test machen 

Dennoch, äußere Faktoren wie Kälte, Wind und eine hohe Viruslast fordern uns alle, unabhängig davon, welcher Typ man ist. Laut unserer Ayurveda-Expertin Dania Schumann gibt es deswegen einige präventive Mittel und Wege, die für alle sinnvoll sind.

Übrigens wird im Ayurveda zwischen Früh- und Spätwinter unterschieden! Der Frühwinter erstreckt sich von Ende Oktober bis Ende Dezember, daran schließt der Spätwinter bis Ende Februar an. Auch den Jahreszeiten sind vorherrschende Doshas zugeordnet, die es möglichst auszugleichen gilt. Zunächst dominiert im Frühwinter das Vata Dosha, im Spätwinter dann das Kapha Dosha.

So kommst du fit durch den Winter: 5 Tipps aus dem Ayurveda

Es gibt viele Mittel und Wege, um sich in der kalten Jahreszeit zu unterstützen: Feste Routinen, bestimmte Nahrungsmittel und -zubereitung, sowie zahlreiche Kräuter füllen deine Energiereserven wieder auf, stärken deine Immunabwehr und machen dich insgesamt resilienter. Hier kommen einige ayurvedische Tipps, von denen alle Körpertypen profitieren. 

Die Arbeit an diesem Artikel hat der Onlineshop für Nahrungsergänzungsmittel Nature Basics finanziert. Nature Basics ist die Adresse für nachhaltige und klimapositive Produkte, und bietet außerdem ein ayurvedisches Sortiment an, das in Zusammenarbeit mit der Ayurveda-Ärztin Prabha Burkhard entwickelt und nach deutschen Standards produziert wurde.

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1. Wärme erzeugen und halten

Ob mit Mütze, Decke, Wärmflasche oder den extra dicken Kuschelsocken: Hauptsache dir ist warm! Dein Immunsystem kann nur bei ausreichend Wärme richtig funktionieren, und durch viel äußere Kälte ist dein inneres Feuer möglicherweise etwas auf sich allein gestellt. 

Damit dein Körper nicht ausschließlich damit beschäftigt ist, Hitze zu erzeugen und dafür in der Immunabwehr Abstriche macht, ist zusätzliche Wärme key. Also: Bring it on, Kuscheldecke und Tee!

Vergiss dabei aber trotzdem nicht, regelmäßig zu lüften und mehrmals täglich an die frische Luft zu gehen. Am besten mit Zwiebellook und Mütze.

2. Warm essen und trinken 

Auch mit deiner Nahrung kannst du dir ordentlich einheizen! Warme Speisen regen den Stoffwechsel an, zum Beispiel nährende Suppen und Eintöpfe. Am Morgen wirkt Porridge mit Nüssen und Früchten besonders kräftigend. Greife auch eher zu warmem Leitungswasser als eiskaltem, sowie zu Frucht- und Kräutertees.

Gerade im Winter muss dein Körper ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen ausgestattet sein, damit du gegen Krankheitserreger gewappnet bist. Auch Agni, dein Verdauungsfeuer, kann mit ausreichender Versorgung besser arbeiten – logisch. 

Sowieso zeichnet sich Agni im Winter durch eine besonders hohe Aktivität aus, weswegen wir dem Magen ruhig kräftigere Speisen zumuten können und sollen. Wenn dein Magen-Darm-Trakt zusätzlich einen kleinen Anstupser braucht, kannst du mit Triphala nachhelfen, eine Kräutermischung, die sich aus den drei Früchten Amalaki, Bibhitaki und Haritaki zusammensetzt und ausgleichend bzw. abführend wirkt.

3. Mit Gewürzen zusätzlich einheizen 

Bei verstopfter Nase fühle ich mich gleich besser, wenn ich scharfes Essen zu mir nehme: Die Schleimhäute schwellen ab und der Schleim kann besser abfließen. Generell fühlt es sich an, als würde das ganze System einmal ordentlich durchgepustet werden. 

Auch die Geschmäcker herb und bitter wirken ausgleichend, bspw. bei zu viel Kapha im Spätwinter. 

Kurkuma ist ein wahrer Immun-boost, da es antiinflammatorisch, entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirkt. Pfeffer steigert zusätzlich die Aufnahmefähigkeit des Körpers von Curcumin, dem Hauptbestandteil der Kurkuma-Pflanze. Probier doch mal dieses Rezept für goldene Milch aus.

4. Nasenspülungen

Ausgetrocknete Schleimhäute durch Heizungsluft sind ein idealer Nährboden für Erkältungsviren; Abhilfe schafft eine Nasendusche mit dem Neti-Kännchen*. Einfach lauwarmes Wasser und Salz einfüllen und durch die Nase laufen lassen. 

Nicht nur für Allergiker*innen können Nasenspülungen wahre Wunder bewirken: Die Schleimhäute und Nasennebenhöhlen werden befeuchtet und gereinigt, Krankheitserreger werden ausgespült. Denk aber daran, danach deine Nase mit ein bisschen Ghee oder Kokosöl geschmeidig zu halten.

5. Guter Nachtschlaf

I understand – gerade an einem trüben Wintertag ist es äußerst verlockend, sich gemütlich auf dem Sofa einmummeln und ausgiebig zu nappen. Das solltest du aber nach Möglichkeit vermeiden, da es deine Trägheit nur verschlimmert. 

Versuche lieber, einen guten, erholsamen Nachtschlaf zu fördern, zum Beispiel mit Ashwagandha, einer wahren Alleskönnerin im Ayurveda. Ashwagandha ist ein sogenanntes Adaptogen, das bedeutet, dass die Pflanze genau da andockt, wo du ein Problem hast: fühlst du dich depressiv, wirkt sie stimmungsaufhellend, bist du nervös und ängstlich, beruhigt sie dich. Bist du müde, kann sie dich aufwecken, und leidest du an Schlaflosigkeit, hilft sie dir beim Einschlafen.

Einen ausgiebigen Nachtschlaf kannst du mit einer Mondmilch fördern, die du kurz vor dem Zubettgehen zu dir nimmst – ein herrliches Ritual übrigens! 

Rezept für eine Tasse Mondmilch

Erhitze 300 ml Hafermilch, eine Zimtstange, einige Lavendelblüten und den Inhalt einer Ashwaganda-Kapsel bis knapp unter den Siedepunkt – die Milch sollte nicht kochen. Am besten stetig umrühren. Danach mit Honig oder Agavendicksaft süßen, je nach Geschmack. Fertig!

Möchtest du noch tiefer ins Thema einsteigen? Vielleicht deinen Nahrungsergänzungsmittel-Vorrat auffüllen?

Dann schau mal bei Nature Basics vorbei! Der Online Shop hat ein breit gefächertes Sortiment, mit großer ayurvedischer Abteilung. Alle Produkte sind vegan, klimapositiv und fair produziert, die meisten außerdem bio-zertifiziert.

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Hast du schon Erfahrung mit Ayurveda? Was sind deine besten Tipps für den Winter? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Deine Danai

Alle Bilder © Lula Bornhak

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