Erkältung ade: 5 natürliche Immunsystem-Booster

Immer fit, immer am Start, immer energiegeladen.

Das ist vor allem in den kalten Wintermonaten gar nicht so selbstverständlich. Während man mit seinen Gedanken schon im Frühling hängt, ziehen sich die frostigen Wochen zäh wie Kaugummi, strapazieren unsere Psyche und stellen unser Immunsystem alle Jahre wieder kräftig auf die Probe.

Die Yogastunde da voller Energie mitzunehmen, bei der Party am Wochenende abzutanzen und, wenn, dann nur aus freien Stücken auf dem Sofa abzuhängen, ist ein wahrer Segen. Wie großartig, wenn dir da keine Schiefnase, kein kratzender Hals oder dröhnender Kopf einen Strich durch die „Ich genieße das Leben“-Rechnung machen.

Gut, dass es ein ganzes Bündel an besten Mitteln aus der Natur gibt, die uns fit halten und unser Immunsystem stärken.

Solange die Temperaturen einstellig sind, der Schneematsch oder Dauerregen zur Luftfeuchtigkeit beitragen und das „Hatschi-Hust“ in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Dauerschleife läuft, hat dein Immunsystem mit den folgenden Superfoods ideal vorgesorgt:

Der Klassiker: Heiße Zitrone mit Ingwer

Aus verschiedenen Gründen ein wahrer Schatz. Zum einen ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Die trägt dazu bei, alle Körperfunktionen am Laufen und den Stoffwechsel aktiv zu halten. Warmes Wasser wirkt dabei besonders anregend (genauer erklärt dir das dein/e Ayurveda-Berater*in). Gepaart mit dem Saft einer Zitrone und dünnen, frisch geschnittenen Ingwerscheiben wird das Getränk zum idealen Gesundheitsbegleiter.

Das Vitamin C der Zitrone zählt zu den Antioxidantien und hilft unserem Immunsystem gegen Angreifer von außen. Die sekundären Pflanzenstoffe im Ingwer haben u.a. einen antimikrobiellen Effekt. Das heißt, sie können Krankheitserreger reduzieren oder sie sogar inaktiv werden lassen. Warmes Zitronen-Ingwer-Wasser ist ein wunderbar einfaches und dennoch besonders effektives Mittelchen auf dem Weg, gesund durch den Winter zu kommen.

Der Kräftige: Kurkuma mit Honig & Pfeffer

Kurkuma schmeckt kräftig, dabei leicht bitter, färbt stark (Achtung, wenn du frisches Kurkuma bearbeitest!) und hat echte Superheldeneigenschaften! Das im Kurkuma enthaltene Curcumin gilt nämlich als entzündungshemmend und antioxidativ! Pfeffer verstärkt die Wirkung dabei noch.

Eine ganz direkte Variante, dir das einzuverleiben ist es, frisches Kurkuma einfach zu waschen und zu reiben (oder du nimmst zwei bis drei Teelöffel gemahlenes Kurkuma). Das vermengst du mit etwas Pfeffer, Honig und einem guten Schuss Zitronensaft. Anschließend ein paar Teelöffel davon mit heißem Wasser übergießen. Der Honig kann auch durch ein anderes Süßungsmittel ersetzt werden, wenn du dich vegan ernährst.

Der Wunderstoff: Zink

Zink ist ein sehr wichtiges Spurenelement, wenn es darum geht, zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper am Laufen zu halten. Auch dein Immunsystem ist auf Zink angewiesen, um tipptopp zu funktionieren. Zink ist vor allem in tierischen Lebensmitteln vorhanden. Zudem ist die Bioverfügbarkeit bei pflanzlichen Quellen niedriger. Das heißt, dein Körper tut sich schwerer, das Spurenelement zu absorbieren.

Das Wichtigste ist es aber, darüber Bescheid zu wissen, denn so kannst du auch mit einer rein veganen Ernährungsweise ausreichend Zink zu dir nehmen.

Wer seiner Zinkbilanz etwas Gutes tun will, sollte deshalb gerne Kürbiskerne in den täglichen Menüplan einbauen. Aber auch Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Paranüsse, Linsen und Vollkornreis eignen sich. Da die Phytinsäure, die jedes Getreidekorn und jeden Hülsenfrüchtesamen umgibt, die Aufnahme zusätzlich erschwert, solltest du darauf achten, diese über Nacht einzuweichen. So lässt sich die Phytinsäure gut reduzieren. Lass auch besser den Kaffee oder Tee unmittelbar zum Essen lieber weg. Auch hier sind sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Tannine, enthalten, die die Zink-Aufnahme hemmen können.

Döner im Schlafzimmer: Zwiebelringe

Keine Angst, hier kommt keine Fleischempfehlung. Es geht einzig und allein um die Knolle, die den gewissen Geruch mitbringt: die Zwiebel. Beim ersten Kratzen im Hals oder Kitzeln in der Lunge hilft es, sich über Nacht dünn geschnittene Zwiebelringe ins Schlafzimmer zu legen. Das tut man sich freiwillig an? Ja, zugegebenermaßen riecht der nächste Morgen speziell und erinnert an Döner-Mundgeruch, dafür ist die Gefahr eines ordentlichen Hustens zumindest reduziert.

Und warum? Weil’s die Zwiebel drauf hat. Sie enthält ätherische Öle und Schwefelverbindungen, die u.a. eine keimtötende Wirkung im Rachenraum haben. Wenn’s dich doch trifft, dann hilft die Zwiebel auch hier weiter. In Scheiben geschnitten und mit Honig übergossen lässt man sie einige Stunden durchziehen. Der daraus entstandene selfmade Hustensaft hilft dem gereizten Hals und beruhigt ihn.

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Unser Immunsystem steht auf ganzheitlich

Neben den Immunhelfern für deinen Gaumen und Magen tust du auch gut daran, deine Psyche zu streicheln. Das kann im Dauergrau zur echten Herausforderung werden. Lohnt sich aber zweifelsohne, denn deine Einstellung zu dir und deiner Umgebung trägt einen großen Teil dazu bei, ob es dir gut geht oder ob Wehwehchen die Oberhand gewinnen.

Deshalb gilt es auch im Winter aktiv zu bleiben. Warm eingepackt einen langen Spaziergang machen oder, trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt, zur Yogastunde gehen. Genehmige dir einen Saunabesuch oder eine stoffwechselanregende Massage. Achte auf dein Stresslevel, denn ein zu viel an Cortisol, dem Stresshormon, unterdrückt das Immunsystem.

Last but not least: gönn dir göttlichen Schlaf!

Der regeneriert dich am besten und lässt dein Immunsystem aktiv bleiben.

Ansonsten gilt einfach: durchhalten!

Wenn du weitere Tipps zur Verwendung von Ingwer, Kurkuma & Co. haben möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden. Es gibt viele, richtig leckere Varianten, die immunsystemstärkenden Lebensmittel in deine alltägliche Ernährung zu integrieren. Und der nächste Frühling, der kommt früher oder später, aber auf jeden Fall, wieder.

Was sind deine absoluten must-have und must do-Empfehlungen für die kalten Monate? Wie hältst du dich fit und dein Immunsystem am Laufen?  Ich freue mich auf deine Tipps!

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Ein Kommentar / Schreibe einen Kommentar

  1. Yoga ist ein super Tipp. Habe ich jahrelang drüber gelacht aber seit ich es regelmäßig mache bin ich viel entspannter und auch viel seltener krank. :-) Im Winter nehme ich auch regelmäßig das Vitamin C der Acerola Kirsche ein. Das ist sehr hoch konzentriert und unterstützt so das Immunsystem optimal. Zink habe ich noch nie ausprobiert, werde ich aber mal ausprobieren. Ich werde zwar nur noch sehr selten krank aber optimieren kann man seinen Schutz ja immer. :-)

    Liebe Grüße
    Ingrid

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