Yoga in the City: Der Urban Sports Club im Test

[Werbung] Ich stehe mit zwei vollgepackten Koffern am Hauptbahnhof. Ich habe es nach Berlin geschafft, juhu! Mit im Gepäck habe ich eine diffuse Begeisterung für irgendwas in Richtung Yoga; Tanzsport mache ich auch gern; ab und an findet man mich auch mal im Fitnessstudio.

Mein erster Anlaufpunkt in Sachen Sport wäre das örtliche Yogastudio gewesen. Für meinen bisherigen Lieblingsstil Jivamukti gibt’s hiervon gleich drei Locations in Berlin. Die kann ich ja noch irgendwie durchprobieren. Welchen Tanzsport ich gern machen möchte weiß ich allerdings noch nicht so genau – und meine Google-Suche “Tanzsport Berlin” liefert 30 Millionen Ergebnisse. Verdammt.

Berlin hat meinem Schweizer Heimatdorf einiges voraus: zum Beispiel ein überwältigendes Sportangebot.

Aber zum Glück auch den Urban Sports Club (USC)! Mit einer Mitgliedschaft im Urban Sports Club kann man in einer Stadt bei allen teilnehmenden Studios Kurse besuchen: Die Sportarten reichen von Aerial Yoga über Boxen, Eislaufen, Fitness-Club oder Golf bis zur Cryotherapie. In Deutschland kann man aktuell in 45 Städten an insgesamt 3.330 Standorten sporteln.

Perfekt für jemanden, der zwar gerne Sport macht, sich aber nicht auf eine Sache festlegen möchte oder erst noch auf der Suche nach dem passenden Yogastudio ist – wie mich.

Yoga in the City: Der Urban Sports Club im Test

Urban Sports Club – das ist cool:

  • Das riesengroße Sportangebot: Durch die große Anzahl an Partnerstudios findet man meistens eines um die Ecke, in dem gerade ein interessanter Kurs läuft. Mein Tipp: in der App mit Standortsuche nach den passenden Angeboten filtern und gleich im Kalender vormerken.
  • Auch Nischen-Sportarten möglich: Für mich persönlich das wichtigste Dafür-Argument. Workshops wie Animal Movement, Harmonium spielen lernen oder SUP Yoga sind für mich spannend, aber ob ich mich wirklich jede Woche animalisch bewegen oder Vollgas Harmonium üben will, weiß ich noch nicht. Als USC-Mitglied kann ich einfach mal hingehen und ausprobieren, ohne extra bezahlen zu müssen.
  • Ich muss nicht meinen Tag um dein Sportprogramm herum planen: Bevor ich die USC Mitgliedschaft hatte, habe ich mir die paar Kurse, die mich interessieren herausgesucht und möglichst alle meine Termine drum herum gelegt. Bei Urban Sports ist das nicht notwendig: Eigentlich läuft immer gerade ein cooler Kurs, also kann ich bequem die Sportklamotten mit ins Büro nehmen und dann spontan schauen, worauf ich am meisten Lust habe.

Urban Sports Club – das ist anstrengend:

  • Das riesengroße Sportangebot: Klar, ich bin begeistert von den vielen Kursen. Aber je länger ich dabei bin, desto mehr merke ich, dass ich total FOMO (Fear of Missing Out) schiebe. Ich kann mich zwischen den Kursen nicht entscheiden, besuche am Ende gar keinen und ärgere mich, dass ich schon wieder etwas verpasse. Aber das Problem habe ich als Neuberlinerin nicht nur beim Sport. Deshalb ist mein Motto ab jetzt: ich nehme so viel mit, wie mir gut tut und genieße den Moment.
  • Auf den ersten Blick sind die Anmeldungsmodalitäten ziemlich kompliziert: Die meisten Kurse kann man ohne Voranmeldung besuchen. Je nach Mitgliedschaft gibt’s allerdings pro Studio Limits, zum Beispiel kann man mit meiner L-Mitgliedschaft einmal im Monat eine Massage buchen. Da durchzublicken ist gar nicht so einfach – mir haben die netten Leute vom Support allerdings super schnell weitergeholfen. Die Limits kommen vor allem auch den Studios zugute – dazu aber später mehr.

Passt der Urban Sports Club zu mir?

Für mich hat die L-Mitgliedschaft super gepasst. Sonst hätte ich nie das Fitnessstudio bei mir um die Ecke kennengelernt, in dem ich mich sehr wohl fühle. Oder mich ins Advanced Aerial Yoga oder in den Ashtanga für Einsteiger-Kurs getraut. Yoga in der Kapelle oder Kunstgalerie standen auf jeden Fall auf meiner To-Do-Liste, mit Urban Sports musste ich dafür keinen Eintritt zahlen.

Du möchtest den USC ausprobieren? Melde dich bis 30.6.2019 mit dem Rabatt-Code FLGHUSC19 an und du bekommst 10 Euro Rabatt auf die ersten 3 Monate deiner M-, L- oder XL-Mitgliedschaft. Das Abo ist monatlich kündbar.

Ich nutze das Sportprogramm voll aus. Für alles was inklusive ist und die Menge an Stunden die ich besuche, kommt mir die Mitgliedschaft auch nicht besonders teuer vor. Ein kleines mulmiges Gefühl entsteht dadurch jedoch.

Wie werden die Studiobesitzer*innen von Urban Sports Club bezahlt?

Zum Urban Sports Club gibt es aktuell keine vergleichbaren Alternativen. Und dort, wo sich ein Monopol bildet, kann die Marktmacht immer ausgenutzt werden um niedrige Preise auszuhandeln. Franka Schuster, Senior PR Manager bei Urban Sports, erklärt:

“Jeder einzelne Check-in wird bezahlt, d. h. jeder einzelne Besuch, der über Urban Sports Club generiert wurde. Die Vergütung orientiert sich an den angebotenen Leistungen der Studios. Die Limits wurden eingeführt, um sich an die Regelungen der Studios anzupassen. Ein Studio, das beispielsweise eine Dauerkarte für 80 Euro pro Monat anbietet, benötigt bei Urban Sports Club natürlich ein Besuchslimit im 59-Euro-Tarif.

Außerdem erhalten die Partner kostenloses Marketing und Bewerbung ihres Studios: neben der Präsenz in der App auch über Blog, den TV-Spot von Urban Sports, einen Newsletter und Social Media. Viele Mitglieder finden die Studios durch die App und werden somit zu Kund*innen. Viele Firmen bieten ihren Mitarbeitern Urban Sports Mitgliedschaften an – und das freut wiederum die Studiobesitzer*innen. Diese Zielgruppe ist sonst nämlich nur schwer zugänglich.

Mitgründer Benjamin Roth betont, wie wichtig eine gute Partnerschaft mit den Studios ist: ”Wir zielen auf eine langfristige und gute Partnerschaft mit den Studios ab. Studios sollen durch uns die Möglichkeit haben, mehr Bekanntheit und Mitglieder zu bekommen und eine bessere Auslastung zu erreichen. Beide Seiten müssen zufrieden sein, das ist ja der Sinn hinter Urban Sports Club.”

Und was sagen die Studiobetreiber*innen dazu?

Moritz Ulrich, seines Zeichens FLGH-Autor und Studiobesitzer von Peace Yoga Berlin, freut sich über die Vorteile, die ihm der Urban Sports Club bringt: “Für uns bedeutet der Urban Sports Club eine bessere Auslastung der Kapazitäten des Studios und bildet wegen des Limits trotzdem keine Konkurrenz zur Unlimited-Mitgliedschaft. Außerdem erschließen wir uns dadurch eine neue Zielgruppe: Personen mit Yogainteresse, die sich bisher noch nicht ins Studio getraut haben.”

Bei Moritz im Peace Yoga-Studio fühle ich mich gleich sehr wohl, ich werde persönlich angesprochen und fühle mich zu Hause. Im Yoga sagt man, dass die Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung besonders wichtig ist.

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Was passiert aber mit der Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung, wenn ich von Studio zu Studio hüpfe?

Meiner Meinung nach ist der Urban Sports Club nicht dafür geeignet, möglichst günstig in immer dasselbe Yogastudio zu gehen. Bevor du aber DEINE*N Lehrer*in findest, musst du dich ja ausprobieren und verschiedene Leute und Styles kennenlernen! Also ist es auf jeden Fall empfehlenswert, so viele verschiedene Sachen zu testen wie möglich.

Erst als ich auch mal Kundalini oder Ashtanga Yoga ausprobiert hatte, konnte ich mir sicher sein, dass Jivamukti doch am meisten zu mir passt. Um die Kurse, die Stadt und mich selbst ein kleines bisschen besser kennenzulernen, ist das Urban Sports Abo aber wirklich super geeignet.

Als kleines Bonbon noch ein paar Tipps für besonders coole Kurse aus der Spiri-Ecke in Berlin.

Du möchtest den USC ausprobieren? Melde dich bis 30.6.2019 mit unserem Rabatt-Code FLGHUSC19 an und du bekommst 10 Euro Rabatt auf die ersten 3 Monate deiner M-, L- oder XL-Mitgliedschaft. Das Abo ist monatlich kündbar.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Deine Pia

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Urban Sports Club entstanden. Wir sind sehr dankbar, so großartige Partner im Boot zu haben und FLGH auf diese Weise für dich kostenlos halten zu können.

Fotos © Lydia Hersberger

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