Yoga-City-Guide Hamburg: Die besten Tipps von Rebecca & friends

Wer mir auf Instagram folgt, weiß es schon: Nach dem Berlin-Yoga-Guide habe ich mir Hamburg vorgenommen.

Mit meinem Freund im Schlepptau, genialen Tipps von meiner Hamburg-Crew und der Urban Sports Club App auf dem Handy habe ich vier Tage in der Hansestadt verbracht und das gemacht, was ich am liebsten mache: Yoga, lecker Essen, schöne Shops auschecken und mich mit Menschen unterhalten, die meinen Horizont erweitern.

Das Praktische an der Urban Sports Club Mitgliedschaft ist: Sie ist nicht auf eine Stadt beschränkt, sondern gilt überall, wo es Urban Sports Club gibt. Für Menschen wie mich, die gerne unterwegs sind, ein Segen. Die Kosten für Drop-In Klassen belasten das Yogi-Portemonnaie dann doch, besonders, wenn man auch mal zwei Klassen am Tag übt.

In diesem Guide findest du eine von mir kuratierte Auswahl an Orten, die einen Besuch wert sind: Qualität statt Quantität.

Einige habe ich selbst besucht, bei anderen verlasse ich mich auf das Urteil meines genialen Netzwerks. Ihr wisst schon, es gibt diese Leute, bei denen man weiß: Wenn die sagen, das ist gut, dann ist das wirklich gut.

Glücklicherweise hat uns eine Freundin Obdach gewährt und ihre wundervolle Wohnung zwischen Schanze und St. Pauli überlassen. Mitten im Szene-Kiez, umgeben von jeder Menge Cafés, Restaurants und Bars. Ansonsten empfehle ich als Unterkunft entweder das 25hours oder das yoHo Hamburg.

Tag 1: Burger essen ist auch Yoga. #not

Mit dem festen Vorhaben, die legendäre 18 Uhr Klasse bei Olli im Yogaraum Hamburg, meinem Lieblingsstudio, zu besuchen, reisten wir am Sonntag-Nachmittag an. Blöderweise war um 15 Uhr der Hunger so groß, dass wir beschlossen, als erstes das Grilly Idol auszuchecken, einen sehr schönen Burgerladen gleich bei unserer Wohnung um die Ecke. Dort verdrückten wir zwei riesige Burger mit Tofu-Bratling, tollem Krautsalat und lecker Pommes.

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Da ich so gut wie nie Burger esse, fiel ich umgehend ins Food-Koma und die geplante Yogastunde aus. Ich schaffte nur noch einen kurzen Spaziergang und Kaffee bei Deathpresso und musste dann direkt auf die Couch. Beide Locations kann ich wärmstens empfehlen – der Burger war geil, nur eben nicht vor dem Yoga.

Tag 2: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

In die Woche starteten wir dann mit Yoga und Silke im Yogaraum Hamburg. Jedesmal bin ich verzückt wie großherzig und liebenswert die beiden Besitzerinnen sind und wie heimelig der Raum ist. Ab 7 Uhr morgens kann man im Yogaraum bei Jake klassisch Ashtanga Mysore üben. Auch toll für Ashtangis: Inke Shenar und Andreas Ruthemann. Silke legte mir außerdem noch die Klassen von Vero im Jyoti Yoga in Eppendorf ans Herz.

Nach der Praxis wollten wir direkt ins Happenpappen, einem der wenigen veganen Läden in Hamburg. Hatte leider Ruhetag, weshalb wir es erst am nächsten Tag auf eine heiße Schokolade dorthin schafften. So flitzen wir mit der U-Bahn in Richtung Hafen, wo wir im Café Johanna zu Mittag aßen. Ein schöner Laden mit tollem Essen und Kuchen.

Die Stimmung wurde lediglich dadurch getrübt, dass ich feststellen musste, dass mein kleiner Yogatrip einfach zu wenige Tage hatte.

Auf meiner Liste stehen nämlich bis heute noch so viele tolle Studios: Damn Good Yoga zum Beispiel, Innersmile Yoga, Ahoi Yoga oder das Studio 78, wo meine Jivamukti-Kollegin Anne-Christine Schmitz jetzt regelmäßig Jivamukti unterrichtet.

Apropos Jivamukti Yoga. Langsam breitet sich die Methode, in der ich zuhause bin, auch in der Hansestadt aus. Janka Oeljeschlager und Marie Claussen unterrichten regelmäßige Jivamukti Klassen bei Monkey Mind Yoga, einem der besten Studios der Stadt.

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Dort gibt es mit dem Practice Space auch ein ziemlich cooles neues Angebot von Clemens Frede, einem erfahrenen Lehrer aus der Anusara Tradition. Der Practice Space ist eine Mischung zwischen angeleiteter Klasse und Üben alleine. Man steigt zusammen ein und trifft sich wieder in Savasana, zwischendurch gibt sich jeder seinem eigenen Flow hin. Für alle, die gerne ihr Ding machen, aber zuhause immer wieder dem Schweinehund erliegen.

In den meisten hier aufgelisteten Studios kann man mit einer Urban Sports Mitgliedschaft üben. Urban Sports Club bietet eine flexible Sport-Flatrate. Das heißt, man bezahlt einen monatlichen Beitrag und kann in vielen verschiedenen Yoga-Studios üben, in Fitness- und Sportbuden schwitzen, schwimmen, klettern oder in die Sauna gehen oder sich mal eine Massage gönnen.

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Am Nachmittag zu Tee und Kuchen bei unseren Freunden Felix und Christine bekamen wir noch Tipps von waschechten Hanseaten.

Was mir bis dato neu war: Hamburg hat eine riesige Kundalini Yoga Szene. Ein Lehrer, an dem man in diesem Zusammenhang nicht vorbeikommt ist Karta P. Singh Pomarius. Offene Klassen unterrichtet er zum Beispiel im Yogazentrum Nanak Niwas.

Felix ist großer Fan vom 5Rhythmen-Tanzen nach Gabrielle Roth. In Hamburg empfiehlt er, den Unterricht von Tom R. Schulz mal auszuprobieren. Und Christine Schmid, meine Freundin und Partnerin in crime was Retreats angeht, wird ab November immer donnerstags im Human Posture Pop Up Studio offene Atem-Klassen geben. Christine unterrichtet Transformational Breath, eine Selbstheilungs-Methode, die einem neue Horizonte eröffnet und die ich wärmstens empfehle.

Das Human Posture Pop Up Studio an sich ist einen ausgedehnten Blick wert. Aktuell gibt es dort die uralte Kampf- und Heilkunst Kalari mit Kai Hitzer, aktive Meditation mit der großartigen Deva Kamilla und Yoga mit Norma Beckers.

Kamilla habe ich tatsächlich durch Instagram kennengelernt und nur einmal kurz persönlich getroffen. Trotzdem fühle ich mich ihr verbunden, schätze ihre Arbeit sehr und bin sicher, dass aus diesem Pop Up Konzept noch was Großartiges entstehen wird.

Zum Abschied verriet uns Felix noch, wo man gut essen und spazieren kann in Hamburg.

Felix ist mit Essen ähnlich anspruchsvoll wie ich: Gute Zutaten, möglichst regional und Bio müssen sein. Er mag das makrobiotische Restaurant Fröhlicher Reisball – was für ein Name – Joschis Eisdiele und das Markthallen Restaurant Hobenköök.

Auch toll und gleich von uns erprobt: das Mutterland. Das Mutterland hat mehrere Filialen und ist auf heimische Feinkost spezialisiert. Ich mag die Filiale direkt am Hauptbahnhof, wo man vor der Abreise wunderbar Kaffee trinken kann.

Eigentlich wollten wir Felix’ Tipp folgen und zum Sonnenuntergang ans Falkensteiner Ufer fahren. War uns dann doch zu weit, weshalb wir einen Spaziergang an der Alster gemacht haben. Auch toll!

Die geplante Yin Yoga Klasse bei Eric Bennewitz bei Peace Out Yoga musste trotzdem ausfallen. Das Ganze Rumgeflitze macht eben doch müde und Hamburg ist nicht so klein, wie wir Berliner Gören dachten.

Tag 3: Mein Highlight – Vinyasa Yoga bei Eric Bennewitz

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Zu Eric sind wir dann am nächsten Tag getigert. Sein Studio Peace Out Yoga liegt in Barmbek-Nord, gut 20 Minuten mit der S-Bahn von der Reeperbahn aus. Die Reeperbahn ist übrigens einer der Orte, die man in Hamburg unbedingt besuchen muss. Interessante Energie, aber irgendwie real. Abstecher raus aus der fröhlichen Yogawelt empfinde ich persönlich als sehr erdend; sie weiten den Blick.

Zwar kannte ich Erics Unterricht schon von damals, als er noch bei Power Yoga Germany unterrichtete, die Klasse an jenen Dienstag Morgen hat mich jedoch wirklich geflasht. Schon lange ist mir kein Lehrer mehr untergekommen, der so klar, präzise und weise unterrichtet und einen Raum schafft, in dem sich alle zu 100 Prozent wohl fühlen. Nach der fließenden Vinyasa Klasse – Level 1, aber ganz schön knackig – war ich so yoga stoned, dass ich gleich meine komplettes Yoga-Outfit dort liegen lassen habe. Ich werte das als gutes Zeichen.

Wenn ich in Hamburg leben würde, wäre Eric vermutlich mein Lehrer. Zwar liegt das Studio nicht super zentral, aber eine Reise dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

Tipps für den Check-In mit der Urban Sports Club App:

Gute Internet-Verbindung? Wenn nicht, frag nach WLAN oder nimm den Aufsteller mit dem Code und geh zur Tür oder zum Fenster – dort hast du meist besseren Empfang

Prüfe in der App, ob du mit deinem Account eingeloggt bist.

Wenn es gar nicht funktioniert, deinstalliere und reinstalliere die App.

Im Notfall haben die Studios Listen, in die du dich eintragen kannst.

Zum Frühstück sind wir dann wieder gen Schanze gefahren und haben dort gleich mal ein paar Shops ausgecheckt.

In Hamburg gibt es viele kleine Läden, wo Designer*innen ihre Produkte verkaufen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und dem fairen Produzieren eine super Sache. Seit mir vor Jahren eine knallgelbe Ethel Vaughn Mütze geschenkt wurde, wollte ich mal in den Kleine Freiheit Laden No1 Laden, der auch noch andere Labels aus Hamburg führt. Genau der richtige Ort zum Mitbringsel und geile Accessoires für einen selbst einkaufen. Ein paar ähnliche Läden gibt es auf der Marktstraße. Dort ist es besser für Klamotten.

Als ich bei Power Yoga Germany, das neuerdings Power Yoga Institute heißt, vorbeispaziert bin, beschloss ich bei meinem nächsten Besuch Klassen bei Bessima Agha und Michael Trübger zu besuchen. Man munkelt außerdem, dass Dirk und Qbi demnächst ein drittes Studio eröffnen und damit noch mehr Power Yogis glücklich machen werden.

Einen Abstecher wert ist auf jeden Fall die Wrage Buchhandlung, die nordische Mutter aller Eso-Buchhandlungen mit großen Sortiment. Auf euren Tipp hin habe ich an jenem Nachmittag noch Bente im Vöran Urban Eso besucht.

Das Vöran ist ein kleiner, feiner Laden, der vom Harmonium über ätherische Öle und Räucherwerk bis hin zu fairen Yoga-Hosen alles hat, was das Herz begehrt. Auch die tollen Steine von Carla gibt es dort zu kaufen. Bente hat mir die Geschichten zu allen Produkten erzählt – ich hätte ihr noch Stunden zuhören können.

Abends waren wir dann noch auf einen Apertif im Standard, einem netten italienischen Laden, wo es zu den Drinks zwar alles, aber auch eine gute Auswahl an veganen und vegetarischen Stuzzichini (Häppchen) gibt. Danach gab es noch eine Suppe bei Momo Ramen.

Sport, Spa und Sonderbares hebe ich mir für die nächste Hamburg-Reise auf. Dank Urban Sports Club habe ich nämlich fern von Yoga noch ein paar geile Angebote entdeckt.

Auf mehrfache Empfehlung will ich unbedingt mal in die Bartholomäus-Therme. Urban-Sports-Club-XL-Mitglieder dürfen viermal im Monat sogar ohne Aufpreis rein. Diejenigen mit L-Tarif können in die Sauna. Für Familien mit Kindern empfehle ich das Bäderland Festland.

Ein paar Mal sind wir an Crossfit St. Pauli vorbeigelaufen. Als die fitten Jungs und Mädels an uns vorbei rannten – das Training beinhaltet offensichtlich einen kurzen Sprint auf dem Gehweg – dachte ich wie so oft: So richtig Sport muss auch mal wieder sein. Das werde ich vermutlich nicht in Hamburg, sondern in Berlin machen, aber ich habe positiv notiert, dass man mit Urban Sports Club hier auch im Holmes Place Hamburger Meile sporteln kann.

Eine tolle Boulderwand und Functional Training gibt es FLASHH Boulder Spot. Richtig abgefahren wird es bei Cryopoint. Dort kann man sich kurz in einer kleinen Kabine einfrieren lassen, was angestrengten Muskeln bei der Regeneration helfen und ganz nebenbei noch die Pfunde purzeln lassen soll. Eine Methode, die auf der Krypthotherapie basiert. Offen gestanden finde ich das ganz schön crazy und kann mir auch nicht vorstellen, dass das so gesund für den Körper ist, aber ausprobieren will ich das unbedingt.

Das ist ist übrigens neben dem finanziellen Aspekt einer der Punkte, die ich an Urban Sports Club wirklich cool finde:

Man entdeckt Angebote, von denen man nicht einmal wusste, dass es sie gibt und hat die Möglichkeit, sie total unkompliziert auszuprobieren. Klar, am Ende bleibt man wahrscheinlich doch bei den zwei, drei Lieblingsstudios hängen, aber ein wenig Abwechslung hat noch niemandem geschadet.

Tag 4: Ich bin dann mal weg. Und komme wieder.

Am letzten Tag ist Andy in aller Früh nach Hause gefahren und ich war mit meinem Freundinnen im moki’s goodies frühstücken.

Mein festes Vorhaben ist: jedes Mal, wenn ich in Hamburg bin, übe ich in einem neuen Yogastudio. Eine Sache, dich ich eigentlich auch mal für Berlin und München angehen könnte.

Was sind eure Tipps für Hamburg?

Habe ich etwas wichtiges vergessen? Wo übt ihr am liebsten? Was haltet ihr von Urban Sports Club? Oder seid ihr traurig, dass ein Studio, das ihr gerne mögt, nicht mit im Programm ist?

Lasst es uns wissen in den Kommentaren! Und wenn ihr Urban Sports Club mal testen wollt, checkt nochmals die Infos oben im blauen Kasten – wir haben einen Rabatt-Code für euch.

Dieser Beitrag ist von Urban Sports Club gesponsert. Auf die Auswahl der Orte hatte Urban Sports Club keinen Einfluss – sie entsprechen meinen persönlichen Vorlieben. Kooperationen wie diese sorgen dafür, dass Fuck Lucky Go Happy für euch kostenlos bleiben kann.

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4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Rebecca,
    Danke für diesen tollen Artikel.
    Ich habe die letzten 10 Jahre in HH gelebt und vermisse es ganz schön. Erics Unterricht habe ich auch sehr geliebt und Damn Good Yoga kann ich auch empfehlen!
    Hier in München habe ich mein Yoga-Zuhause noch nicht gefunden, insofern wäre so ein Bericht über München ganz toll!
    Eine Frage zu Urban Sports Club: wieso waren die Drop-Ins dann doch teuer? Oder habe ich das falsch verstanden? Oder waren einige Studios dort einfach nicht Mitglied?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Kerstin

    1. Hi Kerstin,
      nein, ohne USC wäre es teuer geworden. Für MUC ist der Artikel schon in Arbeit… Danke fürs Lesen und viel Spaß beim Yoga testen. München ist doch DIE Hochburg für gutes Yoga direkt nach Berlin.
      Alles Liebe
      Rebecca

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