Woran du merkst, dass du auf dem richtigen Weg bist

Zum Start in die Woche habe ich eine kleine Aufgabe für dich. Keine Angst, es gibt nichts zu tun. Die Aufgabe heißt Träumen.

Erinnerst du dich an einen Tag, der sich ganz besonders locker-fluffig gestaltet hat? Eine Situation oder ein Erlebnis, bei dem du dich 100prozentig im Flow gefühlt hast oder einen Job, der sich wie von alleine erledigt hat?

Nimm dir einen Moment, dich in diese Situation zu träumen. Male dir deinen Flow-Tag in den schillerndsten Farben aus und versuche dich an das Gefühl zu erinnern, das in dir entstanden ist…

Als ich vor ein paar Wochen einen solchen Flow Moment hatte, war ich zwei Tage high.

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So sahen Laura und ich aus, als das Retreat fertig geplant war. Ziemlich zufrieden, oder?

Seit langem hatte ich die Idee im Kopf, ein Yoga-Retreat zu veranstalten. Ich sammelte Location-Ideen, überlegte Themen und sprach mit befreundeten Yogalehrerinnen und Veranstaltern, vielleicht etwas zusammen auf die Beine zu stellen. Das Richtige war irgendwie nie dabei. Bis ich eines Tages völlig ohne nachzudenken meine liebste Yoga-Freundin Laura fragte, ob wir nicht zusammen ein Winter-Retreat veranstalten wollten. Mit großer Selbstverständlichkeit in der Stimme antwortete sie: „Ja. Das machen wir.“

Von da an lief alles wie am Schnürchen: Ein Anruf bei Dörte vom Yoga-Hotel Kubatzki und Location und Termin standen. Ein (ungeplanter) gemeinsamer Kaffee nach meiner Samstags-Yogastunde und wir hatten alles andere fertig: Die Idee, das Yoga-Programm, den Preis, die Vorab-Organisation. Wir wussten sogar, wer welche Klasse unterrichtet. Alles notdürftig auf einem Bierdeckel schriftlich festgehalten. Es ging total leicht. Keine Anstrengung. Keine Meetings. Kein „Wir müssen!“ So muss es laufen, dachte ich die ganze Zeit.

Das Ergebnis, über das wir uns bis heute total freuen, ist übrigens seit gestern online:

We proudly present RETREAT YOURSELF. Ein Yoga-Retreat, das dich deiner eigenen Wahrheit ein Stückchen näher bringen wird.

Was aber viel wichtiger ist: Mein Flow-Moment hat mich an etwas Essentielles erinnert.

Der beste Indikator dafür, dass wir uns auf richtigen Weg befinden, ist das Gefühl von Leichtigkeit und Freude.

Ich hatte lange eine Art Glaubensatz, der hieß: „Alles, was easy ist, gehört in die Kategorie Freizeit-Vergnügen.“ Was für ein Quatsch! Die Vorstellung, dass große Projekte oder Arbeit anstrengend sein müssen, um zu gelten, brachte mich nie weiter. Im Gegenteil: Ich war oft ausgelaugt und erschöpft ohne wirklich was zu reißen. Unnötiges Kopfkino und Vorstellungen davon, was ich tun SOLLTE, hielten mich davon aber, das zu tun, was ich wirklich liebte. Bis ich irgendwann verstand: Wenn die Dinge sich so schwer gestalten, ist es ein Zeichen, dass wir ich nicht richtig bin. Und als ich begann, meinem eigenen Flow zu folgen, wurde das Leben viel schöner.

Dein Montagsmantra: Ich erlaube mir, meiner Kraft zu folgen

Vielleicht denkst du jetzt: Ja, aber… Das geht nicht! Das ist ganz normal. Oft gibt es gute (meist unbewusste) Gründe, die uns zurückhalten. Trotzdem: Wenn du magst, kannst du jetzt beginnen, mit deine Blockaden zu arbeiten und nach und nach deine Energie auf die schönen Dinge auszurichten. Der Trick ist: Fang klein an.

So holst du Schritt für Schritt mehr Flow in dein Leben.

  1. Denk nochmals an deine Traum-Situation zurück. Was hat die Situation bestimmt? Wo warst du? Womit warst du beschäftigt? Wer war dabei? Was an der Situation hat dich so glücklich gemacht?
  2. Wiederhole diese kleine Übung mit verschiedenen Situationen. Wichtig: Bleibe entspannt, wenn du Antwort nicht gleich kommt. Lass dir Zeit zu beobachten, was dich glücklich macht und wo du Leichtigkeit spürst.
  3. Kehre die Übung um: Erforsche, was dir besonders schwer fällt und finde heraus, woran es liegt. Am besten du kombinierst diese beiden Methoden. Dann wirst du schon bald Muster erkennen und wissen, wo deine Kraft hingeht.
  4. Nun beginne, deiner Energie zu folgen. Das heißt: Nimm mehr von den leichten Dingen und weniger von den schweren!
  5. Bleib dran: Je länger du übst, desto selbstverständlicher wird es, dorthin zu gehen, wo Freude wartet.

Das heißt nicht, dass es auf immer und ewig klappt, die Flow-Welle zu reiten. Doch es wird immer weniger tragisch, wenn sie mal nicht da ist. Denn du weißt, die nächste kommt bestimmt. Wenn du dich wieder daran erinnerst, dass es leicht gehen darf, vielleicht sogar schneller als du denkst.

Erzähle mir gerne von deinen Flow-Momenten. Am besten hier in den Kommentaren oder auf Instagram.

Und natürlich: Schau dir unbedingt RETREAT YOURSELF an. Dort kannst du in besonders schöner Umgebung viel über dich und deinen Weg herausfinden.

Alles Liebe
Rebecca

PS: Franziska hat zwei Montagsmantren geschrieben, die gut zum Thema passen: Alles geht leicht und Zurück in den Flow in 5 Schritten. Schau mal rein!

Ein Kommentar / Schreibe einen Kommentar

  1. Einen wunderschönen Montagmorgen euch! :)
    Solche Flow-Momente kenne ich, das sind doch wirklich die schönsten. Die habe ich vor allem, wenn ich schreibe, z.B. an Blogtexten, aber auch Texte für den Job. So einen richtigen Flow-Tag hatte ich das letzte Mal, als ich meinen Blog gerelauncht habe, das war auch richtig toll.
    LG!

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