Wie du noch heute mehr Sinn in deinen Job bringst

Neulich wurde ich daran erinnert, wie viel jeder Einzelne jeden Tag mit ganz einfachen Mitteln bewegen kann, auch wenn uns das in dem Augenblick noch nicht so klar ist.

Es ist mir ein Herzensanliegen, diese Geschichte und das dazugehörige Mantra mit dir zu teilen, denn so viele Freunde und Bekannte erzählen mir, wie sinnentleert ihnen ihre Arbeit vorkommt. Auch ich war oft an diesem Punkt, bis mich diese Leere schließlich zu Fuck Lucky Go Happy geführt hat, aber das war ein größeres Projekt.

Alles fing in ganz kleinen Schritten an. Das möchte ich heute mit dir teilen, damit auch Du mehr Sinn finden kannst:

Als ich kürzlich mein Fahrrad auf dem Hof der PR-Agentur abschloss, bei der ich noch bis vor genau einem Jahr angestellt war, kam mir meine ehemalige Chefin Nora freudig entgegen, um mir den Weg zum Agentur-eigenen Yogaraum zu zeigen, indem ich die PR-Truppe von nun an einmal pro Woche unterrichten würde.

Im Treppenaufgang auf dem Weg nach oben kamen wir ins plaudern und Nora erzählte mir, dass nicht immer alle Berater an der Stunde teilnehmen können, weil einige im Homeoffice arbeiten.

Wie cool! Ihr arbeitet immer noch alle regelmäßig im Home-Office?

fragte ich zurück, als hätte ich es nicht für möglich gehalten. Ich muss gestrahlt haben, wie ein Honigkuchenpferd als Nora antwortete „na klar“!

Die Home-Office-Regelung hatten Rebecca und ich, als wir damals gemeinsam in der Agentur arbeiteten, bei unseren Chefs „durchgesetzt“.  Als wir merkten, dass es produktiver für alle Beteiligten ist, wenn jeder Berater sich einen Tag in der Woche zu Hause ungestört an wichtigen Aufgaben arbeiten kann, ohne von der Geräuschkulisse des Großraumbüros gestört zu werden, schlugen wir unseren Chefs vor. Dazu hatten wir klar umrissene Regeln entwickelt, wie zum Beispiel eine morgendliche To-Do-Liste, die per Mail ans Team geht.

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an denen wir unsere Idee den Chefs vorgeschlagen haben und ich fast sicher war, dass sie es nicht erlauben würden. Wider Erwarten fanden sie die Idee sogar richtig gut, weil es auch für die anderen eine Erleichterung ist, wenn nicht so viele Leute im Büro sind.

Als mir Nora nun im Treppenhaus erzählt, dass inzwischen sogar zwei Leute parallel im Home-Office arbeiten, weil es mehr und mehr Mitarbeiter werden, durchströmte mich ein tiefes Gefühl der Freude und Zufriedenheit.

Es nicht nur die großen offensichtlichen Dinge, welche die Welt verbessern, sondern jede einzelne kleine Tat kann das Leben vieler Menschen berühren

erinnerte ich mich. In diesem Fall sind es zwölf Leute, die regelmäßig von zu Hause aus arbeiten können. Und wer weiß, wie viele von ihren Freunden auch schon einen Home-Office-Versuch gewagt haben.

Meine Montags-Message für dich:

Wenn du deprimiert bist und keinen Sinn in deinem Job siehst, frag dich, was DU einbringen kannst, um diese Mikro-Welt zu einem besseren Ort zu machen. Um Sinn zu stiften, müssen wir nicht gleich die ganze Welt retten. Nach Nepal spenden oder dich für ein Flüchtlingsprojekt einsetzen, kannst du natürlich trotzdem. Aber um deinen persönlichen Sinn zu finden, fang in kleinen Schritten an.

Zum Beispiel vor deiner eigenen Bürotür.

Du wirst sehen, wie du Spaß daran entwickelst, kleine Dinge zu verändern. Das Resultat und die Dankbarkeit der anderen werden dich dazu beflügeln, mehr und mehr zu bewegen. Rebeccas und meine Reise kennst du ja. Wer weiß, wo dich deine Reise hinführt.

Nimm dieses Mantra diese Woche mit in deine morgendliche Meditation, wenn du eine hast, oder speichere dir eine Erinnerung in dein Smartphone, die mindestens einmal am Tag aufleuchtet:

Mit jeder meiner Taten kann ich andere Menschen berühren

 Hier noch ein paar Tipps

  • Unser Leben erhält Sinn, wenn wir es in den Dienst einer größeren Sache stellen. Diese „größere Sache“ kann auf den ersten Blick ganz klein sein. Rebecca und ich hätten damals nie geahnt, dass so viele Nachfolger von unserer kleinen Tat profitieren.
  • Konzentriere dich immer auf das Positive. Hör auf, dich über die schlechten Bedingungen zu beklagen und überleg noch heute, was du daran ändern kannst.
  • Sei mutig! Puh, was waren Rebecca und ich aufgeregt, als wir den Home-Office-Plan ausheckten.
  • Mach es von Herzen und lass das Resultat deiner Handlungen los. Wenn du Ablehnung erfährst, bleib anmutig und sei stolz auf dich, dass du dich für etwas einsetzt. Jeder Versuch zählt!
  • Zur Sicherheit noch mal: Jede kleine Tat zählt. Wie kannst du dein Leben heute und diese Woche einsetzten, um den Ort, an dem du bist, besser zu machen?

Ich bin sehr neugierig, was du diese Woche bewegen kannst. Teile deine Versuche und Erfolge in den Kommentaren mit mir oder lass mich davon auf Instagram @franziska_fvckluckygohappy wissen.

Shine your light as bright as you can!

Von Herzen,

Deine Franziska

2 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ein tolles Mantra.
    Für mich passt es gerade besonders gut. Ich habe das Büro gewechselt und kann es jetzt so gestalten wie es mir gefällt. Das ist toll und motiviert mich immer wieder gerne hier her zu kommen. Ich habe das Glück nicht in einem Großraumbüro zu sitzen und hin und wieder von zu Hause aus zu arbeiten. Ich lerne jeden Tag das zu schätzen und freue mich, wenn ich kleine Dinge zum Besseren ändern kann.
    Vielen Dank für das tolle Mantra.

  2. Das heutige Montagsmantra gefällt mir besonders gut, da es gerade wie gerufen kommt. Ich bin mit meinem „Hauptjob“ alles andere als zufrieden. Ich werde aus Eurem Beitrag einige Tipps beherzigen und gerade den Punkt sich nicht zu beklagen, finde ich ganz witzig. Ich versuche ab jetzt wieder mein Bestes zu geben – auch wenn es nur kleine Dinge sind und konzentriere mich auf das, was ich bewegen kann. Ich danke Euch!

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