Was ich von Heidi Klum für meine Karriere gelernt habe

Heidi Klum ist ein großes Vorbild für mich.

Auch wenn die Presse Heidi Klum wegen ihrer mageren Arme gerade ordentlich durch den Kakao zieht, ist und bleibt sie ein großes Vorbild für mich. Nicht, wenn es um Spiritualität, Schönheit oder Work-Life-Balance geht, aber wenn es darum geht, den eigenen Weg zu gehen und auf sich selbst zu vertrauen. 

Nicht nur aktuell ist Heidi dem Donnerwetter der Klatschpresse ausgesetzt. Schon zu Begin ihrer Karriere hatte Heidi viel Gegenwind. Modegott Karl Lagerfeld behauptet bis heute Heidi Klum nicht zu kennen, obwohl sie eines der erfolgreichsten Topmodels weltweit ist.

Ein Interview über den Start ihrer Karriere wurde zu meinem inneren Guru.

Als ich selbst noch in der PR-Agentur arbeitete und sich schon bei dem Gedanken daran, mich Selbstständigkeit zu machen der Angstschweiß in meinen Handflächen ausbreitete, sah ich ein Interview mit Heidi Klum, das mich schwer beeindruckte.

Sie erzählte, dass diverse Model-Agenturen ihr mehrfach das Feedback gaben, dass sie zu klein sei und zu viele weibliche Kurven habe, um jemals in der Modelwelt Erfolg zu haben.

Daraufhin resümierte sie mit ihrem typischen breiten Lächeln auf dem Gesicht, dass man sich die Meinungen anderer nicht zu sehr zu Herzen nehmen dürfe.

Es sei das Wichtigste, selbst von sich überzeugt zu sein und unbeirrt den eigenen Weg zu gehen.

Und siehe da, sie landete als führender Engel auf dem Laufsteg von Victoria’s Secret. Ganz ohne den Segen von Karl Lagerfeld.

Seither kommt mir Heidi Klum immer in den Kopf, wenn mich Selbstzweifel plagen. Das kommt zum Glück immer seltener vor, aber es passiert.

Und so half mir Guru Heidi bei einem entscheidenden Karriere-Schritt weiter.

Als ich voller Euphorie und Herzblut meine Soul Sessions startete, erhielt ich eine E-Mail von einer Coaching Kollegin. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine Biografie noch nicht online, so dass sie meinen Background nicht einschätzen konnte.

Sie schrieb, dass sie sich Sorgen um die Coaching-Branche mache, wenn denn nun jeder glaubte ein Coach zu sein. Schließlich habe sie das Fach studiert und sogar ein Diplom darauf. Sie endete ihre Mail mit den Satz „Am Ende glauben die Leute noch, dass alles möglich ist“.

Ich musste schmunzeln, denn damit testete sie meine Glaubenssystem, in dem tatsächlich alles möglich ist, was dein Herz sich wünscht.

Ich befand mich ganz eindeutig in der„Heidi-Klum-Situation“. Was ist mir hier wichtiger? Die Anerkennung von einem Diplom-Coach oder die Sicherheit, die aus mir selbst heraus kommt?

Und so stellte ich mir vor, dass Karl Lagerfeld mir diese Nachricht schrieb.

Das half mir zu erkennen, dass diese Mail nicht mehr ist, als ein Test für mein Selbstvertrauen. „Großartig!“ atmete es in mir auf. Diese Frau ist mein Engel, denn sie hilft mir, mich zu prüfen wie sicher ich meiner selbst bin.

Und ruck-zuck konnte ich meine Ego-Brille, die das Ganze als Angriff auf mich sah, absetzen und wieder durch meine rosa-rote Lieblingsbrille sehen.

Ich verstand die Frau und ihre Sorgen. Ich nahm es als Ansporn meine Biografie fertigzustellen und meinen akademischen Werdegang online zu stellen.

Manchmal habe ich noch den Drang, ihr das herzerwärmende Feedback meiner Klienten und was sich durch die Soul Sessions in deren Leben bewegt, weiterzuleiten, doch dann erkenne ich, dass ich nur mal wieder die Brille wechseln muss.

Das heutige Montagsmantra will dir mit dieser Geschichte helfen, mehr dir selbst zu vertrauen und dich von der Anerkennung anderer zu befreien. Und so lautet es: 

Ich bin bereit mich von der Anerkennung anderer zu lösen. Das Einzige, was mich meinen Wünschen und Zielen näher bringt ist das Vertrauen in mich selbst.

So kannst du das Heidi Klum Prinzip für dich anwenden:

  1. Erkenne, dass die Realität ein Spiegel deiner Innenwelt ist. Wenn wir selbst sehr unsicher sind, suchen wir die Anerkennung im Außen. Dadurch sind wir sehr anfällig für Kritik.Wenn deine Eltern und engsten Vertrauten deine Pläne nicht befürworten, mach dir bewusst, dass sie vielleicht selbst eine Riesenangst vor Veränderungen, ein großes Sicherheitsbedürfnis oder ein Wertesystem haben, in dem deine Vision keinen Platz hat. Mach dich frei von der Anerkennung anderer!
  1. Teile deine Träume, Visionen und Pläne nur mit Menschen, von denen du eine unterstützende Haltung erwarten kannst. Denk an jemanden, der dich mit seinem Schaffen inspiriert und suche hier den Austausch. So kannst du deinen Selbstglauben stärken.Als ich anfing zu bloggen, waren das für mich insbesondere Rebecca, die sich schon ein Jahr vor mir selbstständig gemacht hatte und Conni von Planet Backpack. Jedes Mal, wenn mich die Selbstzweifel plagten, antwortete Conni mir „Ach Franzi, um dich mache ich mir GAR keine Sorgen. Wenn einer das schafft, dann du“.
  1. Stärke deinen Selbstvertrauen. Lass deine Vision zum Leben erwecken und mach dir ein Visionboard oder schreib ganz auf, was du in fünf Jahren machst, wo du wohnst, wie du arbeitest, mit wem du zusammenlebst. Schreibe unbedingt in der Gegenwart, so als wäre jetzt schon alles da.Sobald du Zweifel oder Unsicherheit spürst, schau auf dein Visionboard oder deinen Text und spüre, wie sich dein Wunschleben anfühlt. Für den Extra-Vertrauensboost gehe zurück zu Schritt 2.
  2. Sag dir jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen dein Montagsmantra: „Ich bin bereit mich von der Anerkennung anderer zu lösen. Das Einzige, was mich meinen Wünschen und Zielen näher bringt ist das Vertrauen in mich selbst.

Einige Leser drucken das Montagsmantra aus und kleben es an den Kühlschrank oder legen es auf ihren Arbeitsplatz. Manche richten es sogar als Bildschirmschoner ein. Mach, was für dich passt!

Ich wünsche dir eine WUNDERvolle Woche,

Zränf-Klaue-pink

 

 

 

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13 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Dein Montagsmantra ist toll! Das Vertrauen in mich selbst, das ist es, und positive Menschen und Erlebnisse. Jeder der dies gefunden hat steht die Türe offen zur Selbstverwirklichung der Träume. Seit diesem Monat bin ich Beraterin für Vitalität und Lebensfreude, grüne Smoothies und mehr. Der erste Schritt ist der schwerste und dann ist Frau einfach im Flow….und alle können das, wenn sie wollen ;-)
    Eine große Portion Sonnenschein für Franziska aus dem Schwabenländle

  2. Danke, kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Schon Marion Gräfin Dönhoff hat gesagt wenn man was erreichen will im Leben muss man sich frei machen von der Anerkennung anderer. Und dass die eine tolle Frau war wird ja wohl keiner anzweifeln.

  3. Liebe Franziska,
    ich bin auch auf dem Weg in die Selbstständigkeit mit Yoga, Meditation… und gab am Samstag einen Yogaworkshop. Meine Playlist war plötzlich nicht mehr auffindbar, ich wurschtelte mich während der Ansagen durch die Lieder, verhaspelte mich und fühlte mich schlecht. Die Rückmeldung der Teilnehmer war positiv, aber mein Groll blieb. Das heutige Montagsmantra beantwortet mir das ‚warum‘ dieser Panne. Ich musste echt schmunzeln über diesen Test des Univerums, der bei mir voll ins schwarze getroffen hat. Das Mantra steckt in meiner Hosentasche :-) Vielen, vielen Dank!!!

  4. Liebe Franziska,
    danke, danke dafür! Es kam genau zum richtigen Moment!
    Hatte gestern auch wieder so eine Prüfung und war zurerst voller Groll..aber dann hab ich es wieder rumgedreht und auf mein Herz gehört! Und dann dieses Montagsmantra♥♥♥!!!! Danke

  5. Hmm, klingt grundsätzlich gut, ja, doch ist dann doch eine Illusion, denn was ist mit dem Feedback deiner Klienten, ist das keine Anerkennung? Wie groß wäre dein Vertrauen in dich wenn deine Arbeit von ihnen nicht anerkannt würde? Es ist freilich gut das Vertrauen nicht zu verlieren wenn es mal Widerstand gibt, doch braucht’s die nächste Anerkennung als Bestätigung sich und seinen Träumen, Wünschen und Visionen treu geblieben zu sein. Und auch der unter Punkt 2 beschriebene Support durch andere ist Anerkennung. Frei und los gelöst von der Anerkennung durch andere lebt keiner von uns. Schon gar nicht Heidi ;))

  6. Liebe Franziska,
    vielen lieben Dank für dieses tolle Montagsmantra!!!!
    Es klebt bereits auf meinem Spiegel :-)
    Auch Dir und allen anderen einen tollen Wochenanfang!

  7. Ein sehr schönes Mantra am Montagmorgen! :) Man kann Heidi Klum mögen oder nicht, aber wenn es um ihr Selbstvertrauen geht, hast du absolut recht, da ist sie definitiv eine Vorbildfunktion.
    LG und einen schönen Wochenanfang!
    Anja

  8. Liebe Franziska :)
    Was für ein tolles Montagsmantra und auch Reminder für mich. Bin gerade in Bali angekommen – habe Zuhause alles verkauft, verschenkt oder weggeworfen und baue mein eigenes (online) Business auf. Werde meinen Bildschirmschoner ändern! Habe auch alle meine Passwörter (wollte die jetzt fast hier niederschreiben:D) geändert in positive Affirmationen, die mir noch etwas schwer fallen zu glauben. Jetzt tippe und sehe ich diese mehrmals täglich, was mir enorm hilft.
    Danke, danke, danke ?

    1. Bildschirmschoner ist auch ein guter Platz. Ich habe wechselnde Desktop-Hintergründe mit positiven Affirmationen oder inspirierenden Zitaten.
      Passwörter daraus zu kreieren ist aber mal DIE Idee! Wie genial ist das denn?
      Vielen Dank für diesen tollen Tipp :-)
      Viel Erfolg mit deinem Business und grüß‘ mir Bali!

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