Viel machen, um viel zu bekommen, ist einfach zu kräftezehrend

Ich weiß noch genau, als ich Laura zum ersten Mal traf. Beim 108×108 Event im Sommer vor zwei Jahren streckte sie mir ihre Hand entgegen, strahlte bis über beide Ohren und sagte:

„Du bist Rebecca, oder? Ich bin Laura.“

Vom ersten Moment an war ich begeistert von der positiven Power, die Laura versprüht. Im Laufe der Zeit haben wir uns besser kennengelernt und mein erster Eindruck hat sich viele Male bestätigt.

Laura ist Rock’n Roll.

Gestern ist Laura in Los Angeles gelandet, um ihren großen Traum zu verfolgen. Am Montag startet die zweite Shantiphant-Week, ihr Herzensprojekt, mit dem sie spannende Frauen mit der Kamera portraitiert. Nebenbei stellt sie und die fantastischen OMBrace-Playlisten für uns zusammen und hat auch sonst einiges zu erzählen.

Laura. L.A.!?!? Kreisch! Was machst du dort?

Aber echt kreisch! Ich bin grad angekommen und es ist alles so aufregend. Vor allem natürlich, im Yogamekka des Westens sein zu dürfen. Ich habe während des Shantiphant Projektes gemerkt, dass ich mir zwar vieles selbst beibringen kann, doch aber gerne alles noch einmal von der Pike auf lernen möchte, um meine Leidenschaft professioneller zu gestalten. Daher habe ich mich für ein Film-Studium entschlossen. Und wenn schon, denn schon: In der Filmhauptstadt der Welt. SHANTIPHANT goes Hollywood!

At A Shooting

Das heißt: Auf in ein neues Leben. Was wirst du vermissen, worauf freust du dich besonders?

Ich vermisse am meisten meine tollen Freunde, von denen mich aber einige besuchen werden. Und meinen Papa. Meinen Hund Rhani konnte ich glücklicher Weise mitnehmen und ich bin so froh, dass sie dabei ist. Mit ihr ist immer alles schöner. Ich freue mich besonders auf neue Begegnungen, tolle Tricks in der Filmschule und die sagenumwobene Yogaszene abzuchecken. Ich bin gespannt, was der ganze neue Input mit mir machen wird.

Laura in L

Letzten Sommer hast du deinen Job als Redakteurin beim Yoga Journal Germany gekündigt, um dich auf eigene Projekte zu konzentrieren. Was ist seitdem alles passiert?

Ich hatte erst einmal viel Zeit, um mal wieder für mich zu sein. Das war mir wichtig, denn ich bin schon erfolgreich darin, immer von mir davonzulaufen und mich mit Bergen von Arbeit und Happenings einzudecken. Ich konnte wieder in Erfahrung bringen, was ich wirklich will und was mir gut tut. Nämlich weiterhin Filme zu machen und selbstständig zu arbeiten.

Seitdem hat sich ohne viel Mühe viel getan: Zuerst habe ich die erste Shantiphant-Week veranstaltet, in Indien im Ashram meines Gurus gedreht, meine Wohnung aufgelöst, einen Großteil meines Hab und Guts verkauft und den Winter in der Karibik mit Surfen und Chillen verbracht.

Ich habe für mich erkannt, dass der Denkansatz in meinem Kopf: „Viel machen für viel bekommen“ einfach zu kräftezehrend ist

Ich bin zu oft unbewusst gegen den Strom geschwommen anstatt mit dem Flow zu gehen. Und ich bin tatsächlich nicht untergegangen, sondern an neue Ufer geschwemmt worden.

Am Montag startet die nächste PhantFilmWeek. Auf welche tollen Ladies dürfen wir uns dieses Mal freuen?

Auf Facebook stelle ich wieder eine Woche lang jeden Tag eine inspirierende Lady vor, die uns ein bisschen von ihrem Leben, ihrem Wandel und ihrem Mut erzählen werden. Ich finde ja schon wieder jede einzelne von ihnen bezaubernd!

Phantweek

Christina mit dem Goldstimmchen habe ich im Ashram in Indien gefilmt, die Profi-Kite-Boarderin Samantha in der Dominikanischen Republik in der dortigen Yogacommunity kennengelernt. Das war das erste Mal, dass ich im weiter entfernten Ausland gedreht habe.  Die Entwicklung der Yoganomadin Samira beobachte ich seit geraumer Zeit, da ich sie über Freunde kennengelernt habe und faszinierend finde. Und HappyGoLuckyMe-Merle hat sich Gott sei Dank auf meinen Bewerbungs-Aufruf Anfang Frühling gemeldet, worauf wir uns gegenseitig auch gleich mal ins Herz geschlossen haben.

Richtig, vier Frauen zählen sich da. Denn Karo Tak’s Film ist bereits online, wurde allerdings noch auf keiner PhantFilmWeek gezeigt und ich finde, sie verdient noch einmal ein wenig Rum für ihre tolle Arbeit als Vegan-Aktivistin. Was uns die Ladies jeweils zu erzählen haben, erfahrt ihr dann ab Montag… Wünsche schon mal viel Freude!

THESHANTIPHANTPROJECT

Und du? Was steht bei dir an? Bitte eine Sneak Peak für unsere Leser…

Erst einmal dieses Studium schön zu Ende bringen. Mein weiterer Traum ist es aber, für die Charity-Organisation „Off The Mat Into The World“ Filme zu machen und ich arbeite bereits an der Manifestierung. Daumen drücken, bitte!

Last but not least: Was ist dein Rat an Menschen, die gerne etwas in ihren Leben verändern möchten?

Wenn da was im Herzen brennt, dann nicht ohne Grund

Das ist mein persönlicher Leitspruch. Meistens hilft wirklich ein kleiner mutiger Stupser und dann regeln sich viele Dinge schon von alleine. Und warum sollte denn auch immer alles gleich bleiben müssen, wenn man sich denn nicht wohl damit fühlt? Fährst du über eine rote Ampel? Das Gefühl des Unwohlseins ist doch auch ein Signal, das dir vielleicht zu verstehen geben möchte: „Hier bitte nicht weiter“. Ich habe übrigens selten von Leuten gehört, die nach einer Veränderung eher unglücklicher als vorher waren (oder habe ich das überhaupt schon mal?).

Daher: Go for it!

Liebe Laura, wir wünschen dir alles Gute für L.A. und sparen schon einmal auf das Flugticket!

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Up to date bei der zweiten PhantWeek:

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Mehr von und über Laura erfährst du hier:

Web: Laura Hirch SHANTI // PHANT
Facebook: The Shantiphant Project
Instagram: Autumn_aum

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