Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Dip: Ein Rezept

Der Sommer ist zwar schon eine Weile vorbei, auf meine Liebe zu Sommerrollen hat das aber keinerlei Einfluss. Denn die vietnamesischen Snacks sind leicht und lecker und eignen sich auch prima „to go“. Für mich perfekt als Abendessen zwischendurch, wenn ich abends lange unterwegs bin oder unterrichte und so spät nicht mehr „richtig“ essen möchte.

Das Beste: Selber rollen ist einfacher als man denkt. 

Ein Rezept für vegane Sommerrollen mit süßsaurem Erdnuss-Dip

Die Zutaten:

Für die Rollen:

  • rundes Reispapier
  • grüne Salatblätter (ich mag Spinat oder Eisbergsalat)
  • Sprossen, klassische Soja oder aber nach persönlicher Vorliebe
  • Apfel
  • Gurke
  • Tofu
  • Kräuter: frischen Koriander, Minze oder Thai-Basilikum
  • Sojasauce
  • etwas Öl

Für den Dip:

  • Erdnuss-Mus
  • Sojasauce
  • Limette
  • Agavendicksaft (oder Apfeldicksaft)

So geht’s: 

Die Rollen: Als Erstes schneide den Tofu in ca. 1 cm breite längliche Scheiben und brate ihn an allen Seiten etwas an. Ganz am Schluss mit einem kräftigen Schuss Sojasauce ablöschen. Salat, Kräuter und Sprossen waschen, den Apfel und Gurke in dünne Scheiben schneiden. Das Reispapier nach Anleitung einweichen. Meistens muss man es ein paar Sekunden in warmes Wasser legen. Am Anfang klebt das Papier meist doof an der Hand. Der Trick: Die Blätter nicht zu weich werden lassen und direkt auf einen Teller legen. Sie weichen auf dem Teller nach.

Jetzt geht es ans Belegen. Zuerst das Reispapier komplett mit Salatblättern auslegen. Das hilft, dass sich die Sprossen und der Tofu beim Rollen nicht durch das hauchdünne Papier bohren. Dann Tofu, Apfel, Kräuter, Sprossen und was dir sonst noch einfällt wie bei einem Crepe auflegen und zusammenrollen. Der Stabilität wegen wickle ich noch ein zweites Papier um die fertige Rolle. Meistens sehen die ersten nicht ganz so schick aus, spätestens nach der dritten hast du aber sicher den Dreh raus.

Der Dip: Verrühre einen großen Klacks Erdnuss-Mus mit knapp der doppelten Menge Wasser, mixe einen guten Schuss Sojasauce und Agave bei. Dann koche den Brei in einem Topf kurz auf, so wird die Sauce sämig. Am Schluss etwas Limettensaft dazupressen und nach Geschmack nachwürzen. Vielleicht mit etwas Chili oder Salz. Besonders lecker ist es, wenn man die Rollen in den noch warmen Dip tunkt. 

Extratipp: Wenn du noch Glasnudeln reinpackst, sättigen die Rollen noch mehr. Und sollte es mal extraschnell gehen müssen kann man auch Erdnuss-Mus pur oder Sojasauce dazu essen. Oder ganz klassische die süß-sauer-scharf Asia-Soße.

Welche Zutaten magst du am liebsten in den Sommerrollen?

Lass es dir schmecken,

Rebecca

5 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Yummy! Ich mache Frühlingsrollen zur Zeit mindestens 3x die Woche -irgendwie liebe ich gerolltes Essen (burritos!) und wenn man dabei noch frisches rohes Gemüse in sich stopfen kann umso besser!!

  2. Mhmmm vielen Dank für dieses herrliche Rezept.
    Ich liebe „Wraps“ überalles, kann aber aufgrund von einer Unverträglichkeit keine klassischen Tortillas mehr essen.
    Dank den Reisblättern fallen mir aber schon wieder jenste neue Kombinationen ein, die eingewickelt werden wollen. Es lässt sich ja eigentlich alles einrollen, dass zu Reis passt. Toll finde ich auch, dass diese Rollen prima zum Mitnehmen sind und Abwechslung zu Salaten und so bieten.

  3. Per-fekt! Seit Ewigkeiten dümpelt bei mir Reispapier im Vorratsschrank, dass ich in einem Anflug von „Ich-will-sooofort-exotischer-essen!“ gekauft habe. Jetzt isses fällig!
    ;)

  4. Großartig auch mit:
    Avocado
    Kürbis (vorgegrillt)
    Omelette (für nicht-veganer)
    Stangensellerie
    Paprika

    Ich mach das gerne mit Freunden und breite einfach alle Zutaten auf dem Tisch aus. Jeder muss selber rollen. sehr lustig.

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