#staythefuckhome – Playlist für deine Yogapraxis zuhause 

Nach den jüngsten Ereignissen erlebt Onlineyoga riesigen Aufwind. Wir werden gebeten, uns zurückzuziehen und Yogalehrer*innen dieser Welt reagieren darauf mit viel Kreativität und starten Live-Klassen, erstellen Onlinevideos und teilen ihre Meditationen mit uns.

Die Yogapraxis zuhause wird zur erholsamen Insel im social distancing.

Ich habe schon länger keine Playlisten mehr für Fuck Lucky Go Happy gemacht, aber diese musste ich direkt teilen. Sie hat mir gestern geholfen, wieder Ruhe und Zufriedenheit in mein System zu bekommen. 

Der Stress der letzten Wochen sitzt noch tief.

Viel Arbeit, viele Entscheidungen, dann bald die Hiobsbotschaft meiner Freundin aus Bergamo, Sorgen und Ungläubigkeit. Wieder einmal durfte ich erfahren, wie sehr gerade in Zeiten wie dieser der Weg nach Innen der Goldene ist. Nur in diesem Fall eben gleich zweifach – erst der Weg nach Hause und dann der nach Innen. 

Aktiv können wir nun aber nicht nur bewusst zuhause bleiben oder der Risikogruppe bei Einkäufen helfen, sondern das Yogastudio oder die/den Yogalehrer*In unterstützen, die auch für uns da waren, wenn wir vom Alltag ein Refugium suchten. Ich habe die letzten Tage beobachtet, wie bemerkenswert schnell viele Yogastudios und Lehrer*innen auf eine Online-Option umschwenken und den Unterricht in unser Zuhause bringen. Daher ist es gerade jetzt hilfreich, ihnen auf Social Media Kanälen zu folgen, um mitzubekommen, wann welche Yogastunden und geführte Meditationen stattfinden. 

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Mach es dir zuhause gemütlich, richte dir einen schönen Ort für deine Matte ein, zünde dir vielleicht ein paar Kerzen an und drücke auf Play – entweder bei einem Online-Übungsvideo, oder eben hier, auf der Playlist.

Für diese Playlist nun habe ich bewusst Tunes gewählt, die etwas psychedelisch sind, elektronisch repetitiv, so dass sie dich abholen im Jetzt und auf eine Reise ins Innere mitnehmen.

Die Dauer der Liste ist auf eine Yogastunde von den üblichen 90 Minuten angesetzt.

Wenn du bis jetzt nur im Studio geübt hast und dies deine erste Homepractice ohne Anleitung eines*r Lehrer*in ist, so lasse dich einfach von der Musik führen. Ich baue die Playlists immer so auf, dass zu Beginn und dem letzten Drittel Raum für Ruhephasen und Atemübungen ist. Ab dem dritten Lied dann verändert sich der Rhythmus und verhilft mit etwas Schwung zum fließenden Sonnengruß. Die nächsten Lieder sind dann zur Stärkung bei beispielsweise kräftigenden Stehübungen gedacht und gehen dann wieder über in ruhigere Klänge, die nach und nach Dehnübungen und zuletzt Savasana einleiten. In dieser letzten Phase spiele ich gerne Lieder, die das Herz öffnen, bekannte Mantren, die du vielleicht sogar mitsingen kannst. 

Schließe am besten während dem Üben die Augen und lasse dich auf deinen Körper ein.

Hier kommt meine #staythefuckhome Playlist, um dir die Praxis zuhause zu versüßen.

Ich wünsche dir eine wunderbare introspektive Zeit. Nutze sie für all das, was dir auf dem Herzen liegt, werde kreativ, male, mache Musik, ruhe dich aus, hol dir diese Entschleunigung ins Haus, die wir doch alle so lange ersehnt haben. 

Viel Ruhe, Kraft, Liebe und dass es dir und deinen Liebsten gut ergehen wird. 

Deine Laura

PS: Ein Tipp noch für Lehrer*Innen und Studios, die Videos auf Instagram hochladen: Es ist besser, eure Kurse ohne Musik anzuleiten. Meine Videos wurden des Öfteren blockiert, wenn ich im Hintergrund ein GEMA-geschütztes Lied laufen hatte.

Titelbild © Timothy Buck via Unsplash

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