Somuchmore? Die Flatrate für holistischen Lifestyle im Test

„Ui, das klingt toll!“ war mein erster Gedanke, als ich letzten Sommer von Somuchmore hörte. „Endlich mal ein Yoga-Online-Produkt, das ein bisschen spirituell ist und für einen ganzheitlichen Lifestyle stehen will“. Damals war Somuchmore noch primär als Plattform gedacht, über die man Privatyogastunden und Healing-Sessions buchen konnte.

Inzwischen haben Johannes und sein Team ihr Produkt ordentlich weiterentwickelt und ich wurde neugierig, was denn nun aus der vielversprechenden Plattform werden würde, von dem die halbe Berliner Yogaszene redet. Als dann kürzlich die Bitte bei uns reinflatterte, Somuchmore mal genauer unter die Lupe zu nehmen, habe ich mich nicht zweimal bitten lassen.

Was ist Somuchmore?

Somuchmore bezeichnet sich selbst als eine Plattform für ganzheitlichen Lebenstil. Das zentrale Angebot ist die Somuchmore Card, mit der du pro Woche bis zu 700 Kurse in 42 verschiedenen Berliner Studios besuchen kannst. Der Clou: Das Ganze gibt es zum Preis einer Flatrate. Angeboten werden nicht nur Yogakurse, sondern on top können wir Yogis uns beim Yoga, Pilates, Kirtansingen oder beim Crossfit vergnügen.

So ganz neu ist das jetzt nicht. Wenn ich bei meinem Yogakursen bei Peaceyoga Berlin oder yogafürdich den Check-In mache, zücke ich mittlerweile bis zu vier verschiedene Listen von Multi-Studio-Flatrate-Anbietern, in die sich die Yogis fein säuberlich mit ihrer Mitgliedsnummer eintragen.

„Wo ist also das „more“, das Somuchmore bieten will?“ fragte ich mich und begann mich durch die Webseite zu klicken.

Mit einer Sache hat mich Somuchmore von Anfang an überzeugt: Dem Design. Die Webseite ist einfach wunderhübsch anzusehen und ich umgebe mich nun einmal gerne mit schönen Dingen.

Unter den 42 Studios und Coaches, die du über Somuchmore buchen kannst, sind bekannte Yoga-Studios gelistet, wie Yoga Tribe, Sun Yoga und auch die Studios, in denen ich unterrichte, Peaceyoga und yogafürdich. Mit dabei sind aber auch kleine, feine Orte, wie das Chimosa oder die Yogibar. Mein persönliches Highlight ist allerdings die Olivin Wellness Lounge, eine schmucke Sauna im Prenzlberg, in der man sich als stolzer Kartenbesitzer bis zu drei Stunden lang aufwärmen kann. Für mich weniger relevant, aber mit drin: Kung Fu, EMS-Training und andere interessante Möglichkeiten der körperlichen Ertüchtigung.

On top gibt es hier und da Specials wie Smoothie-Mix-Workshops oder Meditationskurse, von denen man hier in der Tagesübersicht erfährt. Für manche muss man sich gesondert anmelden.

Das „Mehr“, das Somuchmore bietet, kostet allerdings auch. Für manche Workshops muss man einen Aufpreis bezahlen. Und regulär ist die unlimited Flatrate etwa 20 Euro teurer als bei anderen Anbietern. Aktuell gibt es die Karten aber ordentlich reduziert.

SOMUCHMORE KARTEN

Mein Fazit: Der Name ist Programm

Somuchmore verspricht nicht zuviel. In der Flatrate sind wirklich viele Angebote enthalten, die das Herz von experimentierfreudigen Spritjunkies höher schlagen lässt. Auch wenn ich selbst einfach nicht ins Fitnessstudio oder zum EMS-Training gehen werde, mag ich die holistische Ausrichtung von Somuchmore. Und wer weiß: Vielleicht verschlägt es mich irgendwann auf wundersame Weise doch noch zum Cross-Fit oder den Crossfitter zum Kirtan-Abend.

Schade nur, dass es das Ganze bisher nur in Berlin gibt. Aber andere Städte sind wohl schon geplant.

Du kannst die Somuchmore-Karte übrigens 14 Tage testen. Wie das geht, erfährst du hier. Vielleicht sehen wir uns schon bald in einem meiner Kurse!

xoxo,
Rebecca

Bilder: PR Somuchmore

5 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Leider keine positive Erfahrung gemacht. Versprochener Rabatt nicht bekommen und doppelt geld abgebucht. Keine Rückerstattung, Hotline nie erreichbar.

    eher unseriös!

  2. Meine Erfahrung mit Somuchmore ist leider sehr zwiegespalten. Ich habe die Karte zwei Monate in Hamburg genutzt.
    Positiv: So gut wie alle beliebten Yogastudios nehmen diese Karte an, damit ist man sehr flexibel.
    Negativ: 1. Die Kursdatenbank ist nicht aktuell. D.h. man kann vor verschlossener Tür stehen, wenn das Studio mal vorübergehend geschlossen hat oder man wird abgewiesen, wenn der angebotene Kurs wegen Überfüllung nicht mehr für Somuchmore freigegeben ist. 2. Man kann seine besuchten Kurse nicht online einsehen. Die Funktion ist angeblich in Bearbeitung, aber nach mehr als 3 Monaten weiß ich theoretisch immer noch nicht, ob ich vielleicht mein Monatskontingent überschritten habe, wenn ich mir nicht genau merke, wann ich in welchem Studio war. 3. Die Abbuchung der Monatsbeiträge funktioniert nicht richtig. Ich habe durch eine Aktion 30% Rabatt auf die ersten 3 Monate bekommen. Im ersten Monat wurde richtig abgebucht. Im zweiten Monat gleich doppelt der volle Betrag! Danke – das war’s dann für mich…
    Es muss hier also noch viel passieren, damit das Konzept wirklich rund ist, bis dahin kann ich es nur eingeschränkt empfehlen.

    1. Liebe Tina,

      auch ich habe arge Probleme mit Somuchmore gehabt, was die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge angeht. Seit Oktober 2016 schafft es Somuchmore nicht, meine Mitgliedsbeiträge abzubuchen. Mir wurde wiederholt zugesichert, das Technikproblem sei behoben. War es dann aber doch nicht. Mittlerweile habe ich gekündigt und die Einzugsermächtigung zurückgezogen, eine Bestätigung habe ich allerdings nicht erhalten. Jetzt bin ich gespannt, was weiter auf mich zukommt.

      Allerdings habe ich ein anderes Anliegen. Weil ich als Journalistin arbeite und ich anscheinend – den Beiträgen in Foren und bei Facebook nach zu urteilen – nicht die einzige bin, die solche und ähnliche Probleme hat, recherchiere ich gerade ein bisschen und versuche, die Problemchen und Probleme ein bisschen zusammenzutragen. Ich würde mich freuen, wenn du dich meldest und mir dein Problem genauer schildern könntest. Dazu habe ich extra eine E-Mail-Adresse angelegt: Probleme_mit_Somuchmore@gmx.de

      Ich freu mich auf deine Antwort.

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