Shine bright! Du bist dazu bestimmt, zu leuchten

Garantiert hast du diese zwei Worte schon öfter bei uns gelesen:

Shine bright!

Von Beginn an verwendeten wir diese Floskel gerne auf Fuck Lucky Go Happy. In meinem Kopf hatte ich dann immer das Bild von strahlenden Lesern und Leserinnen, die gute Vibes verbreiten und die Welt ein bisschen schöner machen.

So richtig über den tieferen Sinn von „Shine bright!“ habe ich letzte Woche nachgedacht, als ich über einen Auszug aus Marianne Williamsons A Return to Love gestolpert bin. Er wurde vor vielen Jahren sehr bekannt, da er fälschlicherweise Nelson Mandela und seiner Amtsantrittsrede zugeschrieben wurde.

In besagtem Auszug bringt die Marianne genau das auf den Punkt, was für so viele von uns – meistens Frauen – auch über 20 Jahre später noch Thema ist:

Unsere tiefste Angst

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind,
unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.

Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Marianne Williamson
Auszug aus A Return to Love
(Quelle deutsches Zitat)

Und? Erkennst du dich wieder? Gehörst du auch zu denjenigen, die es wagen, sich NICHT phantastisch, brillant oder großartig zu nennen? Dann ist dieses Montagsmantra für dich.

Shine bright and be the light!

Ist der Ansatz, den Gedanken umzudrehen, nicht bestechend genial?

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. So zu tun, als wärst du ein Mäuschen, wenn du eigentlich eine Rakete bist, wird ohnehin nicht klappen. Genauso wenig wie umgekehrt. Und es wird niemanden glücklich machen. Weder dich, noch die anderen. Womit du etwas in der Welt bewegen kannst, ist deine eigene authentische Kraft. Deine Größe. Dein Licht.

Und was, wenn die anderen mich dann doof finden? Die denken doch, ich bin größenwahnsinnig… Verscherze ich es mir vielleicht mit denen oder jenen?

Oh, wie gut kenne ich diesen Gedanken. Zum Beispiel kurz bevor ich auf „Veröffentlichen“ drücke, wenn ich einem Blogpost geschrieben habe, in dem ich sehr persönliche Einblicke gebe oder mich wirklich positioniere. Dann ist da dieses flaue Gefühl im Magen.

Darf ich das öffentlich sagen? Kann ich das bringen? 

Die Erfahrung zeigt aber, das es genau diese Artikel sind, die ihr besonders gerne lest. Die auf Facebook die Runde machen und für zahlreiche Mails in meinem Posteingang sorgen. Es sind die Worte, mit denen ich etwas bewegen kann, weil sie von Herzen kommen.

Lasst uns diese Woche beginnen, unsere Bestimmung zu leben. Und uns das Montagsmantra bis in alle Ewigkeit zu Herzen nehmen.

SHINE BRIGHT LIKE A DIAMOND!

Deine Rebecca

7 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Du triffst mit deinen Aussagen, sozusagen den Nagel auf den Kopf. Potential ausleben, das ist es, damit habe auch ich jetzt richtig angefangen und werde es beibehalten! Danke für deine tollen Weisheiten und dass du sie aussprichst, das ist sehr wohltuend, für dich für mich für uns alle! Merci

  2. Vielen Dank für den Artikel.
    Ich mache mir oft darüber Gedanken, vor allem auch im Bezug auf den Job. Man soll sich ja nicht „unter Wert“ verkaufen und ich finde es sehr schwierig dies einzuschätzen. Natürlich liegt das auch damit zusammen, nicht angeben oder übertreiben zu wollen. Für mich ist es immer schwierig gewesen genau das richtige Mittelmaß zu finden. Dank Yoga und Meditation hat sich meine Sicht auf mich selbst verändert und ich gehe die Sachen anders an. Jedoch finde ich es wichtig, es immer wieder zu sagen, dass man sich nicht klein machen soll.
    In diesem Sinn, vielen Dank für den Artikel und das Montagsmantra :)
    Ich freue mich schon auf die Woche :)

  3. D A N K E !!!!!!!
    Sehr sehr passend und genaues timing für mich.
    Ich hab noch eine Verständnisfrage (ich weiss, klingt doof):
    „Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.“
    –> müsste da nicht das „nicht“ weg oder ein sicher hin ?
    Will irgendwer, das sich die anderen unsicher fühlen?
    … oder ist meine Montagsdrehzahl noch zu gering ;-)

    Liebe Grüße

    1. Hey, toller Artikel, der mich geau im richtigen Moment „getroffen“ hat, vielen Dank ihr zwei für die immer wieder tolle Inspirtion hier.
      Und um ein wenig „klugzuscheißen“, Martin: das „nicht“ an der Stelle ist richtig, denn wenn du den Satz im Kopf ein wenig umstellst meint er, dass es Quatsch ist, sich klein zu machen, nur damit andere sich größer fühlen. ;-)
      Liebe Grüße

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