Praxis-Boost: Unsere liebsten Yogahilfsmittel

Früher fand ich Yogahilfsmittel immer peinlich.

[Werbung] Ich habe mich unwohl gefühlt, sie zu verwenden, da sie mich scheinbar als Anfängerin geoutet haben. Lieber beiße ich mich durch anstrengende Asanas durch, als die Einzige in der Klasse zu sein, die zu “schwach” ist und zusätzliche Hilfe braucht, habe ich mir gedacht. 

Dass diese Denkweise totaler Blödsinn ist und sogar zu Verletzungen führen kann, weiß ich mittlerweile selbst. Erstens ist es nicht peinlich, Anfänger*in zu sein. 

Außerdem sind Hilfsmittel bei weitem nicht nur für Neulinge hilfreich und sinnvoll.

Drittens ist es egal, was andere Menschen von dir denken. Und viertens geht es bei der Yogapraxis nicht darum, dich in schmerzhafte Asanas zu verdrehen und diese möglichst lange auszuhalten, sondern liebevoll mit deinem Körper zu arbeiten und darauf zu achten, was er braucht. Krampfhaft Asanas zu halten und dabei die korrekte Ausrichtung zu vernachlässigen, kann deinem Körper nämlich starke Schäden zufügen. Deswegen meine Devise:   

Verwende Yoga-Hilfsmittel viel und gerne, denn sie tun dir gut!

Durch sie kannst du herausfordernde Yogahaltungen modifizieren und für dich zu einfache Asanas intensivieren. In restorativen Übungen geben sie dir die benötigte Unterstützung, um loszulassen und dich zu entspannen. 

Gerade weil sie treue Begleiter für die eigene Praxis sein können, finde ich es wichtig, auf gute Qualität beim Kauf der Hilfsmittel zu achten. Es gibt nichts ärgerlicheres, als wenn Yogablöcke nach zwei Yogaklassen anfangen zu bröseln oder wenn die Schnallen von Yogagurten immer rutschen.

Um dir lästige Fehlkäufe zu ersparen, kommen hier unsere Lieblings-Yogahilfsmittel – Fuck Lucky Go Happy approved! 

Der Allrounder: Die Yogadecke

Die Yogadecke habe ich in meiner Praxis immer schnell zur Hand. Während der Meditation verwende ich sie gerne, um meine Sitzbeinhöcker zu erhöhen, damit ich meine Wirbelsäule besser aufrichten kann. In der Asanapraxis ist die Decke eine gute Unterstützung, gerade dann, wenn sich Bolster oder Block zu hoch oder zu sperrig anfühlen. Und, last but not least, ist das gute Stück Stoff in Savasana ein echter Segen, da es mich in der Tiefenentspannung schön warm hält. 

Am liebsten verwende ich eine Yogadecke aus Naturfasern, nicht zu flauschig, sondern eher fest und robust, damit sie mir die Unterstützung gibt, die ich während meiner Praxis brauche. Sie sollte mindestens die Maße 200 cm x 100 cm haben und ästhetisch ansprechend sollte sie wenn möglich auch sein. Für mich bringt all diese Kriterien die Yogadecke von Bodhi unter einen Hut. Die besteht zu 100% aus Baumwolle und liegt in Savasana angenehm schwer auf dem Körper. Und ein schön schlichtes Muster hat sie auch – check! 

Yoganudel al dente: Das Bolster YOGI

Yin Yoga und Bolster passen für mich so gut zusammen wie Erdnussbutter und Banane – ein absolutes dream team. Drück mir ein Bolster in die Hand und du wirst mich damit für die nächste Stunde nur noch in der unterstützen Variante von Supta Baddha Konasana selig in einer Ecke liegend finden. Ein Traum! 

Das Yogabolster YOGI ist mit einem festen Baumwollstoff überzogen und mit Buchweizenschalen gefüllt. Normalerweise landet Buchweizen bei mir zwar immer im Frühstücksporridge, in diesem Fall macht er sich aber auch in einem Bolster gut. Durch die besondere Füllung ist das Bolster modellierbar, schmiegt sich an den Körper an und liegt satt auf dem Boden, ohne lästig weg zu rollen. Und falls ich mal zu faul für Yoga sein sollte, schnappe ich es mir als Nackenstütze zum Netflix schauen – funktioniert nämlich auch 1A.

Upside Down: Der FeetUp® Trainer.

Für alle, die mit Umkehrhaltungen liebäugeln, aber auch großen Respekt davor haben, ihre Welt auf den Kopf zu stellen, ist der FeetUp® Trainer das Yoga Hilfsmittel schlechthin. Kilian, Yogalehrer und Designer aus dem Allgäu, hat den FeetUp® Trainer erfunden und damit voll ins Herz vieler Yogis getroffen: Mittlerweile verwenden ihn tausende Praktizierende rund um den Globus und es finden sogar eigene FeetUp® Teacher Trainings statt.

Das besondere an der Yogapraxis mit dem FeetUp® Trainer ist, dass er dich in Umkehrhaltungen dabei unterstützt, dein Körpergewicht nicht auf deinem Nacken abzuladen, sondern ebenmäßig auf deinen Schultern zu verteilen. So kann dein Kopf frei hängen, wodurch deine Wirbelsäule sanft gedehnt wird.

Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn dem FeetUp® Trainer etwas skeptisch gegenüber stand. Kann so ein Holzgestell wirklich helfen und ist es nicht ein bisschen überflüssig, ein Hilfsmittel zu kaufen, das sich nur auf die Arbeit mit Inversionen beschränkt?

Mein Fazit: Der FeetUp® erleichtert Umkehrhaltungen enorm und kann abgesehen davon auch für viele andere Übungen verwendet werden. Natürlich hat man nicht in jeder Yogastunde einen FeetUp® Trainer neben der Matte stehen und man sollte die Umkehrhaltungspraxis auch ohne Gerät weiter beibehalten. Allerdings ist er ein tolles Werkzeug, um die eigene Yogapraxis zu erweitern. Viele Tutorials und sogar eigene FeetUp® Flow Yogastunden findest du übrigens auf dem FeetUp® Youtube Channel

Rechteckig, praktisch, gut: Der Yogablock von Jade Yoga

Wer FLGH schon einer Weile folgt, weiß: Wir sind große Fans von Jade Yoga. Zu Recht, denn bei Jade Yoga wird stark auf eine umweltfreundliche Herstellung geachtet, für jeden Mattenkauf wird ein Baum gepflanzt und die Produkte sind super robust.

Neben meiner Jade Yogamatte verwende ich gerne die Kork Yogablöcke von Jade Yoga. Die gibt es in zwei unterschiedlichen Größen und sie lassen sich bei allerhand Modifikationen für bestimmte Asanas einsetzen. In meiner Yogapraxis sind sie aktuell ein must-have für die vereinfachte Form vom Rad an der Wand. 

Hergestellt werden die Blöcke von Jade Yoga in Portugal, aus nachhaltig geerntetem Kork von der Rinde der dort heimischen Korkeiche. Was ich bisher noch nicht wusste ist, dass dieser Kork natürliche antimikrobielle Eigenschaften besitzt und ich mir deswegen keine Sorgen um eklige Keime machen muss, die es sich auf meinen Yogablöcken gemütlich machen, während ich in der Yogaklasse schufte und schwitze. 

Gut geschnürt: Der Yogagurt

Zu Guter letzt darf der Yogagurt natürlich nicht fehlen. Gerade bei nicht so dehnbaren Menschen wie mir, die eben keine Muskeln aus Gummi haben, ist er praktisch, wenn in bestimmten Asanas die Arme oder Beine zu weit weg erscheinen. 

Ich mag am Yogagurt, dass er dabei hilft, etappenweise tiefer in Asanas zu gehen. Je nachdem wo du ihn greifst, kannst du die Yogahaltung Schritt für Schritt intensivieren. Um bestimmte Körperteile gezurrt, hilft er außerdem, den Fokus auf die Ausrichtung zu lenken, wie zum Beispiel hier im Krieger I, um die korrekte Armposition zu finden.  

So pflegst du dein Yoga-Equipment richtig

Damit dir deine Yogahilfsmittel lange erhalten bleiben, benötigen sie ab und zu ein bisschen Pflege. Yogadecke, Yogagurt und den Bezug vom Yogabolster kannst du bei 30° bis 40° waschen, damit sie wieder gut duften und nicht nach Schweiß müffeln. Yogablöcke aus Kork lassen sich mit einem feuchten Waschlappen und ggf. 1-2 Tropfen ätherischem Teebaumöl wieder sauber reiben. Wie du deine Yogamatte gut in Schuss hältst, kannst du hier nachlesen. 

Welche Hilfsmittel dürfen bei deiner Yogapraxis nicht fehlen und wie verwendest du sie am liebsten? Ich freu mich auf dein Kommentar! 

Die Partner, deren Produkte wir hier vorstellen, haben uns für unsere Arbeit bezahlt. Durch Artikel wie diesen kann FLGH für dich kostenlos bleiben. Alle Marken wurden von uns recherchiert und ausgewählt – wir präsentieren nur, was uns absolut überzeugt.

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