Nur für Paare? Was der Valentinstag mit wahrer Selbstliebe zu tun hat

[Werbung] “Ich liebe ja den Valentinstag, seit ich in den USA gelebt habe und mein erster amerikanischer Freund das ganze Programm abgeliefert hat: Blumen, Süßigkeiten, Parfum, ein romantisches Dinner – der ist einfach all in gegangen.”

Wir sitzen beim Kaffee mit Sarah Bachmair, Gründerin von Soul Zen, unserem Lieblings-Onlineshop für Spiri-Sachen. Die Treffen mit Sarah sind unser heimlicher Favorit unter den geschäftlichen Verabredungen. Sie hat nämlich neben Wums, Humor und Business-Knowhow, ein Herz aus Gold – oder sollten wir besser Rosenquarz sagen?

Kein Wunder, dass wir gleich beim großen Thema der Menschheit landen: Der Liebe!

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Rebecca, die seit über zwölf Jahren in einer festen Beziehung ist, kann mit dem 14. Februar als Feiertag für Paare einfach nichts anfangen und Uli sieht vor ihrem inneren Auge sinnlose Müllberge aus ausgedienten Herzluftballons und toten Blumen erwachsen. Nicht sehr romantisch. Von Sarah wollen wir uns aber belehren lassen, über die Romantik, die der 14. Februar mit sich bringen kann.

Geht es beim Valentinstag und allen romantischen Klischees nur um Kommerz und oberflächliche Liebesbekundungen im Außen oder steckt mehr dahinter?

“Die Liebe darf man zelebrieren, egal ob man in einer Beziehung ist oder nicht. Der Valentinstag ist ein guter Anlass dafür!”, findet Sarah. Große Gesten sind für sie romantisch und wichtig. Einen Freund ihres Freundes coacht sie via FaceTime in dem Vorhaben, dessen Freundin ein angemessenes Geschenk auszusuchen. Ob ihr eigener Liebster die richtigen Moves macht, wird sich bald herausstellen!

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Rebecca schwankt zwischen Amusement und Unverständnis. “Ok, ich gebe zu: Ich finde Blumen zum Muttertag auch klischeehaft, aber schicke meiner Mama natürlich trotzdem jedes Jahr welche. Ein bisschen süß wäre das ja schon mal wieder, so eine kleine Aufmerksamkeit zu bekommen – Be my Valentine – vielleicht auch von einem heimlichen Verehrer, oder, Uli?”

Uli bewegt sich aktuell eher im Bereich “Single aus Überzeugung”. Die eigentliche Geschichte von St. Valentin gefällt ihr aber trotzdem: Der Priester Valentinus von Rom traute der Legende nach Soldaten, obwohl diesen das Heiraten verboten war. Dafür wurde er zum Märtyrer und zum Schutzpatron der Verliebten.

Sarah hat im Gegensatz zu uns schon viele Valentinstage gefeiert: Ihr bestes Valentinstagsgeschenk war ein mehrseitiger Brief, den ihr damaliger Freund ihr geschrieben hat.

In Worten auszudrücken, warum man sich überhaupt verliebt hat und was man an der anderen Person liebt und schätzt, kann auch in schwierigeren Zeiten helfen, sich daran zu erinnern. Ja, das finden wir alle gut. Aber was, wenn es keinen gibt, der einem Liebesbriefe schreibt?

Alle sollten die Liebe feiern. Vor allem die zu sich selber!

Vielleicht mit Freundinnen und Freunden schön essen gehen oder sich einfach mit ganz viel Zeit dem eigenen Selbstlieberitual widmen. Das hilft übrigens auch, wenn man sich gerade selbst gar nicht so toll findet. Denn, so Sarah:

“Nur, wer Selbstliebe empfindet, kann auch Liebe im Außen empfangen. Echte Selbstliebe ist allerdings eine Lebensaufgabe, die man jeden Tag praktizieren muss.”

Selbstliebe zu üben, bedeutet für sie, die eigenen Stärken zu sehen und sich darüber zu freuen. Dankbar zu sein. Nachsicht und Mitgefühl mit sich selbst zu haben, anstatt sich unter Druck zu setzen. Sich nicht daran zu orientieren, was die anderen gut finden – sondern daran, was die eigenen Bedürfnisse sind.

Wer sich selbst bedingungslos lieben kann, mit allen Stärken und Schwächen, kann auch mehr Liebe geben.

Aber das ist keine einfache Aufgabe. Schließlich ist der innere Kritiker meistens der aller-penetranteste und nicht immer schafft man es, ihm den Mund zu verbieten.

Rebecca und Uli sind beide Typen, die gerne mal hart mit sich ins Gericht gehen. Sarah, unsere Powerfrau-Freundin, knabbert auch immer wieder daran, gesteht aber mit ganz sanftem Blick, dass sie inzwischen gelernt hat, den inneren Kritiker im Zaum zu halten. Wir wollen natürlich wissen, wie.

Denn aus eigener Erfahrung wissen wir ja bestens, dass erfolgreiche Menschen, zu denen wir Sarah auf jeden Fall zählen, oft mit Perfektionismus und Leistungsdruck zu tun haben.

Sarahs Tipps: Was tun, wenn der innere Kritiker zu laut wird?

  • Überlege dir genau in diesem Moment, wofür du im Leben dankbar bist: Zum Beispiel für die Menschen in deinem Umfeld, die dich lieben und dir zur Seite stehen, aber dich auch auf den Boden der Tatsachen holen, wenn es nötig wird. Das setzt alles in eine positivere Perspektive.
  • Hast du Fehler gemacht, die dich plagen? Gestehe sie dir ein und bitte den/die Geschädigte*n um Verzeihung. Und dann schau nach vorn und habe dabei Mitgefühl mit dir selbst. Niemand ist perfekt, und nur wenn du Mitgefühl mit dir selbst hast, kannst du das auch anderen gegenüber kultivieren. Es hat also nichts mit Egoismus zu tun, wenn du dir selbst verzeihst.
  • Tu dir was Gutes! Gibt es ein Ritual, nach dem du dich besser fühlst? Das ersetzt natürlich nicht die Lebensaufgabe der Selbstakzeptanz, aber mit einer Tasse dampfendem Kakao in der Hand oder einem guten Haarstyling lässt sich so manches Leid besser ertragen.

Wir wollten von Sarah wissen, welches Selbstlieberitual für sie am besten funktioniert.

“Wenn ich so richtig grantig auf mich selber bin, dann helfen nur drei Sachen. Erstens: Baden. Zweitens: Pommes essen. Drittens: Schlafen. Das mache ich dann auch gerne in dieser Reihenfolge. Der Mann vom Pommes-Lieferdienst kennt alle meine Schlafanzüge!”

In ihr Basenbad legt Sarah sich gerne jede Menge Rosenquarz-Steine aus ihrer Sammlung. Die erklärte Kristall-Liebhaberin hat sowieso immer Steine bei und um sich, sei es in Form von Schmuck, ein Handschmeichler in der Manteltasche oder die Rosenquarzlampe im Schlafzimmer, die ihre ohnehin schon tolle Wohnung in wunderschönes, rosiges Licht taucht.

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Wie wirkt Rosenquarz?

Rosenquarz unterstützt dich mit seiner Wirkung besonders dabei, mehr (Selbst-) Liebe in dein Leben zu holen. Er ist der Stein der bedingungslosen Liebe, unterstützt bei der Herzöffnung und sorgt für inneren Frieden. Bei Soul Zen bekommst du Rosenquarz in verschiedensten Formen: Als wunderschönen Schmuck, einzelne Edelsteine, in der Trinkflasche oder als Lampe.

Steine, schön und gut. Aber wie öffnet man denn nun sein Herz ganz konkret für andere?

“Wer Liebe empfangen will, muss zuerst sein Herz öffnen. Wenn man Gäste einlädt, muss man ja auch die Tür aufmachen. Sonst kann keiner reinkommen,” so Sarah.

Die Tür aufzumachen, das bedeutet, sich selbst verletzlich zu machen, erklärt Sarah weiter. Andere in sein Innerstes blicken oder eintreten zu lassen. Davor haben nicht nur wir drei, sondern auch viele andere Menschen sehr viel Respekt. Um nicht zu sagen, Angst. Tiefe Verletzungen kann man schließlich sehr lange mit sich herumtragen, vielleicht sogar das ganze Leben.

Das Herz verschlossen zu halten, ist keine Lösung.

Rebecca ist davon überzeugt, dass wer den Schmerz nicht spüren will, auch weniger Liebe empfinden kann. Sarah sieht das auch so:

“Wenn man Verletzungen hat, muss man lernen, damit umzugehen. Zuerst einmal muss man die Tatsache annehmen, dass das Herz gebrochen ist, und sich dann immer wieder neu klar werden: Will ich es jetzt heilen? Will ich es noch gebrochen lassen? Ruhe ich mich gerade vielleicht auf meinem Selbstmitleid aus? Ich brauche dafür meistens ein wenig Zeit, aber irgendwann traue ich mich, die Tür einen Spalt aufzumachen und rauszuschauen, was oder wer dort wartet. Manchmal mache ich dann erstmal wieder zu und versuche es später wieder. Manchmal mache ich sie ein Stückchen weiter auf.”

Eine Beziehung ist übrigens weder der Kitt für ein gebrochenes Herz noch Ersatz für Selbstliebe.

Jedes Herz kann heilen, jedoch ist das eine schwere Aufgabe und passiert meistens nicht im Schnelltempo.

Man kann diese Aufgabe nur selbst bewältigen, indem man lernt, sich selbst zu akzeptieren und sich selbst glücklich zu machen. Eine andere Person kann nicht das kompensieren, was man an sich selbst nicht mag. Es ist wichtig, sich die Zeit zuzugestehen, die es braucht – und das ist bei uns allen unterschiedlich.

Der Valentinstag erinnert uns daran, was im Leben am allerwichtigsten ist: Die Liebe. 

Und darauf können wir uns alle drei, egal ob uns gerade eher nach großen Gesten, Briefeschreiben oder Pommes-Essen ist, absolut einigen.

Rebecca: “Sarah, möchtest du noch was loswerden zum Schluss?” Sarah: “Spread the looooove!”

Auf dem Heimweg in der U-Bahn haben wir heimlich geschwärmt. Sarah hat uns mit ihrer Valentinstags-Liebe ein wenig angesteckt. Ob es dieses Jahr Rosen(quarze) für uns gibt? Wenn wir ehrlich sind, freuen nämlich auch wir uns über Aufmerksamkeiten – egal welcher Art.

Man muss übrigens keine Beziehung haben, um sich Geschenke zu machen – manchmal braucht man einfach nur gute Freundinnen: Den Rosenquarz Handschmeichler hat Rebecca seit unserem Gespräch in der Tasche ihres geliebten Leo-Mantels. Sarah hat ihn ihr geschenkt. Wenn sie weiter soviel damit rumspielt, ist der Stein bald ganz flach – oder all ihre Sorgen weg.

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Fotos © Soul Zen

Dieser Beitrag ist eine bezahlte Kooperation mit Soul Zen. Wir sind sehr dankbar, so großartige Partner im Boot zu haben und FLGH auf diese Weise für dich kostenlos halten zu können.

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