Moonvibes: Super-Vollmond in Jungfrau am 9.3.2020

Richte deine Aufmerksamkeit nach innen, mach dich an die Arbeit und halte alles für möglich!

Zu diesem Vollmond ist die Sonne ins Zeichen Jungfrau gewandert. Diesmal ist es ein Super-Vollmond, weil der Mond der Erde sehr nahe kommt. Die geringste Entfernung hat er am 10.3. um 7.30 Uhr MEZ. Halte also deine Augen offen und lasse dich „erleuchten“.

Zu diesem Vollmond gibt es kosmische Verbindungen, die dir so manchen Geistesblitz bescheren könnten.

Wie Merkur, der an diesem Tag stationär im Zeichen Wassermann steht, bevor er dann am 10.3. wieder vorwärts läuft. Wenn ein Planet stationär ist, ist seine Energie am stärksten und Merkur in Wassermann kann dich mit unvorhergesehenen und originellen Geistesblitzen überraschen.

Sei also sehr aufmerksam, was du denkst und was dir in den Sinn kommt!

Dazu lässt dich Neptun in Konjunktion zur Sonne sehr fein spüren, was jetzt in Form gebracht werden will. So kannst du diesen Vollmond gut dazu nutzen, um in dich zu gehen und zu planen, welche Schritte notwendig sind, um deine Ideen umzusetzen.

Schau auch zurück, was du am letzten Neumond an Visionen und Impulsen hattest. 

Denn zu diesem Zeitpunkt, mit dem Mond im Zeichen Fische, hast du etwas gesät, vielleicht auch unbewusst, was jetzt zum Vollmond sichtbarer werden könnte. Es spitzt sich etwas zu, es kulminiert.

  • Was ist es bei dir, was jetzt sichtbarer wird?
  • Was erkennst du?
  • Was will mehr beleuchtet werden?

Da Merkur bis jetzt rückläufig war, kannst du auch mal zurückschauen, was du in den letzten drei Wochen für Gedanken hattest:

  • Hattest du bestimmte Ideen?
  • Hattest du bestimmte Träume oder Visionen?
  • Welche Themen waren besonders prägnant?

Wenn Merkur wieder vorwärts läuft, kannst du dich an die Arbeit und ans Umsetzen machen. Aber nicht impulsiv und Hals über Kopf, weil du dich jetzt endlich befreien willst von all den Begrenzungen und alten Strukturen –  diesen Impuls könntest du in dir spüren, da zum Vollmond auch Uranus und Venus in Konjunktion mitmischen. Uranus verschafft sich gerne immer wieder mit überraschenden Befreiungsschlägen oder plötzlichen Ereignissen Aufmerksamkeit. Damit zwingt er uns zum Umdenken.

In Konjunktion zu Venus kann es auch sein, dass du deine Werte überdenken darfst. Es kann sich hier auch um Liebesdinge handeln, denn Chiron und Lilith (in Widder) sind auch mit von der Partie: der verletzte Mann (Chiron) und die starke Frau (Lilith).

>> Mehr dazu findest du in Melindas Mondinbrief.

Beziehungsthemen dürften sich demnach auch stark zeigen.

Vielleicht ringen aber auch in dir deine männliche und weibliche Kraft miteinander und dir wird eine alte Verletzung bewusst, die dich ruft, endlich geheilt zu werden. Gerade mit Mond und Sonne und Neptun in Opposition könnte es sich um Themen aus deiner Ursprungsfamilie handeln und dir könnten Erfahrungen bewusst werden, die dich bis jetzt daran gehindert haben, kraftvoll und mit Leichtigkeit im Leben vorwärts zu gehen.

Vielleicht war die männliche Kraft in deiner Familie nicht wirklich präsent? Es könnte sein, dass dein Vater (Sonne in Fische) nicht da war, nicht immer anwesend (emotional, wie physisch) und deine Mutter (Mond in Jungfrau) musste vielleicht die starke Kraft sein, die sich um alles kümmert und dich geprägt hat. Vielleicht hat dennoch der starke Halt des Väterlichen gefehlt?

Wenn wir in unserem Leben kämpfen und ringen und immer wieder wie ums Überleben kämpfen müssen und das Gefühl haben, dass wir nie ankommen, es nie schaffen oder nie „erfolgreich“ sein werden, dann sind das oft Vaterthemen. Der Vater oder die väterlich-männliche Kraft hat gefehlt. Gleichzeitig haben wir das Weibliche nicht in seiner ursprünglichen Kraft, sondern in einer verzerrten Form erfahren.

Daher kann es sein, dass du eine Verzerrung mit dir herumträgst und dich immer wieder in seltsamen Beziehungen wiederfindest und dir der/die Partner*in nicht das geben kann, nach was du dich so sehr sehnst (Neptun).

Aber unsere Partner*innen sind nicht dafür da und verantwortlich dafür, unsere Sehnsüchte zu erfüllen! Hier ist es so wertvoll, sich mit den eigenen Bedürfnissen (Mond) auseinanderzusetzen. Denn nur wenn deine Sehnsüchte kennst und weißt, was du dafür brauchst, um dich innerlich genährt zu fühlen, kannst du dies deinem Gegenüber auch kommunizieren und vertreten.

Das bedeutet auch, deine Werte zu kennen. Und vor allem, dir deines Selbstwertes bewusst zu sein!

  • Was bist du dir selbst wert?
  • Bist du bereit, dafür einzustehen?
  • Kannst du auch mal Nein sagen und so Ja zu dir?
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Mit Mond in Jungfrau kannst du dich mal genauer beobachten und vor allem deine Gewohnheiten untersuchen.

Neigst du vielleicht dazu, an altem Verhalten festzuhalten, nur um nicht allein sein zu müssen oder abgelehnt zu werden? Das heißt, bleibst du mit einem/r Partner*in nur zusammen, weil du Angst hast vor den Konsequenzen? Oder ziehst du Menschen in deiner Umgebung an, die dir nicht gut tun und denkst sogar noch, dass das so sein muss? Oder hälst du an einem Job fest, der dir schon sooo lange die Energie raubt, aber du siehst keine andere Möglichkeit, dir fehlt der Mut oder die Entscheidungskraft?

All das sind Zeichen davon, dass du dir deines Wertes nicht bewusst bist.

Hey, Mensch, du bist ein wertvolles Geschöpf und hast es verdient, jetzt, hier und heute das beste Leben, das du dir nur vorstellen kannst, zu leben! Du musst nur eins dafür tun: Dir erlauben, anzunehmen, dass du es verdient hast, das beste Leben leben zu dürfen!

Diese Erlaubnis kannst nur du selbst dir geben, niemand sonst. Hör auf, darauf zu warten, dass deine Mutter, dein Vater, oder wer sonst dir die Erlaubnis erteilt. Das bedeutet erwachsen zu sein. Und das bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen. Für dich und dein Leben.

Mit Sonne in Fische könnten wir uns des öfteren auch mal als Opfer fühlen. Aber Opfer bist du nur, wenn du nicht erkennst, welche Kraft in dir steckt. Und jetzt zum Vollmond kannst du diese Kraft aktivieren, sie dir bewusst machen. Nutze die Jungfrauenergie und sortiere aus, was dich an Gedanken und Glaubensmustern behindert und einschränkt.

Mache ein Ritual, wenn dir danach ist.

  • Gehe am besten raus in die Natur. Verbrenne das, was du loslassen möchtest. Verstreue es im Wind oder verteile es irgendwo auf der Erde im Wald, auf einer Wiese oder wo auch immer…
  • Stelle dich fest mit beiden Füssen (am besten barfuss) auf die Erde und spüre die Kraft der Erde, die dich trägt und gebe alles an die Erde ab, was gehen darf. Nimm all das auf, was dich stärkt und dir Energie gibt
  • Vielleicht setzt oder legst du dich auch einfach hin und spürst die Stille in dir. Verbinde dich auf jeden Fall mit dir und deinem Inneren
  • Oder mache das, was dir intuitiv einfällt! Du weißt schon, was du zu tun hast. Vertraue darauf

Besonders jetzt zum Vollmond ist das so wichtig, denn im März und überhaupt 2020 hält der Kosmos noch so einige Überraschungen für uns bereit. Nimm dir immer wieder Zeit, um in dich zu gehen, still zu werden und dich mit dir und deiner inneren Weisheit zu verbinden, statt dich von äußeren Turbulenzen und Ereignissen durcheinanderwirbeln oder negativ beeinflussen zu lassen.

Denk immer wieder daran: Du weißt am besten, was für dich gut und richtig ist. Vertraue deiner inneren Weisheit und Wahrheit.

Und wenn dir das mal total schwer fällt, stelle dir die Frage: Was würde die Liebe jetzt tun? Schau, wie du dann handelst.

Ich wünsche dir eine kraftvolle, in dir ruhende und liebende Zeit!

Herzlichst

Melinda

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Ein Kommentar / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Melinda, diesen Teil deines Textes kann ich (aus feministisch- emanzipatorischer Perspektive) nicht einordnen… Kannst du das bitte noch mal erläutern? Danke, Grüße, Valeria
    “Vielleicht war die männliche Kraft in deiner Familie nicht wirklich präsent? Es könnte sein, dass dein Vater (Sonne in Fische) nicht da war, nicht immer anwesend (emotional, wie physisch) und deine Mutter (Mond in Jungfrau) musste vielleicht die starke Kraft sein, die sich um alles kümmert und dich geprägt hat. Vielleicht hat dennoch der starke Halt des Väterlichen gefehlt?

    Wenn wir in unserem Leben kämpfen und ringen und immer wieder wie ums Überleben kämpfen müssen und das Gefühl haben, dass wir nie ankommen, es nie schaffen oder nie „erfolgreich“ sein werden, dann sind das oft Vaterthemen. Der Vater oder die väterlich-männliche Kraft hat gefehlt. Gleichzeitig haben wir das Weibliche nicht in seiner ursprünglichen Kraft, sondern in einer verzerrten Form erfahren.

    Daher kann es sein, dass du eine Verzerrung mit dir herumträgst und dich immer wieder in seltsamen Beziehungen wiederfindest und dir der/die Partner*in nicht das geben kann, nach was du dich so sehr sehnst (Neptun).”

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