Moonvibes September: Vollmond in Fische am 21.09.21

Gerade herrschen zwei unterschiedliche Energien. 

Die Sonne im Zeichen Jungfrau könnte dich jetzt sehr geschäftig sein lassen, vielleicht möchtest du jetzt unbedingt ins Tun kommen. Der Mond im Zeichen Fische sorgt für Sehnsucht nach Verbundenheit mit allen und den Wunsch, einfach nur zu sein. Wie kann das zusammen gebracht werden? 

Der Vollmond ist eine Erinnerung an uns, dass es immer einen Ausgleich braucht. Diesen Ausgleich findest du nur in dir. Deine innere Stimme flüstert dir ständig etwas zu, was du vor lauter Geschäftigkeit vielleicht manchmal überhörst. 

Jetzt darfst du still werden. 

Das ist zu Vollmond nicht immer leicht. Denn Sonne und Mond liegen sich genau gegenüber, eine spannungsvolle Konstellation. Zwei gegensätzliche Kräfte ringen miteinander und wollen beide zum Ausdruck kommen. Dies könntest du als Anspannung, Gereiztheit, Nervosität oder Unruhe in dir spüren. 

Vollmondzeit ist eine Hochphase des Mondzyklus‘ und etwas will in deinem Bewusstsein ans Licht kommen. Deshalb kann das Still-Werden eine ideale Möglichkeit sein, um wahrzunehmen, was dir noch bewusster werden darf. Noch dazu, weil dieser Vollmond im Zeichen Fische steht. Dem Zeichen, das unter anderem Meditation, Stille und Verbundenheit liebt und dem das besonders wichtig ist.

Dieser Vollmond am 21.9.21 steht im Zeichen Fische. 

Fische ist das letzte Zeichen im Tierkreis und markiert somit ein Ende von einem Zyklus. Gleichzeitig wechselt am 22.9. die Sonne ins Waagezeichen, es ist Tag-und Nachtgleiche und Herbstbeginn. Eine sehr kraftvoll-magische Zeit also um den Vollmond herum! 

Disclaimer: Manche Artikelserien, u.a. auch die Moonvibes von Melinda, liegen hinter einer sogenannten Paywall. Wieso das so ist, erfährst du hier.

Du kannst unnötigen Ballast hinter dir lassen und so Raum frei machen für Neues. Tag-und Nachtgleiche ist immer eine Art Portal und ein Übergang in eine andere Phase des Jahres. So kannst du nun gut zurückblicken auf die letzten Monate und was aus dem geworden ist, das du gesät hattest.

  • Wie sieht deine Ernte aus?
  • Was hat dich in deiner Entwicklung unterstützt und was eher behindert?
  • Was möchtest du jetzt bewusst loslassen? Und für was dich (neu) öffnen? 

Mit der Sonne im Zeichen Jungfrau sprechen wir von der Heilungs-Achse. 

Bei beiden Zeichen geht es um eine heilsame Ordnung; bei der Jungfrau um eine irdische, ganz praktische, oft auch sichtbare Ordnung, bei Fische um eine kosmische, spirituelle, göttliche Ordnung. Ist etwas in Ordnung, ist es „heil“, also ganz. Man könnte auch sagen, ist etwas ganz, ist es rund. Also auch ausgeglichen, in Harmonie, in Frieden. 

In so einen Zustand gelangst du, wenn du zur Ruhe kommst, also still wirst. Du ent-spannst dann. Das hat einen Einfluss auf deinen Körper, genauso wie auf dein psychisches Befinden. Hier bedingen sich diese beiden Qualitäten von Jungfrau und Fische: Ist es um dich herum ordentlich und harmonisch, wirkt sich das positiv auf dein Wohlbefinden und deine Gesundheit aus (Jungfrau), bist du ganz verbunden mit dir und allem, was ist, vertraust du dem Leben, dem Kosmos, dem Universum, einer höheren Ordnung (Fische).

Eine ganz wundervolle Möglichkeit, um in einen stillen, meditativen Zustand zu gelangen, ist z.B. das meditative Singen von Mantren, die durch die Schwingungen von ihren bedeutsamen Lauten einen positiven Einfluss auf uns haben. Wir sind ständig von Energien und Schwingungen umgeben. Ich habe mal an einem Ort gewirkt, der von der Idee von Hugo Kükelhaus geprägt war, der sagte „Alles ist Schwingung.“ Er hat untersucht, was durch Schwingungen alles entsteht, z.B. ein menschliches Embryo. Alexander Lauterwasser zeigt in seinem Buch „Wasser Klang Bilder” fotografisch auf, was durch Schwingungen für wunderschöne und gleichmäßige Formen entstehen – sei es das Gehäuse einer Schnecke, das Muster eines Blattes oder die Ent-wicklung einer Blüte.

Sind wir also alle vielleicht einfach nur Schwingung?

Wenn Schwingung Leben entstehen lässt und sich positiv auf uns auswirkt, wieso nutzen wir das dann nicht noch mehr für uns? 

Momentan kann es ganz schön herausfordernd sein, herauszufinden, was wir eigentlich für richtig halten, sei es für die eigene Gesundheit oder für die Gesellschaft als Ganzes, zum Beispiel im Rahmen der Bundestagswahlen oder der Klimakatastrophe. All das ist nicht leicht zu greifen. Und nur mit dem Verstand können wir meistens nicht zu einer eindeutigen Antwort für uns finden. 

Das ist es, was uns dieser Fische-Vollmond zuruft: Mensch, du weißt noch lange nicht alles. Und doch ist alles in dir. Deshalb lerne unbedingt, zu vertrauen.

Deine Intuition ist dein bester Wegweiser.

Und da zu dieser Zeit der Mond auch in Verbindung zu Neptun (dem Herrscherplaneten von Fische) steht, kann dich das noch mehr darin unterstützen, dich mit den Fischequalitäten bewusster zu verbinden, indem du deine ahnungsvollen Gefühle ernst nimmst, dein feines Gespür und künstlerisches Empfinden irgendwie zum Ausdruck bringst, durch Malen, Schreiben, Singen, Bewegen, etc. Ganz besonders in der Natur oder einfach in der Stille kannst du deine feinen seelischen Antennen ausfahren und schauen, was du in dir wahrnimmst.

Auch könnte sich, wie schon gesagt, eine Sehnsucht bemerkbar machen. Eine Sehnsucht danach, einfach nur zu sein, nichts tun zu müssen, keinen Verpflichtungen oder Verantwortlichkeiten nachzugehen. Deshalb repräsentiert die Fischequalität auch das Thema Flucht und Sucht. Manchmal wollen wir unbewusst vor der Realität und dem Alltag (Jungfrau) fliehen (Fische), sei es durch Rauschmittel, Drogen, Essen, Sex oder Internet. Das sind alles Ablenkungen, die uns von unserer inneren Verbindung abtrennen.

Dabei sehnen wir uns insgeheim nach tiefer Verbindung.

Aber eine Urverbindung, wie wir sie z.B. im Mutterleib erfahren haben, ist so nicht mehr möglich. Dennoch sehnt sich da etwas in uns danach, weil uns vielleicht das Urvertrauen fehlt, der Glaube daran, dass wir doch immer mit allem verbunden sind, auch wenn uns das nicht bewusst ist. Um dies spüren zu können und uns bewusst zu werden darüber, ist es so wichtig und heilsam zur Ruhe zu kommen, wie auch immer du das für dich machst.

Gerade in dieser Zeit kann es dir helfen, dich an eine kosmische, göttliche, universelle Quelle in dir oder um dich herum zu erinnern und anzudocken, um dich genährt zu fühlen. Und um auch nicht ganz durch- oder abzudrehen vor lauter Chaos, Durcheinander oder Orientierungslosigkeit, was die andere Seite von Mond und Neptun in Fische auch bedeuten kann. Genauso ein Überwältigt-Sein von allem, was da auf dich einprasselt, führt immer mal dazu, dass du spürst, dass dir alles zu viel ist und dir der Durchblick oder die Kraft fehlt, damit umzugehen. 

Sollte sowas in dir aufkommen, dann mach eine Pause, geh in die Stille  oder tue etwas, das dich wieder beruhigt. Ich liebe es sehr, ins Hamam und in die Sauna zu gehen – dort kann ich sehr gut abschalten, tue gleichzeitig etwas für mich und meinen Körper, reinige mich (innerlich und äußerlich) und kann alles loslassen, was mich stresst. Du wirst da auch irgendwas haben, was dir dabei besonders hilft.

Mit der Fische-Vollmondenergie könntest du dir erlauben zu träumen. 

Träume dein Leben. Stelle dir vor, wie es sich anfühlen würde, wenn alles so wäre, wie du es dir wünschst. Einfach zu träumen ist immer wieder wichtig, um unserer Fantasie Raum zu geben und uns so für Möglichkeiten zu öffnen, die wir uns vom Verstand gar nicht erdenken können. Es ist auch eine Form des Spielens mit deiner Kreativität. Erlaube dir das. Und denke nicht gleich wieder: “Ach, das ist doch sowieso unrealistisch. Geht niemals. Schaffe ich nicht. Hab doch nicht genug Geld, Zeit, Raum, Kraft.“

Zum Fischeprinzip gehört auch das Auflösen von Grenzen. 

Deshalb darfst du dich in dieser Zeit in einem grenzenlosen Denken üben. Es ist spannend zu sehen, wie wir uns doch immer wieder selbst in unserem Denken beschränken. Und da haben wir wieder das Thema mit der Schwingung: Unsere Gedanken haben auch eine bestimmte Energie und Schwingung, die uns beeinflusst. Und da jetzt auch Merkur (Herrscherplanet von Jungfrau) in einem Quadrat zu Pluto (Herrscherplanet von Skorpion) steht, darfst du ganz besonders in dieser Zeit dein Denken hinterfragen und auch das, woran du glaubst. 

Besser gesagt, darfst du radikal etwas wandeln in dem Zusammenhang. Also auch hier erinnert der Fische-Vollmond daran, nicht alles zu glauben, was dir als Wahrheit präsentiert wird, denn beim Fischeprinzip geht es auch um (Ent-)Täuschungen und Illusionen.

Merkur und Jupiter sind in einer günstigen Verbindung zueinander und da kannst du dein Denken befreien und deinen Horizont erweitern. Vielleicht kommen dir auch ganz neue Ideen und Erkenntnisse, die du so vorher noch nie hattest.

Fragen die du dir stellen darfst, wenn du zum Vollmond in die Stille gehst:

  • Was wäre, wenn du deiner Intuition und deinen Eingebungen (noch mehr) folgen würdest?
  • Wie sehe dein Leben aus, wenn du dir deine Medialität erlaubst?
  • Was würdest du am liebsten künstlerisch-kreativ der Welt von dir zeigen?
  • Erlaubst du dir genügend stille Momente, kleine oder größere Auszeiten und Ruhe?
  • Wie kannst du deine Liebe zu allem sichtbar zum Ausdruck bringen?
  • Was ist deine größte Sehnsucht? Was dein größter Traum?

…in diesem Sinne wünsche ich dir und uns eine heilsam-magische Vollmondzeit!

Herzlichst

Melinda

Titelbild © Shubhangi Srinivasan

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