Moonvibes Juli: Vollmond in Steinbock und Mondfinsternis am 5.7.20

Mensch, werde Meister*in im Loslassen! Wenn nicht jetzt, wann dann? Der Kosmos schiebt uns alle gewaltig in ein wahrhaftigeres Leben hinein und fordert uns besonders zu diesem Vollmond auf, das Alte radikal hinter uns zu lassen.

Wieder ist der Mond schön rund und voll und liegt der Sonne im Zeichen Krebs gegenüber.

Zum Vollmond stehen Sonne und Mond immer in Opposition zueinander, deshalb empfinden wir die Vollmondzeit als sehr spannungsgeladen.

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Denn zwei gegensätzliche Qualitäten liegen sich hier gegenüber, die miteinander vereint werden wollen. Es gibt da kein entweder/oder, sondern immer ein sowohl als auch. Das ist meist eine Herausforderung.

Auch zu diesem Vollmond findet wieder eine Mondfinsternis statt.

Disclaimer: Seit heute liegen manche Artikelserien, u.a. auch die Moonvibes von Melinda, hinter einer sogenannten Paywall. Wieso das so ist, erfährst du hier.


Wir haben es hier also doppelt stark mit Spannung zu tun. Denn Finsternisse generell lassen uns einen enormen Druck verspüren, denn nicht nur da oben am Himmel passiert etwas, sondern der Mond und seine Geschicke haben auch eine enorme Wirkung auf unsere physischen und psychischen Körper.

Und da wir uns dieses Jahr in einer extremen Finsternisabfolge befinden – es finden nämlich sechs Finsternisse dicht hintereinander statt, mehr als sonst üblich – erhöht das den Druck auf uns alle. Mondfinsternisse finden stets zu Vollmond statt und repräsentieren ein Ende, einen Abschluss, das Loslassen von etwas. Zu Neumond finden Sonnenfinsternisse statt und stehen für den Neubeginn von etwas.

Die Finsternisse in diesem Jahr:

  • 10. Januar: Vollmond in Krebs und Mondfinsternis
  • 5. Juni: Vollmond in Schütze und Mondfinsternis
  • 21. Juni: Neumond in Krebs und Sonnenfinsternis
  • 5. Juli: Vollmond in Steinbock und Mondfinsternis
  • 30. November: Vollmond in Zwillinge und Mondfinsternis
  • 14. Dezember: Neumond in Schütze und Sonnenfinsternis

Finsternisse sind immer von Bedeutung und begleiten uns energetisch und thematisch für circa sechs Monate. 

Interessant ist also, dir deine Themen nicht nur jetzt anzuschauen, über sie zu kontemplieren und reflektieren, sondern sie dir in sechs Monaten erneut anzuschauen – in diesem Fall also im Dezember.

Der Wunsch nach Loslassen durch den Vollmond und die begleitende Mondfinsternis wird durch das Zeichen Steinbock noch verstärkt. Alte Strukturen dürfen hinterfragt und korrigiert werden.

Das bedeutet, wir haben es enorm mit dem Loslassen von Altem, und sogar Karmischem zu tun (=Steinbockthematik). 

Im März hat Saturn das Zeichen Steinbock verlassen, wo er seit 2017 stand und ist ins Wassermann-Zeichen gewechselt. In der Zeit haben wir vielleicht eine Ahnung bekommen, wie Erneuerungen in unserem Leben aussehen können und wie wir sie unabhängig zum Ausdruck bringen können. Am 2. Juli legt Saturn nochmal einen Rückwärtsgang in sein eigenes Zeichen Steinbock ein, wo er bis Dezember bleibt. Dann wechselt er endgültig für die nächsten zwei Jahre in das Zeichen Wassermann. Eine Befreiung dürfte dann spürbar sein.

Jetzt heißt es erstmal nochmal Selbstdisziplin üben und weitsichtig schauen, welche deiner Vorhaben realistisch und wirklichkeitsnah sind und was es zur Umsetzung braucht oder was du einfach weglassen darfst. Der Steinbock repräsentiert aber auch eine klare Zielgerichtetheit, was uns darin unterstützen kann, wirkliche Meister*innen im Loslassen zu werden.

Dabei ist es wie mit dem Aufräumen. Du räumst auf, um Ordnung zu schaffen und vielleicht, um Neuem Platz zu machen – einem neuen Möbelstück oder neuer Kleidung.

Nun fordert der Kosmos uns zum kollektiven Großreinemachen auf.

Und nicht mal nur schnell, schnell und wie beim Staubsaugen die Ecken auslassen, wenn es einmal schnell gehen muss. Nein. Gerade in den Ecken deines Lebens, die du gerne bei der Reflexion ausgelassen hast, darf jetzt Licht hinein.

Dafür verantwortlich sind Jupiter und Pluto, die sich am 30.6. wieder ganz nah kamen – zum zweiten Mal in diesem Jahr, nach dem ersten Mal im April und das nächste Mal im November. Mit Jupiter will immer Licht zum Vorschein kommen, also auch in deinen metaphorischen, dunklen Ecken.

Pluto wiederum will verwandeln, will radikale Transformation. Letztlich geht es hier um Heilung auf allen Ebenen. Dafür braucht es eine gewisse Ordnung, Aufräumen im Inneren und im Außen, damit Neues Platz findet.

Am 28.6. ist Mars in sein eigenes Zeichen, Widder, gewandert und bleibt dort ungewöhnlich lange, bis Januar 2021. 

Widder und Mars stehen dafür, Neues in die Welt zu bringen. Sie stehen fürs Initiieren, fürs Pionier*innen Sein, dafür, das Leben in Angriff nehmen. Da ist also gerade diese Vorwärtsenergie, die wichtig ist, um uns allen Kraft und Mut zu schenken, um mit Zuversicht und Glauben an das Gute weiterzumachen, an unsere Visionen zu glauben und sie auch umzusetzen.

Gleichzeitig ist da, verstärkt durch die rückläufigen Planeten, eine Energie, die uns auffordert nach innen zu schauen, zu überprüfen, was unsere Visionen brauchen, um nachhaltig in die Welt gebracht werden zu können, und was noch ausgemistet werden muss, damit wir leicht(er) und freier vorangehen können.

Dieser Vollmond hilft dir dabei, dich von emotionalem Gepäck, wie unnötiger Glaubensmuster, zu trennen.

So kannst du hoffentlich all das hinter dir lassen, was dich beschwert und dich am Vorwärtsschreiten hindert. Im Zuge des Vollmonds können Ängste auftauchen und Zweifel, weil das Neue vielleicht noch nicht ganz klar ist oder du dir (noch) nicht vorstellen kannst, wie das alles gehen soll.

Ja, Ängste dürfen sein, auch Zweifel, aber schau, dass du sie liebevoll ent-mächtigst und deinen Fokus voll und ganz auf das Neue ausrichtest. Glaube an dich und deine Vision.

Ich empfehle dir, ein kleines Ritual für dich zu machen.

Damit du dir und dem Leben signalisierst, dass du es ernst meinst und deinen Weg weiter gehst, trotz oder gerade wegen deiner Ängste, Zweifel und allem, das dich festhalten will. Mit Ritualen öffnest du dich einer höheren, nicht-sichtbaren Ebene, die manchmal mehr weiß, als du mit deinem menschlichen Verstand begreifen kannst.

Erinnere dich: Deine Seele kennt den Weg. Schau also, was du intuitiv für dich tun möchtest. 

Du kannst aufschreiben, was du loslassen möchtest und verbrennst dann den Zettel und verstreust die Asche im Wind oder in einem Gewässer.

Oder du zündest eine schöne Kerze an und machst dir in Gedanken bewusst, was jetzt gehen darf, um dich freier zu fühlen. Vielleicht hast du auch Lust zu räuchern, räumst ganz irdisch-praktisch deine Wohnung vorher auf und gehst dann zum Beispiel mit einer Beifuss-Räucherung durch deine Räume mit dem Gedanken, dass alles Alte und Schwere nun gehen darf, endgültig und für immer.

Segne gerne deine Räume, dich, deinen Weg, die Erde. Sage oder denke „Gesegnet sei alles, was war, was ist und was kommen möge.“ Und bedanke dich innerlich bei den hilfreichen Energien, bei dir selbst, Mutter Erde, und allen und allem, was dir wichtig ist und in den Sinn kommt.

Sei ganz intuitiv und kreativ und folge deinen Impulsen, falls deine Rituale anders ausfallen möchten, als hier von mir beschrieben. Vertraue, dass du das Richtige tust und dass geschieht, was deinem eigenen Wohle und dem Wohle des Ganzen dient.

Vertraue, lieber Mensch.

Ich wünsche dir und uns allen eine gesegnete und lichtbringende Vollmondzeit.

Herzlichst Melinda

Titelbild  © Eberhard Grossgasteiger via Unsplash

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