Montagsmantra: Ich erschaffe mir meine Realität selbst

Ich erschaffe mir meine Realität selbst.

Dieses Montagsmantra hat das Leben geschrieben. Ich will dir an dem, was bei mir in den vergangenen Wochen passiert ist zeigen, wie sehr wir mit unseren Gedanken, das erschaffen, was uns geschieht: Verlassen werden, Erfolg haben, das Leben führen, das du liebst, [Hier einsetzen, was du in deinem Leben gerade vorfindest].

Mitte Dezember entschied ich mich dazu, eine Kundalini-Yogalehrer-Ausbildung bei Gurmukh in Indien zu machen. Die Ausbildung war lange Zeit mein Traum. Indien jedoch nicht. Das Land stand trotz meiner Yoga-Liebe nie auf meiner Reiseliste.

Alle Freunde, die dort waren erzählten von Durchfall, Elend, Müll und Kulturschock. Meine Mutter, die auch schon dort war, warnte mich zusätzlich, dass die Beantragung des Visums kompliziert sei und ewig dauern würde und dass man keinen Fehler machen darf, denn sonst schicken sie dir deine Unterlagen einfach zurück, ohne Visum.

Und so machte ich mich voller Angst, dass ich aus Zeit- oder Fehlergründen kein Visum nicht bekommen würde, an den Antrag.

Und rate mal, was passierte?

Mein Visum wurde zwar schneller bearbeitet als erwartet. Als ich jedoch das Einschreiben, das meinen Pass enthielt mit Spannung auf den Visa-Stempel öffnete, lächelte mich eine fremde Frau aus meinem Indien-Visum an. Das Horror-Szenario ist eingetreten: Ein falsches Bild wurde eingeklebt.

Inzwischen war es Anfang Januar und ich in heller Panik, ob das alles noch zu regeln sei. Ich fuhr zur Visums-Agentur und zeigte der indischen Sachbearbeiterin am Schalter voller Empörung mein falsches Visum. Sie versprach mir, die Sache aufzuklären und räumte sich eine Bearbeitungszeit von zehn Tagen ein.

Nichts geschah.

Nach der abgelaufenen Bearbeitungszeit fiel mir auf, dass ich keinen Beweis dafür hatte, dass mein Pass bei der Agentur liegt. Jetzt malte ich mir aus, dass sie den Fehler vertuschen wollen würden und meinen Pass einfach verschwinden ließen.

Drei E-Mails und einen Panikanruf später war das Visum korrigiert und abholbereit. Alles in allem kostete mich diese Aktion viel Zeit und Energie, die ich lieber in unseren Relaunch investiert hätte.

Ob ich morgen früh einreisen darf, weiß ich noch immer nicht, aber ich bin jetzt zuversichtlich. Ich habe verstanden, dass diese Lektion sehr wichtig war für meine Reise. Denn genauso kompliziert, wie ich mir den Visa-Antrag vorgestellt habe, war er auch.

Deshalb habe ich mir das Mantra „Ich erschaffe mir meine Realität selbst“ auferlegt.

Immer, wenn ich mich bei einem angstgetriebenen Gedanken in Bezug auf meine Reise ertappe, erinnert mich mein Mantra daran, dass ich mich besser auf die guten Seiten und die positiven Reiseberichte konzentrieren sollte. Ich schnappe mir das tolle Buch „Yoga in Indien“ von Otto Stricker und schaue mir darin den Ashram an, in dem ich bald für drei Wochen sein werde.

Und wie die Gedanken das Leben eben erschaffen, fand ich kurze Zeit später in einem Reiseführer ein kleines Hotel, das von einer Engländerin und ihrem indischen Mann geführt wird. Ich bekam nicht nur den Zuschlag für das letzte Zimmer, sondern auch massenweise Tipps von der hilfsbereiten Hotelbetreiberin, inklusive einem vertrauenswürdigen Taxifahrer, der am Flughafen auf mich warten wird.

Nun zu dir!

Achte diese Woche mal auf deine negativen Gedanken in Bezug auf bevorstehende Dinge, wie zum Beispiel ein Treffen mit jemandem, eine Besprechung im Job etc.

Ich erschaffe mir meine Realität selbst.

Nimm das Mantra und mach dir bewusst, dass du der Schöpfer deines Lebens bist und dann denk um. Stell dir vor, wie die Dinge idealerweise laufen. Wie wünschst du es dir? Wie liefe es, wenn es ein Traum wäre? Male es dir in bunten Farben aus. Werde dir über die Macht deiner Gedanken bewusst.

Ich wünsche dir einen fantastischen Start in diese wunderschöne Woche.

Wenn du mich auf meiner Indien-Reise begleiten willst, folge mir auf meinem neuen Instagram Account Franziskas_Happygram.

Shine bright,

Franziska

4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Franziska
    Wunderschön wie das Mantra zu der Geschichte passt! Ich wünsche Dir eine herrliche Zeit in Indien – als Kind habe ich 3 Jahre in Nepal gelebt und waren immer wieder mal dort. Und auch wenn das jetzt schon ein paar Jahre her ist, habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Leckeres Essen, sehr offene Menschen und eine wahnsinnige Kultur!
    Liebe Grüsse
    Ariana

  2. Liebe Franziska
    Da du so viel Negatives über Indien gehört hast, hier mal etwas anderes:
    Ich war letzen November dort und vorher sehr skeptisch. Die Überraschung um so grösser: das Essen bombastisch lecker, mein Körper hat gejauchzt vor Freude, die Menschen sehr herzlich und offen. Eine der schönsten Erfahrungen in meinem Leben.
    Sei einfach nur offen, positiv und DU, dann ist Mama India das auch zu dir ;-)
    Viel Spass! Herzlich, Kathrin

  3. Ein tolles Beispiel für die Macht der Gedanken, danke dafür! Ich habe damit auch schon interessante Erfahrungen gemacht und versuche grundsätzlich in allem, was so passiert, das Positive zu sehen. LG :)

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