Zwei magische Meditationstricks für mehr Freude

Neulich erzählte mir eine Coaching-Klientin, dass sie sauer auf sich selbst sei, weil sie sich seit Januar vorgenommen hatte täglich zu meditieren, es aber bis heute nur sehr sporadisch auf ihr Meditationskissen schaffte.

Das ist der Klassiker und ich bin sicher, du kennst das auch. Immer wieder nimmst du es dir vor, doch dann war dein Ego doch wieder stärker als der gute Wille.

Mit dem heutigen Montagsmantra will ich dir meine zwei magischen Meditationstricks mit dir teilen, die dir helfen:

  • Regelmäßiger zu meditieren
  • Mehr Spaß dabei zu haben
  • Echte Erfolge zu fühlen

Los geht’s: Es gibt zwei Hauptgründe, warum die meisten Menschen ihre guten Vorsätze nicht in die Tat umsetzen:

1. Das „Warum“ ist nicht klar.

Frag dich deshalb zuerst, warum du eigentlich jeden Morgen meditieren willst? Was ist dein Ziel? Und wie willst du dich fühlen, wenn du das Ziel erreicht hast?

Meine Klientin antwortete auf diese Frage, dass sie ihre Gedanken kontrollieren will und die Ruhe aushalten will.

Kontrollieren und aushalten klingt ziemlich anstrengend, merkte ich an. Das fand meine Klientin bei genauerer Betrachtung auch und wir ersetzten die anstrengende Pflicht mit einem attraktiven, liebevollen Ziel, dass sich richtig gut anfühlt. In ihrem Fall: Inneren Frieden fühlen, nach Hause kommen. Und siehe da – die Motivation schoss von Null auf Hundert.

Mach dir dein „Warum“ klar und prüfe für dich, ob es sich nach „habenwollen“ anfühlt oder eher nach einer Strafe. Definiere ein Ziel, dass vor Selbstliebe überquillt. 

Mein „warum“ für das Meditieren ist der Wunsch, mein tiefstes Inneres besser kennenzulernen und mit dieser liebevollen, göttlichen Quelle, die in dieser wunderschönen Stille hörbar wird, zu kommunizieren.

Dadurch fühle ich mich morgens oft wie ein Kind an Weihnachten, dass schon ganz neugierig ist, was es heute erfahren darf.

Klar habe auch ich meine Tage, an denen ich noch nicht mal Lust habe, dafür aufzustehen, aber grundlegend macht es große Lust auf Meditieren.

2. Die Aufgabe ist zu groß

Grund Nummer zwei hat mich lange und oft vom Meditieren abgehalten. Im Kundalini-Yoga wird eine dreistündige Morgenpraxis bestehend aus körperlichen Übungen, Meditation und Chanten empfohlenen. Zusätzlich gibt es im Kundalini Yoga hunderte, wenn nicht sogar tausende von verschiedenen Übungen. Das hat mich in meinem Alltag oft überfordert und frustriert.

Klar ist diese Praxis sehr reinigend und ich möchte keinen dieser Morgende missen und ich habe viel emotionalen Ballast dadurch abwerfen können, doch es war auf lange Sicht nicht alltagstauglich. Also habe ich irgendwann gesagt „Fuck it“, wir machen das jetzt Franziska-Style: MACHBAR.

Und dieser Style sieht so aus: Ich frage mich ehrlich, wieviel Zeit ich aufbringen kann und will und was ich wirklich bereit bin aus der Liebe heraus für mich zu tun. Ein herausforderndes neunzigminütiges Yogaset ist mir einfach zu krass direkt nach dem Aufwachen.

Deshalb habe ich entschieden, dass leichte Aufwärmübungen, um die Energie in den Fluss zu bringen reichen. Anschließend übe ich eine Kundalini-Mediatation, die 11 – 20 Minuten dauert und dann widme ich mich meiner Praxis in Ein Kurs in Wundern. Fertig!

Und wenn ein früher Termin im Kalender steht, entscheide ich schon am Vorabend bewusst, meine Meditation ausfallen zu lassen oder nur eine der drei Teile zu machen.

Schau mal, wie machbar dein morgendliches Meditationsvorhaben ist. Ist die Zeitlänge in Ordnung für deine Bedürfnisse? Taugt dir die Art der Meditation überhaupt oder ist es vielleicht an der Zeit, etwas anderes auszuprobieren? Was meint deine innere Stimme dazu?

Egal, welche Meditation du übst, mach es mit Liebe. Erinnere dich immer wieder daran, warum du es tust und welche Qualität du dir davon erwünschst. Check regelmäßig, ob deine Meditation eine Anpassung braucht und wandele sie mit deinen Bedürfnissen.

Kurzum: Mach aus dem Verhältnis mit deinem Meditationskissen eine Liebesbeziehung!

Dein Montagsmantra, das dich bei deinem Vorhaben unterstützt:

Meine Meditation ist meine höchste Form der Selbstliebe.

Ich hoffe, dass ich deine Meditationspraxis damit bereichern konnte und wünsche dir viel Spaß damit!

Lass mich wissen, wie sich deine Meditation mit den Tipps anfühlt und wie es dir damit geht. Ich bin neugierig!

Shine bright und Sat Nam,

Zränf-Klaue-pink

 

 

 

4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. …das, liebe Franziska, würde mich auch sehr interessieren! Mit meiner positiven Zielformulierung wäre das ein Super-machbar-Päckchen für den Start in den Tag! Vielen Dank für deine Tips… jetzt geht’s auf’s Kissen :-)))! Liebe Grüße!

  2. Hallo liebe Franziska,
    Dein heutiges Montagsmantra trifft den Nagel auf den Kopf. Genauso geht es mir auch. Kannst Du uns auch verraten welche Kundalini Yoga Übungen Du in den 20MInuten machst, die Deine Energie zum Fließen bringen? Das wäre toll. Danke und lieben Gruß aus Hamburg

  3. Liebe Franziska,

    danke für deine Tipps, die sich wie immer schon gut anfühlen, bevor ich sie ausprobiere… Ich finde auch den Rat positive Ziele zu formulieren hilfreich, damit man vom Müssen ins Wollen kommt.
    Noch wohltuender finde ich aber Tipp zwei mit der Machbarkeit. Da ich ohnehin schon super früh raus muss, habe ich notgedrungen meine Morgenmeditation auf 10 Minuten begrenzen müssen. Mehr ist nicht machbar. Was mich aber bisher dennoch frustriert ist die Tatsache, dass dann immer der innere Kritiker im Hinterstübchen rumnölt: „10 Minuten, das ist doch nix wert… Was soll das bringen? Kannst es ja gleich sein lassen…“
    Von heute werd ich ihm sagen: „Halt die Klappe, die 10 Minuten sind meine! Lieber 10 Minuten meditiert als 10 Minuten an mir rumgemäkelt! Die Franziska hast gesagt.“
    ;-) Schöne Woche dir, liebe Grüße aus der Pfalz, Jasmin

  4. Guten Morgen Franziska,

    ich kenne dieses ,Problem‘ und finde deine beiden Tipps super. Vor allem das Ziel bzw. den Grund positiv zu formulieren.

    Ich hadere momentan jeden Morgen mit meinem Morgenritual. Ich stelle mir den Wecker extra 30 Minuten früher, komme aber nicht aus dem Bett. ,Zu früh‘, ,zu kalt‘, ,zu…bäh‘ – so viele Ausreden gewinnen momentan die Oberhand. Dabei weiß ich, dass es mir besser geht und ich besser in den Alltag starte, wenn ich es mache.

    Ich werde deine Tipps berücksichtigen und schauen was passiert :-)

    Schönen Start in die Woche.

    LG Alex

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