Mein Schlüssel zu mehr innerer Führung

Fühlst du dich manchmal nicht spirituell genug? Denkst du, dass deine Meditationspraxis weiter fortgeschritten sein müsste, nachdem dein Meditationskissen schon ganz ausgesessen ist? Glaubst du, dass dein Herz schon einen großen Spalt weiter geöffnet sein müsste nach all der Anstrengung, die du bis hier her auf deinem persönlichen Wachstumsweg unternommen hast?

Ich fühlte mich lange Zeit genau so! Ohne es zu merken.

Unbewusst machte ich mir viel Druck auf meinem spirituellen Weg.

Meine letzten Jahre fühlten sich an, wie auf der Überholspur der universellen Schöpferkraft. Es begann ganz harmlos mit regelmäßigen Yogaklassen, um meine Rückenschmerzen zu lindern und meinen Körper zu straffen.

Kurze Zeit später war ich mit dem Spirit-Virus angefixt. Schnell fand ich heraus. dass Meditation und vor allem Beten voll mein Ding sind.

Wenig später gründeten Rebecca und ich Fuck Lucky Go Happy und ich betete mich durch meine Angstblockaden. In dem inneren Wissen, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Als ich es vor eineinhalb Jahren fertig brachte, meinen Job zu kündigen nahm die Sache richtig Fahrt auf!

Nach nur sechs Monaten als Freelancer flog ich nach Indien. Ein Land, das nie auf meiner Reiseliste stand. Dort absolvierte ich eine Kundalini-Yogalehrerausbildung, die nie auf meiner Wunschliste stand.

Indem ich meine Verbindung zu meiner inneren Führung vertiefte, öffneten sich Türen, von denen ich vorher nicht wusste, dass sie existierten.

Kurze Zeit später arbeiteten Rebecca und ich „vollzeit“ als Bloggerinnen und Journalistinnen. Rebecca machte zusätzlich eine steile Karriere als Yogalehrerin (Sie ist ein echter Yoga-Nerd!).

Im Sommer wurde dann mein erster lang gehegter Traum war: Menschen mit Seminaren, Vorträgen und meinen Soul Sessions auf ihrem Weg aus der Angst in die Freude zu unterstützen.

Ein paar Monate später der zweite Traum: acht Wochen auf Bali überwintern.

Rückblickend kann ich erkennen, wie viele Wunder ich durch meine disziplinierte spirituelle Arbeit in mein Leben ließ.

Doch auf meinem Weg bis hier her konnte ich mich immer nur sehr kurz über diese Wunder freuen, die ich so bereitwillig in mein Leben ließ.

Kaum hatte ich ein neues Level erreicht, beschlich mich das Gefühl, dass es nicht genug ist. Dass mein Geist zu unruhig ist, meine Laune zu schlecht, meine Hilfsbereitschaft für die Rettung der Welt nicht groß genug sei.

Und damit schoss ich voll am Ziel vorbei, denn mein Freudenweg war mit Härte gepflastert.

Meine tief abgespeicherte Überzeugung, dass ich nicht gut genug bin, peitschte mich den Weg entlang und überzeugte mich immer wieder, dass ich es noch besser machen muss. Mein spirituelles Ego war voll am Start! Höher, schneller, weiter. Jetzt.

Und als hätte es meine weise innere Führung gewusst, schickte sie mich nach Bali für eine göttliche Intervention.

Mich erwischten depressive Schübe, die ich seit Jahren nicht erlebt hatte und Minderwertigkeitskomplexe vom Feinsten. Das Paradies brachte Licht in meine Schatten, die ich vorher nicht ansehen wollte.

Ich kämpfte mit all meinen spirituellen Tools dagegen an, bis ich schließlich verzweifelt aufgab. Mich voll und ganz meinen Emotionen hingab. Ich verordnete mir Pancakes, Romane, Meditations-Auszeit, Massagen und alles, wonach mein inneres Kind sich seit eineinhalb Jahren sehnte.

Erst jetzt wo ich los lies, hatte ich wieder eine „echte“ Verbindung.

Relax

In dieser neuen Schwingung konnte ich klar sehen, dass ich mein altes „Nicht-Gut-Genug-Muster“ mitgeschleppt hatte.

Ich war nicht bereit zu glauben, dass es so verdammt einfach ist, sich mit dem Universum/der Quelle/Gott verbunden zu fühlen. Jetzt, wo ich endlich locker lies, hörte ich seit langem wieder die klare Stimme, die mir so oft Sicherheit und Kraft auf meinem Weg gab.

Die Lösung war ganz einfach: Den Glauben zulassen, dass ich gut genug bin. Dass ich ein Kind dieses einen großen schöpferischen Prinzips a.k.a. Gott bin und dass nie getrennt sein kann, außer ich sorge selbst dafür.

Endlich fühlte ich von Herzen, dass JEDER zu jeder Zeit eine Verbindung mit seiner inneren Führung herstellen kann.

Dafür müssen wir uns nur selbst aus dem Weg gehen, immer wieder entspannen, im Zweifel weniger spirituelle Arbeit machen, Ruhe finden und in uns gehen.

Mit diesem Montagsmantra will ich dir sagen, dass du immer verbunden bist.

Du brauchst dazu keine besonderen Fähigkeiten. Und es gibt keine Sünde, die dich je von deiner großartigen Schöpferin trennen könnte. Never ever! Jetzt geht es nur noch darum, darauf zu vertrauen und es zu fühlen. Mach es zu deinem eigenen Mantra:

Das Universum / Gott / Meine Quelle [setze hier dein Verständnis von Spirit ein] und ich sind immer verbunden. Ich bin gewillt, es zu fühlen.

Du kannst daraus eine Übung machen, indem du die Augen schließt, in dein Herz atmest und das Mantra im Geiste wiederholst. Mach das mit einer ernsthaften Absicht für etwa fünf Minuten. Beobachte, welche Ego-Angst-Gedanken dabei auftauchen und schlängele dich galant an ihnen vorbei, immer wieder zu diesem wunderschönen Ort in deinem Herzen, bis du ein Gefühl von Frieden und Ruhe empfindest.

Ich bin gespannt, was du erlebst! Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren mit mir.

Shine bright,

Zränf-Klaue-pink

 

 

 

PS: Das Thema innere Führung und Intuition macht mir riesig Freude. Deshalb überlege ich, ein Seminar dazu zu konzipieren. Hättest du darauf Lust? Dann lass es mich in den Kommentaren wissen.

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Zu meinen Soul Sessions hier entlang.

14 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Wow. Danke!
    Das Mantra habe ich zwar schon im Februar aufmerksam gelesen, aber erst heute hat es mich so richtig tief berührt.
    Vielen Dank für die tolle Mail mit euren Lieblingsmantras <3

    Enjoy the day!

  2. Hi Franziska,
    danke für deine Worte. Sich selbst mal aus dem Weg gehen find ich sehr gut ausgedrückt und habe selbst erlebt wie dieses Loslassen und Ruhe finden fern ab von allem die eigene Balance und Sicherheit unterstützt.
    Auch ich weilte einige Monate auf Bali, liess mich dort aus- und weiterbilden und mich ereilten in dieser Zeit emotionale Stürme ungeahnter Grösse, ich konnte nicht mehr schlafen plötzlich u. durchschritt einige tiefe Täler, träumte wild..es war eine sehr intensive Zeit, die mir letztendlich viel Heilung brachte in vielerei Hinsicht..wichtig u das Schwerste war für mich im Nachhinein das eigene „Aufgeben“ das anzunehmen und zu durchleben was da hochkommen wollte, nicht dagegenzusteuern sich zusammenzureissen….bringt alles gar nix merkte ich kostete nur noch mehr Kraft ging aber in die falsche Richtung….ich begegnete einigen tollen Menschen in dieser Zeit u. ich merkte ich bin nicht allein ..hin oder her..persönliches Wachstum so oder so..ich bin der Meinung es liegt auch an dieser Insel. Bali hat was magisches, übersinnliches, kraftvolles was sehr besonders und verrückend wirkt. in diesem Sinne alles Liebe! Anke

  3. Liebe Franziska,
    dein Post macht mich (positiv) nachdenklich.
    Zu deiner Frage: Ich hätte Interesse mal eines deiner Seminare zu besuchen (vor allem auch zum Thema innere Führung/Intuition). Planst du wohl auch mal etwas in NRW, vorzugsweise Ruhrgebiet?
    LG

  4. Danke für’s Teilen deiner Erfahrungen liebe Franziska & dass du so offen darüber redest – das tut echt gut! Weil sich denke ich viele darin wiederfinden können.. mich inbegriffen. xoxo

  5. Liebe Franziska,
    mit großer Freude verfolge ich seit einiger Zeit deine Blogs und fühle mich jedes Mal leicht und beflügelt danach :)
    Ich habe oft das Gefühl, du sprichst mir aus der Seele … die Erfahrungen, die du machst ähneln sehr meinen. Die Suche nach meinem spirituellen Weg.. dann alles loslassen und im Vertrauen geschehen lassen. Dann aber, wie aus dem Nichts, kommen wieder Zweifel auf, ob das mein Weg ist, den ich gehe, gehe ich in die richtige Richtung… Diese auf’s und ab’s als den Weg überhaupt zu erkennen gelingt auch mir nur dann, wenn ich die Verbindung mit dem großen Ganzen fühle und mich darin entspanne.
    Auch dieser Blog mit dem montagsmantra ist für mich ein Segen!
    Ich danke dir von Herzen, deine Worte berühren mich. Ich würde gerne einen Workshop mit dir erleben.
    Herzliche Grüße, Tatjana
    PS. Bali ist mein Traumziel ;)

  6. DANKESCHÖN für Deine wunderbaren Zeilen, liebe Franziska. Ich finde die Seminaridee übrigens fantastisch! Auch wenn ich nicht gerade um die Ecke wohne. Aber ich bin nach Ostern im Norden und habe schon überlegt, Dich für einen Termin anzusprechen …

  7. Liebe Franziska,
    vielen Dank für das Mantra – da konnte ich mich glatt wiederfinden :) gut, dass es Menschen gibt, die wie du ihre Erfahrungen weiter geben und dabei helfen, eigene Phänomene einzuordnen. Danke danke danke

  8. Bei mir ist es grad so, dass ich eine Ausbildung nach der anderen mache und meine Richtung nicht zu finden scheine. Ich mache zwar viel, komme aber nicht vom Fleck. Jetzt komme ich mir gerade vor wie am Scheideweg. Ich muss einen Job finden ( am liebsten würde ich bloggen) , aber der Lebensunterhalt muss auch verdient werden. Wobei ich momentan überhaupt nicht weiß womit. Ich hab schonmal mit einer soul Session bei dir geliebäugelt..vielleicht gönne ich mir die bei Zeiten mal! Liebe Grüße, Eva

  9. Danke, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt! Ich kenne dieses „spirituelle Ego“ auch sehr gut :D In den letzten Wochen lese ich in einem Buch über Zen von Alan Watts und darin war der Tenor, dass es den langen Weg über stundenlange Meditationen, Stille und innere Einkehr gar nicht unbedingt braucht. Klar, solange es gut tut, ist es eine wunderbare Sache und für viele ist dieser Weg auch der absolut richtige. Aber wenn es sich nicht gut anfühlt, ist es sinnlos und kontraproduktiv, sich damit zu quälen. Ich habe seit Monaten nicht meditiert und fühle mich trotzdem sehr mit dem Universum verbunden. Vielleicht noch mehr, als in der Zeit, in der ich versucht habe, „möglichst gut“ zu meditieren. Und auch spirituelle Menschen dürfen ihre Tiefs haben. Annahme und Akzeptanz, tiefes Loslassen gibt es in den Tälern genauso, wie auf den Gipfeln. Vielleicht ist es sogar die besondere Kunst. Alles Liebe für dich! Kea

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