Lifestyle ist Typfrage: Self Care mit Ayurveda

[Werbung] Nach Ayurveda essen und leben. Boah, ne. Das ist mir viel zu kompliziert. Nicht selten finde ich mich mit diesem Gedanken wieder, wenn wir im Team auf das Thema zu sprechen kommen. Ayurveda bedeutet übersetzt “Lebenswissenschaft” und wird auch oft als Schwesternwissenschaft des Yoga bezeichnet. 

Während Yoga eine philosophische Schule und Praxis für den gesunden Körper und dabei ganz klar auf Erleuchtung ausgerichtet ist, geht es im Ayurveda um ganzheitliche Gesundheit, Heilung und Prävention von Krankheiten, und zwar sowohl körperlich als auch mental und spirituell. 

Der Ayurveda ist uralt und dementsprechend auf den ersten Blick sehr komplex. 

Die Kategorien, Empfehlungen und Zuordnungen des Ayurveda zu verstehen und einzuordnen erfordert, dass man eine Art neues Vokabular erlernt und sich damit auseinandersetzt. Man muss sich selbst neu kennenlernen. 

Zunächst ist es wichtig, dass man die eigene Konstitution kennt, die auf dem Modell der drei Doshas Vata (Wind), Pitta (Feuer) und Kapha (Erde) beruht. Die Doshas sind grundlegende Energien, die alles durchdringen. Und je nachdem, wie sie in deinem Körper und deiner Persönlichkeit ausgeprägt sind, beeinflussen sie einfach alles: deine körperliche Verfassung, dein Aussehen, deine Verdauung, deine Haut, deine Verhaltensmuster, deine Vorlieben und Abneigungen.

Ziel der ayurvedischen Ernährung und Lebenspraxis – Ayurveda geht entgegen landläufiger Vorstellungen weit über die Ernährung hinaus! – ist es, diese Energien ins Gleichgewicht zu bringen. Bist du also beispielsweise ein Pitta-Typ, dann gilt es vereinfacht gesagt, das Feuer im Zaum zu halten und mehr Kapha und Vata in dein Leben zu holen. Über Ernährung, aber auch über yogische Praktiken und andere Aktivitäten und Veränderungen im Alltag. Sind deine Energien im Gleichgewicht, bist du gesund und fühlst dich mit dir selbst im Reinen.

Das Problem ist nun leider: Meistens mag man genau das, wovon man schon sehr viel hat, auch besonders gern und ein Verzicht fällt schwer. Es scheint also, als ob man für einen ayurvedischen Lifestyle viel Gewohntes umstellen müsste, als ob es zu viele alltagsuntaugliche Ge- und Verbote gäbe. 

Aber schließlich beginnt man ja auch nicht heute mit Yoga und wacht morgen als erleuchtete*r Höhleneinsiedler*in wieder auf. 

Und vieles ist einfacher ins Leben zu integrieren als man denkt. Um eine unserer Partnerinnen zu zitieren: “Morgens ein Glas warmes Wasser zu trinken kostet nichts und ist kinderleicht.” Stimmt eigentlich. Vielleicht habe ich dem Ayurveda schlicht und ergreifend bisher keine Chance geben wollen?

Ich beschließe, einfach mal locker an das Thema heran zu gehen.

Solange ich keinen krassen Leidensdruck habe, sondern mich lediglich für bewussteres und gesünderes Leben interessiere, halte ich es für einen guten Weg, nicht gleich vom Hundertsten ins Tausendste zu geraten. Und am besten erfährt man etwas Neues doch, wenn man einfach Spaß am Ausprobieren hat, oder? 

Hier kommen meine liebsten Einstiegshelfer ins schöne Ayurveda-Leben von Kosmetik bis Online-Programm.

Flow Flow Flow: Ein leichtfüßiger Start

Als ich Flow Flow Flow mit Ayurvedaaufschlage, das neue Buch von Ayurveda-Bloggerin und Autorin Mareike Engelke und Illustratorin Lisa Fenger, wird mir die oben beschriebene Angst gleich ein wenig genommen. Das Buch ist eine mit vielen Illustrationen sehr verspielt und fröhlich gestaltete, praktische Einführung in das Leben mit der alten indischen Wissenschaft. 

Die Autorinnen bezeichnen Ayurveda tatsächlich als “Weg der kleinen Schritte” und ermutigen ihre Leser*innen mit diesem Band, diese einfach mal auszuprobieren. Da bin ich am Start!

Das erste Kapitel widmet sich den Doshas und ihren Eigenschaften, hier kannst du dich auch selbst in einem Quiz typisieren. Ich bin ein Pitta-Kapha-Typ – mit Vata-Haut, wie ich später noch herausfinden werde. Die einzelnen Typen werden beschrieben und es werden die besten Lebensmittel für jedes Dosha vorgestellt. Für alle gibt es anschließend Empfehlungen für eine Morgen- und Tagesroutine sowie passende Rezepte. Den Abschluss bieten die schönsten Wochenendroutinen für jedes Dosha: Sag mir, wie du deine Freizeit verbringst und ich sage dir, wer du bist!

Das Buch* ist für Einsteiger*innen perfekt, weil es innerhalb dieses komplexen Themas die Basics sehr klar und kompakt vermittelt. Danach hast du sicher Lust, tiefer einzusteigen!

Gleichgewicht zum Trinken: Dosha-Tees von Maharishi Ayurveda 

Tee, oder, wie er in den alten Schriften heißt, “Phant”, wurde schon vor Jahrhunderten aus heilenden Blüten und Kräutern für ayurvedische Anwendungen gebraut. Tee-Zubereitungen werden im Ayurveda als besonders wirksam angesehen. 

Für meinen Vorsatz, mir das ayurvedische Leben nicht so schwer zu machen, eignen sich die Dosha-Tees von Maharishi Ayurveda also vorzüglich. In Nullkommanix habe ich mir meinen Kapha- oder Pitta-Tee gebraut und komme so nicht nur in den Genuss eines leckeren Getränks, sondern tue meinem Energiehaushalt etwas Gutes. 

Die Firma Maharishi Ayurveda ist benannt nach dem vedischen Gelehrten Maharishi Mahesh Yogi, der in den 1970ern in Zusammenarbeit mit anerkannten indischen Ayurveda-Expert*innen zu einer Wiederentdeckung der vollständigen Ursprungsform des Ayurveda beigetragen hat. Bereits seit 1987 werden von der Marke Maharishi Ayurveda absolut reine und authentische Ayurveda-Produkte entwickelt und importiert. Alles vom Nahrungsergänzungsmittel über den Tee bis zur Kosmetik entspricht einerseits modernen Qualitätsstandards und andererseits der ursprünglichen ayurvedischen Lehre – the real deal, sozusagen.

Während ich mich in die vielen Ayurveda-Infos auf der Website einlese, freue ich mich schon darauf, im Sommer aus dem Pitta-Tee einen Eistee zu brauen, um seine kühlende Wirkung zu genießen: Süßholz, Zimt, Ingwer, Rose und Kardamom. Lecker!

Die innere Weisheit leben: “Mein Ayurveda Lifestyle” Onlinekurs von Carina Alana Preuß

Lifestyle ist Typfrage: Self Care mit Ayurveda 5

Wer in den ayurvedischen Lebensstil so richtig einsteigen möchte, sollte Ayurveda Lifestyle Coach Carina Alana Preuß, die übrigens auch Geschäftsführerin des erstklassigen Ayurveda-Hotels Ayurveda Parkschlösschen ist, kennenlernen. 

Ihr Onlinekurs ist in drei Module aufgeteilt: “Ayurveda Basics”, “Ayurveda Ernährung” und “Yoga und Spiritualität”. Er ist auf 32 Tage ausgelegt, die Videos kannst du aber innerhalb von zwölf Monaten nach Buchung auch in deinem eigenen Tempo ansehen. Ich finde besonders gut, dass es die Inhalte auch als MP3s zum Download gibt, die ich mir unterwegs anhören kann. 

Carina sieht man sofort an, wie leidenschaftlich sie Ayurveda lebt und lehrt. Sie erklärt sehr anschaulich und lebensnah die Geschichte und Grundlagen des Ayurveda; sie zeigt dir, wie du die unterschiedlichen Tools in deinen Alltag integrierst und holt sich auch weitere Expert*innen dazu, beispielsweise den Parkschlösschen-Chefkoch Sascha Weber.

Richtig Hand und Fuß bekommt die Sache durch das praktische Workbook, das dich durch den Kurs begleitet. Hier kannst du dich selbst typisieren, bekommst kleine Hausaufgaben und trägst deine Gedanken ein. Du hörst also nicht nur zu, sondern überträgst dein neues Wissen gleich auf dein eigenes Leben. Und weil das Etablieren von Routinen nicht immer leicht ist, gibt es noch ein Starterpaket dazu, das dir dabei behilflich ist. Ausgestattet mit Zungenschaber, Öl zum Ölziehen und weiteren ayurvedischen Helferlein startet es sich ganz anders in den Tag und den Ayurveda Lifestyle.

Strahlehaut für jedes Dosha: Gesichtspflege von Big Little Wisdom

Janine, Macherin meiner neuen Lieblingsgesichtspflege, kämpfte lange Zeit mit immer den gleichen gesundheitlichen Problemen und fand schließlich Antworten im Ayurveda. Inzwischen ist sie Expertin für ayurvedische Kosmetik – denn natürlich ist auch die Gesundheit der Haut hier Thema: Big Little Wisdom sieht sehr 2020 aus, enthält aber uralte Weisheit.

Für jedes Dosha gibt es bei BLW je ein Gesichtsreinigungspulver auf Tonerde-Basis und ein Gesichtsöl, jeweils natürlich aus den besten Ingredienzien hergestellt; ein Typisierungs-Quiz auf der Website hilft bei der Einordnung der eigenen Haut. Wer sich unsicher ist, kann sogar bei Janine anrufen und sich beraten lassen. Außerdem ist es auch etwas abhängig von Jahreszeit und Klima, was die Haut gerade braucht.

Ich habe mich für die Vata-Produkte entschieden und liebe deren sehr subtilen Geruch nach den Ölen von Ingwer, Orange und Zitrone, die mit ihren süßen, sauren und wärmenden Qualitäten für die Vata-Reduzierung zuständig sind.

Viele Monate des Testens und Verbesserns der Produkte haben sich für Janine und ihre Kund*innen auf jeden Fall gelohnt: Toll, wie einfach das samtig feine Gesichtsreinigungspulver zu händeln ist, ohne Schlammschlacht. Das Öl duftet nur ganz leicht und hinterlässt überhaupt keinen unangenehmen Film. Vor Begeisterung verteile ich es nicht nur auf meinem eigenen Gesicht, sondern gleich auch auch auf dem meines Freundes.

Ayurveda für die Mähne: Haarpflege von khadi

Seit khadi Partner bei unserem Weihnachts-Spendenflohmarkt 2019 waren, sind wir große Fans und haben uns schon öfter mit Seife und Haarprodukten der deutsch-indischen Marke eingedeckt. Mit Haarpflege fing es bei khadi auch an: Das Neem-Shampoo nach ayurvedischer Rezeptur ist der Klassiker und hilft gegen gereizte Kopfhaut und Schuppen.

Ich habe mich durch das Haarpflegesortiment hindurch probiert und bin an zwei Produkten hängengeblieben, die meinen trockenen Locken mithilfe ayurvedischer Wirkstoffe Feuchtigkeit und Kraft schenken. Meine Favoriten sind das Rose-Shampoo mit Aloe Vera und Amla a.k.a. “Frucht ewiger Schönheit” sowie das Shampoo und der Conditioner “Kokos-Shikakai”Letzterer Wirkstoff wird aus einer Akazienart gewonnen und gibt dem Haar besondere Elastizität. Zusammen mit Pflege-Klassiker Kokosöl perfekt für mich.

Für alle, die es gern noch natürlicher haben, bietet khadi auch Haarpflege- und -reinigungspulver an. Um diese anzurühren und einwirken zu lassen, brauchst du ein wenig mehr Zeit. Für mich im Alltag nicht so praktikabel, aber die Detox-Haarmaske aus Lavaerde und Reetha würde ich hier und da wieder benutzen!

Alle Produkte von khadi werden in Zusammenarbeit mit ayurvedischen Ärzt*innen entwickelt, sind vegan, pflanzenbasiert und bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen ohne Tenside, Paraffine und Co. Du bekommst sie im Internet und im gut sortierten Naturkosmetikladen.

Während ich abends das Vata-Gesichtsöl aufträufle, freue ich mich schon, morgen früh wieder mein Glas warmes Wasser zu trinken.

Einen Zungenschaber benutze ich übrigens eigentlich schon wahnsinnig lange jeden Morgen. Vielleicht bin ich ayurvedisch gesehen doch gar nicht so unverbesserlich wie ich dachte? Der Spaß am Ausprobieren neuer Produkte hat mir auf jeden Fall geholfen.

Trotzdem möchte ich dich natürlich auch nicht dazu verleiten, lauter Sachen zu kaufen, die du nicht brauchst. Daher: Probiere vielleicht lieber nur ein oder zwei davon aus, bevor du den nächsten Schritt gehst. Der Ayurveda ist schon so alt – er läuft uns sicher nicht davon.

Alles Liebe, deine Uli

Fotos © Lula Bornhak

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2 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ein toller Artikel!
    Ich habe Anfang des Jahres den “Mein Ayurveda Lifestyle” Onlinekurs gemacht und war richtig begeistert. Man lernt unheimlich viel über Ayurveda und vor allem sich selbst (man sollte sich damit aber wirklich Zeit lassen, sonst ist man gerade am Anfang schon sehr schnell überfordert und weiss nicht mehr wo hinten oder vorne, oder was jetzt für einen gut oder schlecht ist. Aber einfach in sich reinfühlen und beobachten =) )
    Die Produkte von Big Litte Wisdom werde ich mir mal anschauen!
    Alles Liebe,
    Verena

    1. Hallo Verena, danke für deinen Kommentar!
      Ja, es ist ja auch einfach sehr viel Lernstoff. Zeit lassen ist ein guter Tipp.
      Ich hoffe BLW gefällt dir dann genauso gut wie mir :) LG

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