Clean Beauty: Die Kosmetik-Lieblinge der Redaktion

Nur weil wir gerne aus dem Bett in die Yogaleggings und den Schlabberpulli hüpfen,  um dann nach dem Üben vom Sofa aus Home Office zu machen, bevor wir uns erst für die Abendverabredung was Richtiges anziehen, heißt das nicht, dass wir nicht auch die mondänen Dinge des Lebens lieben.

Wenn es darum geht, tolle Naturkosmetik vom Klassiker bis zu noch ganz kleinen Marken zu testen,  ist natürlich die ganze FLGH-Redaktion am Start. Eine Liste an Lieblingen von Kopf bis Fuß.

Ich hab die Haare schön: Less is More via mangolds.com

Lieblinge des Monats: Naturkosmetik 7

[Uli hat getestet.] Julia Pengg betreibt nicht nur vegetarische Restaurants in Graz, sondern auch einen Online-Shop, in dem sie alles verkauft, was sie selbst gern benutzt. Mangolds ist ein Paradies für Lifestyle-Ökos wie mich: lauter kleine, feine Yoga-, Lifestyle- und Naturkosmetikmarken, die alle nachhaltig und fair wirtschaften.

Die Haarpflege von Less is more ist bio, frei von Silikonen, Sulfaten und Co. und Made in Austria. Meine Wahl fiel auf Shampoo, Conditioner und Leave-In Pflege für trockenes Haar. Besonders von letzterem Produkt bin ich ein großer Fan. Meine krausen und trockenen Haare fliegen weniger herum und bleiben gewellt, ohne zusammen zu pappen oder schwer nach unten zu ziehen.

Auch toll: Statt der üblichen fruchtigen Shampoo-Note umgibt mich ein waldiger, herber Duft, der mich an eine wildere, rauere Seite der Natur und an die Sattelkammer im Pferdestall meiner Kindheit erinnert (in a very good way!).

Auf rosa Wolken: Cattier Gesichtspflege

[Uli hat getestet.] Cattier Paris ist eine Traditionsmarke, deren Trockenöl seit einigen Monaten mein absolutes Feelgood-Elixier für Körper und Haare ist. Umso neugieriger habe ich die Gesichtspflegeserie mit rosa Heilerde getestet: Tages- und Nachtcreme haben seit neuestem Gesellschaft in Form von einem Mizellen-Reinigungsgel und einem beruhigenden Serum bekommen.

Normalerweise benutze ich eine Creme für alles, ich bin nämlich mit einer stinknormalen, unproblematischen Haut gesegnet. Aber ich merke schnell den Unterschied: Während die Tagescreme eher flüssig ist und sich leicht und frisch anfühlt (unterstützt durch das Serum, das man zuerst aufträgt), ist die Nachtcreme sehr reichhaltig und versorgt mich über Nacht mit Feuchtigkeit. 

Das Mizellen-Reinigungsgel nimmt es gut mit meiner etwas hartnäckigen Wimperntusche auf. Ich spüle mein Gesicht nach der Benutzung trotzdem noch mit Wasser ab, obwohl es auf der Packung heißt, das sei nicht nötig. Bin eben doch ein Gewohnheitstier.

When spliss turns into bliss: ACARAA Haaröl

[Lula hat getestet.] Nachdem ich letzten Sommer zum ersten Mal Pretty Woman gesehen habe, war klar: Ich will eine Dauerwelle. Dass die dann doch nicht so pretty für die Haare ist, hat sich allerdings schnell rausgestellt. Trocken, brüchig und Spliss lautet der aktuelle Stand der Dinge.

Das Haaröl von ACARAA aus Cacayöl, Arganöl, Jojobaöl und Mandelöl ist vor allem für trockenes und strapaziertes Haar geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen Haarölen, die ich mir in den letzten Monaten aufs Haupt geschmiert habe, zieht es schnell ein, lässt die Haare nicht fettig aussehen und riecht herrlich frisch.

Beim ersten Test erwischte ich vor lauter Eifer allerdings viel zu viel. Merke: Das Spray ist sehr ergiebig! Zwei bis drei Sprühstöße reichen definitiv.

Rebecca ist übrigens ganz begeistert von dem Gesichtsserum von Acaraa. O-Ton: “Meine Haut ist so juicy wie nach drei Wochen Urlaub in den Tropen.”

Rebecca finding foundation: Der Weleda Beauty Balm

[Rebecca hat getestet.] Konventioneller Kosmetik habe ich abgeschworen, zu viele Jahre schon habe ich mir Chemie ins Gesicht geschmiert. Das leichte Tages-Makeup meines damaligen Lieblingslabels war damit auch passé.

Da kam es mir gerade recht, dass das Traditionsunternehmen Weleda nun auch in dekorative Kosmetik, kurz: Schminke, macht. Seit neuestem gibt es eine getönte Tagescreme, den Beauty-Balm, der meiner nicht enden wollenden Suche nach der perfekten Foundation endlich ein Ende bereitete.

Der Beauty Balm sorgt für einen gleichmäßigen, frischen Teint, spendet meiner trockenen Haut Feuchtigkeit und lässt sich super auftragen. Anders als andere natürliche Foundations hinterlässt er keinen fusseligen Film auf der Haut und zieht sofort ein. Es gibt ihn in den Nuancen nude und bronze, die ich aktuell wegen meiner Rest-Urlaubsbräune einfach mische. On top duftet der Beautybalm ganz wunderbar – aber das kennen wir ja von Weleda-Produkten nicht anders.

Aluminium-Detox: Maske und Deo von Girl Smells

[Uli hat getestet.] Motiviert von unserem Naturkosmetiktest habe ich mich entschlossen, endgültig mit Alu-Deo Schluss zu machen. Leider hat der Körper dann Entzugserscheinungen in Form von unangenehmen Gerüchen. Showtime für Girl Smells und ihre Unterarm-Detoxmaske.

Girl Smells ist schon das zweite Baby von Claire, Gründerin der Kosmetikmarke Mermé. Die Maske aus Lehm und Aloe Vera (beide wohlbekannte natürliche Entgiftungsmittel) trage ich mit den Fingern auf, lasse sie antrocknen und dusche sie ab. Anschließend benutze ich das Orange Geranium Deo, das ein wenig fruchtig, aber nicht aufdringlich riecht.

Anfänglich habe ich die Maske fast täglich benutzt, in dem Wunsch, schneller den Gestank aus meinem System zu kriegen. Schweißtreibendes Yoga war der Härtetest. Ja, ich habe mich in den ersten Tagen selbst mehr als sonst gerochen, nach ca. 10 Tagen hat sich die Situation aber eingependelt. Die Maske kommt ca. einmal wöchentlich unter die Arme. Und manchmal auch aufs Gesicht. Dem schadet ein wenig Aloe-Lehm auch nicht, denke ich mir nämlich!

Whamisa: Fermentierte Pflanzenpower

[Jule hat getestet.] Ja, du hast richtig gelesen: Das, was uns sonst an Kimchi, Kombucha und Co. denken lässt, ist jetzt der letzte Kosmetikschrei. Fermentation! 

Meine Haut ist ein absolutes Sensibelchen und sehr wählerisch. Von dem Cleansing Oil und der Foam Cleansing Cream bin ich schwer begeistert. Beide hinterlassen ein quietschsauberes Gefühl ohne auszutrocknen und sind unglaublich ergiebig.

Mein absolutes Highlight und inzwischen Signature-Produkt von Whamisa: Der Deep Rich Toner. Kein gewöhnliches Gesichtswasser zum Reinigen, sondern eher ein Serum zum Pampern und Aufplustern. 

Aber zurück zum Herstellungsprozess: Nicht destilliertes Wasser, sondern fermentierte botanische Extrakte wie Löwenzahn, Aloe Vera und Arganöl bilden die Basis. Die Fermentation soll die Inhaltsstoffe wirksamer und aufnahmefähiger für unsere Haut machen. Ich bin sicher, das stimmt.

Glam up the FLGH-Redaktion: Juice Beauty 

Wenn schon teure Kosmetik, dann bitte nachhaltig. Diesem Motto entsprechend lieben wir den „green“-Filter des schicken Online-Shops Niche Beauty. Besonders angetan hat es der Redaktion die dekorative Kosmetik von Juice Beauty, einer nachhaltigen Marke aus Kalifornien, die sich offenbar auch in Hollywood großer Beliebtheit erfreut.

Wir fühlen uns also total glamourös, als wir den Primer, eine Foundation, Mascara und Lipgloss testen. Lula ist ein Riesenfan ihres neuen Rottons für die Lippen, weil es „so schön knallt und die Lippen nicht austrocknen lässt.“ Von Rebecca bekommt die Mascara eine Eins für das Bürstchen, das so geformt ist, dass die Wimpern beim Auftragen nicht zusammenkleben. Stichwort: „Natürlicher Look trotz schwarzer Wimpern.“

Ich, Uli, hantiere etwas unbeholfen mit dem Primer und der Foundation, weil ich nicht so häufig volles Makeup auftrage. Das Zeug ist extrem ergiebig, man muss es definitiv nur ganz gering dosieren. Dass es sehr flüssig ist, erweist sich außerdem als Segen, denn es lässt sich ganz leicht und dünn verteilen und ich fühle mich nicht angemalt. 

Bilder © Lydia Hersberger

Dieser Beitrag ist mit finanzieller Unterstützung der Hersteller entstanden. Wir empfehlen diese Produkte jedoch zu 100% aus positiver Erfahrung heraus. Wir erhalten eine Entschädigung für unsere Arbeit und FLGH kann für dich gratis bleiben.

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5 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für die tollen Tipps! Kosmetikprodukte sind oftmals wirklich bedenklich, da ist es hilfreich, ein paar gute Produkte kennenzulernen :) weiter so bitte!

  2. Salut, kleiner Hinweis: bei less is more ist längst nicht alles vegan – es sei denn, sie haben ihre Rezepturen komplett geändert. Viele Produkte enthalten Honig oder Bienenwachs. Nur um Missverständnissen und Fehlkäufen vorzubeugen 😉

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