Last-Minute Fasten per Post

Asche auf mein Haupt. Nachdem ich in meinem Beitrag über [themecolor]alternatives Fasten[/themecolor] vor ein paar Wochen groß verkündet habe, auf was ich nicht alles verzichten werde in der Fastenzeit, muss ich heute gestehen: Ich habe keinen meiner großen Vorsätze eingehalten.

Kurz vor dem Ende der Fastenzeit musste deshalb noch ein Last Minute Detox her.

Diesmal unkompliziert, simpel und mit meinem Alltag gut vereinbar, denn auf ein zweites Scheitern statt des leichten Post-Fasten-Gefühls hatte ich keine große Lust.

Wie gerufen flatterte eine Mail in unsere Inbox. Ob wir nicht mal [themecolor]DeliDetox[/themecolor] ausprobieren wollten. DeliDetox presst frische Säfte und Smoothies und verschickt diese dann per Post. Unter anderem als [themecolor]Detox-Kuren[/themecolor], die den Körper nach einer stressigen Zeit wieder in Balance bringen sollen.

Tschaka, dachte ich mir, Detox per Post it is!

DeliDetox bietet drei verschiedene Kuren an, die sich in ihrem Anteil an Obst und Gemüse unterscheiden. Eine mit viel Frucht, eine mit viel Grün und eine mit einem ausgewogenen Verhältnis an Obst und Gemüse, welche letzten Freitag gut gekühlt vom Postboten bei mir abgegeben wurde. Versandt wird übrigens immer montags und donnerstags und vor allem in Kühlboxen, so dass die Säfte immer schön frisch sind. Als Detoxer muss man lediglich zum Kühlschrank pilgern, eine Flasche lecker Getränk rausholen und trinken. Das Einzige, was einem nicht abgenommen wird, ist die Disziplin.

5 goldene Regeln fürs Saftfasten

Deli Detox

1. Weniger essen. Vorher und vor allem nachher. Am besten du beginnst eine Woche vor der Kur mit der Kaffeeentwöhnung und verzichtest drei Tage vorher auf schweres Essen und tierische Produkte. Am letzten Tag solltest du nur noch sehr wenig Nahrung zu dir nehmen, damit sich der Körper auf die geringere Nahrungszufuhr einstellen kann. Gleiches gilt für nach der Kur. Steigere langsam die Nahrungszufuhr, dein Organismus muss sich erst wieder feste Nahrung gewöhnen. Alkohol, Zigaretten und Co. sollten ohnehin Tabu sein während des Fastens.

2. Den Darm entleeren. Wenn dein Körper nicht so viel mit der Verdauung zu tun hat, hat er auch weniger Hunger. Ein Einlauf zu Beginn der Kur oder eine Darmentleerung mit Glaubersalz hilft gegen den Appetit.

3. Nicht zu viel Frucht. Für Einsteiger ist eine reine Saftkur sicher nicht übel. Ich würde jedoch zu einer Kur raten, die auch Gemüse oder noch besser viel grünes Blattgemüse enthält. Auch wenn in Obst viele Vitamine und andere Nährstoffe enthalten sind, so steckt auch viel Zucker drin. Grüne Smoothies und Gemüsesäfte sind mindestens genauso lecker und sorgen außerdem für Abwechslung.

4. Kreislauf ankurbeln und Ruhepausen einplanen. Besonders Menschen mit niedrigem Blutdruck brauchen ein wenig Nachhilfe, um den Organismus in Schwung zu bringen. Meine Favoriten: Ein wenig Yoga, vielleicht sogar ein paar [themecolor]Kriyas[/themecolor], Körperbürsten (auf der trockenen Haut immer in Richtung des Herzens bürsten), kalt abduschen und ein kleiner Morgenspaziergang. Ein Glas Matcha, das strenge Detoxer wahrscheinlich nicht erlauben würden, macht auch fit. Ansonsten: Wenn du müde bist, gönn dir eine Pause. Das Saftfasten soll auch der Psyche gut tun.

5. Benutze Naturkosmetik. Vielleicht kennst du das ja, wenn man fastet wird der Geruchsinn sehr fein. Ich finde dann alles parfümierte plötzlich superekelig. Benutze also besser Naturkosmetik, das ist auch besser für den Entgiftungsprozess.

Deli Detox

Mein Fazit:

Saftfasten rocks. Heute ist Tag 5 meiner einwöchigen Detox-Kur und ich fühle mich ausgezeichnet. Innerlich leicht, beschwingt und vor allem mit Hunger hatte ich kaum zu kämpfen.

Die Frage ist nur: Sollte man [themecolor]selber die Smoothies mixen[/themecolor] oder die Shakes liefern lassen?

Pro Detox per Post

  • Bequemlichkeit. Ich empfinde es als puren Luxus, mich mal um nichts kümmern zu müssen. Kein einkaufen, kein Nachdenken, kein Gemüseschälen, kein abspülen. Kühlschrank auf, Smoothies raus. Super.
  • Kein Mixer, kein Entsafter. So eine richtige Detox-Kur macht halt nur mit High-End-Mixern wie [themecolor]Vitamix[/themecolor], [themecolor]Revoblend[/themecolor] und Co. so richtig Spaß und den besitze ich leider (noch) nicht.
  • Geschmack. Die Drinks von DeliDetox sind wirklich lecker. Außerdem frisch, vegan, roh und so bio wie möglich.

Kontra Detox per Post

  • Der Preis. Es ist natürlich teurer, fertige Säfte zu bestellen, als selbst zu mixen. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit man spart, sieht das vielleicht schon wieder anders aus. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nämlich auf jeden Fall.
  • Der Müll. Mit dem Jutebeutel auf dem Markt zu shoppen und den Saft dann aus dem Glas zu trinken, verursacht keinen Plastikmüll. Beim Detox per Post kommt da schon ein bisschen was zusammen, was natürlich nicht so toll ist. Bitte unbedingt darauf achten die Verpackungen in die gelbe Tonne zu packen, so dass sie lokal recycled werden können.

Kurz: Für mich war die Fertig-Kur super. Allgemein ist Fasten per Post was für Menschen, die es easy angehen wollen und keine Lust auf lange Einkaufslisten und Planung haben. Auch für Einsteiger ist der Fertig Detox aus meiner Sicht geeignet.

Wenn du DeliDetox ausprobieren willst, findest du [themecolor]hier[/themecolor] weitere Infos und Probierpakete. Die Fastenkuren kosten derzeit 39,90 Euro pro Tag und können unkompliziert [themecolor]online[/themecolor] bestellt werden.

Was hältst du vom Detoxen per Post?

Alles Liebe,

deine ziemlich giftfreie Rebecca

+++ Disclaimer: Meine Detox-Kur musste ich nicht bezahlen. Der Artikel entspricht aber voll und ganz meiner Meinung. +++  

[highlight]Über die Autorin: 

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[themecolor]Rebecca Randak[/themecolor] ist Mitgründerin von Fuck Lucky Go Happy, schreibt für ihr Leben gerne über Themen, die sie beschäftigen und arbeitet außerdem als Kommunikations-Beraterin und Yogalehrerin in Berlin. Sie liebt so richtig gutem Kaffee, leckeres Essen und Reisen in ferne Länder. Am liebsten trifft sie Menschen, die gerne um die Ecke denken und Unbekanntem offen entgegentreten. Vor einigen Jahren studierte sie Literaturwissenschaft, Soziologie und Psychologie in München. [/highlight]

9 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe vor einigen Monaten mal gefastet, allerdings mit Säften, Wasser und Tees. Meine Laune wurde nach 2 Tagen etwa besser :o)
    Da Glaubersalz wirklich eklig ist, bin ich zur Darmentleerung auf FX-Passage-Salz umgestiegen. Das schmeckt zwar auch nicht lecker, aber ist nicht ganz so unappetitlich wie Glaubersalz und erfüllt den gleichen Zweck.

  2. Liebe Miri,

    zu deinen Fragen: Ich habe 5 Flaschen à 0,5 Liter getrunken. Saft, Smoothies und Shakes gemischt. Da ich mich ohnehin hauptsächlich vegan ernähre, waren die Entlastungstage easy. Tierische Produkte würde ich etwa 4 Tage vorher weglassen. Ab 3 Tage vorher kaum noch Kohlehydrate, aber ordentlich Gemüse, etwas Knäckebrot. 2 Tage vorher habe ich dann nur noch wenig gegessen: Smoothie plus ein paar Nüsse zum Frühstück, Mittag Salat, abends gedünstetes Gemüse. Zwischendurch ein paar Nüsse. Am Tag vorher das gleiche, aber noch kleinere Portionen. Beim Fastenbrechen würde ich genauso vorgehen, nur umgekehrt.

    Hilft dir das?

    Alles Liebe
    Rebecca

  3. Toller Beitrag!

    Kannst du mir vielleicht verraten wie genau die Tage vor und nach dem Fasten aussahen. Also dein Entlastungstage(e) sowie das Fastenbrechen.
    Und wieviel Liter Saft hast du am Tag getrunken?!

  4. Was hier unerwähnt wurde: Ich habe Rebecca am Tag nach ihrer Fastenkur erlebt. Die war so voller überbordernder Energie und guter Laune, dass die Lachkrämpfe ansteckend waren. Entgiftung macht also anscheinend auch glücklich!

  5. Hallo, ich finde das Saft Detoxen eine großartige Sache!
    Nun wollte ich noch fragen, ob ihr bereits Erfahrungen mit Glaubersalz gemacht habt, ob es zu empfehlen ist, und wenn ja, wie ich es am besten dosiere.
    Liebe Grüße

  6. Hi :)
    Ich bin beim Stöbern auf euren Blog gestoßen und bin echt begeistert, vor allem von der schönen, entspannten Einstellung zum Leben und zum Yoga. Ich selbst mache diese Woche eine Basenkur und kann es auch nur weiterempfehlen. Vielleicht ist dann nächstes Jahr die Saftkur dran.

    Danke für die Inspiration ॐ

    Namastè,

    Tatjana

    http://meintrainingslager.de/

  7. a laughter a day keeps the doctor away
    oder wie war das ?

    HERZLICHEN DANK
    dir liebe Rebecca für deine Ehrlichkeit

    denn dein Eingangssatz hat mir erstmal ein
    fröhliches LACHEN beschert
    so menschlich gezeigt
    ehrlich formuliert

    so ist es mit den Vorsätzen – ja
    wie erleichternd wenn wir erfahren
    man ist nicht allein mit den Vorsätzen,
    die irgendwie dann doch außen vor blieb

    Warum? Das LEBEN weiß …

    mit Herzensgrüßen aus Tirol’s Bergen
    Daniela

    ✿◠‿◠)✿………………..♥

    http://www.danielahutter.com/gedankenreichblog/

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