How to Jahresrückblick: 2014 kann kommen!

Was für ein Jahr!

Als ich am 1.1.2013 in Sydney in den Campingbus stieg, um das Jahr mit einem Roadtrip zu beginnen, wusste ich, dass es mir viel Neues bringen würde. Ich sollte Recht behalten.

Doch dazu später mehr, wir fangen nämlich mit dir an:

Wie war dein letztes Jahr?

Erfolgreich und voller Liebe? Oder eher anstrengend und mit vielen Stolpersteinen durchzogen?

Wenn wir zu Silvester das vergangen Jahr Revue passieren lassen, neigen wir dazu, den negativen Aspekten mehr Aufmerksamkeit zu widmen als den positiven – meistens um dann ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen.

Doch das mit den Vorsätzen ist so eine Sache: Oft sind sie nicht besonders nachhaltig und sorgen zusätzlich für ein schlechtes Gewissen, wenn man sie nicht einhält. Da mit schlechten Gedanken niemandem geholfen ist und Gedanken irgendwann wahr werden, gehen wir das Thema Jahresrückblick und Neujahrsvorsätze ein bisschen anders an:

Lasst uns also dieses Jahr ausschließlich darauf konzentrieren, was 2013 gut gelaufen ist und welche Ziele oder Wünsche wir für 2014 haben! Auf diese Weise starten wir mit genau der richtigen Grundstimmung ins neue Jahr.

 

How to Jahresrückblick

Schritt 1: Das drei Säulen Modell

Um etwas mehr Struktur in die vergangenen Monate zu bringen, teile dein Leben in drei Kategorien: Zwischenmenschliche Beziehungen, Job und Karriere sowie Freizeit und Interessen

Schritt 2: Positiv denken!

Nimm dir jede Kategorie vor und überlege, was 2013 besonders zu deinem Wohlbefinden beigetragen hat.

Mögliche Fragen für Kategorie 1 sind: Mit wem habe ich gerne Zeit verbracht? Ist vielleicht ein Mensch in mein Leben getreten, der mich besonders glücklich macht? Hat sich ein alter Konflikt in Wohlgefallen aufgelöst?

In Sachen berufliches Leben könnten die Fragen so aussehen: Welcher Job ist richtig gut gelaufen? Auf welche Projekte freust du dich morgens beim Aufstehen? Gibt es vielleicht eine neue Richtung, die du in deiner Karriere eingeschlagen hast?

Bei einigen von euch lässt sich Beruf vielleicht gar nicht so richtig von Hobbies und Freizeit trennen, aber das macht nichts. Stell dir trotzdem folgende Fragen: Was hast du mit deiner freien Zeit angestellt? Bist du verreist? Warst du fleißig beim Yoga und hast viel mit deinen Liebsten unternommen?

Schritt 3: Brainstorm!

Los geht’s, lass deinen Erinnerungen freien Lauf!

Bist du nun wider Erwarten überrascht, wie gut dein Jahr gelaufen ist? Super, denn jetzt geht es an die Ziele.

 

Vier Regeln für das Formulieren von Zielen:

1. Schreibe deine Ziele auf: Was schwarz auf weiß festgehalten wird, hat mehr Kraft. Außerdem kannst du nächstes Jahr den Zettel rausziehen und deine Wünsche mit der Realität abgleichen.

2. Formuliere klar und positiv: Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen. Schreibe also statt „Ich will nicht mehr so viel arbeiten!“ lieber „Ich möchte mehr Abende mit meinem Freund verbringen!“.

3. Konzentriere dich auf die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.

4. Glaube fest daran, dass deine Wünsche wahr werden!

Weil wir Ziele schneller in die Tat umsetzen, wenn sie verbindlich sind, habe ich mich entschlossen, mein Jahresresume öffentlich zu ziehen.

 

Rebecca Jahresrückblick und warum 2013 ein Spitzenjahr war:

1. Zwischenmenschliche Beziehungen:

In Sachen Beziehung ist viel passiert. 2013 sind wahnsinnig tolle Menschen in mein Leben getreten, die mich sehr sehr glücklich machen.

Die Freundschaft zwischen Franziska und mir ist trotz und vielleicht auch gerade wegen der gemeinsamen Arbeit an Fuck Lucky Go Happy noch intensiver geworden. Beim Teacher Training am Chiemsee habe ich Menschen getroffen, die schon nach kurzer Zeit einen festen Platz in meinem Herzen hatten. Außerdem habe ich im letzten Jahr Lehrer kennengelernt, die mich in meiner persönlichen und spirituellen Weiterentwicklung ein großes Stück nach vorne gebracht haben.

Mein Freund Andy bereichert seit mittlerweile sieben Jahren jeden Tag mein Leben und ein paar richtig gute, alte Freunde und auch meine Familie haben immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie einfach der Knaller sind.

Wow, danke Leute, ihr seid wunderbar!

2. Job und Karriere

Hier ging es nicht weniger turbulent zu.

Als ich im Frühjahr aus Australien zurückkam, habe ich mich [themecolor]selbstständig gemacht[/themecolor]. Die beste Entscheidung seit langem. Ich arbeite als freiberufliche Kommunikationsberaterin und kümmere mich um die Pressearbeit und Social Media Aktivitäten von Unternehmen aus dem Internet- und Yogaumfeld. Ich habe viel gearbeitet und hatte das Glück mit tollen Kunden zusammenzuarbeiten, mit denen es auf persönlicher Ebene gut klappt und die meine Arbeit zu schätzen wissen.

Und dann natürlich unser Baby: [themecolor]Fuck Lucky Go Happy[/themecolor]. Sechs Monate ist es alt und es gedeiht und gedeiht. Das positive Feedback hat mich umgehauen und es macht irre viel Spaß, Erfahrungen, Erkenntnisse und Neuigkeiten mit euch zu teilen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, jobmäßig etwas gefunden zu haben, was ich zu 100tausend Prozent von Herzen mache.

3. Freizeit und Interessen

Uuuuh, das waren Yoga, Yoga und Yoga. Ich hab viel geturnt im letzten Jahr.

Die Krönung war natürlich das [themecolor]Teacher Training[/themecolor] am Chiemsee. Ehrlich gesagt frage ich mich bis heute, wie ich das Zeit- und Kohle-technisch hinbekommen habe, einen Monat vor Weihnachten, einfach auszusteigen, um voll und ganz in die Welt des Yoga einzusteigen.

Toll war auch der Anfang des Jahres 2013 in Australien. Vier Wochen Roadtrip, wild campen, und einfach warten, was passiert. Reisen öffnen das Herz und machen den Kopf frei!

Zwischendurch gab es noch ein paar recht feine Ausflüge mit meiner Clique (tolles Wort, oder?). Meistens raus aus der Stadt und ab in die Natur. Ich alter Bayer habe Brandenburg kennen und schätzen gelernt.

Mein Fazit: 2013 war arbeitsintensiv und voller Herausforderungen. Doch es hat sich auf ganzer Linie gelohnt. 2013 hat mich gleichermaßen bereichert wie befreit. Die Weichen sind gestellt, um 2014 weiter in die richtige Richtung zu fahren.

 

Was ich 2014 erreichen will:

Hui, da werde ich gleich ganz aufgeregt. 2014 wird wieder einmal spannend. Hier sind meine sieben wichtigsten Ziele:

1. Ich werde den wunderbaren Menschen in meinem Leben öfter zeigen, wie wichtig sie mir sind.

2. Ich werde eine gute Yogalehrerin, die ihr Bestes gibt, um Schülern positive Vibes mit auf dem Weg zu geben.

3. Ich werde mich weiterhin mit der Yogalehre auseinandersetzen und fleißig mit meinen Lehrern üben, um das Beste in mir herauszukitzeln.

4. Ich werde Zeit und Energie in Fuck Lucky Go Happy stecken, um dich mit noch besseren Inhalten zu versorgen. 2014 wird es endlich einen Killer-Newsletter geben, wir werden uns dem Thema SEO widmen, im Herbst wird eine große Yoga-Roadtrip-Aktion stattfinden und hier und da werden wir mit kleinen Überraschungen daherkommen.

5. In meiner freiberuflichen Arbeit werde ich mehr mit Unternehmen aus den Bereichen Yoga, Wellness, und Persönlichkeitsentwicklung zusammenarbeiten. Auf diese Weise werde ich meine Interessen noch besser mit meinem Job verbinden.

6. Ich werde nach Indien reisen und eine Weile im Ashram abhängen.

7. Zum Schluss das wichtigste: Ich habe Vertrauen, dass alles gut ist, so wie es ist!

Das war’s. Ein spannendes Jahr und ein langer Blogpost kommen zu ihrem Ende. Lass mich wissen, wie es dir mit deinem Jahresrückblick geht.

[themecolor]Was sind deine Ziele?[/themecolor]

Guten Rutsch und viel Liebe,

Rebecca

3 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Rebecca – DANKE so wertvoll deine Klarheit und Struktur – meine Herangehensweise an den Rückblick ist ähnlich und gerade in den RAUHNÄCHTEN nun genieße ich ihn sehr.

    Ich wünsch dir einen wundervollen Jahreswechsel, möge das Leben stets beREICHernd sein ..

    Von Herzen aus Kitzbühels Bergen
    Daniela

  2. Liebe Rebecca, danke für den inspirierenden Beitrag! Ich habe gerade voller Begeisterung meinen drei Geschwistern vorgeschlagen, diesen Mal zu lesen und wirken zu lassen! Lass es dir heute besonders gut gehen und dann viel Erfolg fürs neue Jahr und die Umsetzung deiner Ziele!
    Herzlichste Grüße aus Köln,
    Susanne

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