How to Yoga-Sommer-Outfit

Obwohl sich in meinem Schrank jede Menge fancy Leggings türmen, schlüpfe ich zum Üben am Liebsten in meine schwarzen American Apparel Buxen aus Baumwolle, die ich etwa einmal pro Jahr reduziert im 3er-Pack (weil dann eine nur die Hälfte kostet) kaufe. Obenrum ein Baumwoll-Shirt und einen Sport-BH und fertig ist die Laube.

Als ich mich vor Kurzem dann so ausgewaschen schwarz in grau im Spiegel betrachtete, bekam ich einen kleinen Koller: Es ist Sommer. Farbe muss her. Und ein neuer Yoga-Style, der ein bisschen weniger depressing und etwas mehr upliftig ist.

Das Ding ist nur: Wenn es so heiß ist, ist es gar nicht so easy etwas passendes zu finden. Meine bunten Lieblings-Plastik-Leggings stauen die Hitze zu sehr und der Nackt-Turner bin ich auch nicht. Die Lösung für mein Problem fand ich in den Yoga-Onlineshops meines Vertrauens, doch vorher verrate ich dir noch, was Yogaklamotten aus meiner Sicht können müssen.

5 Tipps für das perfekte Yoga-Outfit bei 36 Grad

1. Oben ohne. Must oder No-Go?

Vor allem Männer reißen sich gerne bei leichtem Anstieg der Temperaturen die Kleider vom erhitzten Körper. Oder besser das Shirt. Ich finde das grundsätzlich völlig in Ordnung und oft auch durchaus schön anzusehen. Doch es gibt drei gute Gründe, warum ich empfehle, ein leichtes Leibchen überzuwerfen:

1. Der Schweiß wird von einem Shirt besser aufgesogen und verhindert so einen allzu großen See auf deiner Matte.
2. Für den Lehrer ist es einfacher Assists zu geben, wenn der Stoff am oberen und mittleren Rücken ein bisschen Gripp gibt.
3. Möglicherweise fühlen sich andere Schüler und Schülerinnen wohler, wenn ein bisschen weniger Nacktheit im Spiel ist.

Also: Tanktops, gerne locker und mit tiefen Armausschnitten (für Frauen in Kombi mit einem bunten BH), atmungsaktive Tops oder leichte Baumwoll-Shirts wie diese hier die Yoga-Oberbekleidung meiner Wahl.

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2. Tiefe Einblicke, die nicht immer gewollt sind

Als ich angefangen habe zu unterrichten, war ich erst einmal geschockt, wie durchsichtig besagte schwarze Baumwoll-Leggings nach einiger Zeit am Po sind. Besonders wenn man diesen im Down Dog nach oben streckt. Als Lehrerin stören mich diese Einblicke herzlich wenig, aber als Schülerin war mir bis dato nicht bewusst, was das alles so rausblitzen kann beim Üben. Inbesondere im Sommer, wenn zusätzlich kurze Hosen im Spiel sind.

Deshalb mein Tipp für die Hosen: Wenn kurz, dann auf jeden Fall eng. Die klassische Radlerhose zum Beispiel. Oder die kurzen Iyengar-Hosen für Frauen, die zwar ein bisschen wie Maxi-Unterhosen aus dem 19. Jahrhundert aussehen, aber irgendwie cool sind. Für Männer gibt es weite, kurze Hosen, die noch eine eingebaute Shorts haben, damit alles gut verstaut ist und trotzdem die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Ich persönlich finde kurze Hosen beim Yoga äußerst unangenehm, weil mal in Haltungen wie der Krähe dann so Haut-auf-Haut-Geglitsche hat. Deshalb freue ich mich doppelt über die tollen atmungsaktiven Leggings mit mittelhohem Bündchen, die Mandala diesen Sommer auf den Markt gebracht. Mein Favorit ist die mit den Federn. Zu bestellen bei yolivia.de.

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3. Bling-Bling Klebe-Tattoos

Weil ich eine feige Wurst bin und mich nicht traue, mich tätowieren zu lassen, gönne ich mir gelegentlich ein Klebe-Tattoo. Superschön für den Sommer und nicht nur zum Yoga sind die Gold- und Silber-Ornamente von OM SHIVA SHAKTI. Supercoole Temp-Tattoos gibt es auch bei TattooedNow. Mein aktueller Favorit ist Ganesha himself.

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4. Rutschpartie auf der Matte

Eine rutschige Matte kann mir die gesamte Yogapraxis versauen. Wenn der Schweiß nur so tropft, schätze ich meine neue LIFORME-Matte umso mehr. Denn die saugt ruckizucki alles auf und bleibt super-rutschfest, egal, wie schwitzig die Hände sind. Die umweltfreundlichere Alternative für den Sommer ist die Jade Mat. Am liebsten in der Travel-Variante zum unkomplizierten mitnehmen. Beide Matten sind zwar etwas teurer, aber die Investition lohnt sich – vorausgesetzt du pflegst sie gut. Hier ein paar Tipps von Franziska wie du deine Matte am besten reinigst.

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5. Be cool

Oft beobachte ich, dass sich Yogis unwohl fühlen, weil sie schwitzen und sich deshalb vor Partner-Übungen und oder Assists scheuen. Entspann dich, alle schwitzen. Auch der Lehrer, auch die Partner-Yogini. Wir sind nicht auf den Matten, um einen Schönheits-Wettbewerb zu gewinnen, sondern um Yoga, also Einheit, zu üben. Und die Einheit lässt sich am besten zusammen erfahren – manchmal eben als große schwitzige Masse.

Schönen Sommer ihr Lieben,
Rebecca

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