Ein Yoga-Guide für Anfänger (Teil3): Der Knigge für die erste Yogastunde

Congrats, du weißt, wann und wo du das erste Mal auf die Yogamatte steigen willst. Jetzt fragst du dich: Was muss ich mitnehmen? Brauche ich Ausrüstung? Woher bekomme ich eine Yogamatte?

Nur wenige Yogastudios stellen diese Information auf der Webseite bereit. Leider, denn es würde allen Beteiligten einiges erleichtern.

Deshalb für dich heute und hier die wichtigsten Verhaltensregeln für den ersten Besuch im Yogastudio.

1. Sei pünktlich!

Komme 20 Minuten vor Beginn der Klasse, damit du in Ruhe ankommen und du dir das Studio ansehen kannst. Gib dem Personal die Möglichkeit, dir ohne Hektik alles zu erklären, das macht den Start für alle angenehm.

2. Gehe in eine Anfänger*innenstunde!

Auch wenn du sehr sportlich, dehnbar und fit bist: Starte entspannt mit einer Anfänger*innen-Klasse. Die Bewegungsabläufe sind dir noch fremd und die Anstrengung beim Yoga ist eine andere als beim CrossFit oder bei der rhythmischen Sportgymnastik. Wenn dir alles zu lahm ist oder du wissen willst, wo die Reise hingehen kann, gehst du beim nächsten Mal einfach in eine andere Klasse.

3. Informiere den*die Lehrer*in über körperliche Besonderheiten!

Bist du schwanger oder akut verletzt? Sag Bescheid! Gegebenfalls brauchst du Modifikationen für bestimmte Positionen.

4. Packe deinen Turnbeutel!

Nimm bequeme Klamotten mit, Leggings bzw. Jogginghose und Shirt reichen. Die Fitnessstudio-Ausstattung wie Wasserflasche, Handtuch, Turnschuhe etc. kannst du zuhause oder in der Umkleide lassen. Yoga übt man barfuß.

Gewöhnlich gibt es in den Studios Leihmatten und Decken, so dass du keine eigene Yogamatte mitbringen musst. Im Zweifel: Vorher fragen. Vielleicht auch noch interessant: Abgesehen von Hot Yoga ist es ist eher unüblich nach der Yogaklasse im Studio zu duschen (obwohl manchmal durchaus nötig). Oft gibt es nicht einmal Duschen.

5. Platziere deine Matte günstig!

Um gut rechts und links und vorne spicken zu können, lege deine Yogamatte am besten in die hintere Hälfte des Raumes in die Mitte. Wenn im Yogastudio Hilfsmittel wie Klötze und Gurte genutzt werden und vorhanden sind, schau einfach, was dein*e Mattennachbar*in neben sich liegen hat und hole dir das gleiche Set.

6. Take it easy!

Wenn es zu viel wird: Mach einfach Pause. Wenn du nicht weißt, was du machen sollst, gib dem*die Lehrer*in ein Zeichen, damit er*sie es dir zeigt. Oder ganz einfach: Mache, wie du denkst. Ich habe schon von vielen Yogalehrer*innen gehört: Fake it until you make it! Solltest du ungewollt gefährliche Verrenkungen machen, bekommt das der*die Lehrer*in schon mit und gibt dir einen entsprechenden Hinweis.

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7. Lass dich drauf ein!

Du wirst eine Meinung über deine erste Klasse haben. Vielleicht wird dir einiges komisch vorkommen. Vielleicht bist du völlig begeistert. Vielleicht findest du auch alles doof.

Mein Tipp: Versuche dich drauf einzulassen. Irgendetwas hat dich in diese Klasse gebracht und irgendetwas ist drin für dich. Was genau und wofür, wird sich schon noch rausstellen.

Und jetzt: Leg all die Instruktionen beiseite und freu dich auf deine erste Klasse. Das Interessante am Yoga ist die persönliche Erfahrung und die kann ohnehin nicht geplant werden.

Shine bright,
Rebecca

Hier findest du Teil 1 und Teil 2 unserer Yoga für Anfänger-Reihe.

Titelbild © Rebecca Randak

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Ein Kommentar / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Rebecca,
    herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag. Das Thema hat mich an meine erste Yoga, vor noch nicht allzu langer Zeit erinnert. Hätte ich diese Tipps vor meiner ersten Stunde gehabt, wäre mir das ein oder andere Fettnäpfchen erspart geblieben…:). Liebe Grüße, Sandra

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