Du suchst nach einem Zeichen? Hier ist es!

Unsere Wahrnehmung funktioniert sehr selektiv. Im Laufe eines Tages nehmen wir wahnsinnig viele Informationen auf, die unser Organismus auf unterschiedlichen Ebenen speichert. Die ganzen Informationen filtern und verbinden wir zum größten Teil unbewusst, so dass sie am Ende für uns Sinn machen. In Eso-Sprache heißt das dann:

Your projection is your perception

Vereinfacht auf Deutsch: Du siehst die Welt durch deine eigene Brille. Denn das Unbewusste befördert genau die Informationen in dein Bewusstsein, die es dort haben möchte.

Situation wie diese kennen wir alle: Du hast Liebeskummer oder Beziehungsstress und plötzlich scheint die ganze Welt voller knutschender, frisch verliebter Paare zu sein. Oder: Du beschließt endlich, regelmäßig zu meditieren und wie gerufen tauchen überall um dich herum Bücher, Artikel oder sogar Lehrer auf. Vielleicht kennst du auch diese Phasen, in denen scheinbar alle Frauen schwanger sind?

Zwar kann ich keine handfeste Statistik aus dem Ärmel zaubern, doch ich wage zu behaupten: Die Anzahl schwangerer Frauen, Frischverliebter oder Autoren, die sich mit Achtsamkeit beschäftigen, ist relativ konstant. Doch je nachdem, welche Themen wir gerade am Start haben, nehmen wir sie wahr oder nicht.

Was hat das Ganze nun mit Zeichen zu tun?

Wenn wir beginnen, unsere Welt zu beobachten, können wir wichtige Dinge über uns selbst und für das Leben lernen. Denn das Außen gibt uns Auskunft darüber, was in unserem Inneren los ist.

Deshalb lasst uns diese Woche draußen auf Zeichen-Suche gehen und herausfinden, was wir aus ihnen lernen können. Denn die Antworten auf die meistens Fragen sind bereits irgendwo angelegt und dein Unbewusstes kennt den Weg dorthin. Wir müssen ihm nur die Erlaubnis geben, loszugehen.

Dein 4-Stufen-Plan im Zeichenlesen

  1. Beobachte, welche Themen immer wieder auftauchen.
  2. Wenn sich ein Thema herauskristallisiert, formuliere deine Frage dazu.
  3. Jetzt musst du dich locker machen und die Frage abgeben. Vielleicht reicht es schon, sie auf einen Zettel zu schreiben, vielleicht beziehst du sie in deine Meditation ein oder du bittest Gott, das Universum oder was auch immer für dich Sinn macht, dir ein Zeichen zu schicken.
  4. Wenn du das Zeichen erhältst: Folge ihm!

 

Ich habe zum Beispiel letzte Woche ein Bomben-Zeichen erhalten. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit energetischen Heilmethoden und bin auf der Suche nach einer Technik oder einer Lehrerin. Beim Lunch mit meinen Freundinnen Kaja und Franziska (Veggie Love) beschloss ich, dem nächsten Zeichen in Richtung „Healing“ zu folgen. Ein paar Stunden später schickte mir Franziska (Fuck Lucky Go Happy), die beim Lunch nicht dabei war, per Instagram-Post einen Buchtipp: Energy Healing: Unlock Your Potential As A Healer And Bring Healing Into Your Everyday Life. „Peng! Volltreffer!“ dachte ich und habe es sofort bestellt. Auch wenn ich erst die ersten Seiten gelesen habe, bin ich schwer begeistert und möchte am liebsten jeden zweiten Satz anmarkern.

Was ich mit meiner Geschichte sagen will: Wegweisende Zeichen sind eindeutig und fühlen sich richtig an. Wenn du zweifelst, ob du ein Erlebnis als Zeichen werten solltest oder nicht, ist es meistens (noch) nicht das Wahre. Sei offen und vertraue darauf, dass die Dinge kommen, wie sie sollen. Denn du weißt ja: Alles braucht seine Zeit.

Hier noch einmal dein Mantra:

Ich öffne mich für Zeichen und bin gespannt, wohin sie mich führen

Halt mich gerne auf dem Laufenden, was dir im Laufe der Woche begegnet. Per Mail oder in den Kommentaren.

Alles Liebe & happy reading
Rebecca

PS: Einen Ohrwurm für diese Woche habe ich auch noch für dich.

Ace of Base – I saw the sign

Photo Credit: dalioPhoto via Compfight cc // Schrift und Kreis nachträglich hinzugefügt

6 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schöner Post! Ich denke das mit den Zeichen stimmt tatsächlich. Als ich letztes Jahr im November beschloss einen Blog zu starten, kamen da auch ganz viele Zeichen zusammen. Bei Shopping Queen gab es die Blogger Week, in einem Seminar wurde mir gesagt mein Ziel muss so groß sein, dass es mir Angst macht – und das tat die Blogger Idee anfangs immens, mittlerweile nur noch ein wenig ;) – und überall stieß ich plötzlich auf neue Blogs. Überraschung, wenn man auf einem Blog ist findet sich oft über Blogrolls schnell der Weg zu anderen. Ich weiß zumindest im Nachhinein, dass es die beste Entscheidung war, diesen Zeichen zu folgen. Viele liebe Grüße Steph

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