In drei Schritten zum eigenen Yoga-Altar

Ursprünglich dienten Altäre der Verehrung von Göttern. Bis heute haben sie sich als kraftvolle Orte zum Beten und Meditieren bewährt – auch ohne Gottheiten. Auch wenn es vielen Meditierenden längst nicht mehr um eine religiöse Praxis geht, hat der Altar seine Anziehungskraft nicht verloren. Als Anlaufstelle für innere Ruhe, mehr Fokus und neue Spiritualität ist er so modern wie nie. In nur drei Schritten kannst du dir deinen eigenen heiligen Ort schaffen, der genau die Qualitäten bereithält, die für dein Leben wichtig sind.

1. Finde deinen Platz

Such dir einen Platz für deinen Altar, wo du genug Raum hast, um dich zu entfalten. Die Abstellkammer wirst du vermutlich ungern als spirituellen Ort aufsuchen. Ideal ist ein helles Plätzchen, das nicht zu oft von Besuchern frequentiert wird und dir Rückzugsmöglichkeiten bietet. Wenn du zu Hause Yoga praktizierst, solltest du deine Matte vor deinem Altar ausrollen können.

2. Wähle deine Top-Themen

Jeder Mensch ist aus unterschiedlichen Beweggründen beim Yoga gelandet. Genauso unterschiedlich sind die Gründe, warum wir meditieren. Die meisten von uns haben viele Themen, die dem eigenen Glück im Weg stehen. Ein grundlegendes Zaubermittel für innere Einsicht ist Dankbarkeit. Frag dich, wem du besonders dankbar bist und räume diesen Personen, Tieren oder Dingen einen symbolischen Platz auf deinem Altar ein. Dann mach dir eine Liste deiner Top-Themen. Welche Ängste und Schwierigkeiten sind es, die du überwinden möchtest? Welche Wünsche und Träume möchtest du dir immer wieder vor Augen führen?

3. Suche deine passenden Symbole aus

Die wichtigste Regel in Sachen Altar-Gestaltung lautet, dass es keine Regeln gibt. Es ist dein ganz persönlicher Ort und nur du allein kannst wissen, welche Gegenstände dort hingehören. Such dir die Symbole aus, die deine Lebensthemen verkörpern. Es nützt dir nichts zu wissen, dass die grüne Tara aus dem Buddhismus vor Ängsten schützt, wenn du mit der Religion oder der Figur nichts anfangen kannst. Wähle besser ein Symbol mit einem persönlichen Bezug, wie zum Beispiel einen Schutzengel aus Grundschulzeiten. Auch Bilder von Personen, denen du dankbar bist, die du liebst oder die du bewunderst, machen sich gut auf dem Altar. Beliebt sind auch energiespendende Kristalle. Aber auch hier gilt: Kein Kristall, wenn du nicht an seine Wirkung glaubst!

Hast du bereits einen Altar und weitere Tipps oder Fragen? Immer rein damit in die Kommentare!

Alles Liebe

Deine Franziska

Dieser Artikel ist zuerst im Yoga Deutschland Magazin erschienen.

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