Zurück ins Gleichgewicht: Tag- und Nachtgleiche am 23. September

Zweimal im Jahr sind Tag und Nacht gleich lang. Zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche im März und im September zur Herbst-Tagundnachtgleiche. Dies sind die Zeitpunkte, an denen die Sonne über den Äquator zieht. Interessanterweise geht die Sonne passend zur Herbst-Tagundnachtgleiche in das Sternzeichen Waage. Die Waage steht für Beziehungen aller Art, sowie dafür, einen Ausgleich zwischen den Gegensätzen des Lebens zu finden.

1. Licht und Schatten in Balance bringen

Nutze den 23. September, um Licht und die Dunkelheit in dir in Balance zu bringen. Zu oft haben wir Angst vor der Dunkelheit und wollen immer nur das Licht. Doch solange wir dagegen angehen, desto mehr negative Energie erzeugen wir. Nutze also diesen Moment, um dir deine eigene Dunkelheit anzuschauen und deinen Schatten ins Auge zu sehen. Nimm dir die Zeit, um dir dessen, was du selber an dir nicht magst anzuschauen. Und versuche für jeden Punkt etwas zu finden, wo das Licht erscheint.

Zum Beispiel: Ich sehe immer das Negative. Das bedeutet aus der Sicht des Lichtes: Ich bin vorsichtig und übereile nichts. Nur wenn wir uns mit unserer inneren Dunkelheit verbinden, haben wir eine Chance zu innerem Frieden zu finden. Deswegen ist es wichtig, nicht zu verdrängen, sondern sich bewusst zu werden.

2. Loslassen

Wenn die Bäume langsam ihre Blätter verlieren ist das eine Aufforderung selbst einmal darüber nachzudenken an was wir hängen. Dies ist ein guter Zeitpunkt Altes gehen zu lassen, was uns nicht mehr dient. Uns auch das Wesentliche und wirklich wichtige zurück zu besinnen. Und es ist ein wunderbarer Moment, um die Kontrolle gehen zu lassen. Nimm dir also Zeit dafür, dir bewusst zu werden an welchen Stellen du festhältst. An welchen Stellen du die Kontrolle in deinem Leben behalten willst. Nimm dir dafür ein Blatt Papier, fokussiere dich und schreibe alles auf, was dir einfällt. Egal wie klein die Dinge sein mögen. Wenn du fertig bist, schau dir jeden Punkt nochmal an. Und dann öffne dich dem Gedanken: „Was wäre wenn ich loslassen würde?“

3. Den Moment annehmen und genießen

Der Herbst erinnert uns an die Vergänglichkeit der Dinge. Der perfekte Moment, um den einzelnen Moment bewusst zu genießen. Und um dir darüber bewusst zu werden für was du dankbar sein kannst und welche wunderbare Dinge um dich herum passieren. Wie kannst du diese würdigen und bewusst halten? Im alten Tibet haben spirituelle Meister vor dem Zubettgehen ihre Teetassen umgedreht, als Erinnerung daran, dass alles im Leben unbeständig ist. Und morgens drehten sie die Tasse wieder um, mit dem glücklichen Gedanken: “ Ich bin noch hier“. Eine schöne Art, sich daran zu erinnern jeden Moment zu zelebrieren.

Welches Ritual fällt dir ein? Ich freue mich, wenn du es mit mir unten in den Kommentaren teilst.

Wenn du am 23.09. im Hamburg bist, komm gerne zur Zeremonie vorbei (Anmeldung unter office@kajaotto.com).

Alles Liebe,

KAJA

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