Meditation der Befreiung nach Gurmukh: Ein Selbstversuch in 40 Tagen

In unserer schnelllebigen Wuselwelt müssen wir alle, früher oder später, mal die Handbremse ziehen. Entschleunigen statt beschleunigen!

Eben genau das Gegenteil von dem, was uns in unserer Leistungsgesellschaft ständig vorgepredigt wird. Doch einfach mal aus dem Hamsterrad Namens Alltag auszusteigen, um in Stille eine kurze Zeit zu verbringen, ist für viele von uns sehr schwierig. Für mich übrigens auch. Dabei dreht sich das Hamsterrad ja auch ohne uns weiter – ob wir jetzt da drin rum rennen oder nicht.

Deshalb werde ich ab heute täglich meditieren. Nicht einfach ins Blaue hinein, sondern mit Plan: 40 Tage am Stück werde ich Gurmukh Kaur Khalsas Meditation der Befreiung praktizieren. 

Gurmukh Kaur Khalsa: Liberation Kriya

Gurmukh in Mitgründerin und Leiterin der Kundalini Yoga Center Golden Bridge Yoga in Los Angeles und New York. 1972 wurde sie von ihrem Meister, Yogi Bhajan, auf ihren spirituellen Namen getauft, was mit „eine, die Menschen auf der ganzen Welt hilft“ übersetzt werden kann. Seit dieser Zeit widmet sich Gurmukh mit all ihrer Kraft ihrer Bestimmung und unterrichtet seit drei Jahrzehnten Menschen auf der ganzen Welt in Kundalini Yoga und Meditation.

Die „Meditation der Befreiung“ praktiziert man für mindestens vierzig Tage, da sich erst dann ihre volle Wirkung entfaltet. Wer also einen Tag ohne die Meditation verbringt oder sie frühzeitig abbricht, beginnt wieder bei Tag Eins. Es lohnt sich durchzuhalten, denn Gurmukh verspricht eine unglaublich Erfahrung für den, der jeden Tag neun Minuten nach ihren Anweisungen aus dem Video meditiert. Es heißt, dass sich die ganze Molekularstruktur von Körper und Geist verändert und man eine Erneuerung seines Lebens erfahren wird. 

So funktioniert die Meditation der Befreiung nach Gurmukh

Setz dich leicht erhöht auf die Kante deiner Wolldecke, richte die Wirbelsäule gerade auf und lass die Schultern nach hinten unten gleiten. Streck den rechten Zeigefinder, dein Jupiter Finger, der Weisheit von seinem Planeten empfängt, diagonal nach vorne oben und leg den Daumen über deine Faust. Mach das gleiche mit deinem linken Arm, nur lass ihn nach hinten unten zeigen, so dass deine Arme einem Pfeil gleichen, mit deinem Herz in der Mitte. Schließe die Augen und Atme tief ein und aus. Fokussiere deine Augen als ob du aus deiner Stirn schauen würdet. Das ist dein Mondzentrum, welches unsere Emotionen balanciert. Nach drei Minuten verändere dein Mudra, also die Stellung deiner Finger, indem du den linken und rechten kleinen Finger ebenfalls ausstreckst. Nach sechs Minuten öffne alle Finger, presst den Daumen gegen deinen Zeigefinger. Wenn dein Arm schwer wird, hört nicht auf! Geh da durch und meditiere weiter aus deinem Mondzentrum heraus. Nach neun Minuten hast du es dann geschafft, leg deine Hände in deinen Schoß und spüre nach.

Wer nicht gleich mit neun Minuten beginnen möchte oder kann, der kann sich auch langsam steigern bis die volle Zeit kein Problem mehr darstellt. Ab dann beginnt die persönliche 40-Tage-Challenge.

Meine eigene 40 Tage Challenge mit Gurmukh hat heute begonnen und ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Wochen alles passieren wird. Zwischendurch werde ich dir die eine oder andere Postkarte aus der Meditationshölle schicken. Also, bleib dran bei Fuck Lucky Go Happy und mach am besten gleich selbst mit.

Wer hat Lust, sich auf das Abenteuer Meditation mit mir einzulassen?

Ich freu mich über Mitstreiter, ermunternde Worte und Berichte über deine Erfahrung mit Meditation. Am besten gleich hier in den Kommentaren!

Alles Liebe,
Kati

7 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. I’m in!

    Gerade die erste Session hinter mich gebracht! Wow, war das anstrengend für meine Schulter! Aber ich habe durchgehalten und bin sehr sehr gespannt! Liebe Grüße!

  2. Hallo liebe Christina.

    Ich hab auch lange vor dem Meditieren gedückt. Am Anfang war es auch wirklich ein hartes Stück Arbeit, die 9 Minuten durchzuhalten. Die Gedanken in meinem Kopf ratterten wie eine Dampflock im Kreis, aber es wird von Tag zu Tag besser. Die Schulter schmerzt weniger, der Arm ist auch nicht mehr so schwer. Es lohnt sich da durch zu gehen. Das Problem mit der Zeit hab ich mit der App i-Qi Clock gelöst, die ich mir auf mein Handy gelanden habe. Da kannst du nach belieben mehrere Gong einstellen, sodass dem zeitlichen Ablauf der Meditation nichts mehr im Wege steht.

    Also: GO FOR IT – und berichte von deinen Erfahrungen. Ich bin gespannt.
    Viel Erfolg! Und wenn die Gedanken verrückt spielen, dranbleiben, es lohnt sich.
    Liebe Grüße Kati

  3. Liebe Kati, wie war dein Start? Es waere sehr lieb wenn du mir sagst, wie du die Zeit im Auge behältst… Ich ringe gerade noch mit meinem inneren Schweinehund, aber das Experiment klingt hoechstinteressant! Alles Liebe, Christina <3

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