Der schöne Freitag: Die Mini-Auszeit für Zwischendurch

Ich arbeite viel und ich arbeite gerne. Schon in der Schulzeit hatte ich immer kleine Jobs, um mein Taschengeld aufzubessern und damit schöne Sachen machen oder kaufen zu können. Seitdem hat sich einiges verändert, geblieben ist meine (positive) Obsession mit dem schönen Leben.

Durch meine Selbständigkeit kann ich mir mein (Arbeits)leben meist so schön gestalten, wie ich möchte. Diese Freiheit ist unbezahlbar, hat aber auch Tücken. Zum Beispiel habe ich mir etwas angewöhnen müssen, was ich früher ganz abscheulich fand: Routine. Und zwar eine, die für mich Sinn macht. Die ist zwar immer noch Work in Progress, aber einen Punkt halte ich immer gerne ein: morgens Meditation statt Mails.

Wer viel arbeitet, braucht schöne Pausen

Kürzlich kam eine neue Routine dazu: der schöne Freitag. Die Powerposse Danielle Laporte, Marie Forleo und Kris Carr erwähnte in einem ihren inspirierenden Video-Talks das Konzept des „Big Friday“. Freitags arbeiten sie nicht und nehmen sich Zeit für schöne Dinge. Fand ich gut, denn Kreativität braucht Raum, Zeit und Freiheit. An einem Freitag im Frühjahr klappte ich deshalb am frühen Nachmittag meinen Rechner zu und überredete eine Freundin trotz ihrer langen To-Do-Liste, mit mir in den Wald zu fahren. Das war der Auftakt für meine schönen Freitage.

Was machst du am Freitag? Was Schönes!

Freitags ist Arbeit ab Mittag seitdem tabu: ob Kaffee mit Freundinnen, Picknick am See oder einfach in die Luft schauen – nur nicht am Schreibtisch sitzen. Und wenn doch noch dringend ein Artikel fertig geschrieben werden muss, setze ich mich dazu ins Lieblingscafé und gönne mir zur Arbeit schöne Umgebung und gutes Essen.

Weil der Freitag nicht nur schön sein, sondern auch schön aussehen soll, zeige ich dir die drei Ingredienzen meines letzten schönen Freitags:

Der schöne Freitag Speiserei 58

Ein schöner Ort

Ein sehr spätes (zweites) Frühstück in der Speiserei 58 im Neuköllner Schillerkiez. Das Café ist ziemlich neu und wird von den reizenden Freundinnen Sarah und Theresa geführt. Lebensmittel beziehen sie regional und möglichst bio. Alles ist vegetarisch, vieles vegan und glutenfrei. Auf der Karte finden sich vom Frühstück (bis 16 Uhr), frischen Säften, Smoothies, deliziösem Kaffee über Stullen (ich liebe Stullen!) bis hin zu Salaten und Kuchen allerlei Köstlichkeiten. Immer enthalten: die gute Laune und der Charme der beiden Besitzerinnen.

Der schöne Freitag Kaliber Fashion

Ein schöner Begleiter

Mit dabei war: ein Rucksack von Kaliber Fashion. Der ist ein „Local Hero“, denn er wird hier entworfen und in einer Näherei in der Umgebung oder im Atelier in Berlin hergestellt. Massenproduktion gibt es bei der Designerin Sarah nicht, dafür viel Liebe zum Detail und Fokus auf Langlebigkeit. Leder kommt hier übrigens nicht zum Einsatz, alle Taschen des Labels sind vegan. Meine Freundin Christina hat in ihrem hübschen Laden loveco, ein Shop für vegane Eco Fashion in Friedrichshain, eine große Auswahl der Rucksäcke.

Der schöne Freitag Intensae

Handschmeichler mit schöner Geschichte

Intensae ist meine Nagellackmarke der Wahl. Ich verschweige lieber, wie viele runde Fläschchen sich in meinem Besitz befinden (Hallo ich bin Franziska, ich bin Intensae-Junkie). Die beiden Gründer Christian und James sind übercool und echte Sweethearts. Jeder Lack wird von einer starken Frau inspiriert (Girlpower!), so war zum Beispiel die grandiose Diana Vreeland die Muse für den perfekten Rotton „Memo“. Die Lacke sind 5free, tierversuchsfrei sowie vegan.

Welche Routine gehört fest in dein Leben und wie sieht dein schöner Freitag aus? Ab in die Kommentare damit, ich freu mich auf Inspiration!

Ich wünsche dir viele schöne Freitage!
Franziska (Veggie Love)

Franziska schreibt viel und schön an vielen Orten im Netz und auf Papier. Zum Beispiel bei lesmads.de, für NOVEAUX und bald auch wieder auf ihrem eigenem Blog veggie-love.de

10 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Das hört sich so toll an, liebe Franziska! Seit Anfang des Jahres habe ich auch einen schönen Freitag – dank meines zugänglichen Arbeitsgebers. Ich versuche, meine private Arbeit am Blog freitags in Grenzen zu halten. Dieses freitägliche Freiheitsgefühl möchte ich nicht mehr missen, auch wenn es in dem Sinne keine Routine bei mir gibt. Aber wenn mal Yoga, mal Sport oder mal frühstücken gehen als Routine durchgehen, dann ja :-)
    Es lebe der happy friday!

  2. Tolle Idee, mit dem schönen Freitag!! Und ich hab mich schwer in diesen Rucksack verliebt… bestimmt auch bestens geeignet, um die Yogamatte durch die Gegend zu tragen. Hach. Ich plädiere ausserdem für einen schönen Montag…Dienstag…Mittwoch…Donnerstag…Schönes Wochenende!!

    1. Liebe Kathrin, auf jeden Fall trägt der Rucksack die Yogamatte bestens durch die Gegend. Was Du sagst – idealerweise ist jeder Tag ein schöner Tag und Schönes sollte nicht vom Wochentag abhängig gemacht werden. Für mich ist der Freitag immer ein schöner Reminder, gut zu mir zu sein und was Schönes zu unternehmen, wenn ich mir im Lauf der Woche nicht genug Zeit für mich genommen habe. Happy Weekend!

  3. Der schöne Freitag gefällt mir sehr – aber eigentlich mag ich jeden Tag gleich gerne :) Und der Rucksack gefällt mir auch die ganze Woche über gut: ich habe ihn mir im letzten Jahr bestellt und trage ihn in Köln herum. Kaum einer glaubt mir, dass er auch noch vegan ist. Absolut in love mit dem schönen Begleiter!

  4. Der schöne Freitag – was für ein toller Name! Ich kann mich auch zu den Glücklichen zählen, die Freitags schon gegen mittag schon Feierabend machen dürfen. Und Routine ist mittlerweile bei mir, dass ich dann Freitags meinen kleinen Neffen vom Kindergarten abhole und mit ihm irgendwas schönes unternehme. Bei der guten Laune, die er versprüht, ist das immer ein ganz toller Start ins Wochenende:)

  5. Hallo Franziska,

    eine Freitagsroutine habe ich noch nicht vorzuweisen, aber dafür habe ich mein Herz ans Meditieren verloren. Ich bin noch blutiger Anfänger, meditiere aber seit über einer Woche täglich. Immer 5 Minuten. So für den Anfang. Sollte das Bett morgens doch besonders bequem sein, dann meditiere ich trotzdem, aber nur 3 Minuten. Ich will jetzt eine Gewohnheit draus machen und da zählt für mich die Regelmäßigkeit.

    Liebe Grüße
    Conny

    1. Liebe Conny, ich finde super, dass Du meditierst – ich hatte es mir jahrelang vorgenommen und doch nie gemacht. Wie Du schreibst: es soll zur Gewohnheit werden. Wenn man stetig dabei bleibt, wird es das ganz schnell und dann will man die ruhigen Minuten morgens nicht mehr missen. Happy Friday!

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