Dein Mantra für mehr Money

Wie ist es eigentlich deine Beziehung um das liebe Geld bestellt? Gilt für dich der Glaubenssatz „more money, more problems“ oder „Geld verdirbt den Charakter“ oder vielleicht „ich bin es nicht wert“?

Wir alle haben starke innere Überzeugungen zum Thema Geld.

Jeder von uns ist mit einer anderen Geschichte aufgewachsen. In meiner Kindheit war Geld stets Mangelware. Mit 16 Jahren habe ich deshalb meinen ersten Nebenjob angefangen. Als ich mit 26 Jahren mein Studium abgeschlossen hatte, blickte ich auf insgesamt über 20 verschiedene Jobs zurück.

Ich habe Autos von München nach Wolfsburg überführt, morgens um sechs in der Bäckerei die Ladentheke poliert, Desperados Bier in Dorfdiskotheken angepriesen, bei einem Teleshopping-Sender Jenny Elvers-Elbertzhagen und anderen mehr oder weniger prominenten Gästen den Aufenthalt verschönert, in der V.I.P. Loge der ersten Bundesliga für das Wohl der Fußballerfrauen gesorgt, eine Tagung in Lissabon organisiert, den Kunden der Volksbank Hannover das Online-Banking näher gebracht und noch viele andere Aufgaben angenommen, die mir gutes Geld brachten.

Doch dafür arbeitete ich so viel, dass mein eigentliches Interesse – Psychologie und Soziologie – zum Nebenfach wurden. Der Glaubenssatz dahinter: „Um über ausreichend Geld zu verfügen, muss ich viel arbeiten und meine eigentlichen Interessen hinten anstellen“.

Und so lief es dann auch in meinen späteren Jobs ab. Ich landete in der PR-Branche. Dort, wo viel gearbeitet wird und die Gehälter und Freizeit verhältnismäßig mager ausfallen.

Erst als ich meine eigene Geld-Story durchschaut hatte, konnte ich eine leise Stimme in mir hören, die sagte „Geld verdienen geht leicht und steht deinen Interessen nicht entgegen“.

Erst, wenn wir unsere eigene Geld-Geschichte kennen, können wir die Blockaden, die zwischen uns und dem Glücks-Kontostand stehen, auflösen.

Was ist deine Geld-Geschichte?

Stelle dir dafür folgende Fragen und schreibe alles auf, was dir dazu gerade in den Sinn kommt. Lass es einfach aus dir herausfließen, ohne lange darüber nachzudenken.

  • Welche Rolle spielte Geld in deiner Kindheit?
  • Wie verdienten deine Eltern ihr Geld und wie sind sie damit umgegangen?
  • Wie hat sich diese Geschichte in deinem Leben bisher wiedergespiegelt?
  • Was ist der darunterliegende Glaubenssatz?
  • Welche Angst liegt unter diesem Glaubenssatz?

Jetzt, wo du dir deine limitierenden Glaubenssätze und Ängste in Bezug auf deine Finanzen bewusst gemacht hast, kannst du deine Beziehung zu ihnen neu definieren.

Deine Geld-Story zur Erfolgsgeschichte umschreiben

Spirituell betrachtet ist Geld nichts anderes als Energie. Nicht umsonst sprechen Wirtschaftswissenschaftler vom „Geldstrom“ oder von „Cash Flow“. Wenn dieser Geldfluss durch limitierende Glaubenssätze blockiert wird, dann stagniert der Kontostand.

Unsere Glaubenssätze sind in der Regel auf ein Mangelbewusstsein ausgerichtet. Nehmen wir meine alte Annahme „Gelverdienen bedeutet harte Arbeit“. So lange wir uns in diesem Bewusstsein des Mangels oder der Knappheit befinden, kann das Geld nicht easy going fließen, sondern ist immer mit viel Energieaufwand verbunden.

Stell dir vor, dass genug Geld dort draußen herumschwirrt und dir immer im unendlichen Überfluss zugänglich ist. Wäre das nicht großartig? Alles, was du dazu tun musst, ist dein Bewusstsein auf Fülle zu fokussieren. Zum Beispiel sag dir:

Ich lasse meine alten Glaubenssätze über das Geld los und vertraue darauf, dass die unendliche Fülle durch mich fließt.

Das bedeutet natürlich, dass die Fülle in beide Seiten fließen muss. Das heißt, dass du auch bereit sein musst, zu geben. Und zwar im Zweifel auch schon, bevor es zu dir fließt.

Hier noch ein paar Tipps für deinen Cash Flow:

  • Viel Geld strömt dort, wo viel Energie fließt. Spüre in dich hinein, wo deine Energie Purzelbäume schlägt? Was ist es, das dir Freude bereitet und wie kannst du es in deinen Job einbringen oder zu deinem Job machen?
  • Give, give, give! Alles, was du von Herzen gibst, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, kommt an anderer Stelle doppelt zurück.
  • Schätze die Dienstleistungen von anderen so viel wert, wie deinen eigenen Job. Wenn ich zum Beispiel länger in einem Hotel übernachte, hinterlasse ich neben einem Trinkgeld eine kleine Aufmerksamkeit und einen Dankesgruß.
  • Zeig dem Universum immer wieder, dass du darauf vertraust, dass genug für dich da ist und lass es fließen: Lade jemanden ein, obwohl es auf deinem Konto gerade mau aussieht.
  • Wiederhole dein Montagsmantra: Ich lasse meine alten Glaubenssätze über das Geld los und vertraue darauf, dass die unendliche Fülle durch mich fließt.

Ich bin gespannt, was du berichtest. Immer rein damit in die Kommentare.

Shine bright,

Deine Franziska

Mehr zum Thema Money findest du bei bei der coolen Christina im Happy Mind Magazine.

8 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Super Beitrag, einfach klasse!
    Du schreibst schön locker, das gefällt mir. Ich werde das mit dem Mantra mal ausprobieren, glaub aber, dass am besten „Seedmoney“ funktioniert.
    Du hast davon auch geschrieben mit GEBEN!
    Alles was man mit Freude und ohne Erwartung auf Gegenleistung gibt, kommt zehnfach zu uns zurück.
    Und es stimmt, ich habs probiert!
    Man kann nur ernten, was man gesät hat!
    Säen, und WISSEN, dass man erntet.
    Thats it!
    Viele Grüße, weiter so!

  2. WOW, ein toller und vor allem ganz ehrlicher Artikel. Es ist finde ich nicht so leicht, heute offen zu sagen, dass man in einem Mangelbewusstsein aufgewachsen ist und die Eltern einem nicht vermitteln könnten, dass Geld fließt.
    Indem man das Ganze dann durchbricht und umdreht, ist es ja auch ein wenig so, als würde man seinen Eltern zeigen, dass man es besser macht als sie.
    Ergo, dass sie es nicht richtig gemacht haben. So etwas kann ganz schöne Schuldgefühle hervorrufen. Um so besser und befreiender ist es dann, wenn man sich davon befreien und sein Inneres und Äußeres reich sein feiern kann. Vielleicht sogar mit den Eltern, die bestimmt immer ihr bestes gegeben haben.

  3. Super Artikel! Darf ich vielleicht noch einen Zusatz in das Mantra bringen? Denn letzenendes sind ja Mantren nichts anderes als Affirmationen und um diese für einen selber glaubwürdiger zu machen,

    Wenn jemand Zweifel hat, oder es nicht für möglich hält, das Geld zu ihm fließt, dann befindet er sich an einem Anziehungspunkt des Zweifels oder Unglaubens. Dort kann keine andere Energie angezogen werden. Wenn jemand Zweifel hat, dann sollten diese erstmal ausgeräumt werden. Hierzu gibt es viele energetischen Techniken, wie EFT, auch als Klopfen bekannt.

    Und dann funktioniert dieser sehr kräftige und magische Satz: Ich lasse meine alten Glaubenssätze über das Geld los und vertraue darauf, dass die unendliche Fülle durch mich fließt.

    Vielen Dank für die Inspiration!

    Mit strahlenden Grüßen
    Elena Sommer

    1. Liebe Elena,

      toller Zusatz, danke. Du hast ja so recht. Ich habe beim Tippen auch gemerkt, dass ich einen ganzes Buch zu diesem Thema schreiben könnte. Zweifel und Glaube wäre ein wichtiges Kapitel darin. Love + light, Franziska

  4. Liebe Franziska, es ist immer wieder faszinierend wie die richtigen Themen, Texte, Worte zum richtigen Zeitpunkt zu einem gelange.
    Das Thema Geld ist mein großes „Sorgenkind“, jedenfalls hab ich es seit meiner Kindheit dazugemacht. Letzte Woche war das Thema so präsent, dass ich es alleine erst gar nicht mehr angehen konnte…also hab ich mir helfen lassen. Und hab um Hilfe gebeten: auch das Universum.
    Danke für deinen wundervollen Beitrag, mutmachen, locker und herzlich!
    Sonnige Grüße aus München, Sabine

    1. Hallo liebe Sabine,

      das freut mich riesig, dass das Mantra dir helfen konnte. Und ich finde es toll, dass du dir Hilfe suchst. Probleme sind Blockaden, die gelöst werden wollen. Genau richtig. Go for it! Love + Light, Franziska

  5. Wieder mal ein inspirierender Start in die Woche! :)
    Ich glaube meine Beziehung zu Geld ist ganz harmonisch. Ich habe festgestellt, dass ich es eigentlich gar nicht brauche, um mir Wünsche zu erfüllen.

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