Carpe that Fucking Diem* – Wie du das Beste aus der Zeitumstellung rausholst

Bist du heute Morgen auch vor dem Weckerklingeln aufgewacht und hast dich topfit gefühlt? Einmal im Jahr gibt es zum Glück den Luxus, der es uns ermöglicht eine Stunde früher aufzustehen, ohne unseren Biorhythmus umstellen zu müssen.

Ich habe beschlossen, das voll auszunutzen und meine innere Uhr nicht an die Zeitumstellung anzupassen. So habe ich ab sofort eine Stunde mehr Produktiv-Zeit für Dinge, die ich abends eh nicht tun würde. Hier meine Tipps, wie auch du das easy umsetzten kannst:

Starte am Vorabend in den Tag

Das klingt zunächst absurd, macht aber Sinn. Denn damit man morgens trotz Dunkelheit und dem Bewusstsein, dass man eigentlich eine Stunde länger schlafen könnte, gut aus dem Bett kommt, braucht man Motivation. Du musst beim Aufwachen genau wissen, wofür du aufstehst. Deshalb setz dich am Vorabend hin und überlege dir genau, was du in der dazugewonnenen Stunde am Morgen machen möchtest und schreib es auf.

Das Morning Kick-off – Eine kleine Starthilfe

Es wird der Tag kommen, an dem du dich lieber wieder auf die Seite drehen willst, um noch ein Stündchen länger zu schlafen. Dem kannst du mit 3 Schritten vorbeugen: Leg den Wecker so weit vom Bett weg, dass du aufstehen musst, um ihn auszumachen. Wenn du das geschafft hast, geh direkt in die Küche und trink ein Glas (am besten warmes) Wasser. Das macht wach. Und dann ruft sicher schon die Toilette. Ich verspreche dir, dass du dich danach nicht mehr ins Bett legen möchtest.

Nutze die Zeit für Dinge, die sonst zu kurz kommen

Wenn du jetzt denkst „Aber es gibt gar nichts, was ich schon so früh morgens machen wollen würde“ frag dich, wofür dir im Alltag die Zeit fehlt. Ich werde zum Beispiel morgen früh in aller Ruhe eine Geburtstagskarte für eine Freundin basteln. Früher habe ich Karten immer selbst gebastelt, doch seit ich einen festen Job habe, fehlt mir dazu immer die Zeit und Muße. Wenn ich nicht gerade Geburtstagsgeschenke bastele, nutze ich die morgendliche Zeit am liebsten für Sachbücher, die mich interessieren. Das kann ich morgens viel besser aufnehmen als am Abend. Dann gehe ich mit dem Hund raus und genieße einen leckeren Kaffee.

Wenn dir nichts einfällt, was du am Morgen tun könntest, nutze die Zeit einfach für dich (dazu habe ich[themecolor] hier[/themecolor] kürzlich ein paar Tipps gegeben). Denn darum geht es im Prinzip – wieder mehr Zeit für sich zu gewinnen. Wenn du morgens gut für dich und deine Belange gesorgt hast, kannst du viel fokussierter in den Resttag starten und besser für andere da sein.

Was fängst du ab morgen mit der dazugewonnen Stunde an? Ich bin gespannt.

Carpe Diem,

Franziska

*Für den Titel hat mich ein Kunstwerk von SKYREN inspiriert. Danke dafür! | Titelbild: Chad Cooper Photography

4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Ach wie schön! Das freut mich. Ich find’s auch super morgens zu lesen. Die Morning-Yoga-Session bekommst du auch noch hin. Da bin ich mir ganz sicher.

  2. Haha, ich hab das heute aus Versehen gemacht.. Die einzige Uhr in der ganzen Wohnung, die nicht umgestellt war, war mein Wecker… Bis ich heute früh gemerkt hab, dass es erst 5 Uhr und nicht 6 Uhr ist, war ich schon fertig geduscht und gestylt ;) Somit hatte ich eine gemütliche Lesestunde auf der Couch gewonnen.
    Eigentlich hab ich mich geärgert, aber auf eure Anregung hin, überleg ich mir das jetzt… Vielleicht bleib ich dabei und krieg doch mal Morgen-Yoga hin :)
    Danke für den Tipp und liebe Grüße
    Sabine

  3. Oh, genau das habe ich heute schon automatisch gemacht. Bei mir ist heute in der Stunde (und ein paar Stunden danach) eine neue Laptophülle entstanden, da meine alte Hülle nach 5 Jahren ständiger Benutzung einfach nicht mehr vorzeigbar war.

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