Bye, bye Brüste: Wie ich letzten Sommer den Krebs besiegte

Krebs passt nicht zu dir! Das sagen sie alle.

Immerhin tue ich seit nunmehr acht Jahren fast nichts anderes, als mich mit meinem Lieblingsthema Gesundheit in allen Facetten zu beschäftigen. Dass ausgerechnet ich krank werden sollte, wunderte vor allem meine Umwelt. Miri? Krebs? Das kann nicht sein.

2010 absolvierte ich nebenberuflich meine amtsärztliche Heilpraktikerinnen-Ausbildung. Ich fing mit einer Akupunktur-Ausbildung an, arbeitete ehrenamtlich in einem Hospiz, beschäftigte mich mit Ernährung, Energiearbeit, Leibarbeit und Taping.

Die Vergangenheit meiner erfolgreichen Mode-Karriere in New York verblasste und ich unterrichtete Yoga, besuchte jeden Workshop, der sich mit der alternativen Medizin beschäftigt und fing an als Private Health Coach zu arbeiten.

Mein Leben wurde ruhiger. Zum ersten Mal hatte ich endlich Zeit für mich, meine Kinder und die große Liebe.

Montags arbeitete ich im Kinderhospiz und in den Ferien ging ich auf unserer griechischen Lieblingsinsel Paros Heilkräuter sammeln. Mein Wissen wandte ich in der Arbeit mit wundervollen Klient*innen an. Ein Leben, das schöner nicht hätte sein können. So bin ich angekommen in meinem neuen entschleunigten Leben. Eigentlich war alles gut.

Im Sommer 2018 ertastete ich einen ziemlich auffällig geformten Knubbel in meiner linken Brust.

Scheiße. Ist das Krebs? Meine Frauenärztin und ich kamen zu dem Schluss, dass es ein Fibrom sein müsse und vereinbarten einen Termin in drei Monaten, um die Tests abzuwarten. In diesen drei Monaten begann ich, alles was ich über Krebs und Ernährung wusste, bei mir selbst anzuwenden.

Ich verabreichte mir Selleriesaft und verzichtete auf Glukose. Ich wusste genau, wann die nächste Korianderlieferung in meinem Bio-Laden ankam und nahm sofort die ganze Ladung mit in meine Küche. Vitamin B12 und D sowie Aprikosenkerne wurden brav von mir überdosiert. Ich verzichtete sogar problemlos auf meinen heiß geliebten morgendlichen Kaffee und den Rotwein.

Außerdem war es mir wichtig, vor meinem anstehenden Termin bei der Frauenärztin meiner Lieblingsschamanin einen Besuch abzustatten.

Wir hatten vor, uns noch einmal mit meinen emotionalen Wunden zu beschäftigen und die von mir so gerne weg geschobenen Altlasten zu erforschen.

„Die linke Brust ist die Mama. Sie repräsentiert das große Kapitel Mutterschaft.“ wurde mir gesagt. Also ging ich auf den Friedhof und heulte endlich mal wieder richtig laut los! Mama loslassen – dabei einatmen, ausatmen und dann weiter machen.

So weit, so gut, dachte ich mir. Ich fühlte mich immer noch stark und unbesiegbar.

Meine Krebsdiagnose war für mich kein Riesenschock.

Sie war nicht mit den traurigen Szenen vergleichbar, die man sich vorstellt. Uns wird ein sehr deutliches Bild davon gemacht, wie man mit solchen Diagnosen, mit Krankheit und Tod umgehen muss. Doch irgendwie war meine eigene Reaktion anders als die, die die Welt von mir erwartete.

Ich begriff, dass sich jede Person ihre eigene Geschichte selber schreibt, und das Reaktionen auf Hiobsbotschaften verschieden ausfallen dürfen.

Angst vor dem Tod hatte ich zu keinem Zeitpunkt, nur meine Enkelkinder wollte ich gern noch kennenlernen.

Also fing ich an, meiner 21-jährigen Tochter sanfte, jedoch eindeutig richtungsweisende Schubser zu geben.

Meine sehr starke und vertrauensvolle Ärztin stellte mir die, in ihren Worten, sehr freundlichen Karzinome meiner linken Brust vor. Darauf folgten unzählige Untersuchungen, wobei ich von manchen nicht mal um deren Existenz wusste: Mit mir wurden Knochenzsintigraphien und nukleare Leber-, Darm- und Lungen-CTs gemacht.

Mit einer riesigen Kiste Seealgen unter dem Arm, denn Seealgen sollen die Radioaktivität gut ausleiten, gab ich mich diesen Tests hin und beschloss, endlich mal richtig hin zu schauen.

Vor mir taten sich zwei Wege auf.

Der eine Weg ist der typische Miri-Weg und würde bedeuten, alleine zu kämpfen. Der andere Weg würde bedeuten, anderen zu vertrauen und loszulassen.

Auf dem ersten Weg würde ich hoffen, dass die Karzinome kopfschüttelnd vor Brokkolisprossen und Spirulina fliehen würden.

Wählte ich ihn, würde ich ohne massiven Eingriff weiter machen. Nichts tun und so bewusst und gesund wie möglich weiterleben. Dabei versuchen, alle emotionalen Narben zu pflegen und zu heilen.

Würde ich den zweiten Weg gehen, würde ich mich in die Hände von Schulmediziner*innen begeben.

Also Menschen, denen ich naturgemäß mit großer Skepsis begegne. Dieser Weg bedeutete, meinen Ärztinnen komplett zu vertrauen, die mir bis jetzt alle, trotz meiner eigenen eher unkonventionellen und naturheilkundlichen Herangehensweise die Hand entgegen streckten und mir sofort das Du anboten.

Die Ärztinnen, die mir sofort erlaubten, sie Tag und Nacht per WhatsApp mit meinen gnadenlos detaillierten und pharmakritischen Fragen zu bombardieren. Manchmal schickte ich einfach nur eine Reihe von lustigen Emojis, um mir selbst Mut zu machen – und auch das war mir erlaubt.

Ich führte unglaublich viele Selbstgespräche, sang Mantras, sprach mit Gott und schaute nach innen.

Ich entschied mich, mich in die Hände der Ärztinnen zu begeben. Die Mantras, die Seealgen und das Selbststudium durften trotzdem bleiben.

Für meine Kinder begannen die Sommerferien und ich begab mich mit einer Mischung aus Hingabe, Neugierde und Magengrummeln in die Hände meiner engen Freundin und meines Schutzengels Dr. Ulla Vollmar. Ulla begleitete mich auf dieser großen all-inclusive-Reise, die Krebs überleben hieß.

Mein Krebs ist ein lobulärer Brustkrebs und schien sich wie eine kräftige Wurzel mit vielen Verästelungen in gleich vierfacher Form freundlich und langsam in das benachbarte Gewebe zu graben.

Abschneiden also. Weg mit der Brust, herunter säbeln, durchtrennen, kappen, adios, thank you and good bye.

Da die Karzinome keine sauber definierbaren Murmeln waren, ging es leider nicht mehr um eine brusterhaltende Operation, denn nach so einem Gemetzel wäre nicht mehr viel von meiner schönen Brust übrig. Die wunderbare Chefärztin, meine Chirurgin Dr. med. Elke Keil hat das sehr viel feinfühliger dargelegt.

Natürlich war und ist mir bewusst, dass man kein Problem der Welt einfach so wegschnippeln kann ohne sich auch mit der Wurzel auseinander zu setzen. Die Brust mitsamt Krebs zu opfern, war jedoch der erste Schritt, das dämmerte mir schnell.

Seit meinem 15. Lebensjahr trage ich stolz meine knackigen, wohlgeformten und super funktionierende Möpse mit mir rum.

Sie haben meine zwei hungrigen Töchter gestillt und haben mir und anderen Menschen immer viel Freude geschenkt. Einmal wurden meine Brüste sogar von einer Freundin für ihren plastischen Chirurgen als goldenes Beispiel fotografiert.

Auf einmal hieß es Abschied nehmen. Ich wusste, dass ein Brustaufbau für mich nicht in Frage kommen würde.

Es war mir wichtig, den gesamten Prozess, den ganzen Weg eben, so wahrhaftig und ehrlich wie möglich zu durchleben. Den Weg gehen, mit allem was dazu gehört, und dazu gehörte auch der neue Piratinnen-Busen.

Bye, bye Brüste: Wie ich letzten Sommer den Krebs besiegte 8

Voller Humor und Selbstbewusstsein willigte ich ein und erzählte meiner neuen Freundin Elke, oder auch Frau Dr. Keil, von meinen Trennungsplänen.

Zuerst würde ich für vier Wochen auf meine griechische Insel fliegen um mich so richtig um mich selbst zu kümmern.

Das letzte Mal zweibusig schwimmen, wandern, Kräuter sammeln, Boot fahren, Liebe machen und wie immer meinen geliebten Kakteengarten pflegen.

Frau Dr. Keil, verstand, wie wenig mir die Ernsthaftigkeit der Lage bewusst war. Oder besser noch: Sie wusste, dass ich mich hinter meinem sehr ausgeprägten Pippi-Langstrumpf-Alter-Ego versteckte und führte mich diplomatisch und mit viel Herz an einen anderen Plan heran: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Dr. Keil versuchte mich behutsam aus meiner Zauberwelt auf den Boden der Tatsachen zu begleiten.

Sie schlug einen Operationstermin für die kommende Woche vor und verschrieb mir den Urlaub für danach. Auf der Insel loslassen, verarbeiten, ankommen und Schritt für Schritt heilen. Ein Operationstermin für die kommende Woche schlug mir dann doch aufs Gemüt.

Der Krebs wächst doch angeblich so langsam und ist so freundlich, betete ich mir immer wieder vor. Und heimlich stellte ich mir natürlich meine griechische Spontanheilung vor.

Doch es war an der Zeit, Abschied zu nehmen. Jetzt!

Die Oranienburger Luft war heiß und ich wünschte mir kaltes Wasser zum Nachdenken. Also sprang ich in Begleitung meines beschützenden Partners in den Wandlitzsee. Dort kontaktierte ich mein Inneres und meine Intuition. Ich dachte wieder an den Weg des Vertrauens.

Also rief ich Elke an und verabredete einen Termin für die Mastektomie, die chirurgische Entfernung meines linken Brustgewebes.

Ich konnte ihre Erleichterung, beinahe schon Freude, in ihrer Stimme hören. Dann tauchte ich ein letztes Mal mit meinen beiden Brüsten in den eiskalten See.

Ab diesem Moment verging die Zeit so schnell, dass sie sich in meiner Erinnerung zu überschlagen scheint. Es gab so viel zu kommunizieren, so viel zu verarbeiten, so viele Tränen und so viel zu studieren!

Zwischen der Diagnose und der Mastektomie lagen nur zehn Tage.

Und in diesen zehn Tagen las ich genau neun dicke Wälzer über Brustkrebs. Ich lernte alle Pro- und Kontralisten auswendig, tauchte in den Ozean der Ernährung, schwamm in den Welle der Biochemie und surfte voller Mut durch jegliche Brustkrebs-Statistik. Irgendwann tauchte ich in der Welt der Tumorpathologie wieder auf, schnappte kurz nach Luft, und lernte dann weiter.

Ich hatte das Gefühl alles zu wissen, und das stärkte mich. Etwas zu kennen, heißt, es unter Kontrolle zu bringen. Und dieser Gedanke half mir bei meiner Heilung. Während dieser Zeit Arbeitete ich voller Kraft und Konzentration weiter, denn ich fühlte mich, als würde mir nichts fehlen, ich fühlte mich gesund und munter.

Bye, bye, boobie: Der Tag der Operation

Dann ging alles ganz schnell. OP Check-In war um sieben Uhr und meine letzte Nacht mit zwei Brüsten verlief ruhiger als erwartet. Ich hatte mir eigentlich ein letztes, wildes Liebesgeflüster mit meinen beiden Brüsten vorgestellt. Stattdessen schliefen wir händchenhaltend ein.

Auf der Fahrt zu dem Oranienburg-Brustzentrum kam plötzlich die Angst. Dieses Gefühl kannte ich bisher nur aus meiner Kindheit. Es waren diese „Ich-will-nicht-in-die-Schule“-Vibrationen, die man aus dem Solarplexus gar nicht mehr raus bekommt.

Ich hielt die Hand meines Partners und konzentrierte mich auf das Radio.

Die OP dauerte eine Stunde. Danach hieß es wieder abwarten.

 

Elke erklärte mir, dass meine Wächter-Lymphknoten und meine Brust nach der Operation in die Pathologie geschickt wurden, um zu schauen wie die Reise weitergehen soll.

Sind die Wächter-Lymphe von bösartigen Metastasen, also Tochtergeschwülsten, befallen, stehen die Heilungschancen um einiges schlechter. Es würde darauf hinweisen, dass es in meinem Körper weitere Metastasen geben könnte und außerdem eine Chemo und Bestrahlungstherapie bedeuten.

Meine Devise: im Hier und Jetzt leben und keine einzige Minute verschwenden. Zum Glück hatte ich in diesem Jetzt schon ein Leben, in dem ich ausschließlich Dinge tat, die mir etwas bedeuten.

Nach drei Tagen im Krankenhaus durften ich und mein Bluttäschchen nach Hause.

Sofort wollte ich in den Flieger steigen, um mich am Meer wie besprochen zu erholen, denn schon wieder sehnte ich mich nach offenem Wasser. Ich träumte davon, wie ich nun schwerelos und einbusig in das nächste Kapitel meines Lebens eintauchen würde.

Ich sollte allerdings noch eine Woche zu Hause verharren, also blieb ich mit einer Kühlpackung unter dem Arm und mit meinem viel zu langen Drainageschlauch daheim.

Umzingelt von meinen Töchtern brachte ich den tropischen Berliner Sommer hinter mich. Voller Übermut und Selbstbewusstsein flatterte ich von Bikinishopping zum Biomarkt, tanze in der Küche zu 90’s Hip Hop und putzte das Bad.

Am Ende durfte ich mal wieder gebührend für meine Flatterhaftigkeit bezahlen.

In einem Anfall der Rastlosigkeit blieb mein Drainageschlauch an der Heizung hängen und meiner umtriebigen Art wurde endlich der Stecker gezogen. Der Schmerz beförderte mich in die Realität zurück, als ob ich mich wieder daran erinnern müsste, dass diesmal ich die Patientin bin.

Zurück auf dem Boden der Tatsachen konnte ich endlich klarer sehen und begann achtsam, langsam und geduldig meinen Weg der Heilung zu gehen.

Ich erlaubte es mir wütend zu sein, ich erlaubte es mir vor Erschöpfung zu heulen und zu guter Letzt kam die unendliche Dankbarkeit und legte sich still um mich herum.

Während ich auf dem Boden lag, die Decke anstarrte und weiter über dieses auf und ab der Gefühle nachdachte, hörte ich mein Telefon. Wie erhofft war es eine Nachricht von meiner Chirurgin, die mir mitteilte, dass mein Befund angekommen sei.

Im Befund stand, dass meine Lymphknoten frei von Metastasen waren.

Keine Chemo. Keine Strahlentherapie. Freude, Erleichterung und Ehrfurcht übermannten mich in diesem Moment. Ich fühlte mich plötzlich so, als ob ich einen Flugzeugabsturz überlebt hätte. Ja, die Wunden waren noch da, und ich war noch nicht komplett genesen. Aber überlebt hatte ich schon mal. Nach dieser Nachricht trat Ruhe in mein System ein und ich fühlte mich wieder freier.

Der pathologische Bericht zeigte, dass ich ganze zehn (!) Karzinome in der linken Brust mit mir umher getragen habe.

Es ist ein Wunder, dass sich alle zehn Karzinome weit genug entfernt vom Brustfell aufhielten, sodass ich ohne eine Bestrahlungsempfehlung von meiner verehrten Heilerin Elke nach Griechenland entlassen wurde.

Es ist noch nicht vorüber. Doch ich weiß: Das regelmäßige Abtasten hat mir das Leben gerettet.

Meine Heilung geht langsam, aber dafür sicher voran und ich habe das große Glück, relativ schmerzfrei zu sein. Gegen das wilde Flattern hilft Sport. Sport, Sport und nochmal Sport und meine Narbe lässt sich wunderbar mit Arganöl entzerren. Die Ernährung ist meine Medizin.

Ich werde sehr viel Zeit brauchen, um das alles zu verarbeiten und zu verdauen. Ich werde sehr viel Zeit brauchen, um Gott und all meinen tapferen Begleiterinnen zu danken. Ich werde sehr viel Zeit brauchen, um meinen neuen Körper selbstbewusst genau so wie er jetzt ist willkommen zu heißen.

Und vor Allem werde ich sehr viel Zeit brauchen, um alles was ich lernen durfte, mutig und offen zu teilen.

Das hier ist ein vorsichtiger Anfang!

Wie du selbst Brustkrebs-Vorsorge betreiben kannst

  1. Brust abtasten: Meistens wird Brustkrebs von den Frauen selbst erkannt. Gewöhn dir an, die Brust regelmäßig abzutasten. Bei coppafeel.org findest du viele Infos und ein Boob Check 101 mit einer Anleitung
  2. Blind(en) vertrauen: Die Initiative discovering hands bildet blinde und sehbehinderte Frauen zu Medizinsch-Taktilen Untersucherinnen (MTUs) aus, die im Rahmen der Brustkrebs­frühe­rkennung eingesetzt werden und diese durch ihre besonderen Tast­fähigkeiten nachhaltig verbessern.
  3. Regelmäßig zur Vorsorge: Nicht erst, aber besonders wichtig, wenn du eine Veränderung in deiner Brust bemerkst. Dein Frauenarzt oder -ärztin kann dir helfen herauszufinden, ob diese harmlos ist.
  4. Informier dich: Brustkrebs in der Familie oder ein unbestimmtes Gefühl, dass das Thema für dich relevant ist, lies diese Bücher: Breasts: The Owner’s Manual von Dr. Kristi Funk* und Life over Cancer von Keith Block*
  5. Gut essen: Immer wichtig, aber besonders bei Krebs – Crazy Sexy Diet von Kris Carr* (hier* auch auf deutsch) und ihre Webseite sowie alles von Chris Wark und sein Buch Chris Beat Cancer: A Comprehensive Guide for Healing Naturally*
  6. Auf deine Intuition vertrauen: Schärfe deine Intuition! Dein Körper weiß im tiefsten Inneren, was er braucht und lerne deinen Körper sehr gut kennen. Das hat mir das Leben gerettet.

Eure Miri

Über die Autorin

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Mirian Lamberth ist Private Health Coach und lebt und arbeitet in Berlin. Sie glaubt an den unendlichen Wert von guter Gesundheit, Balance, natürliche Schönheit und alles, was irgendwo dazwischen liegt. Das Leben hat sie von Berlin aus in viele Länder, weit und fern, gespült: Von New York City in den Dschungel Südost-Asiens und zurück nach Berlin, wo sie nun ihr Wissen teilt. Nachdem sie sich in ihrer ersten Leidenschaft, der Mode und Kreativdirektion verwirklicht hat, fand sie ihre wahre Bestimmung: Menschen dazu zu inspirieren, ihre eigene, innere Weisheit auf dem Weg zu Heilung und Wohlbefinden wiederzuentdecken.

Disclaimer: Dieser Artikel ist eine persönliche Geschichte und ersetzt keinen ärztlichen Rat. Wir sind sehr froh, dass Miris Geschichte so glimpflich verlaufen ist. Allen Menschen, die einen anderen Weg gehen mussten – als Betroffene oder Angehörige – sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus. Wir sind uns durchaus darüber bewusst, dass er eine große Aufgabe ist, mit einer Krankheit wie Brustkrebs umzugehen. Dieser Artikel ist aus der Intention heraus entstanden, Mut zu machen, aufzuklären und Verbindung zu schaffen.

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Fotos © Lydia Hersberger

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5 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Miri,
    ich musste zwischen Schmunzeln und Tränchenunterdrücken deinen bewegenden Artikel lesen. Sehr berührend und ermutigend geschrieben. Obwohl ich ein Mensch bin, der sehr auf seinen Körper achtgibt, „vergesse“ ich leider viel zu oft meine Brüste regelmäßig abzutasten. Nur einmal pro Jahr bitte ich meine Frauenärztin mal nach dem Rechten zu gucken. Danke für das Wachrütteln! Ich wünsche dir viel Mut, Kraft, Geduld, Selbstliebe und Positiviät auf deinem Weg!

  2. Wauw Wahnsinn – ganz toll gekämpft und super entschieden die Schulmedizin mit Natur zu vereinen und ich wünsche Dir alles Glück der Erde für die vollständige Genesung !!!

    Was mich aber auch noch interessieren würde wer ist diese Heilerin Elke der Sie so vertraut – ist die in Berlin ( Adresse ? )

  3. I recently come to know about Mirian Lamberth, my cousin sended me the post about Mirian Lamberth story and I salute you for your courage….. you provided motivation to most of my students in the school and in my family too. Since i come to know about this i never hesitate to share this story with everyone to spread motivation.

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