Back to the roots: Warum wir alle mehr Bäume umarmen sollten

[Werbung] Die magischsten Orte für mich auf dieser Welt sind Wälder. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich auf einem Berg umgeben von wilder Natur aufgewachsen bin und meine Kindheit quasi ausschließlich im Wald verbracht habe. Mein Alltag bestand daraus, mich im im hohen Gras zu wälzen, auf Bäume zu kraxeln und Kühe zu füttern. 

Mit 16 bin ich dann vom südtiroler Berg nach Berlin gezogen. Die Seilbahn wurde mit der vollen U-Bahn ausgetauscht und das Dolomiten-Bistro an der Hauptstraße mit Hipster Hotspots in Kreuzberg. Mittlerweile habe ich mich an diese großen Veränderungen gewöhnt und mich in das Gewusel von Berlin verliebt. 

Ab und zu überkommt mich dann aber doch ein Anflug von Heimweh und die Wald-Sehnsucht macht sich in mir breit. 

Dann wünsche ich mir nichts sehnlicher als von den asphaltierten Straßen Berlins zurück in die saftige grüne Oase teleportiert zu werden und mich unter einen Baum zu legen.  

Von der Natur umgeben zu sein tut gut – immer!

Das belegen mittlerweile sogar wissenschaftliche Untersuchungen: “Der Wald hilft uns gegen Depressionen, gegen psychische Stressbelastungen und Burnout. Aber er stärkt auch unser Immunsystem, kann uns vor ernsthaften chronischen Krankheiten schützen und sogar vor Herzinfarkt.“ erklärt der österreichische Biologe und Buchautor Clemens Arvay. 

Bäume, das neue Anti-Aging Mittel? 

Laut einer US-amerikanischen Studie, die den Zusammenhang von begrünten Wohngegenden und dem Wohlbefinden der dortigen Bewohner*innen untersuchte, haben Bäume sogar einen verjüngenden Effekt auf uns. Menschen, die mehr als 10 Bäume in ihrem Wohnblock hatten, litten deutlich weniger häufig an Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes.

Zeit im Wald zu verbringen, ist für unseren Körper wie ein Fünf-Sterne Wellness-Trip.

Auch der Wald-Duft tut nicht nur unseren Stadt-Nasen gut, sondern hat außerdem eine stärkende Wirkung auf unser Immunsystem. Bei einem Waldspaziergang können wir also nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern upgraden gleichzeitig auch unsere Abwehrkräfte. 

Längst geht man aber nicht einfach nur mehr spazieren: Durch Musikfestivals, Digital Detox Retreats, Waldbaden-Workshops und Baumhaus-Hotels wird der Wald zum hottest shit. 

Klar, dass mich und die restliche Redaktion keiner zweimal fragen musste, ob wir uns dem neu aufgekommenen Waldfieber anschließen wollen. 

Hier kommen unsere Lieblings-Produkte für das ultimative Wald-Gefühl – auch, wenn der Forst vielleicht nicht direkt vor der Tür ist.

Sonnenglas® – bringt Licht ins Dunkel(grüne)

Ich liebe es, im Sommer mit Freund*innen auf Wiesen und im Wald zu picknicken. Da die gute Stimmung nie mit der Sonne untergeht und man deswegen schnell mal im Dunkeln sitzen kann, ist das Solarlicht von Sonnenglas® in solchen Situationen ein wortwörtliches High-Light.

Das Sonnenglas® ist mit LEDs ausgestattet, die über Solarzellen im Deckel aufgeladen werden. In die Sonne gestellt, tankt es tagsüber Energie und spendet abends Licht. Viel praktischer als Kerzen, die umfallen und den Wald abfackeln können. Du kannst in das Sonnenglas auch allerhand DIY-Deko hineinlegen und es somit selbst schmücken.

Die Sonnengläser werden nachhaltig und konsequent nach Fair Trade Standards produziert. Und falls dein Sonnenglas-Solarmodul irgendwann mal schlapp machen sollte, kannst du es einfach einsenden und durch ein nagelneues ersetzen.

Forest Harmony: Waldduschen statt Waldbaden

Wir waren gerade dabei, zum Trendthema Waldbaden zu recherchieren, als uns das neue Duschgel von Weleda ins Haus geflattert kam. Der back to the roots Waldduft-Trend macht also auch vor der Kosmetikbranche nicht Halt.

Kein Wunder, denn die ätherischen Öle des Waldes und die belebenden Düfte von Tanne und Lavandin im Limited Edition Forest Harmony Shower von Weleda machen sich einfach super hinterm Duschvorhang. Besonders schön finde ich, dass der leicht herbe Duft eindeutig Unisex-Qualitäten hat. Absolutes Holzfällerinnenfeeling!

Aroma-Thermoduftstein Simply Silent von Primavera – den Wald in den eigenen vier Wänden

Ein besonderes Erlebnis während meiner Waldspaziergänge sind für mich die verschiedenen Düfte und Aromen. Endlich kann ich den Duft der Kiefern, Tannen oder dem Moos bewusst wahrnehmen. In einer Großstadt ist man meistens auf den Sprung und nimmt so viele Geräusche und Gerüche auf, die in einer Reizüberflutung enden.

Mit dem Aroma-Thermoduftstein Simply Silent von Primavera kann ich mir den Duft von ZirbelkiefernFichten und Lärchen ganz einfach in meine eigenen vier Wände holen. Simply Silent funktioniert ganz ohne Wasser, ein paar Tropfen des Lieblingsöls reichen schon aus. Das Gerät macht keine nervigen Geräusche und der Sockel verströmt bei Betrieb auch noch ein sanftes Licht. Eine kleine Berührung des Geräts reicht aus, um das Wohnzimmer mit einem angenehmen Duft in einen kleinen Wald zu verwandeln. 

Mia sein im Wold dahoam – Waldbaden in Südtirol

Waldbaden klingt zunächst etwas seltsam. Sollen wir uns in Tannennadeln und Laub rollen oder wie ist das mit dem „Baden“ gemeint? Tatsächlich ist es alles andere als ein einfacher Spaziergang. Entwickelt wurde das Waldbaden („Shinrin Yoku“) in den 1980er Jahren in Japan, um die Naturverbundenheit der stressgebeutelten Bevölkerung zu stärken. Dort als anerkannte Therapieform in der Gesellschaft angekommen, findet der Trend nun auch bei uns Einzug und wird immer beliebter.

Beim Waldbaden in den Vitalpina® Hotels in Südtirol erwartet dich ein meditativer Spaziergang mit verschiedenen geführten Sinnesübungen, die die Aufmerksamkeit ganz auf die Natur richten. Das Waldbaden reduziert nachgewiesenermaßen Stress, erhöht die Schlafqualität und senkt Herzschlag und Blutdruck. Das Loslasser-Programm der Hotelgruppe wird in verschiedenen Hotels angeboten.

Meine Favoriten: Das Naturhotel Lüsnerhof mit Yoga- und Qi-Gong-Kursen oder das Naturhotel Rainer mit Alpin-Außensauna. Ein Traum!

“Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.” – Alexander Freiherr von Humboldt

Während ich diese Zeilen schreibe, wird mein Instagram-Feed von Bildern des brennenden Regenwalds überflutet. 

Während es immer mehr Menschen zum entspannen in Wälder auf der einen Seite des Erdballs zieht, werden in anderen Ecken der Welt tagtäglich riesige Grünflächen gerodet und zerstört. 

Wenn wir unseren Enkeln und Urenkeln Wälder nicht nur in Bilderbüchern, sondern auch live und in Farbe zeigen möchten, müssen wir handeln – und zwar jetzt: 

So kannst du den Wald schützen:

1. Verzichte auf Papierprodukte oder nutze Recyclingpapier

Pro Kopf verbrauchen wir laut NABU bis zu 226 Kilogramm Papier pro Jahr. Damit gehört Deutschland zu den Spitzenreitern im weltweiten Papierverbrauch. Dabei lässt sich diese große Menge an Papiermüll echt einfach reduzieren. 

To Do Listen, Kalendereinträge und Co. lassen sich super easy auf dem Computer oder Handy machen, anstatt auf Papier. Kassenbelege müssen heutzutage oft nicht mehr ausgedruckt werden, sondern können dir auch direkt per Mail gesendet werden. Apropos E-Mails: Bitte nur die ausdrucken, die du wirklich in Papierform brauchst. Finger weg von Flyern und Visitenkarten – ein Foto davon machen reicht meistens vollkommen. Falls du in bestimmten Situationen nicht auf Papier verzichten kannst, dann verwende am besten Recyclingpapier mit dem Siegel des blauen Engel

2. Kaufe Holzprodukte mit dem FSC-Siegel

FSC steht für Forest Stewardship Council und ist eine internationale, nichtstaatliche und gemeinnützige Organisation. Das FSC-Siegel zertifiziert Wälder und Plantagen, die nach strengeren ökologischen und sozialen Prinzipien bewirtschaftet werden. Genetische Pflanzen sind in FSC-Wäldern verboten und das Holz dort darf nur unter nachhaltigen Bedingungen gewonnen werden. Auch die Rechte der im Wald lebenden Menschen werden respektiert und stehen unter besonderen Schutz. Wenn du Holzprodukte kaufst, dann bitte mit FSC-Siegel. 

3. Verzichte auf Fleischprodukte

70 Prozent der weltweiten Äcker und Weiden werden für den Anbau von Tierfutter genutzt. Von den ethischen Schweinereien der Massentierhaltung mal abgesehen, ist die Tierindustrie ein Hauptfaktor für die aktuelle Naturzerstörung. Tagtäglich werden für Tierfutter riesige Flächen Wald abgeholzt und die grüne Lunge unseres Planeten ausgemergelt. 

Auf Fleisch zu verzichten ist eine der besten Maßnahmen, die du unternehmen kannst, um dies zu stoppen. Hier findest du einige Inspirationen für vegetarisch/vegane Küche.

4. Beim Browsen Bäume pflanzen

Stelle dir in deinem Browser eine nachhaltige Suchmaschine wie zum Beispiel https://www.ecosia.org als Standardsuchmaschine ein. So trägst du mit jeder einzelnen Internet-Suche dazu bei, dass Bäume gepflanzt werden.

Wie ist es mit dir, bist du Team Stadtgöre oder Waldkind?

Wie verbringst du gerne Zeit im Wald? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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