Vom Newbie zum Ayurvedi: Online essen lernen

Mein aktueller Beziehungsstatus zu Essen lautet: Es ist kompliziert. Meine Stimmungen drücken sich oft in meinem Essverhalten aus, weshalb ich bei Stress oder Sorgen nicht selten versuche, mein Unwohlsein durch einen Teller Pasta zu lindern. Jedoch immer ohne Erfolg.

Da kommt der neue Online-Kurs von Christina vom Happy Mind Magazin wie gerufen.

Vielleicht hilft ja Ayurveda weiter? Der Online-Kurs geht sieben Tage lang und läuft über E-mail, mit einem dazu passenden Video, das man täglich zugeschickt bekommt. Man lernt mit Tipps und Rezepten,  Ayurveda einfach im Alltag zu leben.

Vom Newbie zum Ayurvedi: Online essen lernen
Christina in ihrer Küche. © Sina Niemeyer

Einfach und alltagstauglich finde ich super, denn zwischen meinen Jobs als Bloggerin und Barista will ich meine Freizeit nicht nur in der Küche verbringen. Mit der Aussicht auf lecker Rezepte und einen soliden Einstieg in das Thema Ayurveda  habe mich voller Freude eine Woche lang durchgetestet. 

1. Tag: Neuer Job, neues Essen, auf geht’s!

Mein erster Tag bei FLGH ist auch mein erster Tag mit dem Online-Kurs: Yipii! Als die Mail von Christina in meinen Posteingang flattert, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen und freue mich riesig.

Mich begrüßt ein Video, in dem Christina das Modul für heute erklärt.

Heute geht’s vor allem ums Trinken. Dabei ist besonders warmes, abgekochtes Wasser vor dem Frühstück wichtig. Das heißgeliebte Brekki hinten anzustellen fällt mir schwer, da ich immer mit großem Hunger aufwache. Jedoch merke ich schnell, dass mein Magen sich sehr viel angenehmer anfühlt, nachdem ich ihn erst sanft mit warmen Wasser aufgeweckt habe, anstatt wie gewohnt das Frühstück hinein zu kippen.

Außerdem lege ich für diese Woche ein Food-Tagebuch an, in dem ich notiere was, wie viel und wann ich esse.  

2. Tag: Go’s und No-Go’s 

Heute geht es schon ans Eingemachte. Welche Lebensmittel tun uns gut, und wovon sollte man diese Woche eher Abstand halten? Im Ayurveda werden die Nahrungsmittel, die einem Freude, Ausgeglichenheit und Leichtigkeit geben, sattvisch genannt. Dazu gehören vor allem süßes und herbes Gemüse, aber auch süßes Obst und Nüsse. Lecker!

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Leider entdecke ich jedoch auch, dass einige meiner Lieblingsnahrungsmittel tabu sind. Die heißgeliebten Bananen, aber auch Tofu und Knoblauch sind diese Woche für mich ein No-Go.

Dafür finde ich aber auch neue Inspiration, Nahrungsmittel mit in meinen Speiseplan einzubauen, die mir sonst eher entgangen sind. Why not, denke ich mir und mache mich gleich nach der Arbeit mit Christinas Einkaufsliste auf in den Supermarkt.

Mir wird bewusst, dass ich früher an vielen Lebensmitteln vorbei geschlendert bin, die eigentlich klasse schmecken. Seit langer Zeit futtere ich wieder Fenchel und bin begeistert. Warum bin ich darauf nicht früher gekommen? Ganz neu entdecke ich hingegen Mungbohnen und Kokosblütenzucker.

3. Tag: Timing ist alles

Nachdem die Küche gestern schön gefüllt wurde, geht es heute nun darum, zu welcher Tageszeit man die Köstlichkeiten am besten verspeist. Interessanter Aspekt, den ich bisher gar nicht im Kopf hatte. 

Food-Tagebuch-Update: Ich versuche immer noch fleißig einzutragen, merke aber, dass es nicht immer klappt. Dafür gab es von Christina aber den guten Tipp, falls es mal nicht möglich ist direkt ins Tagebuch einzutragen, einfach ein paar mentale Notizen zu machen, wie man sich nach dem Essen fühlt. Mir fällt auf, dass ich viel achtsamer wahnehme, wie mein Körper gewisse Lebensmittel verträgt und wie sich das auf meine Stimmung auswirkt.

4.- 6. Tag: Frühstück, Mittag- und Abendessen

Die nächsten drei Tage sind den unterschiedlichen Mahlzeiten gewidmet. Hier hat Christina allerlei Rezepte auf Lager. Für mich sind viele neue Kombinationen und Ideen dabei, auf die ich mich gleich stürze.

Mich beeindruckt, wie einfach und schnell die Gerichte zubereitet sind. Keine fancy Instagram-Bowl, für die man 40 Minuten braucht, und wo das Rezept dann irgendwann auf dem Computer vor sich hin gammelt, sondern schnelle und vor allem einfache Gerichte, die trotzdem köstlich sind! Vor allem die goldene Kurkuma-Milch hat es mir angetan. Wie eine Umarmung aus der Tasse. Herrlich!

7. Tag: Ruck zuck, schon vorbei

Irre, heute ist schon der letzte Tag! In der Abschlussmail hat Christina die besten Tipps fürs Weitermachen zusammengetragen. Mein Favorite: “Kein DRAMA!”.

Natürlich hatte auch ich in dieser Woche hier und da ein paar Ausrutscher, deswegen finde ich Christinas Rat, alles nicht so ernst zu nehmen, sehr wohltuend.

Fazit: Stressfrei, unkompliziert, umsetzbar

Der Kurs war ein voller Erfolg. Ich habe einen super Einblick in die ayurvedische Ernährung gewonnen und ganz viel Neues dazu gelernt. Oft habe ich in dieser Zeit in meinen Körper hinein gespürt und festgestellt, dass ich mich nach dem Essen tatsächlich leichter und beschwingter fühle als sonst.

Ein paar Lebensmittel, die nicht sattvisch sind, werde ich jedoch wieder in meine Ernährung aufnehmen, weil sie mir doch zu sehr schmecken. Trotzdem habe ich in der Woche gemerkt, dass es auch ohne geht und nehme mir fest vor, den Konsum ein bisschen zu drosseln.

Ich hab die sieben Tage sehr genossen, denn durch Christinas stressfreie und unkomplizierte Art wurden sie zu einer kleinen Entdeckungstour, anhand der ich mich durch die neuen Essgewohnheiten ausprobieren konnte. Die Informationen aus dem Online-Kurs lassen sich praktisch umsetzen, wodurch man sofort in Ayurveda einsteigen kann, anstatt vorher lange darüber zu theoretisieren. Von mir deshalb beide Daumen nach oben!

Du hast auch Lust? Hier gehts zum Online-Kurs von Christina

Was sind deine Erfahrungen mit Ayurveda? Ich freue mich auf deinen Kommentar. 

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