Astrocast Steinbock-Zeit – Regeln, Klarheit und ein stabiles Fundament

Pünktlich zur Wintersonnenwende am 21. Dezember geben sich auch in diesem Jahr Schütze und Steinbock die Klinke in die Hand. Der feurige Optimismus und das Prinzip Hoffnung machen somit Platz für ganz viel erdige Struktur. Und wenn wir uns mal anschauen, an welchem Punkt wir uns aktuell pandemisch befinden, ist es wohl höchste Zeit, dass der Steinbock uns in den nächsten vier Wochen mit seiner Anwesenheit beehrt. Denn er steht für Ordnung, Struktur und Disziplin.

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Klingt erstmal eher spaßbefreit, aber eine gewisse Struktur oder ein Gerüst sind ja unabdingbar als funktionierendes Fundament. Ohne ein stabiles Knochengerüst beispielsweise kämen unsere Muskeln nicht zum Zug und es wäre keinerlei Bewegung möglich.

Steinbock-Energie ist rational, realistisch und kühl, pflichtbewusst, konzentriert und ehrgeizig. Ein bisschen so wie unser neuer Gesundheitsminister, Karl Lauterbach, der seit fast zwei Jahren sehr rational und fast schon emotionslos die Fakten wiedergibt und dafür ordentlich Hass kassiert. Wir halten also fest: Steinbock-Energie ist zweifelsohne nicht die beliebteste Energie des Tierkreises, aber gleichzeitig sehr wichtig für ein stabiles Fundament.

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24.12. Saturn Uranus Quadrat: Alt gegen Neu, die dritte!

Seit der Saturn-Pluto-Konjunktion im Januar 2020 spielt der Steinbock, dessen Herrscher ja Saturn ist, eine wichtige Rolle in Bezug auf den aktuellen Wandel. Wir gleiten ja immer mehr vom Erdzeitalter in ein Luftzeitalter und während der Steinbock gerne an alten Strukturen festhält, versucht Uranus sie weg zu sprengen. Dieses Gerangel von Alt gegen Neu zeigt sich 2021 in drei Saturn-Uranus-Quadraten. Nach dem ersten am 12. Februar und dem zweiten am 15. Juni wird dieser Spannungsaspekt am 24. Dezember um 08:17 nun zum dritten Mal exakt. 

Dieses Quadrat begegnet uns aktuell an allen Ecken und Enden. Saturn, der für den Staat, Regeln und Reglementierungen steht, eröffnet Diskussionen rund um das Thema Impfpflicht, während Uranus, der auch für die individuelle Freiheit steht, für zahlreiche Entgleisungen sorgt, die uns ja allen hinlänglich bekannt sein dürften.

Uranus als Herrscher des Wassermanns bricht aber auch alte Strukturen im Stier auf. Plötzlich haben wir einen vegetarischen Bundeslandwirtschaftsminister, der mit dem Fahrrad zur Vereidigung fährt und einen Bundeskanzler, dem die Worte so wahr mir Gott helfe nicht über die Lippen kommen. Horst Seehofer, der sich an seinem 69. Geburtstag noch über 69 Abschiebungen gefreut hat, wird abgelöst von einer Innenministerin, die klipp und klar Rechtsextremismus als unser größtes Problem benennt.

Die Ampelkoalition symbolisiert also astrein den Übergang vom Erd- ins Luftzeitalter, an dem wir uns derzeit befinden. Während Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit ganz klar im Wassermann verortet werden können, steht die FDP in konservativer Steinbock-Manier auf der Bremse und versucht, so gut es ihr eben möglich ist, an alten Strukturen festzuhalten.

25.12./26.12. Mars-Trigon-Chiron, Venus-Konjunktion-Pluto und Merkur-Sextil-Neptun: Heilsame Einsichten und weiterhin Transformationspotential in Sachen Werte und Beziehungen

Nur einen Tag nach dem Saturn-Uranus-Quadrat kann uns ein Mars-Chiron-Trigon bei schmerzhaften Erfahrungen empowern. Durch die Stellung von Mars im Schützen öffnet sich eine Tür für heilsame Erkenntnisse und Einsichten. Das macht sich auch ganz gut, denn am selben Tag trifft die rückläufige Venus um 13:02 ein weiteres Mal auf Pluto im Steinbock. Dieses Aufeinandertreffen fand bereits am 11. Dezember statt und läutete einen Transformationsprozess ein, der sich unsere Beziehungen und Werte zur Brust nimmt. Nun stellt sich also ein zweites Mal die Frage: Welche Beziehungen und Werte passen noch zu mir? Wer darf gehen und was darf bleiben?

Am 26.12. kann ein Sextil zwischen Merkur im Steinbock und Neptun in den Fischen uns dabei unterstützen, kopflastige Arbeiten mit spirituellen Themen, Kunst oder Musik zu verbinden.

29.12. Jupiter in Fische und Merkur-Konjunktion-Venus: Spirituelle Entwicklung vs. Virusvariantenwachstum

Am 29.12. wechselt Jupiter um 05:10 in die Fische. Hier war er vor seiner Rückläufigkeit bereits vom 14. Mai bis zum 28. Juli unterwegs. Jupiter wirkt wie ein Vergrößerungsglas und das betrifft folglich ab sofort alle Fische-Themen. Auf der einen Seite sind das super Zeiten, um beispielsweise spirituelle Dienstleistungen an den Start zu bringen. Auf der anderen Seite kann sich Jupiter in den Fischen aber auch durch ein schnelles Ausbreiten einer neuen Virusvariante zeigen, bei der wir erstmal noch im Nebel stochern und weitere Erkenntnisse gewinnen müssen.

Um 11:27 treffen sich außerdem Merkur und Venus im Steinbock. Erneut ein guter Zeitpunkt für neue Erkenntnisse in Sachen Beziehungen, Selbstwert und Werte.

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30.12. Sonne-Quadrat-Chiron, Merkur-Konjunktion-Pluto und Mars-Sextil-Saturn: Alte Verletzungen und Glaubenssätze diszipliniert anpacken

Am 30.12. bildet die Sonne im Steinbock ein Quadrat zu Chiron im Widder. Mit der Sonne im Steinbock gibt der Kosmos uns eine ordentliche Portion Disziplin an die Hand, um uns mit Verletzungen auseinanderzusetzen, die uns nun bewusst werden können. Durch die Konjunktion von Merkur und Pluto erhalten wir außerdem Einblicke in alte Glaubenssätze und ungemütliche Themen, die wir sonst lieber verdrängen oder deckeln.

Ein Sextil zwischen Mars im Schützen und Saturn im Wassermann befeuert außerdem unsere Visionen und unterstützt uns dabei, sie strukturiert umzusetzen. Vermutlich ein ganz smarter Aspekt in einer Zeit so kurz vorm Jahreswechsel, in der viele ja ein Vision Board anfertigen.

01.01. Sonne-Trigon-Uranus: Schöne Neustart-Energie zum Jahresbeginn

Das Jahr 2022 begrüßt uns um 10:50 mit einem Trigon zwischen Sonne und Uranus. Dieser Aspekt begünstigt es, Veränderungen aktiv anzugehen. Eine schöne Neustart Energie nach dem ganzen Gerangel zwischen Altbewährtem und Neuem im Rahmen der drei Saturn-Uranus-Quadrate.

02.01. Merkur in Wassermann und Neumond im Steinbock: Gute Zeit für Innovationen und Fragen zu Verantwortung und Stabilität

Am 02.01. verlässt Merkur um 08:10 den Steinbock und zieht weiter in den Wassermann. Hier fühlen sich Denken und Kommunikation weniger restriktiv an und erfordern eine gewisse Beweglichkeit. Merkur im Wassermann öffnet auch die Tür für innovatives Denken und neue Entwicklungen. Das könnte uns im Hinblick auf den neuen, angepassten Impfstoff in die Karten spielen. Allerdings legt Merkur schon Mitte des Monats wieder seinen allseits unbeliebten Rückwärtsgang ein und kehrt im Zuge dessen wieder in den Steinbock zurück. Wenn wir mal beim Beispiel des Impfstoffs bleiben, würde dieser Move zurück in den Steinbock für die Testphase stehen, in der er einer Überprüfung standhalten muss.

Um 19:34 desselben Tages treffen sich Sonne und Mond zum Neumond im Steinbock. Neben Sonne und Mond hängen ja auch noch Venus und Pluto im Steinbock rum und Merkur dürfte auch die Tür noch nicht ganz zugezogen haben. Diese Verdichtung in einem Zeichen verstärkt die Steinbock-Thematik zu diesem Neumond. Und auch das nachwirkende Saturn-Uranus-Quadrat aus dem Dezember trägt seinen Teil dazu bei. Hinzu kommt ein Quadrat zu Chiron, das uns mit alten Verletzungen konfrontieren kann.

Daraus ergeben sich die folgenden drei Fragen zum Neumond:

  • Wie komme ich damit zurecht, mich als Einzelne*r der Gesellschaft unterzuordnen und mich an Regeln zu halten, die dem großen Ganzen dienen?
  • Auf welche Werte und Beziehungen kann ich in diesen wilden Zeiten des Umbruchs noch bauen?
  • Von welchen Menschen in meinem Umfeld fühle ich mich getragen und welche Kontakte wirken sich eher destabilisierend aus?

09.01. Sonne-Konjunktion-Venus und Mars-Opposition-Lilith: Klarer Blick auf Beziehungen und Werte sowie Spannungen zwischen männlicher und weiblicher Polarität

Am 09.01. treffen sich Sonne und Venus um 01:48 im Steinbock. Dadurch ist der eigene Fokus erneut ganz klar auf Beziehungen und Werte gerichtet. Dieser Aspekt knüpft also gewissermaßen an den Neumond an. Die Sonne sorgt nun für deutlich mehr Klarheit auf die Neumondfragen.

Am Abend desselben Tages stehen sich um 22.30 Mars im Schützen und Lilith in den Zwillingen gegenüber. Das könnte sich in Spannungen zwischen männlicher und weiblicher Polarität zeigen, wobei die Mars-Energie sehr feurig unterwegs ist und Lilith eher intellektuell. Ein ganz konkretes Beispiel für diesen Aspekt wäre demzufolge eine gut recherchierte, feministische Berichterstattung, die auf patriarchales Mansplaining trifft.

11.01. Sonne-Sextil-Neptun und Mars-Quadrat-Neptun: Ein guter Tag für Kunst, Magie und Spiritualität

Am 11.01. haben wir gleich mit zwei Neptun-Aspekten zu tun. Je nach individuellen Konstellationen können wir einen solchen Tag als sehr inspirierend erleben. Er kann aber auch ebenso gut dafür sorgen, dass wir uns sehr verloren fühlen. Um 04:28 bildet die Sonne ein Sextil zu Neptun. Gleich nach dem Aufwachen wäre das also eine gute Zeit für künstlerische Aktivitäten oder ganz allgemein für alles, was unsere Intuition oder eine ordentliche Portion Mitgefühl und Empathie erfordert. Später am Abend bildet Mars im Schützen um 22:43 ein Quadrat zu Neptun in den Fischen. Die Herausforderung besteht nun also darin, die feurige Schütze-Energie und die emotionale Neptun-Energie unter einen Hut zu bekommen. Ein super Zeitpunkt für aktive Meditationen!

14.01. Merkur rückläufig und Merkur-Quadrat-Uranus: Mal einen Gang zurückschalten

Am 14.01. passiert um 12:41 das, was halb Instagram in Furcht und Schrecken versetzt: Merkur wird rückläufig! Seine Rückläufigkeitsphase beginnt im Wassermann und verlagert sich dann ab dem 26. Januar wieder in den Steinbock. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist das eine gute Zeit, um innovative Ideen nochmal einer Realitätsprüfung zu unterziehen. Da auch Venus rückläufig ist, könnten alte Bekanntschaften wieder aus der Versenkung auftauchen. Und auch sonst gilt wie immer bei rückläufigem Merkur: Die folgenden drei Wochen lieber Dinge aufarbeiten, prüfen und abschließen. Die Zeit eignet sich also besser, um Dinge aus der Vergangenheit in Ordnung zu bringen als neue Projekte anzuschubsen.

Um 13:09 legt Merkur außerdem noch ein Quadrat zu Uranus hin. Wenn der Kommunikationsplanet Merkur einen Spannungsaspekt zu Uranus bildet, der für unvorhergesehene Veränderungen steht, macht es an diesem Tag also gleich doppelt Sinn, die Füße still zu halten und nichts zu überstürzen.

16.01. Sonne-Konjunktion-Pluto: Erkennen von Transformationspotential

Am 16.01. trifft die Sonne im Steinbock auf Pluto. Und machen wir uns nichts vor: Das hat mit Freude oder Leichtigkeit nicht viel zu tun. Bei dieser Konjunktion bietet sich aber die Möglichkeit, dass wir klar erkennen, welche Veränderungen anstehen. Und im Idealfall reagieren wir dann nicht mit Projektion oder Ablenkung, sondern lassen uns bewusst auf den Wandel ein.

18.01. Vollmond im Krebs, Uranus direktläufig und Wechsel der Mondknotenachse: Feel it to heal it!

Am 18.01. stehen sich der Mond im Krebs und die Sonne im Steinbock gegenüber. Um 00:48 ist der Vollmond exakt und tischt uns ein weiteres Mal die Themen der vergangenen Wochen auf. Dadurch, dass Sonne und Pluto noch sehr nah beieinander stehen, werden wir auch weiterhin mit transformativen Themen konfrontiert. Der rückläufige Merkur befindet sich in der Nähe von Saturn und bildet zudem auch noch ein Quadrat zu Uranus, was die Saturn-Uranus-Thematik vom 24. Dezember erneut aktiviert. Also auf ein Neues:

Drei Fragen zum Vollmond im Krebs:

  • Welche Menschen nähren mich? In welchen Verbindungen fühle ich mich nicht mehr zuhause?
  • Wie kann ich in Zeiten des Wandels gut für mich sorgen?
  • Was will losgelassen werden, weil es mir nicht länger dient?

Da der Mond schon in den frühen Morgenstunden weiter wandert in den Löwen, wäre es wichtig, Vollmondrituale mit Krebs-Bezug am Vorabend zu feiern. Denn nach dem Aufwachen am 18.01. nimmt der Mond im Löwen bereits wieder ab.

Um 12:26 wird Uranus wieder direktläufig. Weg frei für echte Innovationen und Schluss mit dornigen Chancen!

Und zu guter letzt wechseln an diesem Tag auch noch die Mondknoten die Zeichen. Die Mondknotenachse befindet sich immer für etwa 1,5 Jahre zwischen zwei gegenüberliegenden Tierkreiszeichen. Mondknoten laufen rückwärts und hauen nicht so rein wie planetare Aspekte. Sie sorgen eher für ein konstantes Grundrauschen, das thematisch eingefärbt ist durch die beiden Tierkreiszeichen, in denen sie sich gerade aufhalten. Der südliche Mondknoten zeigt dabei an, wovon es sich zu lösen gilt, während der nördliche Mondknoten als Orientierung dient.

In den vergangenen 1,5 Jahren ging es also um ein weg vom Schützen und hin zu den Zwillingen. Alleine dadurch, dass wir plötzlich nicht mehr reisen konnten und gefühlt unendlich viele Stunden in Zoom rumhingen, könnte man wohl schon sagen: Mission completed.

Der nördliche Mondknoten verlässt nun die Zwillinge und wandert in den Stier, während der südliche Mondknoten den Schützen verlässt und weiter wandert in den Skorpion. In den kommenden 1,5 Jahren geht es also um ein weg vom Skorpion und hin zum Stier. Wenn wir bedenken, dass der Stier auch für die Natur und unsere Erde steht als der Planet, der uns nährt, dann liegt auf der Hand, worauf wir in den kommenden 1,5 Jahren den Fokus richten sollten. Schluss mit Zerstörung, fixen Ideologien und Dogmatismus. Hin zu Paris und 1,5 Grad!

20.01. Sonne in Wassermann: Innovation vs. Revolution

Geschmeidigster Übergang zum Wechsel der Sonne in den Wassermann am 20.01. um 03:39. Denn für die Klimakrise werden wir ordentlich Wassermann-Energie benötigen.

Aber hab’ nun erstmal eine stabile Steinbock-Zeit! 

Jenny

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