Astrocast im Dezember: We are all made of stars

In den letzten Novemberwochen wird sich ein starker energetischer Shift bemerkbar machen, und zwar hin zu geistiger Öffnung und intuitivem Verstehen.

Am 22. November ist die Sonne ins Feuerzeichen Schütze gewandert.

Dieses Feuer leuchtet im Dunkeln, es erhellt unseren Weg und wärmt uns, weil es uns Hoffnung spendet und den Glauben daran aufrecht erhält, dass wir uns auf dem Pfad ins Licht befindet. Es ist jetzt die Zeit der spirituellen Wahrheits- und Sinnsucher, Horizonterweiterer und Nomaden angebrochen.

Wenn du diese Zeitqualität für dich richtig ausschöpfen möchtest, dann schau, wie du deiner ganz persönlichen Vision vom Glück näher kommen kannst. Vielleicht schmiedest du jetzt Pläne, an welchem Ort der Welt du überwintern möchtest? Oder du fragst dich, welche Fortbildung oder Selbsterfahrung dir neue, wertvolle Wissens- und Erlebensräume eröffnen könnte?

An die Schützen: Wovor läufst du weg?

Vor hochgesteckten Zielen haben Schützen bestimmt keine Angst, allerdings müssen sie tiefen Sinn ergeben. Vielleicht nimmst du dir jetzt mehr Zeit und Raum, um dein Inneres zu erforschen – um das Wunder in dir mehr zu entdecken. Die vielleicht etwas problematische Seite des Schützen ist der Wunsch nach Allwissenheit und daraus folgend die Abwehr von negativen Gefühlen, da man nur mit der manischen Suche nach Erkenntnis beschäftigt ist. Dieses Getriebensein macht es schwer, im Hier und Jetzt anzukommen. Die Frage ist also: Wovor läufst du weg?

Erlaube dir, nicht immer eine Antwort auf alles haben zu müssen. Du darfst auch manchmal kurz daran verzweifeln, dass manche Dinge in der Welt schrecklich sinnlos erscheinen – ohne deinen Glauben zu verlieren.

An alle: Einfach alles mal anders herum denken.

Es könnte gut sein, dass du dich in dieser letzten Novemberwoche unverstanden oder auf deine eigenen Schwächen zurückgeworfen fühlst (Merkur läuft ins Quadrat zu Kairon). Nutze diese Konfrontationen mit deinen empfunden Unzulänglichkeiten, um sie dieses Mal ganz anders als vorher zu sehen.

Das Merkur-Uranus-Trigon am 25. November ermöglicht dir nämlich nicht nur Erkenntnisblitze und ein Ideengewitter, sondern auch einen vollkommen neuen, intuitiven Blick auf die Realität. Nun kannst du durch deinen Geist Schwächen in Stärken verwandeln. Das Universum fordert dich allerdings dazu auf, diese neuen Erkenntnisse wirklich ernst zu nehmen und dann verantwortungsvoll in die Tat umzusetzen, auch wenn das Kraft kostet (Merkur in Konjunktion zu Saturn am 28.11.). Tauche nicht in alte Versagensgefühle ein!

Am 1. Dezember wechselt die Venus ins Zeichen Schütze.

Bist du bereit für ein kleines Liebesabenteuer? Dazu würde dich die Schützevenus durchaus gerne einladen. Dafür musst du allerdings nicht unbedingt eine neue Beziehung beginnen.

Diese Zeitqualität möchte dir vielmehr vergegenwärtigen, dass eine dauerhafte Beziehung nur dann von Bestand sein kann, wenn wir trotzdem die Möglichkeit haben, in ihr zu wachsen und uns nebeneinander zu entwickeln. Die Schützevenuszeit erinnert uns an die Toleranz, die es braucht, um wahrhaft zu lieben, denn es bedeutet, den anderen in seinem So-Sein anzunehmen und nicht ständig verändern zu müssen.

Mit diesem Liebesideal kannst du dir selbst und deinem*er Partner*in immer wieder die Freiheit lassen, eigene Abenteuer und Horizonterweiterungen zu erleben. Das Schönste ist doch eigentlich, deine*n Seelenpartner*in dabei auf dem Weg zu begleiten, und nicht, diesen Weg zu kontrollieren, oder?

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Alles auf Neustart bitte. Jetzt!

Zudem steht heute (am 1.12.) unser Energie- und Kraftplanet Mars in Opposition zu Uranus. Unter dieser Konstellation wollen wir keine engen Grenzen, sondern brauchen Handlungsspielraum. Nimm dir also heute und um diesen Tag herum so viel Freiheit und mach dir so wenig Druck wie möglich. Sonst wäre die Gefahr, etwas zu spontan, hektisch, vielleicht auch jähzornig zu reagieren oder aufgrund der ganzen überschüssigen Energie einen Unfall zu bauen.

Manchmal brauchen wir allerdings genau solche Energien, um die Kraft zu haben, uns aus festgefahrenen Situationen frei zu sprengen. Überrasch dich selbst und schau, was da in dir entfesselt werden möchte. Falls du stark unter Strom stehst, suche dir ein gutes Ventil. Gerade unkonventionelle Körpertherapie wie die Polarity-Massage könnte dich jetzt unterstützen, einen konstruktiven Kanal für diese intensiven Energien zu finden.

Im Laufe der ersten Dezemberwoche steht dir dann richtig starke Manifestationspower zur Verfügung (Mars-Saturn-Sextil) und du kannst mit großer Ausdauer und Konzentration an deinen Projekten werkeln. Umso mehr darfst du dir daher den kurzen Ausbruch um den 1. Dezember gönnen.

Vollmond am 3. Dezember auf der Zwilling-Schütze-Achse: Aha-Erlebnisse nicht ausgeschlossen

Den Höhepunkt der ersten Dezemberwoche bildet der extrem bedeutsame Vollmond. Er bringt durch bewusste Konfrontation die Synthese von Intellekt und Intuition, Glaube und Zweifel, Streben nach dem Göttlichen (in der Ferne) vs. Erkennen des Glücks des Alltags und der kleinen Dinge (im Hier und Jetzt) voran.

Die Synthese der Pole der Kommunikationsachse (Schütze-Zwilling) fordert uns auf, zu erkennen: Wir sind alle immer zugleich Lehrer*in und Schüler*in; unsere Lebensphilosophien und Ideale wollen Tag für Tag gelebt werden und wir dürfen und sollen auch unsere Lieblingsgurus in Frage stellen. Viele kleine Teile ergeben ein großes Puzzle. Würdige also jeden noch so kleinen Schritt auf dem Weg zum großen Ziel.

Kontakt mit der universellen Liebe

Da dieser Vollmond im Quadrat zu Neptun stattfindet und dieser gleichzeitig ein Trigon zu Jupiter bildet, kannst du jetzt auf geistiger wie seelisch-emotionaler Ebene in Kontakt mit dem allumfassenden Bewusstsein, der Weltseele oder einfach der universellen Liebe treten.

Vielleicht kommen jetzt Botschaften aus einer anderen Dimension zu dir oder deine Hellfühligkeit wird aktiviert. Gib dich diesem Flow hin und schöpfe deine spirituelle Wachstumsmöglichkeiten so gut es geht aus. Aber sorge dafür, dass du bei all der Öffnung gut geerdet bleibst.

3. bis 23. Dezember: Merkur wird rückläufig.

Unserer Kommunikationsplanet – auch Götterbote genannt – wird für knapp drei Wochen rückläufig. Ja, jetzt muss man sich wieder etwas in Acht nehmen vor plötzlichen Terminverschiebungen, ausfallenden Zügen oder Flügen sowie anderen Formen von Verwirrung und Missverständnissen. Diese Zeit kann man aber auch sehr konstruktiv für sich nutzen. Mein Astrologie-Mentor Markus Jehle formuliert es so: „Diese Zeit eignet sich fantastisch für die drei großen Rs: Remember, Reflect, Reintegrate.“

Diese Zeit eignet sich fantastisch für die drei großen Rs: Remember, Reflect, Reintegrate.

– Markus Jehle

Du kannst jetzt unausgesprochenes Konfliktmaterial noch einmal beleuchten und klärende Aussprachen führen oder liegengebliebene Arbeit zu Ende bringen. Prüfe, wo du gerade stehst. Was will noch geordnet und verändert werden, um dorthin zu kommen, wo du in Zukunft sein möchtest? Es ist quasi eine kosmisch verordnete Auszeit, die du hervorragend zur bewussten Innenschau und zur Psychohygiene nutzen kannst (von daher ist es doch klasse, dass Merkur so oft rückläufig wird), anstatt immer nur zu funktionieren und zu machen.

Tipp: Verlege das Weihnachtsshopping wenn möglich vor den 3. Dezember. Nicht, dass du defekte Handys, Platten oder Yogamatten angedreht bekommst – eine Spezialität des rückläufigen Merkur!

6. bis 10 Dezember: Schluss mit Versagensängsten

Jetzt werden wir auch noch einmal mit besonders hartnäckigen Denk- und Glaubensmustern konfrontiert und geprüft, ob wir entsprechende weise Veränderungen und Erneuerungen schon umgesetzt haben (Merkur-Saturn-Konjunktion). Wenn nicht: the time is now!

Schluss mit Selbstzweifelattacken und her mit den inspirierenden Eingebungen (Merkur im Sextil zu Mars, im Trigon zu Uranus). Und ja, wir alle stoßen dabei auch immer wieder an unsere Grenzen (Merkur im Quadrat zu Kairon). Hier gilt kosmisch: Verzage nicht und schau was möglich ist. Alles andere darf liebevoll angenommen werden.

Powerwelle ab 9. Dezember

Mit dem Wechsel von Mars ins Zeichen Skorpion am 9. Dezember kannst du auf einer krassen Powerwelle surfen, wenn du dich davon mitnehmen lässt. Denn diese Konstellation bringt enormen Ehrgeiz, extremes Engagement und große seelische Kraft mit sich. Nutze deine Willenskraft und deinen Mut, um dich zu verwandeln.

Diese Zeit eignet sich ungemein gut, um körpertherapeutisch zu arbeiten und somit tiefe Heilungs- und Regenerationsprozesse anzustoßen; auch Kundalini Yoga könnte sehr spannend sein. Ein bisschen Vorsicht ist nur für diejenigen geboten, die auch sonst schon die Tendenz haben, über ihre Grenzen zu gehen.

Ein Skorpionmars kann ein angstbedingtes massives Kontrollbedürfnis inklusive Perfektionsdrang aktivieren, womit du sowohl dich selbst als auch andere ziemlich unter Druck setzt. Falls du damit in Resonanz gehst, empfehle ich dir eine Extraportion Achtsamkeitsübungen und Kontakt mit der Natur und deinen Sinnen. Das erdet und bringt dich aus astrologischer Perspektive weiter weg von der inneren Vorstellung, immer etwas leisten zu müssen, um geliebt zu werden.

11. bis 17. Dezember: Fokus auf kreative Selbstentfaltungsprozesse

Um den 13. Dezember aktiviert der Kosmos deine Denk- und Kommunikationsfähigkeiten (Sonne-Merkur-Konjunktion). Du kannst dich jetzt besonders charmant mit den Dingen, die dir persönlich wichtig sind, ins Gespräch bringen (Merkur-Venus-Konjunktion am 15.12.).

Auch Schreibprozesse oder Unterrichten gehen jetzt leicht von der Hand. Da deine geistige Kreativitätsfrequenz aktuell stark erhöht ist (Sonne im Trigon zu Uranus exakt am 16.12.), darfst du dich von dir selbst überraschen lassen. Experimentiere mal mit intuitivem Schreiben.

Lediglich die Tendenz, dich aus Neugier oder deinen vielseitigen Interessen etwas zu verzetteln, könnte konzentriertes Arbeiten erschweren. Auf einer tieferen Ebene kannst du diese Zeit wundervoll dafür nutzen, deinen Liebsten Worte der Liebe zu schenken. Sie können wahrhaft heilsam sein.

Neumond am 18. Dezember

Am 18. Dezember stehen Sonne und Mond im Schützen.

Setze dich zu Beginn dieses neuen Sonne-Mond-Zyklus mit folgenden Fragen auseinander:

  • Was ist für mich die Essenz des Lebens?
  • Welche Spuren möchte ich in diesem Leben hinterlassen?
  • Wie kann ich den Kontakt zu meinem inneren Guru, meiner inneren Prophetin herstellen?
  • Vertraue ich meiner Intuition und meinen hellseherischen Fähigkeiten, also meiner unsichtbaren Führung?

Oder beleuchte deinen inneren Schütze-Schatten:

  • Warum fällt es mir so schwer, auch zu meinen Wunden zu stehen?
  • Erlaube ich mir auch einfach mal, „nur“ Mensch zu sein und meine schmerzhaften Emotionen und „Niederlagen“ zu zeigen?
  • Woher kommt es, dass ich mir selbst und anderen immer noch vormache, ich wäre immer gut drauf, überlegen und unzerstörbar?

Um die volle Schütze-Neumondenergie auszuschöpfen und dich einzustimmen, empfehle ich dir Gespräche mit deinen Seelenverwandten, eine geführte Seelenreise oder den Besuch einer Schwitzhütte inklusive Trommelsession.

Saturn in Steinbock: klare innere Ausrichtung

Am 20. Dezember ereignet sich aus astrologischer Perspektive eine höchst bedeutsamer Zeichenwechsel. Saturn – der Hüter der Schwelle – wandert in sein eigenes Zeichen Steinbock. Dort wird er bis 2020 verweilen. In eine klare innere Ausrichtung zu kommen, würdevoll den Weg in Richtung Selbstmeisterung einzuschlagen und Verantwortung für die eigene Inkarnationsabsicht zu übernehmen, sind dann zentrale Themen.

Saturn ist der letzte der persönlichen Planeten und stellt somit den Übergang zwischen dem Individuellen und dem Überpersönlichen dar. Er zeigt uns, wo wir begrenzt sind und wo wir uns mit unserer Vergangenheit oder unserem Karma auseinander setzen müssen, weil wir dadurch eine zentrale Lektion lernen. Dies zielt darauf ab, unsere Seele zu befreien.

Schau da hin, wo es weh tut

Allerdings sind dort, wo Saturn steht, oft auch ziemlich viel Angst, Depression und Versagensgefühle, was eine Auseinandersetzung mit diesen Themen sehr schmerzhaft machen kann. Oft vermeiden wir sie daher lieber ganz oder versuchen sie zu beherrschen, indem wir in die Kompensation wechseln.

Aus astrologischer Perspektive ist es jedoch mehr als lohnenswert, den langwierigen Reifungsprozess, den Saturn von uns fordert, liebevoll anzunehmen, und als Teil unserer Selbstwerdung zu erkennen. Denn Saturn führt über die Anerkennung der Lebensgesetze und der Entwicklung eines differenzierten, von anderen getrennten Ich-Bewusstseins mit sozialem Gewissen zurück zur möglichen Vereinigung mit dem großen Ganzen und der universellen Liebe.

Wer willst du wirklich sein?

Wenn jetzt Saturn durch das Zeichen Steinbock läuft, kann es sein, dass du zu Beginn verstärkt in Kontakt mit deinen tiefsten Ängsten bezüglich der Themen “Verantwortung übernehmen” und “eine Autorität werden” kommst. Misst du gerade deinen Erfolg vermehrt daran, ob du in traditioneller Weise Karriere gemacht hast und dementsprechende Statussymbole anhäufen konntest?

Häufig bist du in dieser Zeit recht sensibel dafür, wie andere dich sehen und ob du genug öffentliche Wertschätzung bekommst. Damit können auch starker Druck und Versagensangst einhergehen. Es ist aber nicht das Anliegen Saturns in Steinbock, rigide an alten Vorstellungen von Karriere hängen zu bleiben. Ebenso wenig bringt es dich weiter, aus Prinzip gegen alle gängigen Wertvorstellungen und Konventionen der Gesellschaft zu rebellieren.

Das dahinterliegende Ziel dieses Prozesses ist die Vorbereitung auf deine höchst individuelle Rolle in der Gesellschaft.

Nimm dir Zeit, um dir klar zu werden, was du verkörpern willst.

Denn es geht jetzt darum, einer großen Idee Struktur und Form zu verleihen. Zentral dabei: du stehst hinter dieser Sache und setzt deine eigenen Maßstäbe. Hierbei lohnt es sich dann, hartnäckig und zäh den Kurs beizubehalten, weil es dir wirklich entspricht. Wenn du diesen Weg konsequent mit Disziplin und Ausdauer gehst, wirst du kosmisch reichlich belohnt. Hier kannst du ernten, was du säst.

Ganz viel Spaß beim Visionieren und Realisieren und eine wunderbare Vorweihnachtszeit!

Magische Sternengrüße

Deine Luisa*

Titelfoto © Indra Ohlemutz Fotografie

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